Zum Hauptinhalt springen

So techt Deutschland - der ntv Tech-Podcast

Deutschland im 'digitalen Abseits' oder 'Wir verlieren den Anschluss an China oder die USA'. So klingt es häufig, wenn über Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Kryptowährungen gesprochen oder geschrieben wird. Aber verschlafen wir wirklich die großen Trends? In "So techt Deutschland" fragen Frauke Holzmeier und Andreas Laukat nach, ob das stimmt, wo es gut und wo es schlecht läuft. Bei Krypto-König Oliver Flaskämper, Tech-Investor Frank Thelen und anderen.

Diesen Podcast teilen:

Tech-Investor Jan Beckers: "Der Bitcoin kann Gold deutlich überflügeln"

Jan Beckers ist überzeugt: "Tech-Aktien sind im Durchschnitt noch etwa 55 Prozent unter den Höchstständen von vor zwei Jahren, bieten aber gute Einstiegschancen für langfristig orientierte Investoren", erklärt der Fondsmanager von BIT Capital Fonds im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Gerade schnell wachsende Technologieunternehmen könnten den kommenden Jahren deutlich zuzulegen, meint der 42-jährige: "Die haben in den letzten sieben Jahren ihren Umsatz versiebenfacht, aber der Aktienkurs ist nur um 50 bis 100 Prozent gestiegen." Auch beim Bitcoin erwartet Beckers langfristig große Wertsteigerungen. "Der Bitcoin befindet sich ganz klar noch im Teenager-Stadium. Nur ein kleiner Bruchteil der Menschen besitzt ihn bislang, institutionelle Anleger haben meist noch gar kein Exposure dazu." Entscheidend für den Bitcoin-Kurs könnte das Bitcoin-Halving sein, bei dem die Belohnung für die sogenannten Miner halbiert wird. Es ist ein eingebauter Inflationsschutz, mit dem die Zahl der Bitcoins begrenzt wird. "Historisch hat jedes Halving zu einem Bullenmarkt geführt", sagt Beckers. "Ich denke, dass der Bitcoin mittelfristig Kurse zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar erreichen könnte." Langfristig traut Beckers dem Bitcoin sogar zu, die Marktkapitalisierung von Gold zu übertreffen: "Wenn sich der Bitcoin als bester digitaler Wertspeicher etabliert, kann er Gold als Maßstab deutlich überflügeln." Derzeit liegt die Marktkapitalisierung des Bitcoins bei 1,4 Billionen US-Dollar, was etwa 10 Prozent der Marktkapitalisierung von Gold entspricht. "Wenn man in Krypto investiert, sollte man sich nicht zu sehr auf gehypte Coins stürzen, sondern sich auf Bitcoin und Ethereum fokussieren und es dann auch langfristig liegen lassen", rät der Fondsmanager. Auch der digitale Euro, an dem die Europäische Zentralbank arbeitet, könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen insgesamt fördern. Wo er sonst investiert und auf welche Technologien Jan Beckers setzt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Was ist das Bitcoin-Halving? Das Bitcoin-System kann man sich wie ein riesiges Puzzle vorstellen. Überall auf der Welt sitzen Menschen, die mit Computern oder ganzen Rechenzentren versuchen, es zu lösen. Mit jedem gelösten Puzzle entsteht ein neuer Block, in dem Daten über Transaktionen in der Datenbank gespeichert werden. Block für Block wird so aneinandergereiht. Zusammen ergibt das die sogenannte Blockchain - also eine Kette von Blöcken. Für das Schürfen der Blöcke erhalten die "Miner" als Belohnung Bitcoins. Im Januar 2009 wurde die Bitcoin-Datenbank gestartet. Damals gab es noch 50 Bitcoins für jeden gefundenen Block. Nun ist in dem System ein Mechanismus eingebaut, der sicherstellt, dass sich die Belohnung alle 210.000 Blöcke halbiert. Das ist meist etwa alle vier Jahre der Fall: 2012 halbierte sich die Belohnung auf 25 Bitcoins, etwa vier Jahre und weitere 210.000 Blöcke später auf 12,5. 2020 fiel die Belohnung auf 6,25 Bitcoins. In wenigen Tagen steht das nächste Halving auf 3,125 Bitcoin an. Das geht so weiter, bis keine Halbierung mehr möglich ist. Der Grund für diese digitale Diät ist simpel: Die Menge an Bitcoins wurde vom Erfinder des Systems eingeschränkt. Durch das Halving wird die Neuschöpfung der Cyber-Münzen gebremst, um spätestens im Jahr 2140 die Maximalzahl von 21 Millionen Bitcoin zu erreichen. Es ist eine Art eingebaute Sparmaßnahme, die dafür sorgt, dass Bitcoin etwas Besonderes bleibt. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.04.2024 04:00 / 33min

Jan Beckers ist überzeugt: "Tech-Aktien sind im Durchschnitt noch etwa 55 Prozent unter den Höchstständen von vor zwei Jahren, bieten aber gute Einstiegschancen für langfristig orientierte Investoren", erklärt der Fondsmanager von BIT Capital Fonds im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Gerade schnell wachsende Technologieunternehmen könnten den kommenden Jahren deutlich zuzulegen, meint der 42-jährige: "Die haben in den letzten sieben Jahren ihren Umsatz versiebenfacht, aber der Aktienkurs ist nur um 50 bis 100 Prozent gestiegen." Auch beim Bitcoin erwartet Beckers langfristig große Wertsteigerungen. "Der Bitcoin befindet sich ganz klar noch im Teenager-Stadium. Nur ein kleiner Bruchteil der Menschen besitzt ihn bislang, institutionelle Anleger haben meist noch gar kein Exposure dazu." Entscheidend für den Bitcoin-Kurs könnte das Bitcoin-Halving sein, bei dem die Belohnung für die sogenannten Miner halbiert wird. Es ist ein eingebauter Inflationsschutz, mit dem die Zahl der Bitcoins begrenzt wird. "Historisch hat jedes Halving zu einem Bullenmarkt geführt", sagt Beckers. "Ich denke, dass der Bitcoin mittelfristig Kurse zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar erreichen könnte." Langfristig traut Beckers dem Bitcoin sogar zu, die Marktkapitalisierung von Gold zu übertreffen: "Wenn sich der Bitcoin als bester digitaler Wertspeicher etabliert, kann er Gold als Maßstab deutlich überflügeln." Derzeit liegt die Marktkapitalisierung des Bitcoins bei 1,4 Billionen US-Dollar, was etwa 10 Prozent der Marktkapitalisierung von Gold entspricht. "Wenn man in Krypto investiert, sollte man sich nicht zu sehr auf gehypte Coins stürzen, sondern sich auf Bitcoin und Ethereum fokussieren und es dann auch langfristig liegen lassen", rät der Fondsmanager. Auch der digitale Euro, an dem die Europäische Zentralbank arbeitet, könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen insgesamt fördern. Wo er sonst investiert und auf welche Technologien Jan Beckers setzt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Was ist das Bitcoin-Halving? Das Bitcoin-System kann man sich wie ein riesiges Puzzle vorstellen. Überall auf der Welt sitzen Menschen, die mit Computern oder ganzen Rechenzentren versuchen, es zu lösen. Mit jedem gelösten Puzzle entsteht ein neuer Block, in dem Daten über Transaktionen in der Datenbank gespeichert werden. Block für Block wird so aneinandergereiht. Zusammen ergibt das die sogenannte Blockchain - also eine Kette von Blöcken. Für das Schürfen der Blöcke erhalten die "Miner" als Belohnung Bitcoins. Im Januar 2009 wurde die Bitcoin-Datenbank gestartet. Damals gab es noch 50 Bitcoins für jeden gefundenen Block. Nun ist in dem System ein Mechanismus eingebaut, der sicherstellt, dass sich die Belohnung alle 210.000 Blöcke halbiert. Das ist meist etwa alle vier Jahre der Fall: 2012 halbierte sich die Belohnung auf 25 Bitcoins, etwa vier Jahre und weitere 210.000 Blöcke später auf 12,5. 2020 fiel die Belohnung auf 6,25 Bitcoins. In wenigen Tagen steht das nächste Halving auf 3,125 Bitcoin an. Das geht so weiter, bis keine Halbierung mehr möglich ist. Der Grund für diese digitale Diät ist simpel: Die Menge an Bitcoins wurde vom Erfinder des Systems eingeschränkt. Durch das Halving wird die Neuschöpfung der Cyber-Münzen gebremst, um spätestens im Jahr 2140 die Maximalzahl von 21 Millionen Bitcoin zu erreichen. Es ist eine Art eingebaute Sparmaßnahme, die dafür sorgt, dass Bitcoin etwas Besonderes bleibt. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.04.2024 04:00 / 33min

Zukunft ohne Lokführer? Kontron-Chef Niederhauser würde sich sicherer fühlen

Was auf den meisten Smartphones iOS oder Android und auf Laptops Windows ist, das soll Kontron OS für Maschinen sein: das Betriebssystem für die vernetzte Welt. 30 Milliarden vernetzte Maschinen gibt es bereits - Tendenz steigend. "Dementsprechend gibt es sehr viele Anwendungen", sagt Kontron-Chef Hannes Niederhauser. In drei Prozent der vernetzten Maschinen ist der österreichische Technologiekonzern nach eigenen Angaben mit Software vertreten, zum Beispiel in Straßenbahnen oder Baumaschinen. "Geräte, die wir steuern, kosten 100.000 Euro und mehr."  Weil die Produkte von Kontron häufig in kritischer Infrastruktur verbaut sind, zum Beispiel in Zügen oder Flugzeugen, sei Sicherheit das A und O, betont Niederhauser. Angst vor Cyberattacken hat der Chef des Unternehmens aber nicht. "Ich kenne niemanden, der unser Kontron-System hacken konnte." Der Elektroingenieur hält sein System für sicherer als Windows. Bei Microsoft gebe es viele Zugänge und potenzielle Einfallstore für Angreifer, sagt Niederhauser. Das Kontron-System habe dagegen nur einen Zugang: In ein Haus mit 1000 Türen könnte man leichter einbrechen als in ein Haus mit nur einer Tür, die gut geschützt sei, erklärt er. Und Kontron? Hat nur eine Tür - umgeben von einem Burggraben. Niederhauser ist ebenfalls überzeugt, dass sein System verlässlicher ist als der Mensch. "Ich würde mich in einem Zug ohne Lokführer sicherer fühlen", erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Warum er deutlich optimistischer auf den Technologie-Standort Deutschland blickt als andere und wieso er sich selbst kein Gehalt auszahlt, ebenso. Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.04.2024 04:00 / 26min

Was auf den meisten Smartphones iOS oder Android und auf Laptops Windows ist, das soll Kontron OS für Maschinen sein: das Betriebssystem für die vernetzte Welt. 30 Milliarden vernetzte Maschinen gibt es bereits - Tendenz steigend. "Dementsprechend gibt es sehr viele Anwendungen", sagt Kontron-Chef Hannes Niederhauser. In drei Prozent der vernetzten Maschinen ist der österreichische Technologiekonzern nach eigenen Angaben mit Software vertreten, zum Beispiel in Straßenbahnen oder Baumaschinen. "Geräte, die wir steuern, kosten 100.000 Euro und mehr."  Weil die Produkte von Kontron häufig in kritischer Infrastruktur verbaut sind, zum Beispiel in Zügen oder Flugzeugen, sei Sicherheit das A und O, betont Niederhauser. Angst vor Cyberattacken hat der Chef des Unternehmens aber nicht. "Ich kenne niemanden, der unser Kontron-System hacken konnte." Der Elektroingenieur hält sein System für sicherer als Windows. Bei Microsoft gebe es viele Zugänge und potenzielle Einfallstore für Angreifer, sagt Niederhauser. Das Kontron-System habe dagegen nur einen Zugang: In ein Haus mit 1000 Türen könnte man leichter einbrechen als in ein Haus mit nur einer Tür, die gut geschützt sei, erklärt er. Und Kontron? Hat nur eine Tür - umgeben von einem Burggraben. Niederhauser ist ebenfalls überzeugt, dass sein System verlässlicher ist als der Mensch. "Ich würde mich in einem Zug ohne Lokführer sicherer fühlen", erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Warum er deutlich optimistischer auf den Technologie-Standort Deutschland blickt als andere und wieso er sich selbst kein Gehalt auszahlt, ebenso. Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.04.2024 04:00 / 26min

15,5 Millionen Kunden, aber ... Das größte Problem von Lieferando ist das Telefon

Wer Essen bestellt, nutzt dafür nicht selten Lieferando. Allein in Deutschland hat die Plattform 15,5 Millionen Kunden und 35.000 Partner-Restaurants. "Wir helfen dem Italiener um die Ecke, der mit Technik nichts am Hut hat, online Umsatz zu machen", sagt Katharina Hauke, Geschäftsführerin von Lieferando in Deutschland. Trotzdem ist und bleibt das Telefon der hartnäckigste Konkurrent für die Plattform. Denn 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die Essen nach Hause bestellen, rufen nach wie vor bei ihrem Lieblingsrestaurant an. Um für Restaurants zur unverzichtbaren Plattform zu werden, positioniert sich Lieferando als Partner der Gastronomiebetriebe. Der Aufbau einer Webseite, das Anbieten von verschiedenen digitalen Zahlungsmöglichkeiten - wofür Lieferando eine eigene Banklizenz in den Niederlanden hat - sind zwei Beispiele. Gerade in der aktuellen Krise mit hohen Rohstoff- und Energiekosten sowie Personalmangel mutiert Lieferando beinahe zur Unternehmensberatung. "Out-of-the-box-Denken" sei angesagt, um Restaurants zu zeigen, wie sie ihre Küche besser auslasten und wie sie mehr Konsumenten erreichen, sagt Hauke. "Da sind wir einfach ein echt starker Partner ohne großes Risiko und ohne großen Aufwand." Zusätzlich wird das Geschäftsmodell ausgebaut: Neben Essen lassen sich inzwischen auch Elektronikartikel oder Blumen über Lieferando bestellen. Wie will das Unternehmen in ländlichen Regionen Fuß fassen? Auf absehbare Zeit nicht mit Drohnen. Es geht stattdessen um grüne Mobilität und nachhaltige Verpackungen in Zusammenarbeit mit den Restaurants. Ob Gastro-Kunden lieber Bar oder mit Karte zahlen, wie Lieferando mit Kritik an dem eigenen System umgeht und wie die Plattform die Daten nutzt, erzählt Katharina Hauke in "So techt Deutschland".   Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.04.2024 22:00 / 31min

Wer Essen bestellt, nutzt dafür nicht selten Lieferando. Allein in Deutschland hat die Plattform 15,5 Millionen Kunden und 35.000 Partner-Restaurants. "Wir helfen dem Italiener um die Ecke, der mit Technik nichts am Hut hat, online Umsatz zu machen", sagt Katharina Hauke, Geschäftsführerin von Lieferando in Deutschland. Trotzdem ist und bleibt das Telefon der hartnäckigste Konkurrent für die Plattform. Denn 80 Prozent der Menschen in Deutschland, die Essen nach Hause bestellen, rufen nach wie vor bei ihrem Lieblingsrestaurant an. Um für Restaurants zur unverzichtbaren Plattform zu werden, positioniert sich Lieferando als Partner der Gastronomiebetriebe. Der Aufbau einer Webseite, das Anbieten von verschiedenen digitalen Zahlungsmöglichkeiten - wofür Lieferando eine eigene Banklizenz in den Niederlanden hat - sind zwei Beispiele. Gerade in der aktuellen Krise mit hohen Rohstoff- und Energiekosten sowie Personalmangel mutiert Lieferando beinahe zur Unternehmensberatung. "Out-of-the-box-Denken" sei angesagt, um Restaurants zu zeigen, wie sie ihre Küche besser auslasten und wie sie mehr Konsumenten erreichen, sagt Hauke. "Da sind wir einfach ein echt starker Partner ohne großes Risiko und ohne großen Aufwand." Zusätzlich wird das Geschäftsmodell ausgebaut: Neben Essen lassen sich inzwischen auch Elektronikartikel oder Blumen über Lieferando bestellen. Wie will das Unternehmen in ländlichen Regionen Fuß fassen? Auf absehbare Zeit nicht mit Drohnen. Es geht stattdessen um grüne Mobilität und nachhaltige Verpackungen in Zusammenarbeit mit den Restaurants. Ob Gastro-Kunden lieber Bar oder mit Karte zahlen, wie Lieferando mit Kritik an dem eigenen System umgeht und wie die Plattform die Daten nutzt, erzählt Katharina Hauke in "So techt Deutschland".   Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

02.04.2024 22:00 / 31min

Ismet Koyun - vom Einwanderer zum "anatolischen Elon Musk"

