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Die Stunde Null – Der Wirtschaftspodcast von Capital und n-tv

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Das Urteil schlug Ende vergangenen Jahres im Fußballgeschäft ein wie eine Bombe: Der Europäische Gerichtshof entschied, dass die bisherige Monopolstellung der Europäischen Fußballunion (UEFA) gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Ein milliardenschweres Geschäftsmodell gerät damit ins Wanken: Die UEFA organisiert unter anderem lukrative Wettbewerbe der europäischen Vereine wie die Champions League oder die Europa League. Schon länger aber laufen sich mögliche Konkurrenten für dieses Modell warm – wie die Manager, die das Konzept einer europäischen Super League vorantreiben. „Das Gericht hat deutlich gemacht, dass die UEFA in der Vergangenheit ihre Marktposition missbraucht hat“, sagt Bernd Reichart, Chef von A22 Sports Management, dem Unternehmen hinter den Super League-Plänen, im Podcast „Die Stunde Null“. „Jeder, vor allem aber die Vereine, hat jetzt die Freiheit, sich zu alternativen Wettbewerben auszutauschen.“ Reichart hofft, dass sich Vereine der großen europäischen Ligen seinem Konzept anschließen werden und setzt auf ein neues Vermarktungskonzept. „Die Plattform, die wir bauen, zielt darauf ab, die Spiele der Super League mit einem Hybridmodell aus Abos und Werbung Milliarden von Fußballfans weltweit zugänglich zu machen“, sagt er. „Die Basis davon ist, dass alle Spiele kostenlos gezeigt werden.“ Vor seinem jetzigen Job leitete Reichart die Geschäftsführung von RTL Deutschland – dem Unternehmen, zu dem jetzt auch Capital gehört. // Weitere Themen: Wie sehr schadet der Bahnstreik der deutschen Wirtschaft? +++Eine Produktion der Audio Alliance.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

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Wie Chinas Autoriese BYD den deutschen Markt angreift

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Es gilt als eines der größten Schreckgespenste der deutschen Wirtschaft: Der chinesische Autohersteller BYD erobert weltweit den Markt für Elektroautos und breitet sich auch in Deutschland immer energischer aus. Im laufenden Jahr dürfte BYD unter die Top Ten der meistverkauften Pkw-Marken in Deutschland aufrücken. „Wir wachsen in Deutschland so stark, wie wir uns das nicht vorstellen konnten“, sagt Lars Bialkowski, Deutschlandchef von BYD, im Capital Wirtschaftspodcast. Sein Unternehmen habe „in Lieferwege, Prozesse und Kapazitäten investiert“, wozu ein immer größeres Händlernetz gehört. Allerdings muss BYD auch mit politischem Gegenwind leben. Die Europäische Union will die Einfuhr chinesischer Plug-in-Hybride, die auch von BYD kommen, begrenzen, um die heimische Industrie zu schützen. „Wir warten die Details dieser Vereinbarung ab“, sagt Bialkowski. „Aber wir nehmen natürlich politische Entscheidungen zur Kenntnis.“ Schon jetzt baut der Konzern auch eine eigene Produktion in Ungarn auf, um von dort aus in Europa produzierte Fahrzeuge zu verkaufen. „Die Entscheidung, in Europa zu produzieren, ist schon vor geraumer Zeit gefallen“, sagt Bialkowski. Der Manager erzählt im Podcast, wie das Ladetempo seiner Autos zunehmen soll und wonach BYD seine Händler aussucht. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

30.10.2026 00:00 / 31min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Es gilt als eines der größten Schreckgespenste der deutschen Wirtschaft: Der chinesische Autohersteller BYD erobert weltweit den Markt für Elektroautos und breitet sich auch in Deutschland immer energischer aus. Im laufenden Jahr dürfte BYD unter die Top Ten der meistverkauften Pkw-Marken in Deutschland aufrücken. „Wir wachsen in Deutschland so stark, wie wir uns das nicht vorstellen konnten“, sagt Lars Bialkowski, Deutschlandchef von BYD, im Capital Wirtschaftspodcast. Sein Unternehmen habe „in Lieferwege, Prozesse und Kapazitäten investiert“, wozu ein immer größeres Händlernetz gehört. Allerdings muss BYD auch mit politischem Gegenwind leben. Die Europäische Union will die Einfuhr chinesischer Plug-in-Hybride, die auch von BYD kommen, begrenzen, um die heimische Industrie zu schützen. „Wir warten die Details dieser Vereinbarung ab“, sagt Bialkowski. „Aber wir nehmen natürlich politische Entscheidungen zur Kenntnis.“ Schon jetzt baut der Konzern auch eine eigene Produktion in Ungarn auf, um von dort aus in Europa produzierte Fahrzeuge zu verkaufen. „Die Entscheidung, in Europa zu produzieren, ist schon vor geraumer Zeit gefallen“, sagt Bialkowski. Der Manager erzählt im Podcast, wie das Ladetempo seiner Autos zunehmen soll und wonach BYD seine Händler aussucht. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

