Krisenvorsorge: hohe Nachfrage nach Selbsthilfekursen
Ein Blackout kann jeden treffen – sei es durch Extremwetter oder technische Störungen. Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland (MHW) bietet kostenfreie Selbsthilfekurse an, um euch auf solche Situationen vorzubereiten. Lernt, wie ihr euch und andere schützen könnt. Alle Infos dazu gibt’s hier.
Ein Blackout kann jeden treffen – sei es durch Extremwetter, technische Störungen oder andere unvorhergesehene Ereignisse. Die Auswirkungen sind oft gravierend: kein Licht, keine Heizung, keine Kommunikation. Umso wichtiger ist es, sich auf solche Situationen vorzubereiten. Das Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland (MHW) bietet seit 2009 kostenfreie Selbsthilfekurse an, die euch helfen, Ängste abzubauen und praktische Fähigkeiten zu erlernen.
Was lernt ihr in den Selbsthilfekursen?
Die Kurse des MHW sind praxisnah und orientieren sich an den Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). An einem Kurstag durchlauft ihr sieben Stationen, an denen ihr unter anderem lernt:
- Wie ihr ohne Strom kochen könnt
- Wie eine sinnvolle Notbevorratung aussieht
- Wie ihr euch im Brandfall richtig verhaltet
- Wie ihr bei einem Verkehrsunfall Hilfe leisten könnt
Praktische Tipps für den Ernstfall
Die Lösungen des MHW sind einfach und praxisnah:
- Kochen ohne Strom: Ein Gaskocher mit Kartuschen ermöglicht das Zubereiten einfacher Mahlzeiten wie Nudeln oder Couscous.
- Trinkwasser gewinnen: Regenwasser kann mit Sandfiltern gereinigt werden.
- Licht und Kommunikation: Solarlampen, Kurbeltaschenlampen und Kurbelradios sorgen für Licht und Informationen. Einige Geräte können sogar als Powerbank genutzt werden.
Kostenlose Krisenkurse in Bayern
Das MHW bietet seit 2009 Selbsthilfekurse an. Diese sind komplett kostenfrei und werden durch ehrenamtliches Engagement und Spenden finanziert. Der nächste Kurs findet am 9. Mai in Tuntenhausen im Landkreis Rosenheim statt. Auf einem weitläufigen Übungsgelände können Teilnehmer an sieben Stationen praxisnah lernen, wie man sich auf Krisen vorbereitet.
Tipps für die Krisenvorsorge zuhause
Auch kleine Maßnahmen können euch helfen, besser auf Krisen vorbereitet zu sein. Hier einige Tipps:
- Notvorrat: Ein zehntägiger Puffer mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs, Babynahrung, Haustierfutter und Trinkwasser.
- Hausapotheke: Gängige Medikamente und persönliche Dauermedikamente sollten ausreichend vorhanden sein.
- Kochen ohne Strom: Ein Gaskocher mit Ersatzkartuschen oder ein Grill mit Holzkohle oder Gas sind praktische Lösungen.
- Batteriebetriebenes Radio: Damit bleibt ihr auch bei einem Stromausfall informiert. Schaltet Antenne Bayern ein!
Achtung vor Fake News
In Krisensituationen verbreiten sich oft Desinformationen über soziale Medien. Ein batteriebetriebenes Radio oder das Autoradio sind verlässliche Informationsquellen. Bei Antenne Bayern seid Ihr immer gut informiert.