In den Achtzigern reist Ismet Koyun mit 20 D-Mark in der Tasche als türkischer Einwanderer nach Deutschland. Heute leitet er mit Kobil einen Weltmarktführer für Sicherheitslösungen und nennt sich selbst "anatolischer Elon Musk". Deutschland brauche mutige Leute, die bereit sind, Risiken einzugehen und neue Wege zu beschreiten, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Koyun kritisiert die Zögerlichkeit im deutschen Innovationsökosystem und plädiert für eine Kultur, die Unternehmertum und kreative Lösungsansätze fördert. Ein Schlüsselprojekt, die All-In-One-App, illustriert seine Vision einer Plattform, die nicht nur den direkten Kontakt zwischen Herstellern und Kunden stärkt, sondern auch sichere und einfache Handhabung für tägliche Bedürfnisse von Finanztransaktionen bis zu Stadtbürokratie bietet. In Istanbul hat die App bereits mit fünf Millionen Nutzer. In Deutschland soll sie demnächst in Worms starten und kommunale Verwaltungsdienstleistungen, das gesellschaftliche Leben und unternehmerische Angebote digital zusammenbringen. Koyun ist überzeugt, dass Deutschland das Potenzial hat, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen, fordert jedoch ein entschlossenes Umdenken bei Digitalisierung und dem Einsatz neuer Technologien. "Wir müssen von den alten Technologien loslassen und mutig in die Zukunft blicken", macht er seine Kritik deutlich. Seinen Optimismus habe er aber nicht verloren: "Ich liebe dieses Land und glaube an das deutsche Ingenieurwesen", bekräftigt Koyun. Für ihn steht fest: Mit dem richtigen Mindset und einer offenen Einstellung gegenüber Innovationen kann Deutschland seine Position im globalen Technologiewettbewerb entscheidend verbessern. Wie das funktionieren kann und wie Isemt Koyun die Zukunft der digitalen Verwaltung sieht, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.03.2024 05:00 / 30min

In den Achtzigern reist Ismet Koyun mit 20 D-Mark in der Tasche als türkischer Einwanderer nach Deutschland. Heute leitet er mit Kobil einen Weltmarktführer für Sicherheitslösungen und nennt sich selbst "anatolischer Elon Musk". Deutschland brauche mutige Leute, die bereit sind, Risiken einzugehen und neue Wege zu beschreiten, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Koyun kritisiert die Zögerlichkeit im deutschen Innovationsökosystem und plädiert für eine Kultur, die Unternehmertum und kreative Lösungsansätze fördert. Ein Schlüsselprojekt, die All-In-One-App, illustriert seine Vision einer Plattform, die nicht nur den direkten Kontakt zwischen Herstellern und Kunden stärkt, sondern auch sichere und einfache Handhabung für tägliche Bedürfnisse von Finanztransaktionen bis zu Stadtbürokratie bietet. In Istanbul hat die App bereits mit fünf Millionen Nutzer. In Deutschland soll sie demnächst in Worms starten und kommunale Verwaltungsdienstleistungen, das gesellschaftliche Leben und unternehmerische Angebote digital zusammenbringen. Koyun ist überzeugt, dass Deutschland das Potenzial hat, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen, fordert jedoch ein entschlossenes Umdenken bei Digitalisierung und dem Einsatz neuer Technologien. "Wir müssen von den alten Technologien loslassen und mutig in die Zukunft blicken", macht er seine Kritik deutlich. Seinen Optimismus habe er aber nicht verloren: "Ich liebe dieses Land und glaube an das deutsche Ingenieurwesen", bekräftigt Koyun. Für ihn steht fest: Mit dem richtigen Mindset und einer offenen Einstellung gegenüber Innovationen kann Deutschland seine Position im globalen Technologiewettbewerb entscheidend verbessern. Wie das funktionieren kann und wie Isemt Koyun die Zukunft der digitalen Verwaltung sieht, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.03.2024 05:00 / 30min

Aleph-Alpha-CEO Jonas Andrulis: Europa muss mutiger werden

Im Schatten der globalen KI-Giganten schreibt Aleph Alpha seine eigene Erfolgsgeschichte. Jonas Andrulis, Gründer und CEO, sieht die Zukunft der Künstlichen Intelligenz nicht nur als technologische Herausforderung, sondern als Chance, die europäische Industrie und Gesellschaft nachhaltig zu formen. Seine Vision ist groß. Er träumt von einer Zukunft, in der KI-Technologien nicht nur wirtschaftlichen Erfolg versprechen, sondern auch zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft beitragen: "Es geht um mehr als nur um Technologie", sagt er im ntv-Podcast "So techt Deutschland". "Es geht um unsere Fähigkeit, als Gesellschaft zu entscheiden, welchen Weg wir in der Zukunft gehen wollen." Aleph Alpha stehe für eine neue Generation europäischer Tech-Unternehmen, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg anstreben, sondern auch einen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas leisten wollen. Europa, insbesondere Deutschland, könne eine entscheidende Rolle im globalen KI-Rennen spielen, wenn man mutiger sei, sagt Andrulis. Doch er gibt zu: "Wir sind risikoavers und veränderungsresistent." Trotz der breiten Palette von Möglichkeiten, die KI bietet, ist sich Andrulis der ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die mit der Entwicklung solcher Technologien einhergeht. Aleph Alpha setzt klare Grenzen, was das Unternehmen anbietet oder durchführt. Investitionen oder Partnerschaften, die die Unabhängigkeit oder ethischen Standards des Unternehmens kompromittieren könnten, werden abgelehnt.  Andrulis betont, dass die derzeitige Konzentration der technologischen Macht und Wertschöpfung bei einigen wenigen amerikanischen und chinesischen Unternehmen eine ernsthafte Herausforderung für Europa darstellt. "Es bringt uns überhaupt nichts, wenn die ganze Wertschöpfung an die Aktionäre von US-Konzernen oder US-Investoren geht", erklärt Andrulis und appelliert an die Unternehmen: "Lasst nicht zu, dass dieses neue Wertschöpfungspotenzial komplett an die Tech-Giganten geht".  Was Andrulis privat mit Künstlicher Intelligenz macht, erzählt der Gründer und CEO von Aleph Alpha in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.03.2024 05:00 / 28min

Im Schatten der globalen KI-Giganten schreibt Aleph Alpha seine eigene Erfolgsgeschichte. Jonas Andrulis, Gründer und CEO, sieht die Zukunft der Künstlichen Intelligenz nicht nur als technologische Herausforderung, sondern als Chance, die europäische Industrie und Gesellschaft nachhaltig zu formen. Seine Vision ist groß. Er träumt von einer Zukunft, in der KI-Technologien nicht nur wirtschaftlichen Erfolg versprechen, sondern auch zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft beitragen: "Es geht um mehr als nur um Technologie", sagt er im ntv-Podcast "So techt Deutschland". "Es geht um unsere Fähigkeit, als Gesellschaft zu entscheiden, welchen Weg wir in der Zukunft gehen wollen." Aleph Alpha stehe für eine neue Generation europäischer Tech-Unternehmen, die nicht nur wirtschaftlichen Erfolg anstreben, sondern auch einen Beitrag zur technologischen Souveränität Europas leisten wollen. Europa, insbesondere Deutschland, könne eine entscheidende Rolle im globalen KI-Rennen spielen, wenn man mutiger sei, sagt Andrulis. Doch er gibt zu: "Wir sind risikoavers und veränderungsresistent." Trotz der breiten Palette von Möglichkeiten, die KI bietet, ist sich Andrulis der ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, die mit der Entwicklung solcher Technologien einhergeht. Aleph Alpha setzt klare Grenzen, was das Unternehmen anbietet oder durchführt. Investitionen oder Partnerschaften, die die Unabhängigkeit oder ethischen Standards des Unternehmens kompromittieren könnten, werden abgelehnt.  Andrulis betont, dass die derzeitige Konzentration der technologischen Macht und Wertschöpfung bei einigen wenigen amerikanischen und chinesischen Unternehmen eine ernsthafte Herausforderung für Europa darstellt. "Es bringt uns überhaupt nichts, wenn die ganze Wertschöpfung an die Aktionäre von US-Konzernen oder US-Investoren geht", erklärt Andrulis und appelliert an die Unternehmen: "Lasst nicht zu, dass dieses neue Wertschöpfungspotenzial komplett an die Tech-Giganten geht".  Was Andrulis privat mit Künstlicher Intelligenz macht, erzählt der Gründer und CEO von Aleph Alpha in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.03.2024 05:00 / 28min

Tablet statt Papier: So digitalisiert Arne Peine die Intensivstation

Auf Intensivstationen kommt es für Ärzte, Pflegepersonal und vor allem für die Patienten auf Genauigkeit und meist auch Geschwindigkeit an. Doch wenn Intensivpatienten von bis zu 20 Geräten umringt sind, kann es kompliziert werden. Bislang ist es häufig so, dass bunte Stifte als Arbeitsgerät zum Einsatz kommen, erklärt Arne Peine, Gründer und Technikvorstand des Health-Startups Clinomic. Dann heißt es für Krankenpfleger und Schwestern häufig: "Dein Job ist, diese Zahlen, die da oben stehen, auf ein Blatt Papier zu schreiben." Die Konsequenz: Auch Ärzte verbringen einen großen Teil ihrer Arbeit damit, Papierkram zu erledigen und Excel-Tabellen auszufüllen. Mit Clinomic wollen das Arne Peine und sein Mitgründer ändern. Sie haben "Mona" entwickelt, kurz für Medical On-Site Assistant, ein Tablet mit Software, die in der Lage ist, Daten von verschiedenen Geräten am Intensivbett zu bündeln und übersichtlich aufzubereiten. Denn die Informationen, die verarbeitet werden müssen, sind ohne technische Hilfe nicht zu überblicken. "Wir reden von 1000 Datenpunkten pro Patient pro Stunde. Und als Arzt habe ich 14 Patienten, das heißt also 14.000 Punkte." Die Fehleranfälligkeit sei dementsprechend hoch, so Peine. Er spricht aus Erfahrung. Denn bevor er Gründer wurde, war Arne Peine lange Zeit als Intensivmediziner im Klinikbetrieb im Einsatz. Neben der Bündelung und Aufbereitung von Daten bietet Clinomic auch telemedizinische Dienste an, damit sich Ärzte untereinander austauschen können. So entstehen Netzwerke, um sich über spezifische Fragen zu beraten. Mittlerweile bietet das Startup die ärztliche Leistung auch selbst mit im Paket an. "Das heißt, vor Ort haben wir Ärztinnen und Ärzte mit sehr hoher Qualifikation und unsere Kunden können sich das sozusagen mit dazu buchen, dass sie auch eine ärztliche Beratung bekommen", berichtet Peine. Ein interdisziplinäres, inzwischen 60-köpfiges Team arbeitet daran. Welche Rolle Künstliche Intelligenz spielt und wie digital die Intensivstation in anderen Ländern ist, erzählt Arne Peine in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.03.2024 23:00 / 34min

Auf Intensivstationen kommt es für Ärzte, Pflegepersonal und vor allem für die Patienten auf Genauigkeit und meist auch Geschwindigkeit an. Doch wenn Intensivpatienten von bis zu 20 Geräten umringt sind, kann es kompliziert werden. Bislang ist es häufig so, dass bunte Stifte als Arbeitsgerät zum Einsatz kommen, erklärt Arne Peine, Gründer und Technikvorstand des Health-Startups Clinomic. Dann heißt es für Krankenpfleger und Schwestern häufig: "Dein Job ist, diese Zahlen, die da oben stehen, auf ein Blatt Papier zu schreiben." Die Konsequenz: Auch Ärzte verbringen einen großen Teil ihrer Arbeit damit, Papierkram zu erledigen und Excel-Tabellen auszufüllen. Mit Clinomic wollen das Arne Peine und sein Mitgründer ändern. Sie haben "Mona" entwickelt, kurz für Medical On-Site Assistant, ein Tablet mit Software, die in der Lage ist, Daten von verschiedenen Geräten am Intensivbett zu bündeln und übersichtlich aufzubereiten. Denn die Informationen, die verarbeitet werden müssen, sind ohne technische Hilfe nicht zu überblicken. "Wir reden von 1000 Datenpunkten pro Patient pro Stunde. Und als Arzt habe ich 14 Patienten, das heißt also 14.000 Punkte." Die Fehleranfälligkeit sei dementsprechend hoch, so Peine. Er spricht aus Erfahrung. Denn bevor er Gründer wurde, war Arne Peine lange Zeit als Intensivmediziner im Klinikbetrieb im Einsatz. Neben der Bündelung und Aufbereitung von Daten bietet Clinomic auch telemedizinische Dienste an, damit sich Ärzte untereinander austauschen können. So entstehen Netzwerke, um sich über spezifische Fragen zu beraten. Mittlerweile bietet das Startup die ärztliche Leistung auch selbst mit im Paket an. "Das heißt, vor Ort haben wir Ärztinnen und Ärzte mit sehr hoher Qualifikation und unsere Kunden können sich das sozusagen mit dazu buchen, dass sie auch eine ärztliche Beratung bekommen", berichtet Peine. Ein interdisziplinäres, inzwischen 60-köpfiges Team arbeitet daran. Welche Rolle Künstliche Intelligenz spielt und wie digital die Intensivstation in anderen Ländern ist, erzählt Arne Peine in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.03.2024 23:00 / 34min

Johannes Plettenberg digitalisiert die Lust: Eine neue Ära der Sextoys

Johannes Plettenberg betreibt mit Lovehoney den größten Hersteller und Händler von Sexspielzeug der Welt. Der Verkaufsschlager ist ein Vibrator namens "Womanizer": Plettenberg bewies vor einigen Jahren einen guten Riecher und sicherte sich das Patent darauf. Die Geschichte des "Womanizer" ist außergewöhnlich. Ein bayerisches Ehepaar erfuhr in einer Fernsehsendung, dass weltweit 50 Prozent der Frauen kein erfülltes Sexleben haben. Ein Zustand, den Erfinder Michael Lenke und seine Ehefrau Brigitte nicht hinnehmen wollten. Sie handelten - inklusive Selbstversuch: "Herr Lenke hat sich gesagt: 'Ich bin Erfinder, ich löse Probleme, ich löse das jetzt", erzählt Plettenberg. "Nach zwei Jahren war der 'Womanizer' da und die Welt hatte ein neues, besseres Sextoy."  Dabei ist Plettenberg eigentlich ein Mensch der Zahlen. Seine Karriere im Sex-Business startete er als CFO von Amorelie, einem Online-Versandhandel für Erotikspielzeuge. Heute treibt er einen Markt voran, der einst tabu war und durch die Digitalisierung und das Online-Geschäft einen Boost erfahren hat. Mit einem geschätzten Marktvolumen von bis zu 76 Milliarden US-Dollar bis 2030 ist der Erotik-Sektor im Aufwind. Innovationen wie die Fernsteuerung über Apps und die "Smart Silence"-Technologie sind Ansätze, wie digitale Transformation das erotische Erlebnis für Nutzerinnen und Nutzer verbessern soll. Welche Rolle in Zukunft Künstliche Intelligenz oder auch das Metaverse für Lovehoney haben könnten und wie es in dem Bereich um den deutschen Markt steht, erzählt Johannes Plettenberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.03.2024 05:00 / 34min

Johannes Plettenberg betreibt mit Lovehoney den größten Hersteller und Händler von Sexspielzeug der Welt. Der Verkaufsschlager ist ein Vibrator namens "Womanizer": Plettenberg bewies vor einigen Jahren einen guten Riecher und sicherte sich das Patent darauf. Die Geschichte des "Womanizer" ist außergewöhnlich. Ein bayerisches Ehepaar erfuhr in einer Fernsehsendung, dass weltweit 50 Prozent der Frauen kein erfülltes Sexleben haben. Ein Zustand, den Erfinder Michael Lenke und seine Ehefrau Brigitte nicht hinnehmen wollten. Sie handelten - inklusive Selbstversuch: "Herr Lenke hat sich gesagt: 'Ich bin Erfinder, ich löse Probleme, ich löse das jetzt", erzählt Plettenberg. "Nach zwei Jahren war der 'Womanizer' da und die Welt hatte ein neues, besseres Sextoy."  Dabei ist Plettenberg eigentlich ein Mensch der Zahlen. Seine Karriere im Sex-Business startete er als CFO von Amorelie, einem Online-Versandhandel für Erotikspielzeuge. Heute treibt er einen Markt voran, der einst tabu war und durch die Digitalisierung und das Online-Geschäft einen Boost erfahren hat. Mit einem geschätzten Marktvolumen von bis zu 76 Milliarden US-Dollar bis 2030 ist der Erotik-Sektor im Aufwind. Innovationen wie die Fernsteuerung über Apps und die "Smart Silence"-Technologie sind Ansätze, wie digitale Transformation das erotische Erlebnis für Nutzerinnen und Nutzer verbessern soll. Welche Rolle in Zukunft Künstliche Intelligenz oder auch das Metaverse für Lovehoney haben könnten und wie es in dem Bereich um den deutschen Markt steht, erzählt Johannes Plettenberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.03.2024 05:00 / 34min

Warum investieren Sie in grüne Startups, Fridtjof Detzner?

