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Söder kündigt neue Auslandsbüros und Arabien-Reise an

Bayerische Ministerpräsidenten reisen gerne ins Ausland, aus vielerlei Gründen. Markus Söder plant in Kürze einen Besuch in gleich drei Ländern. Der Freistaat plant aber auch langfristig.

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Außenminister Wadephul in München Bernd von Jutrczenka/dpa

München (dpa/lby) - Bayern will das Netz seiner Auslandsrepräsentanzen weiter ausbauen und stärken. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Kabinettssitzung in München weitere Büros in Washington, Peking, Singapur, Bangalore, São Paulo, Bukarest und Breslau an. Zudem sollen alle bayerischen Aktivitäten im Ausland - von Wirtschaft bis Wissenschaft - nach Worten Söders künftig in der Staatskanzlei koordiniert werden. Und: Söder plant für den Herbst eine Reise nach Saudi-Arabien, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Katar.

Es gebe neben Wirtschafts- auch Wissenschaftsinteressen, das müsse besser koordiniert werden, erklärte Söder. «Die Wirtschaftsrepräsentanzen werden harmonisiert mit den neuen - und das alles unter der Federführung und Koordinierung der Staatskanzlei. Also wir machen das jetzt aus einem Guss: Wirtschaft, Kultur und Politik in einer strategischen Leistung, sodass wir insgesamt erfolgreich sind.» Söder betonte: «Wir stärken unseren außenpolitischen Auftritt.»

Außenminister Johann Wadephul (CDU), der als Gast an der Kabinettssitzung teilgenommen hatte, sagte, er freue sich über alle derartigen Aktivitäten von Bundesländern im Ausland - es könne nicht genug davon geben. «Wir begleiten dieses Netz eng und unterstützen dieses im Ausland, wo wir nur können.» Zu Söders Auslandsreisen sagte er, diese seien von  großer Wichtigkeit. «Deutschland profitiert davon.»

© dpa-infocom, dpa:260915-930-688308/1