Von der Oberpfalz zur Weltmeisterschaft: Ziehvater von Nationalspieler Nathaniel Brown spricht über Karriere, WM-Erfolg und möglichen Wechsel zum FC Bayern München
Nathaniel Brown, aufgewachsen in der Oberpfalz, sorgt aktuell bei der WM für Aufsehen. Sein Ziehvater Christian Lichtenauer und sein Jugendtrainer berichten über den beeindruckenden Weg des Nationalspielers – und über einen möglichen Wechsel zum FC Bayern. Alle Infos dazu lest ihr hier.
Nathaniel Brown begeistert bei der WM – und seine Geschichte beginnt in der Oberpfalz. Der 23-jährige Nationalspieler, aktuell bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag, steht im Fokus der Fußballwelt. Sein Ziehvater Christian Lichtenauer aus Kümmersbruck verfolgt die Entwicklung mit großem Stolz und spricht im Interview mit ANTENNE BAYERN über Browns Werdegang, die Weltmeisterschaft und einen möglichen Wechsel zum FC Bayern München.
Von Kümmersbruck zur Nationalmannschaft
Nathaniel Brown wuchs in der Oberpfalz auf und zeigte schon früh sein Talent am Ball. Bereits mit zwei Jahren begann er, Fußball zu spielen. Beim TSV Kümmersbruck überzeugte er im zentralen Mittelfeld mit außergewöhnlichen Pässen. Über Talentsichtungen beim 1. FC Nürnberg und später beim SSV Jahn Regensburg führte sein Weg in den Profifußball. Mit 16 Jahren sammelte er erste Erfahrungen im Herrenbereich.
Stolz und enge Bindung zur Familie
Lichtenauer, der Brown seit dessen zweitem Lebensjahr kennt, beschreibt die Entwicklung als „ein Stück weit surreal“. Der Kontakt ist eng geblieben, trotz Browns Umzug nach Frankfurt. „Wir schreiben fast täglich, telefonieren etwa einmal pro Woche“, berichtet Lichtenauer. Zur WM ist nach Kanada gereist, um Brown beim Spiel gegen die Elfenbeinküste live zu unterstützen – im Trikot, das Brown bei seinem ersten Länderspiel getragen hat.
Möglicher Wechsel zum FC Bayern München
Ein möglicher Transfer zum FC Bayern München steht im Raum. Lichtenauer kann dazu nichts sagen, weiß nicht mehr als die Öffentlichkeit, aber er würde sich schon freuen: „Ich glaube, als Oberpfälzer würde er sich bei Bayern sehr gut einfügen.“ Auch Browns Jugendtrainer Christian Kammerl hofft auf einen Wechsel nach München. Kammerl trainierte Brown ab dem dritten Lebensjahr und erkannte früh dessen Talent und Disziplin.
Kindheitstraum und WM-Erfolg
Geschafft habe er es, weil er so zielstrebig und diszipliniert sei, sagt sein Jugendtrainer über Nene. Diese Disziplin habe Christian ihm schon relativ früh beigebracht, sagt er mit einem Augenzwinkern. Für das Spiel morgen gegen Ecuador hat der frühere Jugendtrainer noch einen Tipp für Nationaltrainer Nagelsmann: „Ich würde empfehlen, dass Nene etwas defensiver arbeitet als beim Spiel gegen Curacao. Da war er mir fast a bisserl zu offensiv", sagt er im Antenne-Bayern-Interview. "Wenn ich linker Verteidiger bin, klar muss ich den Weg gehen, aber ich muss ja dann den Weg wieder zurück machen. Also gegen die Elfenbeinküste erstmal die Defensive hinten zumachen, und offensiv Impulse setzen."
Anpfiff am 20. Juni in Toronto ist um 22 Uhr.