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Motorroller in Starnberger See - Ölsperren errichtet

Eine 81-jährige Frau stellt ihren Roller versperrt ab. Einen Tag später liegt er im Starnberger See - und löst damit einen Feuerwehreinsatz aus.

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Polizei Symbolbild Lino Mirgeler/dpa

Starnberg (dpa/lby) - Nach dem Fund eines Motorrollers im Starnberger See haben Feuerwehrleute Ölsperren im Wasser errichtet. Das Fahrzeug habe halb auf den Ufersteinen und halb im See gelegen, teilte die Polizei mit. Es hatte sich bereits ein kleiner Ölteppich im Wasser gebildet.

Anhand des Kennzeichens ermittelte die Polizei eine 81-jährige Frau aus Starnberg als Eigentümerin des Rollers. Sie hatte ihn am Donnerstag versperrt abgestellt. In der Nacht auf Freitag habe ein Unbekannter ihn vermutlich entwendet und in den See geworfen.

Täter weiter unbekannt

Feuerwehrkräfte bargen den Roller und banden das Öl am Ufer. Die errichteten Ölsperren würden voraussichtlich die nächsten drei Tage im See verbleiben. Auch die Ufersperrung, eine Vorsichtsmaßnahme wegen eventuellen Ölrückständen, solle dann wieder aufgehoben werden. Laut Polizei gibt es bislang keine Hinweise auf den oder die Täter.

© dpa-infocom, dpa:260227-930-746390/1