Eine zehnteilige TV-Dokumentation hat Fridtjof Detzners Leben verändert. Mit der Deutschen Welle ist er in Sachen Nachhaltigkeit durch zehn asiatische Länder gereist. Das Thema hat Detzner nicht mehr losgelassen, er gründete die Plattform Planet A Ventures. Diese unterstützt Startups mit einem klaren Fokus auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele. Schon mit 16 Jahren baute der Kitesurfer sein erstes Unternehmen auf, das später zu Jimdo heranwuchs, einem erfolgreichen Website-Baukasten. Heute haben Detzner und sein Team von Planet A Ventures ein Modell entwickelt, bei dem Wissenschaftler neben Finanzexperten sitzen und jedes Investment im Rahmen der planetaren Grenzen bewerten. "Das Besondere ist, dass das wissenschaftliche Team ein Vetorecht hat", erklärt Detzner. Das unterstreicht den grundlegenden Ansatz von Planet A Ventures, nur in Startups zu investieren, die wirklich nachhaltig sind. Der Green Startup Monitor 2023 vom Startup-Verband zeigt: 35 Prozent der deutschen Startups können als "grün" eingestuft werden, ein neuer Höchststand. Trotz des zunehmenden Engagements für Nachhaltigkeit stehen grüne Startups vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere bei der Finanzierung. "Wir müssen leider vielen Unternehmen absagen. Wir haben in zwei Jahren 8000 Unternehmen gesehen und in 23 investiert", führt Detzner aus. Für den Unternehmer sind Technologie und Innovation der Schlüssel zur Überwindung dieser Krisen. "Ich glaube sehr, dass Technologie einen riesengroßen Beitrag leisten kann", sagt Detzner und betont das Potenzial technologischer Kipppunkte. Warum es aus seiner Sicht auch positive Kipppunkte gibt und wie diese aussehen, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.02.2024 01:00 / 36min

Eine zehnteilige TV-Dokumentation hat Fridtjof Detzners Leben verändert. Mit der Deutschen Welle ist er in Sachen Nachhaltigkeit durch zehn asiatische Länder gereist. Das Thema hat Detzner nicht mehr losgelassen, er gründete die Plattform Planet A Ventures. Diese unterstützt Startups mit einem klaren Fokus auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele. Schon mit 16 Jahren baute der Kitesurfer sein erstes Unternehmen auf, das später zu Jimdo heranwuchs, einem erfolgreichen Website-Baukasten. Heute haben Detzner und sein Team von Planet A Ventures ein Modell entwickelt, bei dem Wissenschaftler neben Finanzexperten sitzen und jedes Investment im Rahmen der planetaren Grenzen bewerten. "Das Besondere ist, dass das wissenschaftliche Team ein Vetorecht hat", erklärt Detzner. Das unterstreicht den grundlegenden Ansatz von Planet A Ventures, nur in Startups zu investieren, die wirklich nachhaltig sind. Der Green Startup Monitor 2023 vom Startup-Verband zeigt: 35 Prozent der deutschen Startups können als "grün" eingestuft werden, ein neuer Höchststand. Trotz des zunehmenden Engagements für Nachhaltigkeit stehen grüne Startups vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere bei der Finanzierung. "Wir müssen leider vielen Unternehmen absagen. Wir haben in zwei Jahren 8000 Unternehmen gesehen und in 23 investiert", führt Detzner aus. Für den Unternehmer sind Technologie und Innovation der Schlüssel zur Überwindung dieser Krisen. "Ich glaube sehr, dass Technologie einen riesengroßen Beitrag leisten kann", sagt Detzner und betont das Potenzial technologischer Kipppunkte. Warum es aus seiner Sicht auch positive Kipppunkte gibt und wie diese aussehen, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.02.2024 01:00 / 36min

Fabian Kienbaum: Vom Profi-Handballer zum Chef des Familienunternehmens

Wer in ein Familienunternehmen geboren wird, schlägt automatisch den Weg der Nachfolge ein. So einfach lässt sich der Weg von Fabian Kienbaum allerdings nicht beschreiben. "Ich hatte bisher zwei Lebensphasen. Die Erste war die Sportliche. Da habe ich versucht, mich dem Bundesliga-Handball zu widmen." Und immerhin: Bis zum Bundesliga-Kader des VfL Gummersbach konnte sich Kienbaum hochspielen. Für die große Karriere hat es nicht gereicht. Über ein paar Umwege, unter anderem London, entscheidet sich Kienbaum letztlich doch für das Familienunternehmen. "In der Erziehung unserer Eltern war immer angelegt: Mach das, wofür dein Herz schlägt". Und das war für ihn die Wirtschaft und die Arbeit bei Kienbaum Consultants. Das in Teilen in die Jahre gekommene Geschäftsmodell der Beratung und des Recruitings wollte Kienbaum mit seinem Einstieg als CEO 2019 und mit der weiteren Neuaufstellung der Geschäftsleitung mit zwei CEO ab 2021 modernisieren. Für ihn stand und steht dabei fest: "Digitale Transformation ist eine soziale Transformation." Denn bei der Veränderung von Geschäftsmodellen - und damit dem Einsatz von Technologien - gehe es darum, die Mitarbeiter nicht zu überfordern. Das Gelernte in der eigenen Firma kann Kienbaum direkt als Input in andere Unternehmen übertragen. Wohl auch deswegen hat die Beratungsfirma erst kürzlich mit der DBU eine kleine private Wirtschaftshochschule in Berlin übernommen. Beim ersten Weiterbildungs-Auftrag hat Schule mit dem Reinigungsgerätehersteller Kärcher zusammengearbeitet. Der Wunsch der Geschäftsführung war es, "einen digitalen Führerschein für die gesamte Belegschaft zu entwickeln." Alle Mitarbeiter sollten ein Basisverständnis davon bekommen, was Digitalisierung generell und für das jeweilige Unternehmen bedeutet. Wie gut es mit diesen Programmen läuft, ob Künstliche Intelligenz das Recruiting demnächst auf den Kopf stellt und welche Rolle Social Media spielt, erzählt Fabian Kienbaum in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.02.2024 01:00 / 37min

Wer in ein Familienunternehmen geboren wird, schlägt automatisch den Weg der Nachfolge ein. So einfach lässt sich der Weg von Fabian Kienbaum allerdings nicht beschreiben. "Ich hatte bisher zwei Lebensphasen. Die Erste war die Sportliche. Da habe ich versucht, mich dem Bundesliga-Handball zu widmen." Und immerhin: Bis zum Bundesliga-Kader des VfL Gummersbach konnte sich Kienbaum hochspielen. Für die große Karriere hat es nicht gereicht. Über ein paar Umwege, unter anderem London, entscheidet sich Kienbaum letztlich doch für das Familienunternehmen. "In der Erziehung unserer Eltern war immer angelegt: Mach das, wofür dein Herz schlägt". Und das war für ihn die Wirtschaft und die Arbeit bei Kienbaum Consultants. Das in Teilen in die Jahre gekommene Geschäftsmodell der Beratung und des Recruitings wollte Kienbaum mit seinem Einstieg als CEO 2019 und mit der weiteren Neuaufstellung der Geschäftsleitung mit zwei CEO ab 2021 modernisieren. Für ihn stand und steht dabei fest: "Digitale Transformation ist eine soziale Transformation." Denn bei der Veränderung von Geschäftsmodellen - und damit dem Einsatz von Technologien - gehe es darum, die Mitarbeiter nicht zu überfordern. Das Gelernte in der eigenen Firma kann Kienbaum direkt als Input in andere Unternehmen übertragen. Wohl auch deswegen hat die Beratungsfirma erst kürzlich mit der DBU eine kleine private Wirtschaftshochschule in Berlin übernommen. Beim ersten Weiterbildungs-Auftrag hat Schule mit dem Reinigungsgerätehersteller Kärcher zusammengearbeitet. Der Wunsch der Geschäftsführung war es, "einen digitalen Führerschein für die gesamte Belegschaft zu entwickeln." Alle Mitarbeiter sollten ein Basisverständnis davon bekommen, was Digitalisierung generell und für das jeweilige Unternehmen bedeutet. Wie gut es mit diesen Programmen läuft, ob Künstliche Intelligenz das Recruiting demnächst auf den Kopf stellt und welche Rolle Social Media spielt, erzählt Fabian Kienbaum in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

21.02.2024 01:00 / 37min

Carsten Maschmeyer: "Wir verlieren unsere wirtschaftliche Position"

"Wir verlieren in unserem Standort immer mehr eine gute wirtschaftliche Position", attestiert Carsten Maschmeyer seinem Heimatland und verweist auf Deutschlands mittelmäßige Platzierung in Digitalisierungsindexen. Ein Zustand, der ihn beunruhigt: "Vor uns liegen Slowenien, Malta, Spanien. Wir sind im Durchschnitt in der EU." Dabei mangele es nicht an Potenzial. Es gebe viele "tolle Gründerinnen und Gründer, die viel bewegen". Doch Startups und auch jedes andere Unternehmen hat in Deutschland mit Bürokratie und einem Mangel an Digitalisierung in der Verwaltung zu kämpfen. "Es ist schade, dass der größte Auftraggeber vor allem deutschen Start-ups nicht traut", kritisiert der Investor die zögerliche Haltung der öffentlichen Hand. Bei einem anderen öffentlichen Unternehmen fällt Maschmeyer unterdessen ein hartes Urteil. Es geht um die Deutsche Bahn, die aus verschiedenen Gründen derzeit immer wieder Schlagzeilen macht. So hatte der Staatskonzern erst kürzlich ein Stellenangebot ausgeschrieben, in der ein Mitarbeiter für ein über 30 Jahre altes Windows-Betriebssystem gesucht wurde. "Da ist viel zu wenig in neue Systeme investiert worden, viel zu lange an alten Datensätzen festgehalten worden. Und das ist in großen Banken, Versicherungen genauso", kritisiert Maschmeyer. Überhaupt sei für ihn bei der Bahn der "Zug schon abgefahren". Das Unternehmen sei hochdefizitär und habe sich nicht rechtzeitig um den Fortschritt gekümmert. Wieso Carsten Maschmeyer die Forderungen nach einer Vier-Tage-Woche auch bei Unternehmen wie der Bahn verstehen kann, wie er Homeoffice sieht und was im Silicon Valley diesbezüglich so passiert, erzählt Investor Maschmeyer in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.02.2024 02:00 / 35min

"Wir verlieren in unserem Standort immer mehr eine gute wirtschaftliche Position", attestiert Carsten Maschmeyer seinem Heimatland und verweist auf Deutschlands mittelmäßige Platzierung in Digitalisierungsindexen. Ein Zustand, der ihn beunruhigt: "Vor uns liegen Slowenien, Malta, Spanien. Wir sind im Durchschnitt in der EU." Dabei mangele es nicht an Potenzial. Es gebe viele "tolle Gründerinnen und Gründer, die viel bewegen". Doch Startups und auch jedes andere Unternehmen hat in Deutschland mit Bürokratie und einem Mangel an Digitalisierung in der Verwaltung zu kämpfen. "Es ist schade, dass der größte Auftraggeber vor allem deutschen Start-ups nicht traut", kritisiert der Investor die zögerliche Haltung der öffentlichen Hand. Bei einem anderen öffentlichen Unternehmen fällt Maschmeyer unterdessen ein hartes Urteil. Es geht um die Deutsche Bahn, die aus verschiedenen Gründen derzeit immer wieder Schlagzeilen macht. So hatte der Staatskonzern erst kürzlich ein Stellenangebot ausgeschrieben, in der ein Mitarbeiter für ein über 30 Jahre altes Windows-Betriebssystem gesucht wurde. "Da ist viel zu wenig in neue Systeme investiert worden, viel zu lange an alten Datensätzen festgehalten worden. Und das ist in großen Banken, Versicherungen genauso", kritisiert Maschmeyer. Überhaupt sei für ihn bei der Bahn der "Zug schon abgefahren". Das Unternehmen sei hochdefizitär und habe sich nicht rechtzeitig um den Fortschritt gekümmert. Wieso Carsten Maschmeyer die Forderungen nach einer Vier-Tage-Woche auch bei Unternehmen wie der Bahn verstehen kann, wie er Homeoffice sieht und was im Silicon Valley diesbezüglich so passiert, erzählt Investor Maschmeyer in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.02.2024 02:00 / 35min

Finanzielle Erziehung für Kinder: Bling ist das Fintech für die Familie

Wenn Nils Feigenwinter an seine eigene Schulzeit zurückdenkt, zieht er ein eindeutiges Fazit: "Ich konnte zwar eine französische Gedichtanalyse schreiben, den Umgang mit Geld habe ich in der Schule aber nie gelernt", sagt er. Aus seiner Sicht macht das traditionelle Bildungssystem keinen guten Job, um junge Menschen angemessen auf finanzielle Verantwortung vorzubereiten. Diese Lücke möchte Feigenwinter mit Bling füllen: Bling kombiniert Bezahlkarte mit einer App und richtet sich an Kinder ab sieben Jahren. Die Plattform soll dem Nachwuchs helfen, das Taschengeld zu verwalten und Sparziele zu setzen, aber Eltern auch ein Forum bieten, um die finanzielle Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen und zu überwachen. Laut einer Umfrage haben nur 22 Prozent der Eltern einen genauen Überblick über die Ausgaben ihrer Kinder. Gleichzeitig lernt die Hälfte der Jugendlichen den Umgang mit Geld von den Eltern. Social-Media-Kanäle und Finanz-Influencer nehmen einen ebenso hohen Stellenwert ein. Feigenwinter bestätigt diesen Trend, weist aber darauf hin, dass man die Beweggründe hinter diesem Trend untersuchen und einen sicheren Rahmen sowie praktische Erfahrungen anbieten müsse. Schon die Verwaltung von kleinen Beträgen, etwa einem wöchentlichen Taschengeld von fünf Euro, könne wertvolle Lernmöglichkeiten bieten und einen Aha-Effekt - den "Bling am Kopf" - auslösen. Mittlerweile nutzen über 50.000 Familien die App, sagt Feigenwinter. Bling zählt zu den am schnellsten wachsenden Fintechs in Europa. Feigenwinter ist stolz auf diesen Erfolg. In der neuesten Episode von "So techt Deutschland" erklärt er, warum inzwischen auch eine Elternkarte eingeführt wurde und warum der Schweizer sich für Berlin als Standort für sein Unternehmen entschieden hat. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.02.2024 05:00 / 27min

Wenn Nils Feigenwinter an seine eigene Schulzeit zurückdenkt, zieht er ein eindeutiges Fazit: "Ich konnte zwar eine französische Gedichtanalyse schreiben, den Umgang mit Geld habe ich in der Schule aber nie gelernt", sagt er. Aus seiner Sicht macht das traditionelle Bildungssystem keinen guten Job, um junge Menschen angemessen auf finanzielle Verantwortung vorzubereiten. Diese Lücke möchte Feigenwinter mit Bling füllen: Bling kombiniert Bezahlkarte mit einer App und richtet sich an Kinder ab sieben Jahren. Die Plattform soll dem Nachwuchs helfen, das Taschengeld zu verwalten und Sparziele zu setzen, aber Eltern auch ein Forum bieten, um die finanzielle Erziehung ihrer Kinder zu unterstützen und zu überwachen. Laut einer Umfrage haben nur 22 Prozent der Eltern einen genauen Überblick über die Ausgaben ihrer Kinder. Gleichzeitig lernt die Hälfte der Jugendlichen den Umgang mit Geld von den Eltern. Social-Media-Kanäle und Finanz-Influencer nehmen einen ebenso hohen Stellenwert ein. Feigenwinter bestätigt diesen Trend, weist aber darauf hin, dass man die Beweggründe hinter diesem Trend untersuchen und einen sicheren Rahmen sowie praktische Erfahrungen anbieten müsse. Schon die Verwaltung von kleinen Beträgen, etwa einem wöchentlichen Taschengeld von fünf Euro, könne wertvolle Lernmöglichkeiten bieten und einen Aha-Effekt - den "Bling am Kopf" - auslösen. Mittlerweile nutzen über 50.000 Familien die App, sagt Feigenwinter. Bling zählt zu den am schnellsten wachsenden Fintechs in Europa. Feigenwinter ist stolz auf diesen Erfolg. In der neuesten Episode von "So techt Deutschland" erklärt er, warum inzwischen auch eine Elternkarte eingeführt wurde und warum der Schweizer sich für Berlin als Standort für sein Unternehmen entschieden hat. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.02.2024 05:00 / 27min

Installateur Marc Schmitz: "Die Nachfrage nach Wärmepumpen ist eingebrochen"

