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Verbogenes Schild auf Radweg: 23-Jähriger schwer verletzt

Ein Hindernis wird einem Radfahrer in München zum Verhängnis: Auf einem Radweg rammt er am späten Abend ein verbogenes Verkehrszeichen. Der junge Mann muss ins Krankenhaus.

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Notarzt und Rettungswagen Julian Stratenschulte/dpa

München (dpa/lby) - Ein schwerer Fahrradunfall hat sich im Münchner Stadtteil Schwabing-West ereignet. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, war ein 23-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Rheinstraße in Richtung Olympiapark unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 14 kam es zum Unglück: Ein Haltverbotszeichen ragte so schräg in den Radweg hinein, dass es laut Polizei kaum wahrnehmbar war. 

Der junge Mann übersah das Hindernis und kollidierte mit dem Schild. Dabei zog er sich eine schwere Schnittwunde am Hals zu. Nach einer Erstversorgung durch den alarmierten Rettungsdienst wurde der Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Das Verkehrszeichen wurde von den Einsatzkräften abgebaut.

Weshalb das Schild überhaupt in den Radweg ragte, ist nach Angaben eines Polizeisprechers derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Untersuchungen zum genauen Unfallhergang übernommen.

© dpa-infocom, dpa:260522-930-116510/1