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Softair-Schusswechsel auf Schulhof löst Polizeieinsatz aus

Es sollte wohl ein harmloses, wenn auch brachiales Spiel sein: Auf einem Schulhof beschießen sich maskierte Jugendliche mit Spielzeugwaffen. Als dies eine Zeugin beobachtet, ruft sie die Polizei.

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Softair-Pistole David Young/dpa

Heidenheim an der Brenz (dpa) - Mit Sturmhauben und Schutzkleidung haben sich Jugendliche auf einem Schulhof in Heidenheim an der Brenz gegenseitig mit Softair-Waffen beschossen und damit einen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Zeugin hatte das schwarz gekleidete Trio am Dienstagabend der Polizei gemeldet, zwei von ihnen sollen Pistolen getragen haben. Mehrere Streifen rückten zu dem Schulgelände nahe der bayerischen Grenze aus, da laut Polizei zunächst von einer Bedrohungslage ausgegangen wurde.

Die Einsatzkräfte nahmen die drei Jugendlichen vorläufig fest. Nach ersten Erkenntnissen hatten die zwei 16-Jährigen die Spielzeugwaffen am Nachmittag in der Innenstadt gekauft und sich damit gegenseitig beschossen, der Dritte sah zu. Die Waffen wurden sichergestellt. Die Jugendlichen wurden von ihren Eltern vom Polizeirevier abgeholt. Weil sie keine Erlaubnis hatten, erwartet die 16-Jährigen nun eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

© dpa-infocom, dpa:260304-930-767031/1