Deutschlandweit gibt es mehr als eine Million Handwerksbetriebe. Sie sind Arbeitgeber für etwa 5,7 Millionen Menschen. Gerade stehen Betriebe wie der von Marc Schmitz vor einer besonderen Herausforderung: Sie stehen bei der Wärmewende an vorderster Front für die Beratung von Kundinnen und Kunden. Seit das Gebäudeenergiegesetz - besser bekannt als das Heizgesetz - diskutiert und verabschiedet wurde, sei die Nachfrage nach Wärmepumpen eingebrochen, berichtet Schmitz im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Stattdessen seien wieder Gasanlagen, Gasbrennwertanlagen oder andere Technologien gefragt - oder gar nichts: Viele Leute würden die Füße stillhalten, erzählt der Handwerksmeister: Sie möchten erst die kommunale Wärmeplanung abwarten. Um Schritt halten zu können, spielt auch im Handwerk die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Zettelwirtschaft war gestern, sagt Schmitz. Alle Abläufe seien im Betrieb durch digitalisiert: Ein Auftrag kommt per Telefon oder Mail rein. Bei den Mitarbeitern landen alle relevanten Informationen auf dem Tablet. Um Verzögerungen bei der Durchführung der Aufträge zu vermeiden, ist ein digitaler Zugang zum Großhandel eingerichtet. So gut wie bei Marc Schmitz und seinem gleichnamigen Betrieb läuft es aber nicht immer. Gerade kleinere Betriebe mit nur einer Handvoll Mitarbeitern hielten sich bei der Digitalisierung zurück, sagt der Chef der Innung Köln für Sanitär, Heizung und Klima. Das gelte hauptsächlich dann, wenn der Inhaber älter sei und in absehbarer Zeit aufhören wolle. Warum Schmitz schon länger auf die Vier-Tage-Woche setzt, was er sich im Kampf gegen den Fachkräftemangel einfallen lässt und wie digital die Ausbildung in seinem Betrieb ist, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.01.2024 05:00 / 30min

Deutschlandweit gibt es mehr als eine Million Handwerksbetriebe. Sie sind Arbeitgeber für etwa 5,7 Millionen Menschen. Gerade stehen Betriebe wie der von Marc Schmitz vor einer besonderen Herausforderung: Sie stehen bei der Wärmewende an vorderster Front für die Beratung von Kundinnen und Kunden. Seit das Gebäudeenergiegesetz - besser bekannt als das Heizgesetz - diskutiert und verabschiedet wurde, sei die Nachfrage nach Wärmepumpen eingebrochen, berichtet Schmitz im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Stattdessen seien wieder Gasanlagen, Gasbrennwertanlagen oder andere Technologien gefragt - oder gar nichts: Viele Leute würden die Füße stillhalten, erzählt der Handwerksmeister: Sie möchten erst die kommunale Wärmeplanung abwarten. Um Schritt halten zu können, spielt auch im Handwerk die Digitalisierung eine immer größere Rolle. Zettelwirtschaft war gestern, sagt Schmitz. Alle Abläufe seien im Betrieb durch digitalisiert: Ein Auftrag kommt per Telefon oder Mail rein. Bei den Mitarbeitern landen alle relevanten Informationen auf dem Tablet. Um Verzögerungen bei der Durchführung der Aufträge zu vermeiden, ist ein digitaler Zugang zum Großhandel eingerichtet. So gut wie bei Marc Schmitz und seinem gleichnamigen Betrieb läuft es aber nicht immer. Gerade kleinere Betriebe mit nur einer Handvoll Mitarbeitern hielten sich bei der Digitalisierung zurück, sagt der Chef der Innung Köln für Sanitär, Heizung und Klima. Das gelte hauptsächlich dann, wenn der Inhaber älter sei und in absehbarer Zeit aufhören wolle. Warum Schmitz schon länger auf die Vier-Tage-Woche setzt, was er sich im Kampf gegen den Fachkräftemangel einfallen lässt und wie digital die Ausbildung in seinem Betrieb ist, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.01.2024 05:00 / 30min

Was macht Deutschlands erste Vollzeit-Corporate-Influencerin, Lara Sophie Bothur?

Ein Schlüsselmoment in Lara Sophie Bothurs Karriere war ein viraler LinkedIn-Post, inspiriert von einem Gespräch mit ihrem 101-jährigen Großvater über Carsharing und Digitalisierung. "Es war eine besondere Situation, die 100 Jahre Digitalisierung verkörperte", erinnert sich Bothur. Für sie war es der Startschuss für einen neuen Berufsweg. Als Deutschlands erste Vollzeit-Corporate-Influencerin hat Bothur einen neuen Berufszweig für Deutschland erschlossen. Letztlich geht es darum, Unternehmenskommunikation neu zu definieren. Denn Mitarbeiter werden auf Business-Plattformen wie LinkedIn zu Botschaftern ihres Arbeitgebers. "Es geht darum, authentische und nahbare Einblicke in das Unternehmen zu geben", erklärt Bothur. Bei Bothur klappt das rasant. Hatte sie im Mai 2023 noch circa 70.000 Follower auf LinkedIn, kratzt sie inzwischen an der 200.000er-Marke. Damit ist sie unter den Top 20 der reichweitenstärksten Frauen auf LinkedIn. Wie gute Kommunikation auf LinkedIn und Co. funktioniert, welche Fehler passieren können und wie Deutschland technologisch aufgestellt ist, erzählt Lara Sophie Bothur in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.01.2024 01:00 / 35min

Ein Schlüsselmoment in Lara Sophie Bothurs Karriere war ein viraler LinkedIn-Post, inspiriert von einem Gespräch mit ihrem 101-jährigen Großvater über Carsharing und Digitalisierung. "Es war eine besondere Situation, die 100 Jahre Digitalisierung verkörperte", erinnert sich Bothur. Für sie war es der Startschuss für einen neuen Berufsweg. Als Deutschlands erste Vollzeit-Corporate-Influencerin hat Bothur einen neuen Berufszweig für Deutschland erschlossen. Letztlich geht es darum, Unternehmenskommunikation neu zu definieren. Denn Mitarbeiter werden auf Business-Plattformen wie LinkedIn zu Botschaftern ihres Arbeitgebers. "Es geht darum, authentische und nahbare Einblicke in das Unternehmen zu geben", erklärt Bothur. Bei Bothur klappt das rasant. Hatte sie im Mai 2023 noch circa 70.000 Follower auf LinkedIn, kratzt sie inzwischen an der 200.000er-Marke. Damit ist sie unter den Top 20 der reichweitenstärksten Frauen auf LinkedIn. Wie gute Kommunikation auf LinkedIn und Co. funktioniert, welche Fehler passieren können und wie Deutschland technologisch aufgestellt ist, erzählt Lara Sophie Bothur in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

24.01.2024 01:00 / 35min

"Im deutschen Gesundheitswesen fehlt die Vision", sagt Klinikchef David-Ruben Thies

David-Ruben Thies, Geschäftsführer der Waldkliniken Eisenberg, will die Krankenhauswelt verändern. In seinem Thüringer Krankenhaus setzt er auf die Patientenversorgung und hochmoderne Technologie. "Unser Ansatz ist es, Patienten wie Gäste zu behandeln", erklärt Thies. "Warum sollten wir nicht von einem Hotel lernen?" Diese Philosophie spiegelt sich in allem wider, von der Architektur bis hin zur Betreuung. Thies' Reise in die Gesundheitsbranche begann mit einer Ablehnung. Eigentlich wollte er Hebamme werden. "Es war damals ungewöhnlich für einen Mann, und ich bekam viele abschlägige Antworten", sagt Thies. Diese Erfahrung prägte seinen Ansatz, Dinge anders zu machen. Ein Schlüsselaspekt der Waldkliniken ist der Einsatz von Technologie. "Wir haben unsere eigene digitale Patientenakte entwickelt", sagt Thies stolz. Inspiriert von einem Besuch in Kalifornien, nutzt die Klinik eine Cloud-Lösung, die die Effizienz steigert und den Patientenkomfort verbessert. "Patienten können ihre Anamnese bequem von zu Hause aus erledigen", erklärt Thies. Die Waldkliniken Eisenberg nutzen fortschrittliche Technologien auch, um die Behandlungsqualität zu verbessern und die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern. "KI-gestützte Auswertung von Röntgenbildern oder automatisierte Patientenbriefe sind nur ein Teil unserer Innovationen", so Thies. Er sieht aber auch große Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen. "Es fehlt eine Vision. Wir müssen an das System ran", betont er. Thies spricht sich für eine Verringerung der Anzahl der Krankenhäuser aus. Wie er trotzdem die Qualität sichern will, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.01.2024 01:00 / 37min

David-Ruben Thies, Geschäftsführer der Waldkliniken Eisenberg, will die Krankenhauswelt verändern. In seinem Thüringer Krankenhaus setzt er auf die Patientenversorgung und hochmoderne Technologie. "Unser Ansatz ist es, Patienten wie Gäste zu behandeln", erklärt Thies. "Warum sollten wir nicht von einem Hotel lernen?" Diese Philosophie spiegelt sich in allem wider, von der Architektur bis hin zur Betreuung. Thies' Reise in die Gesundheitsbranche begann mit einer Ablehnung. Eigentlich wollte er Hebamme werden. "Es war damals ungewöhnlich für einen Mann, und ich bekam viele abschlägige Antworten", sagt Thies. Diese Erfahrung prägte seinen Ansatz, Dinge anders zu machen. Ein Schlüsselaspekt der Waldkliniken ist der Einsatz von Technologie. "Wir haben unsere eigene digitale Patientenakte entwickelt", sagt Thies stolz. Inspiriert von einem Besuch in Kalifornien, nutzt die Klinik eine Cloud-Lösung, die die Effizienz steigert und den Patientenkomfort verbessert. "Patienten können ihre Anamnese bequem von zu Hause aus erledigen", erklärt Thies. Die Waldkliniken Eisenberg nutzen fortschrittliche Technologien auch, um die Behandlungsqualität zu verbessern und die Arbeitsbelastung des Personals zu verringern. "KI-gestützte Auswertung von Röntgenbildern oder automatisierte Patientenbriefe sind nur ein Teil unserer Innovationen", so Thies. Er sieht aber auch große Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen. "Es fehlt eine Vision. Wir müssen an das System ran", betont er. Thies spricht sich für eine Verringerung der Anzahl der Krankenhäuser aus. Wie er trotzdem die Qualität sichern will, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.01.2024 01:00 / 37min

Igus-CEO Frank Blase: Erst Theaterproduzent, jetzt Milliardenunternehmer

"Ich habe in dieser Garage übrigens zählen gelernt", erinnert sich Frank Blase: 1964 gründeten seine Eltern Igus und begannen in Bergisch Gladbach mit dem Herstellen von Kunststoffteilen. Als Schüler wollte Blase eigentlich Theater- und Filmschaffender werden, doch am Ende übernahm er den Familienbetrieb und baute ihn zu einem Milliardenunternehmen aus. Gemeinsam mit 4500 Mitarbeitern treibt Blase Innovationen wie das Robotersystem "Rebel" voran oder lässt nachhaltige Fahrräder aus Kunststoff herstellen. Am liebsten sitzt der Manager selbst in der Forschungsabteilung und treibt Entwicklungen voran. "Manche Dinge ergeben sich logisch", erzählt er. Andere Dinge wie "Rebel" seien "so eine verrückte Idee von mir". Inzwischen führt Igus 230.000 Produkte im Programm und Mitarbeiter, die selbst Innovationen antreiben, erzählt der Blase stolz. "Man muss eine Umgebung schaffen, dass Zufälligkeiten eine Chance haben", erklärt der Unternehmer. "Man geht vorbei, sieht etwas und hat eine Idee." Freudig erzählt Blase von einem befreundeten Unternehmer, der so begeistert von der Igus-Fabrik war, dass er sie das "größte Startup" von Köln nannte. Blase verweist auch auf den Grundgedanken, immer wieder von vorn anzufangen und daran zu denken: Was hat der Kunde von dieser Idee? Wie er 200 Menschen aus verschiedenen Ländern zu Facharbeitern gemacht hat und nebenbei noch Musicals produziert, erzählt Frank Blase in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.01.2024 05:00 / 29min

"Ich habe in dieser Garage übrigens zählen gelernt", erinnert sich Frank Blase: 1964 gründeten seine Eltern Igus und begannen in Bergisch Gladbach mit dem Herstellen von Kunststoffteilen. Als Schüler wollte Blase eigentlich Theater- und Filmschaffender werden, doch am Ende übernahm er den Familienbetrieb und baute ihn zu einem Milliardenunternehmen aus. Gemeinsam mit 4500 Mitarbeitern treibt Blase Innovationen wie das Robotersystem "Rebel" voran oder lässt nachhaltige Fahrräder aus Kunststoff herstellen. Am liebsten sitzt der Manager selbst in der Forschungsabteilung und treibt Entwicklungen voran. "Manche Dinge ergeben sich logisch", erzählt er. Andere Dinge wie "Rebel" seien "so eine verrückte Idee von mir". Inzwischen führt Igus 230.000 Produkte im Programm und Mitarbeiter, die selbst Innovationen antreiben, erzählt der Blase stolz. "Man muss eine Umgebung schaffen, dass Zufälligkeiten eine Chance haben", erklärt der Unternehmer. "Man geht vorbei, sieht etwas und hat eine Idee." Freudig erzählt Blase von einem befreundeten Unternehmer, der so begeistert von der Igus-Fabrik war, dass er sie das "größte Startup" von Köln nannte. Blase verweist auch auf den Grundgedanken, immer wieder von vorn anzufangen und daran zu denken: Was hat der Kunde von dieser Idee? Wie er 200 Menschen aus verschiedenen Ländern zu Facharbeitern gemacht hat und nebenbei noch Musicals produziert, erzählt Frank Blase in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.01.2024 05:00 / 29min

Tech-Blogger Sascha Pallenberg: "Auf Elon Musk können wir verzichten"

Sascha Pallenberg hält nichts davon, die Milliardeninvestitionen in die Chipindustrie in Deutschland schlechtzureden. Für ihn ist diese Entscheidung der "absolut richtige und gute Move", denn der Erfolg des sogenannten "Silicon Saxony" rund um Dresden sei der beste Beweis: "Das ist ein Wirtschaftswunder", sagt Pallenberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Mehr noch als ein Wunder ist für ihn die Entwicklung bei der Künstlichen Intelligenz. "Wir sehen eine Revolution in der Art und Weise, wie wir mit Maschinen interagieren", prognostiziert Pallenberg. Die spannendste Entwicklung sei für ihn der Aufbau einer Art KI-Plattform-Ökonomie in der "jeder sich eigene individuelle Bots bauen wird und diese anbieten kann", sagt er. Kaum ein gutes Haar lässt Pallenberg dagegen an Tesla: "Ich glaube, dass mittel- und langfristig Tesla ein Kandidat ist, der nicht nur finanzielle Probleme bekommen wird." Welche Technologie Pallenberg sich gerne wünscht, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.01.2024 05:00 / 37min

Sascha Pallenberg hält nichts davon, die Milliardeninvestitionen in die Chipindustrie in Deutschland schlechtzureden. Für ihn ist diese Entscheidung der "absolut richtige und gute Move", denn der Erfolg des sogenannten "Silicon Saxony" rund um Dresden sei der beste Beweis: "Das ist ein Wirtschaftswunder", sagt Pallenberg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Mehr noch als ein Wunder ist für ihn die Entwicklung bei der Künstlichen Intelligenz. "Wir sehen eine Revolution in der Art und Weise, wie wir mit Maschinen interagieren", prognostiziert Pallenberg. Die spannendste Entwicklung sei für ihn der Aufbau einer Art KI-Plattform-Ökonomie in der "jeder sich eigene individuelle Bots bauen wird und diese anbieten kann", sagt er. Kaum ein gutes Haar lässt Pallenberg dagegen an Tesla: "Ich glaube, dass mittel- und langfristig Tesla ein Kandidat ist, der nicht nur finanzielle Probleme bekommen wird." Welche Technologie Pallenberg sich gerne wünscht, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.01.2024 05:00 / 37min

