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ZdK will Frauen-Gipfel im Vatikan

Die katholische Kirche und die Frauen - es ist ein Dauerthema im Ringen um Reformen. Das Zentralkomitee der Katholiken hat sich nun erneut positioniert. Es geht um die Bibel und um den Vatikan.

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Vollversammlung Zentralkomitee der deutschen Katholiken Carsten Koall/dpa

Würzburg (dpa) - Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert einen Frauen-Gipfel im Vatikan. Man werde in dieser Frage auch auf die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) zugehen, heißt es in einem Beschluss der ZdK-Vollversammlung in Würzburg.

Die Analyse der Weltsynode und des Synodalen Weges in Deutschland seien eindeutig: Frauen stießen weiterhin auf Hindernisse, «wenn es darum geht, ihre Charismen, ihre Berufung und ihre Rolle in den verschiedenen Bereichen des kirchlichen Lebens» anzuerkennen. Das könne nicht länger so bleiben, schrieben die Verantwortlichen.

In der katholischen Kirche können derzeit nur Männer Priester, Bischöfe oder Diakone werden. Entsprechend bleiben Frauen viele Leitungspositionen in der Kirche verwehrt.

Werden Glaubenszeugnisse biblischer Frauen ignoriert?

Auch mit den Frauen in der Bibel beschäftigte sich das ZdK. In der Leseordnung - diese legt fest, welche Bibeltexte in Gottesdiensten vorgelesen werden - seien viele Frauen der Bibel nicht berücksichtigt. Oder es seien durch Kürzungen die Glaubenszeugnisse und Lebenserfahrungen dieser Frauen ignoriert worden. Das ZdK fordert, dass in einem «ersten und schnell realisierbaren Schritt» die aktuelle Leseordnung überprüft werde.

Das Zentralkomitee vertritt die nicht-geweihten Mitglieder der katholischen Kirche in Deutschland.

© dpa-infocom, dpa:260513-930-75454/1