Mittermeiers «Lieblingsverein» ist seine Familie
Der Comedy-Star hegt zwar Sympathien für das Vereinswesen, ist selbst aber seit Ewigkeiten in keinem Verein mehr dabei. Wo er hingegen gerne Mitglied ist.
Augsburg (dpa) - Comedy-Star Michael Mittermeier ist nach eigenen Worten kein Vereinsmensch. «Vor Urzeiten war ich mal im Tischtennisverein», sagte der 60-Jährige der «Augsburger Allgemeinen». Seitdem fehle ihm dafür die Zeit, auch wenn er grundsätzlich Sympathien für diese Organisationsform hege. «Denn im Vereinsleben geht es ja nicht nur um die Sache, den Vereinszweck, sondern vor allem auch ums Miteinander.»
Für ihn persönlich gelte: «Mein bester und liebster Klub ist meine Familie. Und da bin ich schon froh, dass ich da noch Mitglied sein darf, obwohl ich so viel unterwegs bin und nicht immer an den Versammlungen teilnehmen kann», sagte Mittermeier der Zeitung.
Der Oberbayer beschäftigt sich derzeit für ein neues Format mit dem bayerischen Vereinsleben. Dafür besuchte er unter anderem einen Blindenfußballverein sowie homosexuelle Schuhplattler - eine Gratwanderung, wie Mittermeier betonte. Schließlich sei die Fallhöhe bei solchen Themen höher. «Aber das macht den Reiz aus.»