Simpleclub-CEO Giesecke: Betriebe bilden aus wie vor 50 Jahren

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg stützt sich auf viele Säulen. Eine davon ist die international einmalige duale Berufsausbildung. Das Problem: der fehlende Nachwuchs. Fast 69.000 Ausbildungsstellen sind unbesetzt. Dazu zeigt der aktuelle DIHK-Fachkräftereport, dass 55 Prozent der Unternehmen Stellen nicht besetzen können, die sie eigentlich für Menschen mit dualer Berufsausbildung vorgesehen haben. Die Gründe für die Misere sind vielfältig. Einer könnte das verkrustete Ausbildungssystem sein, meint Alexander Giesecke. Der Gründer von Simpleclub erinnert sich an einen Besuch bei einem Autohersteller von vor einigen Jahren. Die Azubis standen vor einem Fahrzeug, an dem Zettel hingen. "Das war eine ausgedruckte Powerpoint-Präsentation von über 500 Seiten. Und das war das Lernmaterial, was sie zur Verfügung hatten", sagt Giesecke. Hier will Simpleclub ansetzen und die Berufsausbildung digitalisieren. Inzwischen arbeitet das Startup mit über 300 Unternehmenskunden zusammen. Die Unterschiede sind groß. Manche Firma sei Vorreiter, mit internen Akademien oder eigene Studios, um Lernvideos zu produzieren. "Dann gibt es wiederum andere Unternehmen, die gefühlt noch in der Steinzeit leben", so Giesecke. Was all diese Firmen eint: Sie haben erkannt, dass sich die Art des Lernens geändert hat. "Die ganz jungen Leute sind es gewohnt, auf YouTube zu sein, auf TikTok usw." Diesem Trend müsse auch in der Berufsausbildung Rechnung getragen werden.  Gleichzeitig wächst auch Simpleclub immer weiter. Inzwischen hat das Startup, das einst unter anderem von Alexander Giesecke noch als Schüler gegründet wurde, über 100 Mitarbeiter und ist international tätig. Wie sie immer auf dem neuesten Stand bleiben, was Künstliche Intelligenz für das Unternehmen bedeutet und wie es um Deutschland als Ausbildungsstandort steht, erklärt Alexander Giesecke in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.12.2023 05:02 / 31min

Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg stützt sich auf viele Säulen. Eine davon ist die international einmalige duale Berufsausbildung. Das Problem: der fehlende Nachwuchs. Fast 69.000 Ausbildungsstellen sind unbesetzt. Dazu zeigt der aktuelle DIHK-Fachkräftereport, dass 55 Prozent der Unternehmen Stellen nicht besetzen können, die sie eigentlich für Menschen mit dualer Berufsausbildung vorgesehen haben. Die Gründe für die Misere sind vielfältig. Einer könnte das verkrustete Ausbildungssystem sein, meint Alexander Giesecke. Der Gründer von Simpleclub erinnert sich an einen Besuch bei einem Autohersteller von vor einigen Jahren. Die Azubis standen vor einem Fahrzeug, an dem Zettel hingen. "Das war eine ausgedruckte Powerpoint-Präsentation von über 500 Seiten. Und das war das Lernmaterial, was sie zur Verfügung hatten", sagt Giesecke. Hier will Simpleclub ansetzen und die Berufsausbildung digitalisieren. Inzwischen arbeitet das Startup mit über 300 Unternehmenskunden zusammen. Die Unterschiede sind groß. Manche Firma sei Vorreiter, mit internen Akademien oder eigene Studios, um Lernvideos zu produzieren. "Dann gibt es wiederum andere Unternehmen, die gefühlt noch in der Steinzeit leben", so Giesecke. Was all diese Firmen eint: Sie haben erkannt, dass sich die Art des Lernens geändert hat. "Die ganz jungen Leute sind es gewohnt, auf YouTube zu sein, auf TikTok usw." Diesem Trend müsse auch in der Berufsausbildung Rechnung getragen werden.  Gleichzeitig wächst auch Simpleclub immer weiter. Inzwischen hat das Startup, das einst unter anderem von Alexander Giesecke noch als Schüler gegründet wurde, über 100 Mitarbeiter und ist international tätig. Wie sie immer auf dem neuesten Stand bleiben, was Künstliche Intelligenz für das Unternehmen bedeutet und wie es um Deutschland als Ausbildungsstandort steht, erklärt Alexander Giesecke in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.12.2023 05:02 / 31min

"KI schafft idealerweise neue Arbeitsplätze", sagt Digital-Berater Teo Pham

Die Sorge ist bei vielen Menschen groß: Künstliche Intelligenz könnte bestimmte Jobs überflüssig machen. Unternehmer und KI-Erklärer Teo Pham hält in diesem Zusammenhang aber nichts von Panikmache. "Idealerweise schafft KI neue Arbeitsplätze, weil es eben neue Jobs gibt, neue Tätigkeiten." Dennoch ist nicht zu leugnen, dass sich Bedarfe von Unternehmen ändern können. So hatte der Zahlungsdienstleister Klarna vor einigen Wochen bekannt gegeben, außer in der IT keine neuen Mitarbeiter einstellen zu wollen, da Künstliche Intelligenz viele Aufgabenbereiche übernehmen könne. Auch Pham glaubt, "bevor wir neue Leute einstellen, die genauso arbeiten wie im Jahr 2021, lasst uns doch mal jeden Workflow bei uns mal analysieren und mal schauen, ob man den nicht effizienter machen kann." Mit anderen Worten: Künstliche Intelligenz kann auch als Werkzeug verstanden werden, um Aufgaben zum Beispiel im Marketing oder in der Unternehmensberatung mit weniger Leuten oder deutlich effizienter zu absolvieren. Deswegen ist Pham auch kein Fan des Begriffs Künstliche Intelligenz: "Der Begriff, den ich jetzt besser finde, ist Augmented Intelligence." Also erweiterte Intelligenz, um auszudrücken, dass KI am Ende eben hauptsächlich Hilfsmittel ist. Welche konkreten Tipps Teo Pham hat, erzählt er im ntv Podcast "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.12.2023 01:00 / 32min

Die Sorge ist bei vielen Menschen groß: Künstliche Intelligenz könnte bestimmte Jobs überflüssig machen. Unternehmer und KI-Erklärer Teo Pham hält in diesem Zusammenhang aber nichts von Panikmache. "Idealerweise schafft KI neue Arbeitsplätze, weil es eben neue Jobs gibt, neue Tätigkeiten." Dennoch ist nicht zu leugnen, dass sich Bedarfe von Unternehmen ändern können. So hatte der Zahlungsdienstleister Klarna vor einigen Wochen bekannt gegeben, außer in der IT keine neuen Mitarbeiter einstellen zu wollen, da Künstliche Intelligenz viele Aufgabenbereiche übernehmen könne. Auch Pham glaubt, "bevor wir neue Leute einstellen, die genauso arbeiten wie im Jahr 2021, lasst uns doch mal jeden Workflow bei uns mal analysieren und mal schauen, ob man den nicht effizienter machen kann." Mit anderen Worten: Künstliche Intelligenz kann auch als Werkzeug verstanden werden, um Aufgaben zum Beispiel im Marketing oder in der Unternehmensberatung mit weniger Leuten oder deutlich effizienter zu absolvieren. Deswegen ist Pham auch kein Fan des Begriffs Künstliche Intelligenz: "Der Begriff, den ich jetzt besser finde, ist Augmented Intelligence." Also erweiterte Intelligenz, um auszudrücken, dass KI am Ende eben hauptsächlich Hilfsmittel ist. Welche konkreten Tipps Teo Pham hat, erzählt er im ntv Podcast "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.12.2023 01:00 / 32min

Wie das Energie-Startup 1Komma5 Grad alle Haushalte miteinander vernetzen will

Während die Regierung über den Haushalt streitet, wissen Unternehmen und Verbraucher nicht, wie es weitergeht mit der Energiewende. Die Aufträge für Wärmepumpen sind eingebrochen. Die Förderung scheint in den Sternen zu stehen. Als "ein großes Chaos", schätzt Sophia Rödiger vom Energie-Startup 1Komma5 Grad die Lage im ntv-Podcast "So techt Deutschland" ein. Das Hamburger Startup hat einen "Masterplan mit drei Kapiteln" entwickelt, berichtet Marketing-Chefin Rödiger. Zu den drei Schritten gehört es, die Wertschöpfungskette neu zu denken und zu digitalisieren. "Schritt Nummer zwei ist die Intelligenz, die wir dem Ganzen einhauchen müssen", erklärt Rödiger. Das würde dann zum Beispiel bedeuten, dass die Wärmepumpe mit der Solaranlage spricht. 1Komma5 Grad versteht sich in diesem Zusammenhang als Technologieplattform für Energie, so die Managerin. Dafür bekommen Kunden ein kleines Gerät installiert, das für die Vernetzung und Steuerung des Energieverbrauchs zuständig ist. Dann sollte der Eigenverbrauch so optimiert werden, dass Verbraucher entweder auf den eigenproduzierten Strom zurückgreifen oder am Markt Strom kaufen. "Schritt Nummer drei ist dann, dass wir alle Haushalte miteinander vernetzen und wirklich so von einer grünen Energiequelle sprechen, die von Wind und Sonne lebt." Jeder Haushalt würde dann wie ein dezentrales Kraftwerk fungieren, erklärt Rödiger die langfristige Vision. Um all das zu erreichen, kauft sich 1Komma5 Grad am Markt in Handwerksunternehmen ein. "Wir suchen uns die Größten im Markt, die schon Expertise haben, die das Ganze schon ein paar Jahre tun und aufgebaut haben und die den Unternehmergeist haben", so Rödiger. So habe es so mancher Betrieb durch die Hilfe des Startups schon von 30 auf 130 Angestellte geschafft. Wie das den Regionen selbst hilft und wie Deutschland schneller vorankommen könnte, erzählt Sophia Rödiger in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.12.2023 23:00 / 39min

Während die Regierung über den Haushalt streitet, wissen Unternehmen und Verbraucher nicht, wie es weitergeht mit der Energiewende. Die Aufträge für Wärmepumpen sind eingebrochen. Die Förderung scheint in den Sternen zu stehen. Als "ein großes Chaos", schätzt Sophia Rödiger vom Energie-Startup 1Komma5 Grad die Lage im ntv-Podcast "So techt Deutschland" ein. Das Hamburger Startup hat einen "Masterplan mit drei Kapiteln" entwickelt, berichtet Marketing-Chefin Rödiger. Zu den drei Schritten gehört es, die Wertschöpfungskette neu zu denken und zu digitalisieren. "Schritt Nummer zwei ist die Intelligenz, die wir dem Ganzen einhauchen müssen", erklärt Rödiger. Das würde dann zum Beispiel bedeuten, dass die Wärmepumpe mit der Solaranlage spricht. 1Komma5 Grad versteht sich in diesem Zusammenhang als Technologieplattform für Energie, so die Managerin. Dafür bekommen Kunden ein kleines Gerät installiert, das für die Vernetzung und Steuerung des Energieverbrauchs zuständig ist. Dann sollte der Eigenverbrauch so optimiert werden, dass Verbraucher entweder auf den eigenproduzierten Strom zurückgreifen oder am Markt Strom kaufen. "Schritt Nummer drei ist dann, dass wir alle Haushalte miteinander vernetzen und wirklich so von einer grünen Energiequelle sprechen, die von Wind und Sonne lebt." Jeder Haushalt würde dann wie ein dezentrales Kraftwerk fungieren, erklärt Rödiger die langfristige Vision. Um all das zu erreichen, kauft sich 1Komma5 Grad am Markt in Handwerksunternehmen ein. "Wir suchen uns die Größten im Markt, die schon Expertise haben, die das Ganze schon ein paar Jahre tun und aufgebaut haben und die den Unternehmergeist haben", so Rödiger. So habe es so mancher Betrieb durch die Hilfe des Startups schon von 30 auf 130 Angestellte geschafft. Wie das den Regionen selbst hilft und wie Deutschland schneller vorankommen könnte, erzählt Sophia Rödiger in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.12.2023 23:00 / 39min

Investor Hendrik Brandis: Marvel Fusion ist "unglaublich faszinierend"

Als Investor sitzt Hendrik Brandis in vielen Boards von Startups. Die jüngsten Turbulenzen bei OpenAI rund um den Rauswurf von Gründer und CEO Sam Altman bewertet er fast schon diplomatisch: "Wenn das Board die Galionsfigur, den Gründer und Visionär des Unternehmens rausschmeißt, ohne das mit dem 49-Prozent-Shareholder abzustimmen, würde ich das als mutig bezeichnen." Worte, die zeigen, wie schwierig es manchmal ist, die Balance in Startups zu halten. Vor allem, wenn es um kritische Entscheidungen geht, die das Schicksal des Unternehmens beeinflussen können. Brandis ist seit 26 Jahren mit seiner Firma Earlybird als Investor aktiv, hat frühzeitig in Startups investiert. Als Ingenieur begeistern ihn vor allem neue Technologien. Besonders leidenschaftlich wird Brandis, wenn es um Startups wie Marvel Fusion geht, die sich mit Kernfusion beschäftigen. "Als ich das erste Mal ein Konzept von Marvel Fusion angeguckt habe, wo unglaubliche Physiker mit einem europäischen Nobelpreisträger an Bord verbunden sind, die Kernfusion auf den Kopf stellen wollen, finde ich das unglaublich faszinierend", erzählt Brandis im ntv-Podcast "So techt Deutschland". In solchen Projekten sieht Brandis seine berufliche Herausforderung und persönliche Erfüllung. In Deutschland zeichne sich auch ein Trend ab, der über reine Businessmodell-Innovationen hinausgeht und sich "in tatsächlich tiefe Technologieinnovationen verschiebt", erklärt Brandis. Warum das Angebot an neuen Technologien heute "auf einem anderen Stern" ist, verglichen mit seinem Start vor 26 Jahren, erzählt Hendrik Brandis in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.12.2023 23:00 / 39min

Als Investor sitzt Hendrik Brandis in vielen Boards von Startups. Die jüngsten Turbulenzen bei OpenAI rund um den Rauswurf von Gründer und CEO Sam Altman bewertet er fast schon diplomatisch: "Wenn das Board die Galionsfigur, den Gründer und Visionär des Unternehmens rausschmeißt, ohne das mit dem 49-Prozent-Shareholder abzustimmen, würde ich das als mutig bezeichnen." Worte, die zeigen, wie schwierig es manchmal ist, die Balance in Startups zu halten. Vor allem, wenn es um kritische Entscheidungen geht, die das Schicksal des Unternehmens beeinflussen können. Brandis ist seit 26 Jahren mit seiner Firma Earlybird als Investor aktiv, hat frühzeitig in Startups investiert. Als Ingenieur begeistern ihn vor allem neue Technologien. Besonders leidenschaftlich wird Brandis, wenn es um Startups wie Marvel Fusion geht, die sich mit Kernfusion beschäftigen. "Als ich das erste Mal ein Konzept von Marvel Fusion angeguckt habe, wo unglaubliche Physiker mit einem europäischen Nobelpreisträger an Bord verbunden sind, die Kernfusion auf den Kopf stellen wollen, finde ich das unglaublich faszinierend", erzählt Brandis im ntv-Podcast "So techt Deutschland". In solchen Projekten sieht Brandis seine berufliche Herausforderung und persönliche Erfüllung. In Deutschland zeichne sich auch ein Trend ab, der über reine Businessmodell-Innovationen hinausgeht und sich "in tatsächlich tiefe Technologieinnovationen verschiebt", erklärt Brandis. Warum das Angebot an neuen Technologien heute "auf einem anderen Stern" ist, verglichen mit seinem Start vor 26 Jahren, erzählt Hendrik Brandis in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.12.2023 23:00 / 39min

"Autonome Taxis sind der nächste Schritt", sagt Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler

Christoph Weiglers Job könnte man auch als Übersetzer bezeichnen. Seit acht Jahren ist er Uber-Deutschlandchef. Weigler muss Uber in Kalifornien erklären, warum im fernen Deutschland viele Dinge anders laufen als in den USA. Dass Privatpersonen ohne Personenbeförderungsschein andere Menschen gegen ein Entgelt von A nach B kutschieren, ist hierzulande undenkbar. Die entsprechende Lizenz ist nur eine von vielen bürokratischen Hürden. Vielleicht auch deshalb definiert der Manager die Rolle von Uber in Deutschland etwas anders als in den USA. Es gehe um Partnerschaften, sagt Weigler im Podcast. Uber sei hierzulande "eine super Ergänzung zum ÖPNV". Partnerschaften geht Uber aber auch in anderen Bereichen ein. Wer in San Francisco unterwegs ist, sieht bereits jetzt autonome Taxis im Straßenverkehr. Einer der Anbieter ist die Alphabet-Tochter Waymo, mit der auch Uber im Rahmen eines Testlaufs in der kalifornischen Küstenstadt kooperiert. In Phoenix können Uber-Nutzer beim Buchen einer Fahrt bereits ein Waymo-Auto ohne Fahrer bekommen. "Das ist der nächste große Schritt für uns als Firma, für die ganze Branche", meint der Deutschlandchef des Tech-Unternehmens. Ein Grund sei, dass Unfälle vermieden werden können, "weil ich fest davon überzeugt bin, dass perspektivisch diese autonomen Fahrzeuge viel, viel sicherer sein werden, als alles, was von Menschenhand gesteuert ist." Ganz ohne Unfälle läuft der Waymo-Testbetrieb bislang aber nicht. In San Francisco hat ein selbstfahrendes Waymo-Auto im Sommer dieses Jahres einen Hund überfahren. Ob Uber- oder auch Taxifahrer in Zukunft von autonomen Autos ersetzt werden und warum Christoph Weigler glaubt, dass auch Taxis von dem amerikanischen Tech-Unternehmen profitieren, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.11.2023 23:00 / 34min