30.10.2026 00:00 / 31min

Midterms: „Das wichtigste Thema ist Donald Trump selbst“

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Selten ist eine Kongresswahl in den USA in den Europa so aufmerksam verfolgt worden: Anfang November wählen die USA das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu. Das Ergebnis könnte auch Einfluss darauf haben, wie sich die US-Politik gegenüber den Europäern ausrichtet. „Es gehen eigentlich alle davon aus, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit übernehmen werden“, sagt Peter Sparding, deutsch-amerikanischer Experte für Wirtschaft und Politik im Capital Wirtschaftspodcast. Im Senat hingegen ist das Rennen knapper. Sparding, der als Senior Vice President am Center for the Study of the Presidency and Congress in Washington arbeitet, ist überzeugt, dass „die demokratische Basis ist hochmotiviert ist, ein Zeichen gegen den Präsidenten“ zu setzen. „Das wichtigste Thema ist Donald Trump selbst.“ Die Handelspolitik und der durch Trump vom Zaun gebrochene Iran-Krieg hätten die Lebenshaltungskosten in die Höhe getrieben – zum Verdruss der Wähler. „Beide Entscheidungen haben sich stark auf die Preissteigerung ausgewirkt“, sagt Sparding. „Das ist sehr sichtbar und lässt sich schwer kaschieren.“ Der Experte erklärt im Podcast, was die Demokraten mit einer Mehrheit im Kongress anfangen könnten und wie es um das deutsch-amerikanische Verhältnis steht. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

23.10.2026 00:00 / 34min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Selten ist eine Kongresswahl in den USA in den Europa so aufmerksam verfolgt worden: Anfang November wählen die USA das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats neu. Das Ergebnis könnte auch Einfluss darauf haben, wie sich die US-Politik gegenüber den Europäern ausrichtet. „Es gehen eigentlich alle davon aus, dass die Demokraten im Repräsentantenhaus die Mehrheit übernehmen werden“, sagt Peter Sparding, deutsch-amerikanischer Experte für Wirtschaft und Politik im Capital Wirtschaftspodcast. Im Senat hingegen ist das Rennen knapper. Sparding, der als Senior Vice President am Center for the Study of the Presidency and Congress in Washington arbeitet, ist überzeugt, dass „die demokratische Basis ist hochmotiviert ist, ein Zeichen gegen den Präsidenten“ zu setzen. „Das wichtigste Thema ist Donald Trump selbst.“ Die Handelspolitik und der durch Trump vom Zaun gebrochene Iran-Krieg hätten die Lebenshaltungskosten in die Höhe getrieben – zum Verdruss der Wähler. „Beide Entscheidungen haben sich stark auf die Preissteigerung ausgewirkt“, sagt Sparding. „Das ist sehr sichtbar und lässt sich schwer kaschieren.“ Der Experte erklärt im Podcast, was die Demokraten mit einer Mehrheit im Kongress anfangen könnten und wie es um das deutsch-amerikanische Verhältnis steht. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

23.10.2026 00:00 / 34min

Machen Lieferdienste die deutsche Innenstadt kaputt?