Christoph Weiglers Job könnte man auch als Übersetzer bezeichnen. Seit acht Jahren ist er Uber-Deutschlandchef. Weigler muss Uber in Kalifornien erklären, warum im fernen Deutschland viele Dinge anders laufen als in den USA. Dass Privatpersonen ohne Personenbeförderungsschein andere Menschen gegen ein Entgelt von A nach B kutschieren, ist hierzulande undenkbar. Die entsprechende Lizenz ist nur eine von vielen bürokratischen Hürden. Vielleicht auch deshalb definiert der Manager die Rolle von Uber in Deutschland etwas anders als in den USA. Es gehe um Partnerschaften, sagt Weigler im Podcast. Uber sei hierzulande "eine super Ergänzung zum ÖPNV". Partnerschaften geht Uber aber auch in anderen Bereichen ein. Wer in San Francisco unterwegs ist, sieht bereits jetzt autonome Taxis im Straßenverkehr. Einer der Anbieter ist die Alphabet-Tochter Waymo, mit der auch Uber im Rahmen eines Testlaufs in der kalifornischen Küstenstadt kooperiert. In Phoenix können Uber-Nutzer beim Buchen einer Fahrt bereits ein Waymo-Auto ohne Fahrer bekommen. "Das ist der nächste große Schritt für uns als Firma, für die ganze Branche", meint der Deutschlandchef des Tech-Unternehmens. Ein Grund sei, dass Unfälle vermieden werden können, "weil ich fest davon überzeugt bin, dass perspektivisch diese autonomen Fahrzeuge viel, viel sicherer sein werden, als alles, was von Menschenhand gesteuert ist." Ganz ohne Unfälle läuft der Waymo-Testbetrieb bislang aber nicht. In San Francisco hat ein selbstfahrendes Waymo-Auto im Sommer dieses Jahres einen Hund überfahren. Ob Uber- oder auch Taxifahrer in Zukunft von autonomen Autos ersetzt werden und warum Christoph Weigler glaubt, dass auch Taxis von dem amerikanischen Tech-Unternehmen profitieren, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.11.2023 23:00 / 34min

Myposter-Chef René Ruhland über analoge Bilder in einer digitalen Welt

In einer zunehmend digitalen Welt mit digitalen Bilderrahmen ist die Welt von Rene Ruhland überraschend analog. Für den Gründer und Geschäftsführer von Myposter ist das Anfassbare wichtig. Es löse andere Emotionen aus, "wenn Du das Bild in der Hand oder an der Wand hast", begründet er den Erfolg seines Unternehmens. Der Ursprung von Myposter, das für seine personalisierten Druckerzeugnisse bekannt ist, lag in der Einfuhr von Ölbildern aus Asien. "Offen gesagt, haben wir uns einfach bei halb legalen Bildern auf Google bedient und die dann nachmalen lassen", erinnert sich Ruhland - eine kreative Geschäftsidee, die nicht unbedingt den üblichen Pfaden entspricht. Doch auch Myposter muss sich an die Herausforderungen des E-Commerce anpassen. Bald sollen Kunden auf einer Self-Publisher-Plattform ihre eigenen Kreationen anbieten können, ohne Vorauswahl oder Kuratierung. "Wer Lust hat, darf Creator sein und Shops bauen", verspricht Ruhland. "Ob es dann gekauft wird, ist eine andere Frage." Dürfen dann auch KI-generierte Bilder die Plattform überschwemmen? "Die Frage ist, ob es aus Kundensicht am Ende relevant ist", reflektiert Ruhland. "Bist Du verpflichtet, das zu kennzeichnen?" Warum Ruhland mit Myposter trotz vieler Herausforderungen "weiterhin zu 100 Prozent an den Standort Deutschland" glaubt und investiert, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

22.11.2023 05:00 / 32min

In einer zunehmend digitalen Welt mit digitalen Bilderrahmen ist die Welt von Rene Ruhland überraschend analog. Für den Gründer und Geschäftsführer von Myposter ist das Anfassbare wichtig. Es löse andere Emotionen aus, "wenn Du das Bild in der Hand oder an der Wand hast", begründet er den Erfolg seines Unternehmens. Der Ursprung von Myposter, das für seine personalisierten Druckerzeugnisse bekannt ist, lag in der Einfuhr von Ölbildern aus Asien. "Offen gesagt, haben wir uns einfach bei halb legalen Bildern auf Google bedient und die dann nachmalen lassen", erinnert sich Ruhland - eine kreative Geschäftsidee, die nicht unbedingt den üblichen Pfaden entspricht. Doch auch Myposter muss sich an die Herausforderungen des E-Commerce anpassen. Bald sollen Kunden auf einer Self-Publisher-Plattform ihre eigenen Kreationen anbieten können, ohne Vorauswahl oder Kuratierung. "Wer Lust hat, darf Creator sein und Shops bauen", verspricht Ruhland. "Ob es dann gekauft wird, ist eine andere Frage." Dürfen dann auch KI-generierte Bilder die Plattform überschwemmen? "Die Frage ist, ob es aus Kundensicht am Ende relevant ist", reflektiert Ruhland. "Bist Du verpflichtet, das zu kennzeichnen?" Warum Ruhland mit Myposter trotz vieler Herausforderungen "weiterhin zu 100 Prozent an den Standort Deutschland" glaubt und investiert, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

22.11.2023 05:00 / 32min

Mathe-Youtuber Daniel Jung: KI kann keine Lehrkräfte ersetzen

Daniel Jung ist Bildungsunternehmer und vielen seiner Fans vor allem als Mathe-Youtuber bekannt, die er durch die Schule und oftmals auch durch das Studium begleitet hat. Bereits vor dem aktuellen Boom von ChatGPT sah Jung in Künstlicher Intelligenz eine Möglichkeit, einem schlechten Bildungswesen entgegenzuwirken. Jung betont allerdings, dass es keine universelle Lösung gibt. Stattdessen könnten verschiedene Schulen unterschiedliche Ansätze verfolgen, von technologiegestützten Klassenzimmern hin zu innovativen Lernmethoden. "Es gibt viele Leuchtturmprojekte, aber nicht DIE eine Schule", erklärt er. Jung hält es für wesentlich, dass Lehrkräfte und Schüler den technologischen Weg gemeinsam beschreiten, anstatt starren Vorgaben zu folgen. Denn der Mathe-Profi argumentiert auch, dass KI nicht alle Bildungsprobleme lösen kann, insbesondere bei spezialisierten Themen: "KI kann viel, aber bei sehr speziellen Anforderungen stößt sie an ihre Grenzen." Die Vorstellung, dass eine KI Lehrkräfte dauerhaft ersetzen kann, lehnt Jung ab. Er sieht darin eher ein Werkzeug, das Lehrern hilft, sich auf ihre Kernkompetenz - das Lehren - zu konzentrieren. "KI kann Lehrkräfte vor allem darin unterstützen, mehr Freiräume zu haben", führt Jung aus. Als bekannter Ersteller innovativer Online-Lernvideos spricht er sich auch für die Nutzung vertrauenswürdiger Inhalte von Experten aus. Jung betont die Bedeutung menschlicher Interaktion und Vertrauen im Bildungsprozess, besonders in einer Ära der Desinformation und "Deepfakes". Ob er sich als Avatar digitalisieren lassen wird, erzählt Jung in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.11.2023 05:00 / 33min

Daniel Jung ist Bildungsunternehmer und vielen seiner Fans vor allem als Mathe-Youtuber bekannt, die er durch die Schule und oftmals auch durch das Studium begleitet hat. Bereits vor dem aktuellen Boom von ChatGPT sah Jung in Künstlicher Intelligenz eine Möglichkeit, einem schlechten Bildungswesen entgegenzuwirken. Jung betont allerdings, dass es keine universelle Lösung gibt. Stattdessen könnten verschiedene Schulen unterschiedliche Ansätze verfolgen, von technologiegestützten Klassenzimmern hin zu innovativen Lernmethoden. "Es gibt viele Leuchtturmprojekte, aber nicht DIE eine Schule", erklärt er. Jung hält es für wesentlich, dass Lehrkräfte und Schüler den technologischen Weg gemeinsam beschreiten, anstatt starren Vorgaben zu folgen. Denn der Mathe-Profi argumentiert auch, dass KI nicht alle Bildungsprobleme lösen kann, insbesondere bei spezialisierten Themen: "KI kann viel, aber bei sehr speziellen Anforderungen stößt sie an ihre Grenzen." Die Vorstellung, dass eine KI Lehrkräfte dauerhaft ersetzen kann, lehnt Jung ab. Er sieht darin eher ein Werkzeug, das Lehrern hilft, sich auf ihre Kernkompetenz - das Lehren - zu konzentrieren. "KI kann Lehrkräfte vor allem darin unterstützen, mehr Freiräume zu haben", führt Jung aus. Als bekannter Ersteller innovativer Online-Lernvideos spricht er sich auch für die Nutzung vertrauenswürdiger Inhalte von Experten aus. Jung betont die Bedeutung menschlicher Interaktion und Vertrauen im Bildungsprozess, besonders in einer Ära der Desinformation und "Deepfakes". Ob er sich als Avatar digitalisieren lassen wird, erzählt Jung in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.11.2023 05:00 / 33min

Tibber-Deutschlandchef Lauenburg: Smart Meter sind "absolut zentral für den Erfolg der Energiewende"

Das norwegische Unternehmen Tibber bietet Stromtarife an, die sich auf den Börsenstrompreis beziehen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart-Meter, also ein Stromzähler, der mehr kann, als nur den Verbrauch darzustellen. Doch während die Abdeckung in Skandinavien oder Spanien bei 100 Prozent liegt, können hierzulande weniger als ein Prozent der Haushalte ein Smart-Meter vorweisen. Tibber-Deutschlandchef Merlin Lauenburg hält den Smart-Meter Rollout daher für "absolut zentral für den Erfolg unserer Energiewende", wie er in "So techt Deutschland" betont. Tibber erzielt seine Umsätze nicht durch den Verkauf von Kilowattstunden, sondern durch eine monatliche Grundgebühr. "Wir verdienen kein Geld pro Kilowattstunde Strom. Das ist ein Interessenkonflikt", erklärt Lauenburg. Die Philosophie von Tibber sei es, den Stromverbrauch zu senken und gleichzeitig die Energiewende voranzutreiben. Durch dynamische Stromtarife und die Integration von smarten Produkten in die eigene App möchte das Unternehmen die Verbraucher ermutigen, ihren Stromverbrauch intelligent zu steuern und dabei zu sparen. Für Lauenburg spielt beim Ausbau eine "starke Bundesnetzagentur" eine zentrale Rolle. "Es fehlt aber ein klarer monetärer Anreiz für die Netzbetreiber, einen Smart Meter einzubauen", sagt der Tibber-Manager. Es gebe aber auch grundsätzlich Informationsbedarf, um die Kunden nicht zu verunsichern. Denn zukünftig müsse jeder Anbieter mit mehr als 100.000 Kunden einen flexiblen Stromtarif anbieten. Warum seine skandinavischen Kollegen immer wieder "die Hände über den Kopf zusammenschlagen", erzählt Merlin Lauenburg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.11.2023 05:00 / 31min

Das norwegische Unternehmen Tibber bietet Stromtarife an, die sich auf den Börsenstrompreis beziehen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Smart-Meter, also ein Stromzähler, der mehr kann, als nur den Verbrauch darzustellen. Doch während die Abdeckung in Skandinavien oder Spanien bei 100 Prozent liegt, können hierzulande weniger als ein Prozent der Haushalte ein Smart-Meter vorweisen. Tibber-Deutschlandchef Merlin Lauenburg hält den Smart-Meter Rollout daher für "absolut zentral für den Erfolg unserer Energiewende", wie er in "So techt Deutschland" betont. Tibber erzielt seine Umsätze nicht durch den Verkauf von Kilowattstunden, sondern durch eine monatliche Grundgebühr. "Wir verdienen kein Geld pro Kilowattstunde Strom. Das ist ein Interessenkonflikt", erklärt Lauenburg. Die Philosophie von Tibber sei es, den Stromverbrauch zu senken und gleichzeitig die Energiewende voranzutreiben. Durch dynamische Stromtarife und die Integration von smarten Produkten in die eigene App möchte das Unternehmen die Verbraucher ermutigen, ihren Stromverbrauch intelligent zu steuern und dabei zu sparen. Für Lauenburg spielt beim Ausbau eine "starke Bundesnetzagentur" eine zentrale Rolle. "Es fehlt aber ein klarer monetärer Anreiz für die Netzbetreiber, einen Smart Meter einzubauen", sagt der Tibber-Manager. Es gebe aber auch grundsätzlich Informationsbedarf, um die Kunden nicht zu verunsichern. Denn zukünftig müsse jeder Anbieter mit mehr als 100.000 Kunden einen flexiblen Stromtarif anbieten. Warum seine skandinavischen Kollegen immer wieder "die Hände über den Kopf zusammenschlagen", erzählt Merlin Lauenburg in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.11.2023 05:00 / 31min

Carsten Kraus von Casablanca.AI: Der AI Act der EU ist "eine Katastrophe für Europa"

Carsten Kraus gehört zu den Menschen, die schon in ihrer Jugend getüftelt haben. Und zwar ziemlich erfolgreich: Zu den Erfindungen des Geschäftsführers von Casablanca.AI gehört eine neuartige Kernstruktur für Programmiersprachen, die in 700.000 Computern implementiert wurde. Heute hält Kraus verschiedene Patente und arbeitet an einer Videosoftware der anderen Art. Denn derzeit schauen die meisten Menschen aneinander vorbei, wenn sie in Programmen wie Zoom, Teams oder Webex Gespräche mit Geschäftspartnern oder Kollegen führen. Mit Casablanca will Kraus das ändern: Eine künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass die Augen des Gegenübers einen direkt anschauen, obwohl man woanders hinschaut. Bei der Entwicklung der Produkte hat Kraus klare Regeln: Jeder darf uneingeschränkt Programme wie ChatGPT benutzen, nur die Forscher nicht. Auf diese Weise möchte der Unternehmer verhindern, dass sensible Geschäftsgeheimnisse und Details zu Entwicklungsprozessen auf den Servern von Open AI landen. "Alles, was in Chats geredet wird, wird in die USA übermittelt. Und theoretisch haben die Geheimdienste immer Zugriffsrechte auf alles, was auf amerikanischen Servern läuft", erklärt Kraus seine Vorsicht. Vorsichtiger werden in Zukunft auch viele kleine und mittlere Unternehmen in Europa sein müssen, wenn der AI Act der EU so umgesetzt wird, wie er derzeit geplant ist: Die Auflagen werden jedenfalls größer für bestimmte KI-Anwendungen - von dieser Entwicklung ist Kraus überzeugt. Die Konsequenz: Große Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Google werden sich damit arrangieren und klare Richtlinien an ihre Mitarbeiter herausgeben. "Die Kleinen werden es halt einfach verbieten, weil sie Angst haben", urteilt Kraus. "Das halte ich für eine Katastrophe für Europa. Ich schätze, dass wir uns 20 Prozent Produktivität entgehen lassen." Was das konkret wirtschaftlich für Deutschland und Europa bedeuten könnte, erzählt Carsten Kraus in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.11.2023 05:00 / 39min

Carsten Kraus gehört zu den Menschen, die schon in ihrer Jugend getüftelt haben. Und zwar ziemlich erfolgreich: Zu den Erfindungen des Geschäftsführers von Casablanca.AI gehört eine neuartige Kernstruktur für Programmiersprachen, die in 700.000 Computern implementiert wurde. Heute hält Kraus verschiedene Patente und arbeitet an einer Videosoftware der anderen Art. Denn derzeit schauen die meisten Menschen aneinander vorbei, wenn sie in Programmen wie Zoom, Teams oder Webex Gespräche mit Geschäftspartnern oder Kollegen führen. Mit Casablanca will Kraus das ändern: Eine künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass die Augen des Gegenübers einen direkt anschauen, obwohl man woanders hinschaut. Bei der Entwicklung der Produkte hat Kraus klare Regeln: Jeder darf uneingeschränkt Programme wie ChatGPT benutzen, nur die Forscher nicht. Auf diese Weise möchte der Unternehmer verhindern, dass sensible Geschäftsgeheimnisse und Details zu Entwicklungsprozessen auf den Servern von Open AI landen. "Alles, was in Chats geredet wird, wird in die USA übermittelt. Und theoretisch haben die Geheimdienste immer Zugriffsrechte auf alles, was auf amerikanischen Servern läuft", erklärt Kraus seine Vorsicht. Vorsichtiger werden in Zukunft auch viele kleine und mittlere Unternehmen in Europa sein müssen, wenn der AI Act der EU so umgesetzt wird, wie er derzeit geplant ist: Die Auflagen werden jedenfalls größer für bestimmte KI-Anwendungen - von dieser Entwicklung ist Kraus überzeugt. Die Konsequenz: Große Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Google werden sich damit arrangieren und klare Richtlinien an ihre Mitarbeiter herausgeben. "Die Kleinen werden es halt einfach verbieten, weil sie Angst haben", urteilt Kraus. "Das halte ich für eine Katastrophe für Europa. Ich schätze, dass wir uns 20 Prozent Produktivität entgehen lassen." Was das konkret wirtschaftlich für Deutschland und Europa bedeuten könnte, erzählt Carsten Kraus in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.11.2023 05:00 / 39min