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ In den Großstädten gehören sie mittlerweile zum Straßenbild: Fahrer, die auf E-Bikes für Lieferdienste Essen in die Wohnungen der Kunden transportieren. Entweder aus Restaurants oder in Form von Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Die Kritik an dem Geschäftsmodell nimmt zu, auch weil manche fürchten, dass die Innenstadt auf diese Weise an Leben verliert. Chris Urban vom Lieferdienst Wolt hält dagegen: „Wir geben den Geschäften nur einen zusätzlichen Radius“, sagt Urban im Capital Wirtschaftspodcast. Der Manager, der bei Wolt das Retail-Geschäft für Nordeuropa verantwortet, beruft sich auf Erhebungen, wonach die beteiligten Restaurants und Läden eher mehr Umsatz machen: „Wir sehen kaum einen Kannibalisierungseffekt.“ Wolt wurde ursprünglich in Finnland gegründet und gehört mittlerweile zum US-Unternehmen Doordash. In Deutschland ist der Dienst in mehr als 70 Städten aktiv und hat nach eigenen Angaben gut fünf Millionen registrierte Nutzer. „Die Essenslieferung hat in den letzten Jahren einen extremen Boom erlebt“, sagt Urban, der auch den Vorwurf schlechter Arbeitsbedingungen bei den Fahrern kontert. „Wenn ein Fahrer bei uns arbeitet, gelten die gleichen Regeln: Mindestlohn muss bezahlt werden, Sozialversicherung auch“, sagt er. „Es ist eine maximale Kilo-Zahl vorgeschrieben, die der Fahrer transportieren darf.“ Nicht immer ist das jedoch unmittelbar durchsetzbar: Die meisten Fahrer sind nicht direkt bei Wolt, sondern bei Subunternehmern beschäftigt, auf die das Unternehmen nur indirekten Einfluss hat. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

16.10.2026 00:00 / 34min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ In den Großstädten gehören sie mittlerweile zum Straßenbild: Fahrer, die auf E-Bikes für Lieferdienste Essen in die Wohnungen der Kunden transportieren. Entweder aus Restaurants oder in Form von Lebensmitteln aus dem Supermarkt. Die Kritik an dem Geschäftsmodell nimmt zu, auch weil manche fürchten, dass die Innenstadt auf diese Weise an Leben verliert. Chris Urban vom Lieferdienst Wolt hält dagegen: „Wir geben den Geschäften nur einen zusätzlichen Radius“, sagt Urban im Capital Wirtschaftspodcast. Der Manager, der bei Wolt das Retail-Geschäft für Nordeuropa verantwortet, beruft sich auf Erhebungen, wonach die beteiligten Restaurants und Läden eher mehr Umsatz machen: „Wir sehen kaum einen Kannibalisierungseffekt.“ Wolt wurde ursprünglich in Finnland gegründet und gehört mittlerweile zum US-Unternehmen Doordash. In Deutschland ist der Dienst in mehr als 70 Städten aktiv und hat nach eigenen Angaben gut fünf Millionen registrierte Nutzer. „Die Essenslieferung hat in den letzten Jahren einen extremen Boom erlebt“, sagt Urban, der auch den Vorwurf schlechter Arbeitsbedingungen bei den Fahrern kontert. „Wenn ein Fahrer bei uns arbeitet, gelten die gleichen Regeln: Mindestlohn muss bezahlt werden, Sozialversicherung auch“, sagt er. „Es ist eine maximale Kilo-Zahl vorgeschrieben, die der Fahrer transportieren darf.“ Nicht immer ist das jedoch unmittelbar durchsetzbar: Die meisten Fahrer sind nicht direkt bei Wolt, sondern bei Subunternehmern beschäftigt, auf die das Unternehmen nur indirekten Einfluss hat. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

16.10.2026 00:00 / 34min

Was Deutschland von einem Schweizer Unternehmen lernen kann

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Das Familienunternehmen Endress + Hauser ist seit seinem Beginn in zwei Ländern zuhause: Es wurde 1953 von einem Schweizer Ingenieur und einem deutschen Banker gegründet. Kernprodukt: Messgeräte, mit denen sich der Füllstand von Tanks und anderen Großbehältern bestimmen lässt. Heute ist Endress + Hauser in dieser Branche weltweit führend, mit seiner Technik werden Flüssigkeiten, Gase und Feststoffe in Lebensmittelfabriken, Ölraffinerien oder Zementwerken gemessen. Mit einem Umsatz von vier Mrd. Euro und etwa 18.000 Mitarbeitern. Unternehmenschef Peter Selders führt den Erfolg auch auf die „Schweizer DNA“ des Konzerns zurück. „Wir sind nahe an dem Modell organisiert, mit dem sich auch die Schweiz organisiert“, sagt er im Capital Wirtschaftspodcast. „Bei uns geht sehr viel über Abstimmungen und Konsens.“ So verfolge Endress + Hauser kein hierarchisches Prinzip, sondern verstehe sich als „Netzwerk aus mehr oder weniger unabhängigen Firmen“. Es ist ein Konzept, das Selders nicht nur seinen Managerkollegen, sondern auch der deutschen Politik nahelegt: „Es würde uns auch in Deutschland gut tun, die Diskussion miteinander zu suchen“, sagt er. „Extreme haben langfristig keine Aussicht auf Erfolg. Und aktuell werden eher Extrempositionen eingenommen.“ Im Podcast erzählt Selders, warum sein Unternehmen bisher kein China-Problem hat und was die Technik des Unternehmens mit deutschen Kühlschränken zu tun hat. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