Von der Müllhalde zur Autobahn: Ecopals stellt Asphalt aus Plastikmüll her

Plastikmüll ist ein globales Übel. Aber was, wenn Plastik der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft in der Infrastruktur ist? Jonas Varga war Teil eines Vereins in Nepal, der nach dem verheerenden Erdbeben 2015 mit einer Vielzahl von Projekten half. Eines davon konzentrierte sich auf das Recycling von Plastikmüll. "Die Herausforderung vor Ort war die fehlende Infrastruktur für das Sammeln, Sortieren und Aufbereiten von Müll", sagt Varga - und auch fehlende oder schlechte Straßen. Genau hier setzt er mit seinem Startup Ecopals an: Varga will Altplastik im Straßenbau nutzen und damit Straßen haltbarer machen. "Wir haben 2010 schon ein Projekt dazu gehabt", erzählt Torsten Müller von der Fraunhofer-Gesellschaft. Müller beschäftigt sich im "Fraunhofer Cluster Plastics Economy" mit der Vielfalt von Kunststoffen und wie diese im Kreislauf geführt werden können. Als Varga und sein Team ihre Asphalt-Idee vorstellten, war Müller sofort dabei: "Wir brauchten ein Geschäftsmodell und das hat Jonas entwickelt", sagt der Forscher. Ihm zufolge ist es keine neue Idee, Kunststoff im Straßenbau einzusetzen, allerdings handelt es sich meistens um Neuware. Anfangs stieß die Idee jedoch auf Skepsis. "Das Regelwerk, nach dem wir in Deutschland Straßen bauen, ist nicht besonders offen", erklärt Varga. Auch Müller weiß: "Der Beamte richtet sich am Regelwerk aus. Das ist das Problem." Gemeinsam müssen sie also nicht nur eine Technologie entwickeln, sondern auch bürokratische Hürden überwinden. Mittlerweile gebe es 25 größere und kleinere Projekte, berichtet Varga. Wie er und sein Team die Hürden überwinden wollen und ob Asphalt aus altem Plastik irgendwann die Regel wird, erzählen Jonas Varga und Torsten Müller in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.10.2023 04:00 / 33min

Plastikmüll ist ein globales Übel. Aber was, wenn Plastik der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft in der Infrastruktur ist? Jonas Varga war Teil eines Vereins in Nepal, der nach dem verheerenden Erdbeben 2015 mit einer Vielzahl von Projekten half. Eines davon konzentrierte sich auf das Recycling von Plastikmüll. "Die Herausforderung vor Ort war die fehlende Infrastruktur für das Sammeln, Sortieren und Aufbereiten von Müll", sagt Varga - und auch fehlende oder schlechte Straßen. Genau hier setzt er mit seinem Startup Ecopals an: Varga will Altplastik im Straßenbau nutzen und damit Straßen haltbarer machen. "Wir haben 2010 schon ein Projekt dazu gehabt", erzählt Torsten Müller von der Fraunhofer-Gesellschaft. Müller beschäftigt sich im "Fraunhofer Cluster Plastics Economy" mit der Vielfalt von Kunststoffen und wie diese im Kreislauf geführt werden können. Als Varga und sein Team ihre Asphalt-Idee vorstellten, war Müller sofort dabei: "Wir brauchten ein Geschäftsmodell und das hat Jonas entwickelt", sagt der Forscher. Ihm zufolge ist es keine neue Idee, Kunststoff im Straßenbau einzusetzen, allerdings handelt es sich meistens um Neuware. Anfangs stieß die Idee jedoch auf Skepsis. "Das Regelwerk, nach dem wir in Deutschland Straßen bauen, ist nicht besonders offen", erklärt Varga. Auch Müller weiß: "Der Beamte richtet sich am Regelwerk aus. Das ist das Problem." Gemeinsam müssen sie also nicht nur eine Technologie entwickeln, sondern auch bürokratische Hürden überwinden. Mittlerweile gebe es 25 größere und kleinere Projekte, berichtet Varga. Wie er und sein Team die Hürden überwinden wollen und ob Asphalt aus altem Plastik irgendwann die Regel wird, erzählen Jonas Varga und Torsten Müller in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.10.2023 04:00 / 33min

Heike Freund von Marvel Fusion: China und die USA investieren, Deutschland tritt auf der Stelle

Fusionsenergie ist das Gegenteil von Kernspaltung: Es werden keine Atomkerne gespalten, sondern fusioniert. Klappt alles, wie gewünscht, entsteht CO2-freier Strom. "Deutschland hat die wissenschaftliche Expertise für bahnbrechende Technologien wie die Kernfusion. Was fehlt, sind die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen", mahnt Heike Freund. Sie ist COO von Marvel Fusion. Das Münchner Startup konzentriert sich auf die Entwicklung eines Kernfusionskraftwerks mittels Lasertechnologie. Bis 2026 soll ein erster Demonstrator entstehen - in den USA, nicht in Deutschland, wie Freund erklärt. Der nächste Schritt wäre ein Prototyp, "den würden wir sehr gerne in Deutschland bauen". Freund zufolge gibt es etwa 40 privatwirtschaftliche Firmen, die sich mit Kernfusion beschäftigen, davon "befinden sich zwei Drittel in den USA". Nur fünf Firmen verfolgen ebenso wie Marvel Fusion einen laserbasierten Ansatz. Die Fusionsmanagerin ist überzeugt, dass die Technologie als nahezu unbegrenzte und saubere Energiequelle eine Schlüsselrolle bei der Energieversorgung einnehmen wird. Doch während "China und die USA Milliarden in die Kernfusion pumpen", trete Deutschland auf der Stelle, sagt sie. In Summe seien 90 Prozent des privaten Kapitals für Kernfusion in den USA investiert worden. "Hier haben Europa und Deutschland großen Aufholbedarf, dass wir die Technologien am Ende auch hier kommerzialisieren können", lautet Freunds Weckruf an die Politik. "Die nächsten Tech-Champions sollten wieder aus Deutschland kommen." Was Heike Freund über die Fusionsstrategie der Bundesregierung denkt, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.10.2023 04:00 / 29min

Fusionsenergie ist das Gegenteil von Kernspaltung: Es werden keine Atomkerne gespalten, sondern fusioniert. Klappt alles, wie gewünscht, entsteht CO2-freier Strom. "Deutschland hat die wissenschaftliche Expertise für bahnbrechende Technologien wie die Kernfusion. Was fehlt, sind die politischen und finanziellen Rahmenbedingungen", mahnt Heike Freund. Sie ist COO von Marvel Fusion. Das Münchner Startup konzentriert sich auf die Entwicklung eines Kernfusionskraftwerks mittels Lasertechnologie. Bis 2026 soll ein erster Demonstrator entstehen - in den USA, nicht in Deutschland, wie Freund erklärt. Der nächste Schritt wäre ein Prototyp, "den würden wir sehr gerne in Deutschland bauen". Freund zufolge gibt es etwa 40 privatwirtschaftliche Firmen, die sich mit Kernfusion beschäftigen, davon "befinden sich zwei Drittel in den USA". Nur fünf Firmen verfolgen ebenso wie Marvel Fusion einen laserbasierten Ansatz. Die Fusionsmanagerin ist überzeugt, dass die Technologie als nahezu unbegrenzte und saubere Energiequelle eine Schlüsselrolle bei der Energieversorgung einnehmen wird. Doch während "China und die USA Milliarden in die Kernfusion pumpen", trete Deutschland auf der Stelle, sagt sie. In Summe seien 90 Prozent des privaten Kapitals für Kernfusion in den USA investiert worden. "Hier haben Europa und Deutschland großen Aufholbedarf, dass wir die Technologien am Ende auch hier kommerzialisieren können", lautet Freunds Weckruf an die Politik. "Die nächsten Tech-Champions sollten wieder aus Deutschland kommen." Was Heike Freund über die Fusionsstrategie der Bundesregierung denkt, erzählt sie in der neuen Folge von "So techt Deutschland." Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.10.2023 04:00 / 29min

"Die Anlage lohnt sich von Tag eins": Coboworx baut Roboter für den Mittelstand

Ob für die Produktion von Autos, Maschinen oder in der Lebensmittelindustrie: Roboter sind aus Fabriken nicht mehr wegzudenken. Seit 2013 ist China der weltweit größte Markt für Industrieroboter. In der Volksrepublik wurden 2022 nach Angaben der International Federation of Robotics 52 Prozent der mechanischen Helfer installiert. Auch Deutschland gehört noch immer zu den fünf Märkten mit der höchsten Roboter-Dichte. Doch das liegt primär an großen Unternehmen, im Mittelstand sieht Moritz Werner von Coboworx großen Nachholbedarf. Das Robotik-Startup will kleineren und mittleren Unternehmen bei der Automatisierung auf die Sprünge helfen. "Die kleinen und mittleren Betriebe erzeugen mehr als 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, sind aber kaum automatisiert", sagt Werner im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Als Beispiel nennt er Tiefkühlpizzen: "Wenn Sie eine Tiefkühlpizza bei Lidl kaufen, hat die mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit jemand in den Karton reingelegt und dann den kleinen Karton in den großen und den großen Karton auf eine Palette gepackt." Manchmal sei ein Schritt automatisiert, sagt Werner, aber nicht das große Ganze. Denn viele Betriebe hätten Respekt vor komplexen Automatisierungslösungen: "Ich kann das nicht bedienen, meine Mitarbeiter können das nicht bedienen", beschreibt Werner die Sorgen im Podcast. Das Ziel von Coboworx ist es daher, die Komplexität aus der Arbeit mit Robotern herauszunehmen. Vor allem auch aus dem Prozess, Roboter in die Produktion zu integrieren. Statt jedes Mal ein eigenes System aufzusetzen, habe das Unternehmen einen Baukasten kreiert, der für unterschiedlichste Anwendungsfälle genutzt werden kann. "Wir liefern in zwei bis drei Wochen. Es gibt ganz wenig Individualisierung für den Kunden. Die Anlage läuft von Tag eins und lohnt sich von Tag eins", verspricht er. Wie viel die Coboworx-Roboter kosten und ob sie zum Job-Killer werden, erzählt Moritz Werner in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.10.2023 04:00 / 31min

Ob für die Produktion von Autos, Maschinen oder in der Lebensmittelindustrie: Roboter sind aus Fabriken nicht mehr wegzudenken. Seit 2013 ist China der weltweit größte Markt für Industrieroboter. In der Volksrepublik wurden 2022 nach Angaben der International Federation of Robotics 52 Prozent der mechanischen Helfer installiert. Auch Deutschland gehört noch immer zu den fünf Märkten mit der höchsten Roboter-Dichte. Doch das liegt primär an großen Unternehmen, im Mittelstand sieht Moritz Werner von Coboworx großen Nachholbedarf. Das Robotik-Startup will kleineren und mittleren Unternehmen bei der Automatisierung auf die Sprünge helfen. "Die kleinen und mittleren Betriebe erzeugen mehr als 50 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, sind aber kaum automatisiert", sagt Werner im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Als Beispiel nennt er Tiefkühlpizzen: "Wenn Sie eine Tiefkühlpizza bei Lidl kaufen, hat die mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit jemand in den Karton reingelegt und dann den kleinen Karton in den großen und den großen Karton auf eine Palette gepackt." Manchmal sei ein Schritt automatisiert, sagt Werner, aber nicht das große Ganze. Denn viele Betriebe hätten Respekt vor komplexen Automatisierungslösungen: "Ich kann das nicht bedienen, meine Mitarbeiter können das nicht bedienen", beschreibt Werner die Sorgen im Podcast. Das Ziel von Coboworx ist es daher, die Komplexität aus der Arbeit mit Robotern herauszunehmen. Vor allem auch aus dem Prozess, Roboter in die Produktion zu integrieren. Statt jedes Mal ein eigenes System aufzusetzen, habe das Unternehmen einen Baukasten kreiert, der für unterschiedlichste Anwendungsfälle genutzt werden kann. "Wir liefern in zwei bis drei Wochen. Es gibt ganz wenig Individualisierung für den Kunden. Die Anlage läuft von Tag eins und lohnt sich von Tag eins", verspricht er. Wie viel die Coboworx-Roboter kosten und ob sie zum Job-Killer werden, erzählt Moritz Werner in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.10.2023 04:00 / 31min

Cathie Wood & Frank Thelen: Tesla ist das KI-Unternehmen #1

Die Stimmung in der deutschen Startup-Szene ist gedämpft. Die Konjunktur, die hohe Inflation sowie die steigenden Zinsen stellen viele junge Unternehmen vor großen Herausforderungen. Laut dem deutschen Startup-Monitor schätzen nur fünfzehn Prozent der Gründerinnen und Gründer die Investmentbereitschaft von Investoren als positiv ein. Gerade für Deep-Tech-Startups, die sich mit Fusionsenergie oder auch Raketentechnologien beschäftigen, sei es "gerade sehr, sehr schwierig", sagt Investor Frank Thelen bei "So techt Deutschland". Auf der anderen Seite ist er überzeugt: "Technologie wird sich nicht aufhalten lassen. Wir brauchen diese Lösungen." Einer, der für Hochtechnologie, aber auch für sein umstrittenes Verhalten steht, ist Elon Musk. Dass Thelen großer Musk-Fan ist, ist bekannt. Genauso verhält es sich bei Star-Investorin Cathie Wood. Beide halten Musk für einen guten Menschen: "Er lebt seine Sachen nur manchmal zu extrem", sagen sie. Wood geht noch weiter: Für sie ist Musk "ein Mann der Renaissance". Was Wood mit ihrem Fonds in Europa vorhat und wo Frank Thelen Deutschland im Bereich der Künstlichen Intelligenz sieht, erzählen beide in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

04.10.2023 01:00 / 22min

Die Stimmung in der deutschen Startup-Szene ist gedämpft. Die Konjunktur, die hohe Inflation sowie die steigenden Zinsen stellen viele junge Unternehmen vor großen Herausforderungen. Laut dem deutschen Startup-Monitor schätzen nur fünfzehn Prozent der Gründerinnen und Gründer die Investmentbereitschaft von Investoren als positiv ein. Gerade für Deep-Tech-Startups, die sich mit Fusionsenergie oder auch Raketentechnologien beschäftigen, sei es "gerade sehr, sehr schwierig", sagt Investor Frank Thelen bei "So techt Deutschland". Auf der anderen Seite ist er überzeugt: "Technologie wird sich nicht aufhalten lassen. Wir brauchen diese Lösungen." Einer, der für Hochtechnologie, aber auch für sein umstrittenes Verhalten steht, ist Elon Musk. Dass Thelen großer Musk-Fan ist, ist bekannt. Genauso verhält es sich bei Star-Investorin Cathie Wood. Beide halten Musk für einen guten Menschen: "Er lebt seine Sachen nur manchmal zu extrem", sagen sie. Wood geht noch weiter: Für sie ist Musk "ein Mann der Renaissance". Was Wood mit ihrem Fonds in Europa vorhat und wo Frank Thelen Deutschland im Bereich der Künstlichen Intelligenz sieht, erzählen beide in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

04.10.2023 01:00 / 22min

Der 19-jährige CEO - das KI-Talent Florian Scherl

Florian Scherl begeistert mit seinem KI-Unternehmen für Schulungsvideos nicht nur Investoren, sondern auch Tech-Experte Frank Thelen. Denn mit seinen 19 Jahren gehört er zu den jüngsten Gründern Deutschlands: "Das ist die Generation, die wir brauchen", sagt Thelen auf der Startup-Messe Bits & Pretzels über Scherl. "Er programmiert die Nächte durch, er baut seine Sachen zusammen, er hat schon erste Kunden und Mitarbeiter. Keine Vier-Tage-Woche." Scherl hat sein Unternehmen "Fast AI Movies" während des Abiturs im vergangenen Jahr gegründet und widmet sich zusammen mit seinem Gründerteam von insgesamt 15 Personen seitdem uneingeschränkt diesem Projekt. Der 19-Jährige sieht sich nicht nur als Geschäftsführer, sondern versucht auch, als Programmierer den Anschluss nicht zu verlieren. Auf der Bits & Pretzels ist Scherl ein gefragter Gesprächspartner. Der 19-Jährige tritt als Speaker auf, freut sich über neue Kontakte zu Investoren - und über das Lob des Höhle-der-Löwen-Investoren. Gemischte Gefühle bereitet ihm dagegen Deutschland als Gründerland. Scherl erkennt positive Initiativen wie das "Unternehmertum", sieht aber gleichzeitig Herausforderungen wie die Bürokratie. Er selbst habe Monate auf eine Umsatzsteuer-ID gewartet, erzählt er in "So techt Deutschland". Dennoch ist München für Scherl der ideale Ort, um sein Unternehmen weiterzuentwickeln. Er ist überzeugt, dass die bayerische Landeshauptstadt ein optimales Startup-Umfeld im Bereich KI bietet. Auch die drei Gründer der Bits & Pretzels sind aktuell nicht positiv gestimmt für das Gründerland Deutschland. Die Bedingungen seien alles andere als gut. Mehr von Florian Scherl und den drei Gründern der Bits und Pretzels in der neuen Ausgabe von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.09.2023 03:00 / 28min