09.10.2026 00:00 / 28min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Das Familienunternehmen Endress + Hauser ist seit seinem Beginn in zwei Ländern zuhause: Es wurde 1953 von einem Schweizer Ingenieur und einem deutschen Banker gegründet. Kernprodukt: Messgeräte, mit denen sich der Füllstand von Tanks und anderen Großbehältern bestimmen lässt. Heute ist Endress + Hauser in dieser Branche weltweit führend, mit seiner Technik werden Flüssigkeiten, Gase und Feststoffe in Lebensmittelfabriken, Ölraffinerien oder Zementwerken gemessen. Mit einem Umsatz von vier Mrd. Euro und etwa 18.000 Mitarbeitern. Unternehmenschef Peter Selders führt den Erfolg auch auf die „Schweizer DNA“ des Konzerns zurück. „Wir sind nahe an dem Modell organisiert, mit dem sich auch die Schweiz organisiert“, sagt er im Capital Wirtschaftspodcast. „Bei uns geht sehr viel über Abstimmungen und Konsens.“ So verfolge Endress + Hauser kein hierarchisches Prinzip, sondern verstehe sich als „Netzwerk aus mehr oder weniger unabhängigen Firmen“. Es ist ein Konzept, das Selders nicht nur seinen Managerkollegen, sondern auch der deutschen Politik nahelegt: „Es würde uns auch in Deutschland gut tun, die Diskussion miteinander zu suchen“, sagt er. „Extreme haben langfristig keine Aussicht auf Erfolg. Und aktuell werden eher Extrempositionen eingenommen.“ Im Podcast erzählt Selders, warum sein Unternehmen bisher kein China-Problem hat und was die Technik des Unternehmens mit deutschen Kühlschränken zu tun hat. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

09.10.2026 00:00 / 28min

Was wirklich gegen die hohen Mieten hilft

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist zu einem heiß umkämpften politischen Thema geworden – vor allem in den deutschen Großstädten. Und tatsächlich ist der Anteil des Nettoeinkommens, den Haushalte für die Wohnung ausgeben müssen, in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, auf über 30 Prozent im Schnitt. Die einen, wie die Berliner Linke, fordern nun Enteignungen und Mietendeckel, die anderen sehen in jedem Eingriff eine unzulässige staatliche Einmischung. Der Capital Wirtschaftspodcast widmet sich der Frage, wie der Mietmarkt wirklich in den Griff zu bekommen ist. Vieles fängt mit der Diagnose an, wie das Problem entstanden ist. „Es gibt zu wenig Bauland und Bauflächen, vor allem solche, die bezahlbar sind“, sagt Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber, die den Markt seit Jahren aufmerksam beobachtet. „Das macht jedem Investor das Leben schwer, der günstige Mietwohnungen bauen will.“ Hinzu kommen ein Wust an Regulierung und ein Mietspiegel, der bisher falsch konstruiert ist. „Mietspiegel sind im Moment ein Mieterhöhungsinstrument“, sagt Oberhuber. Im Podcast geht es um die Frage, welche Maßnahmen helfen und welche nicht, was man vom Beispiel Ulm lernen kann – und warum Konrad Adenauer nichts gegen den Mietendeckel hatte. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

02.10.2026 00:00 / 33min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist zu einem heiß umkämpften politischen Thema geworden – vor allem in den deutschen Großstädten. Und tatsächlich ist der Anteil des Nettoeinkommens, den Haushalte für die Wohnung ausgeben müssen, in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen, auf über 30 Prozent im Schnitt. Die einen, wie die Berliner Linke, fordern nun Enteignungen und Mietendeckel, die anderen sehen in jedem Eingriff eine unzulässige staatliche Einmischung. Der Capital Wirtschaftspodcast widmet sich der Frage, wie der Mietmarkt wirklich in den Griff zu bekommen ist. Vieles fängt mit der Diagnose an, wie das Problem entstanden ist. „Es gibt zu wenig Bauland und Bauflächen, vor allem solche, die bezahlbar sind“, sagt Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber, die den Markt seit Jahren aufmerksam beobachtet. „Das macht jedem Investor das Leben schwer, der günstige Mietwohnungen bauen will.“ Hinzu kommen ein Wust an Regulierung und ein Mietspiegel, der bisher falsch konstruiert ist. „Mietspiegel sind im Moment ein Mieterhöhungsinstrument“, sagt Oberhuber. Im Podcast geht es um die Frage, welche Maßnahmen helfen und welche nicht, was man vom Beispiel Ulm lernen kann – und warum Konrad Adenauer nichts gegen den Mietendeckel hatte. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

02.10.2026 00:00 / 33min

Die goldenen Regeln für das Altersvorsorgedepot

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Es könnte eines der folgenreichste Vorhaben der aktuellen Bundesregierung werden: Ab Januar 2027 können die Deutschen über ein Altersvorsorgedepot in den Kapitalmarkt investieren. Mit üppiger Förderung vom Staat und unter sehr günstigen steuerlichen Bedingungen. Es ist nach den Riesterverträgen ein weiterer Versuch, die Menschen von der privaten Altersvorsorge zu überzeugen, diesmal allerdings mit größeren Aussichten auf Erfolg. „Das hat große gesellschaftliche Signalwirkung“, sagt Christian Schneider-Sickert im Capital Wirtschaftspodcast. Der Gründer und Chef des digitalen Vermögensverwalters Liqid glaubt, dass vor allem ein Denkfehler die Riesterverträge belastet hat: „Es ist daran gescheitert, dass der Staat versucht hat, mit Garantierenditen die Kehrseite des Kapitalmarkts aus dem Weg zu räumen“, sagt er. Das aber habe Geld und Rendite gekostet und das System kompliziert gemacht. Dieses Problem gibt es beim Altersvorsorgedepot nicht mehr: Es dürfen auch Anlagelösungen angeboten werden, die den Schwankungen des Marktes ausgesetzt sind – also mehr Verluste aber auch mehr Gewinne einfahren können. „Ich hoffe, der Run wird so groß wie die Finanzindustrie es annimmt“, sagt Schneider-Sickert, der im Podcast auch eine Reihe goldener Regeln für den Einstieg in das Depot formuliert: Nicht sofort einsteigen, den Markt sondieren und nicht auf Lock-Angebote hereinfallen. „Augen auf bei allen, die Dir versprechen, dass man die natürlichen Schwankungen am Kapitalmarkt irgendwie ausschalten könnte“, sagt Schneider-Sickert. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

25.09.2026 00:00 / 35min

+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Es könnte eines der folgenreichste Vorhaben der aktuellen Bundesregierung werden: Ab Januar 2027 können die Deutschen über ein Altersvorsorgedepot in den Kapitalmarkt investieren. Mit üppiger Förderung vom Staat und unter sehr günstigen steuerlichen Bedingungen. Es ist nach den Riesterverträgen ein weiterer Versuch, die Menschen von der privaten Altersvorsorge zu überzeugen, diesmal allerdings mit größeren Aussichten auf Erfolg. „Das hat große gesellschaftliche Signalwirkung“, sagt Christian Schneider-Sickert im Capital Wirtschaftspodcast. Der Gründer und Chef des digitalen Vermögensverwalters Liqid glaubt, dass vor allem ein Denkfehler die Riesterverträge belastet hat: „Es ist daran gescheitert, dass der Staat versucht hat, mit Garantierenditen die Kehrseite des Kapitalmarkts aus dem Weg zu räumen“, sagt er. Das aber habe Geld und Rendite gekostet und das System kompliziert gemacht. Dieses Problem gibt es beim Altersvorsorgedepot nicht mehr: Es dürfen auch Anlagelösungen angeboten werden, die den Schwankungen des Marktes ausgesetzt sind – also mehr Verluste aber auch mehr Gewinne einfahren können. „Ich hoffe, der Run wird so groß wie die Finanzindustrie es annimmt“, sagt Schneider-Sickert, der im Podcast auch eine Reihe goldener Regeln für den Einstieg in das Depot formuliert: Nicht sofort einsteigen, den Markt sondieren und nicht auf Lock-Angebote hereinfallen. „Augen auf bei allen, die Dir versprechen, dass man die natürlichen Schwankungen am Kapitalmarkt irgendwie ausschalten könnte“, sagt Schneider-Sickert. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

25.09.2026 00:00 / 35min