Florian Scherl begeistert mit seinem KI-Unternehmen für Schulungsvideos nicht nur Investoren, sondern auch Tech-Experte Frank Thelen. Denn mit seinen 19 Jahren gehört er zu den jüngsten Gründern Deutschlands: "Das ist die Generation, die wir brauchen", sagt Thelen auf der Startup-Messe Bits & Pretzels über Scherl. "Er programmiert die Nächte durch, er baut seine Sachen zusammen, er hat schon erste Kunden und Mitarbeiter. Keine Vier-Tage-Woche." Scherl hat sein Unternehmen "Fast AI Movies" während des Abiturs im vergangenen Jahr gegründet und widmet sich zusammen mit seinem Gründerteam von insgesamt 15 Personen seitdem uneingeschränkt diesem Projekt. Der 19-Jährige sieht sich nicht nur als Geschäftsführer, sondern versucht auch, als Programmierer den Anschluss nicht zu verlieren. Auf der Bits & Pretzels ist Scherl ein gefragter Gesprächspartner. Der 19-Jährige tritt als Speaker auf, freut sich über neue Kontakte zu Investoren - und über das Lob des Höhle-der-Löwen-Investoren. Gemischte Gefühle bereitet ihm dagegen Deutschland als Gründerland. Scherl erkennt positive Initiativen wie das "Unternehmertum", sieht aber gleichzeitig Herausforderungen wie die Bürokratie. Er selbst habe Monate auf eine Umsatzsteuer-ID gewartet, erzählt er in "So techt Deutschland". Dennoch ist München für Scherl der ideale Ort, um sein Unternehmen weiterzuentwickeln. Er ist überzeugt, dass die bayerische Landeshauptstadt ein optimales Startup-Umfeld im Bereich KI bietet. Auch die drei Gründer der Bits & Pretzels sind aktuell nicht positiv gestimmt für das Gründerland Deutschland. Die Bedingungen seien alles andere als gut. Mehr von Florian Scherl und den drei Gründern der Bits und Pretzels in der neuen Ausgabe von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

27.09.2023 03:00 / 28min

Rechenzentren sind mehr als nur Lagerhäuser für Server

Rechenzentren spielen eine entscheidende Rolle in unserer vernetzten Gesellschaft, die sich zunehmend digitalisiert. In Deutschland werden fast 20 Milliarden Euro in Infrastruktur wie Netzwerke, Server und Speicher investiert. Reine Lagerstätten für Server sind Rechenzentren aber nicht. Sie sind die Knotenpunkte, die den reibungslosen Betrieb unserer digitalen Welt gewährleisten. "Die Hardware selbst wählt der Kunde aus, weil er am besten weiß, was zu ihm passt", erklärt Jens Feidner, Managing Director von Equinix in Deutschland, und betont damit die individuelle Natur jedes Rechenzentrums. Equinix ist ein globaler Betreiber von Rechenzentren, bei dem Kunden Flächen mieten, ihre eigenen Server aufstellen und für ihre Daten verantwortlich sind. "Wir haben keine Ahnung, welche Daten der Betreiber laufen hat", betont Feidner. Ein weiteres interessantes Merkmal ist der direkte Datenaustausch zwischen den Kunden. Anstatt Daten über das öffentliche Internet zu senden, ermöglichen Rechenzentren einen direkten, privaten und schnellen Austausch von Daten.  Insbesondere die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz stellt die Branche vor neue Herausforderungen. "Wir brauchen Menschen, die KI entwickeln und implementieren können", sagt der Equinix-Deutschlandchef und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung von KI. Die Suche nach qualifizierten Fachkräften in diesem spezialisierten Bereich sei eine der größten Aufgaben, sagt Feidner.  Wie die Branche auf den steigenden Stromverbrauch reagiert und warum Rechenzentren letztendlich nachhaltiger sind, erläutert Jens-Peter Feidner in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.09.2023 00:00 / 33min

Rechenzentren spielen eine entscheidende Rolle in unserer vernetzten Gesellschaft, die sich zunehmend digitalisiert. In Deutschland werden fast 20 Milliarden Euro in Infrastruktur wie Netzwerke, Server und Speicher investiert. Reine Lagerstätten für Server sind Rechenzentren aber nicht. Sie sind die Knotenpunkte, die den reibungslosen Betrieb unserer digitalen Welt gewährleisten. "Die Hardware selbst wählt der Kunde aus, weil er am besten weiß, was zu ihm passt", erklärt Jens Feidner, Managing Director von Equinix in Deutschland, und betont damit die individuelle Natur jedes Rechenzentrums. Equinix ist ein globaler Betreiber von Rechenzentren, bei dem Kunden Flächen mieten, ihre eigenen Server aufstellen und für ihre Daten verantwortlich sind. "Wir haben keine Ahnung, welche Daten der Betreiber laufen hat", betont Feidner. Ein weiteres interessantes Merkmal ist der direkte Datenaustausch zwischen den Kunden. Anstatt Daten über das öffentliche Internet zu senden, ermöglichen Rechenzentren einen direkten, privaten und schnellen Austausch von Daten.  Insbesondere die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz stellt die Branche vor neue Herausforderungen. "Wir brauchen Menschen, die KI entwickeln und implementieren können", sagt der Equinix-Deutschlandchef und unterstreicht damit die wachsende Bedeutung von KI. Die Suche nach qualifizierten Fachkräften in diesem spezialisierten Bereich sei eine der größten Aufgaben, sagt Feidner.  Wie die Branche auf den steigenden Stromverbrauch reagiert und warum Rechenzentren letztendlich nachhaltiger sind, erläutert Jens-Peter Feidner in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.09.2023 00:00 / 33min

"Wir brauchen viel mehr Risikofreude in Deutschland", sagt Wattx-Co-Geschäftsführerin Anne Decker

"Das Schweizer Taschenmesser für Deep-Tech Problemstellungen" - so beschreibt die Wattx-Co-Geschäftsführerin Anne Decker die Arbeit ihres Unternehmens. Wattx sucht innovative Lösungen und Technologien, aus denen bestenfalls Startups werden. Das Tochter-Unternehmen von Heizungsbauer Viessmann ist ein sogenannter Company Builder, also ein Unternehmen, das andere Konzerne dabei unterstützt, Startups aufzubauen. Blickt Anne Decker auf die deutsche Innovationslandschaft, fällt sie ein klares Urteil: "Wir brauchen viel, viel mehr Risikofreude." Und schließt damit explizit Startups, den Mittelstand und die Politik ein. Decker selbst hat einige Jahre in Afrika gearbeitet, dazu mit Startups aus Indien und Lateinamerika zusammengearbeitet. "Man geht dort einfach ganz anders mit Investitionen um", sagt die Managerin in der neuen Folge von "So techt Deutschland" und fordert einen Bürokratieabbau. "Sonst werden wir insgesamt abgehängt." Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.09.2023 00:00 / 31min

"Das Schweizer Taschenmesser für Deep-Tech Problemstellungen" - so beschreibt die Wattx-Co-Geschäftsführerin Anne Decker die Arbeit ihres Unternehmens. Wattx sucht innovative Lösungen und Technologien, aus denen bestenfalls Startups werden. Das Tochter-Unternehmen von Heizungsbauer Viessmann ist ein sogenannter Company Builder, also ein Unternehmen, das andere Konzerne dabei unterstützt, Startups aufzubauen. Blickt Anne Decker auf die deutsche Innovationslandschaft, fällt sie ein klares Urteil: "Wir brauchen viel, viel mehr Risikofreude." Und schließt damit explizit Startups, den Mittelstand und die Politik ein. Decker selbst hat einige Jahre in Afrika gearbeitet, dazu mit Startups aus Indien und Lateinamerika zusammengearbeitet. "Man geht dort einfach ganz anders mit Investitionen um", sagt die Managerin in der neuen Folge von "So techt Deutschland" und fordert einen Bürokratieabbau. "Sonst werden wir insgesamt abgehängt." Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

13.09.2023 00:00 / 31min

Doctolib? Faxgeräte verbannen, um das Gesundheitssystem zu entlasten

In der Arztpraxis anrufen, in der Warteschleife hängen, irgendwann einen Termin bekommen und dann einen Arztbrief per Brief oder Fax erhalten. So oder so ähnlich sieht für Patienten und Ärzte der Alltag aus. Doctolib will das ändern und erreicht schon heute mit seinem Online-Buchungstool für Termine 15 Millionen Menschen in Deutschland. "Das Gesundheitswesen hat sich sehr lange und geduldig hinten angestellt bei der Digitalisierung", sagt Doctolib-Deutschlandchef Nikolay Kolev im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Die Einführung des E-Rezepts ist ein Beweis dafür, dass es vorangeht mit der Digitalisierung in Deutschland. Aber eben auch ein Zeichen dafür, wie schleppend das klappt. Denn genau wie über die elektronische Patientenakte wird auch über das elektronische Rezept schon lange gesprochen. Dabei kann sich das deutsche Gesundheitssystem kaum noch Verzögerungen leisten, kritisiert Kolev. "Ärztinnen und Ärzte sind massiv unter Druck und das nicht erst seit Covid." 44 Millionen Vorsorgeuntersuchungen sind seit der Pandemie verpasst worden, rechnet der Manager vor.  Dazu kommen in den Krankenhäusern und Praxen Berge von Papierkram. 144 Millionen Arztbriefe werden jedes Jahr in Deutschland per Post verschickt. Auch das Faxgerät sei immer noch ein wichtiges Kommunikationsmittel. "Das kann es irgendwie nicht sein", so der Doctolib-Chef.  Die Digitalisierung von Prozessen müsse ein echter Vorteil und Erleichterung für die Beteiligten sein, so Kolev. Und der Druck ist groß. "Wir haben Fachkräftemangel in allen Industrien, aber nirgendwo so intensiv wie in der Gesundheitsindustrie. Das heißt, fast jede vierte medizinische Fachkraft fehlt", so Nikolay Kolev.  Doctolib will in Zukunft aber noch mehr: "Wir arbeiten im Moment auch an unserem eigenen Praxisverwaltungssystem. Das heißt, wir bewegen uns Zug um Zug letztendlich vom Sprechzimmer ins Behandlungszimmer", so Kolev. Was konkret geplant ist und wie Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern dasteht, erzählt Nikolay Kolev in der neuen Folge von "So techt Deutschland."  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.09.2023 00:00 / 36min

In der Arztpraxis anrufen, in der Warteschleife hängen, irgendwann einen Termin bekommen und dann einen Arztbrief per Brief oder Fax erhalten. So oder so ähnlich sieht für Patienten und Ärzte der Alltag aus. Doctolib will das ändern und erreicht schon heute mit seinem Online-Buchungstool für Termine 15 Millionen Menschen in Deutschland. "Das Gesundheitswesen hat sich sehr lange und geduldig hinten angestellt bei der Digitalisierung", sagt Doctolib-Deutschlandchef Nikolay Kolev im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Die Einführung des E-Rezepts ist ein Beweis dafür, dass es vorangeht mit der Digitalisierung in Deutschland. Aber eben auch ein Zeichen dafür, wie schleppend das klappt. Denn genau wie über die elektronische Patientenakte wird auch über das elektronische Rezept schon lange gesprochen. Dabei kann sich das deutsche Gesundheitssystem kaum noch Verzögerungen leisten, kritisiert Kolev. "Ärztinnen und Ärzte sind massiv unter Druck und das nicht erst seit Covid." 44 Millionen Vorsorgeuntersuchungen sind seit der Pandemie verpasst worden, rechnet der Manager vor.  Dazu kommen in den Krankenhäusern und Praxen Berge von Papierkram. 144 Millionen Arztbriefe werden jedes Jahr in Deutschland per Post verschickt. Auch das Faxgerät sei immer noch ein wichtiges Kommunikationsmittel. "Das kann es irgendwie nicht sein", so der Doctolib-Chef.  Die Digitalisierung von Prozessen müsse ein echter Vorteil und Erleichterung für die Beteiligten sein, so Kolev. Und der Druck ist groß. "Wir haben Fachkräftemangel in allen Industrien, aber nirgendwo so intensiv wie in der Gesundheitsindustrie. Das heißt, fast jede vierte medizinische Fachkraft fehlt", so Nikolay Kolev.  Doctolib will in Zukunft aber noch mehr: "Wir arbeiten im Moment auch an unserem eigenen Praxisverwaltungssystem. Das heißt, wir bewegen uns Zug um Zug letztendlich vom Sprechzimmer ins Behandlungszimmer", so Kolev. Was konkret geplant ist und wie Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern dasteht, erzählt Nikolay Kolev in der neuen Folge von "So techt Deutschland."  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

06.09.2023 00:00 / 36min

Sven Rathjen über die digitale ID: Was Deutschland von Indien lernen kann

Sven Rathjen ist als Manager von HP viel unterwegs in der Welt. Viele Jahre hat er im Silicon Valley gelebt und gearbeitet, er kann aber auch aus Asien berichten. Vor allem Indien hat es ihm angetan. "Die Geschwindigkeit, mit der Start-ups in Indien entstehen, kann man mit Europa gar nicht vergleichen", sagt Rathjen. Während in Deutschland noch über die Digitalisierung diskutiert wird, hat Indien bereits große Schritte gemacht. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Einführung einer einheitlichen ID-Nummer für jeden Bürger. "Mit dieser Unique Nummer kannst du ein Bankkonto eröffnen, Mobilfunkverträge abschließen und sogar mit der Regierung kommunizieren", erklärt Rathjen. Alles läuft über das Mobiltelefon, und das hat ein ganzes Ökosystem an Start-ups hervorgebracht. Auch wenn Indien infrastrukturell Jahrzehnte zurückliegt, "hat Indien die Entscheidung für die Digitalisierung bereits 2009 getroffen und ist seitdem unaufhaltsam", betont Rathjen. Die Skalierung ist enorm, vor allem durch die Möglichkeit von Micropayments zwischen Bürgern. "Das gibt mir so viel Nutzen, ich will mehr", sagt er über die Einstellung der Menschen in Indien. Aber wie steht es um Deutschland? "Unternehmen investieren lieber in den USA als in Deutschland", bemerkt Rathjen. Er spricht auch die Unfähigkeit Deutschlands an, eine einheitliche ID für jeden Bundesbürger einzuführen. "Ich glaube nicht mal, dass der Datenschutz das Problem ist, sondern einfach die Unfähigkeit, alle in einen Topf zusammenzubringen und das zu entscheiden", sagt er. Deutschland könne von Indiens Fortschritt lernen, insbesondere in Bezug auf die Schnelligkeit der Umsetzung und die Einbeziehung der gesamten Bevölkerung in den digitalen Wandel. Warum er die neuen Megaprojekte der Chipindustrie in Dresden und Magdeburg gut findet und warum Deutschland, das als Chance sehen sollte, erzählt Sven Rathjen in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.08.2023 00:00 / 37min

Sven Rathjen ist als Manager von HP viel unterwegs in der Welt. Viele Jahre hat er im Silicon Valley gelebt und gearbeitet, er kann aber auch aus Asien berichten. Vor allem Indien hat es ihm angetan. "Die Geschwindigkeit, mit der Start-ups in Indien entstehen, kann man mit Europa gar nicht vergleichen", sagt Rathjen. Während in Deutschland noch über die Digitalisierung diskutiert wird, hat Indien bereits große Schritte gemacht. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Einführung einer einheitlichen ID-Nummer für jeden Bürger. "Mit dieser Unique Nummer kannst du ein Bankkonto eröffnen, Mobilfunkverträge abschließen und sogar mit der Regierung kommunizieren", erklärt Rathjen. Alles läuft über das Mobiltelefon, und das hat ein ganzes Ökosystem an Start-ups hervorgebracht. Auch wenn Indien infrastrukturell Jahrzehnte zurückliegt, "hat Indien die Entscheidung für die Digitalisierung bereits 2009 getroffen und ist seitdem unaufhaltsam", betont Rathjen. Die Skalierung ist enorm, vor allem durch die Möglichkeit von Micropayments zwischen Bürgern. "Das gibt mir so viel Nutzen, ich will mehr", sagt er über die Einstellung der Menschen in Indien. Aber wie steht es um Deutschland? "Unternehmen investieren lieber in den USA als in Deutschland", bemerkt Rathjen. Er spricht auch die Unfähigkeit Deutschlands an, eine einheitliche ID für jeden Bundesbürger einzuführen. "Ich glaube nicht mal, dass der Datenschutz das Problem ist, sondern einfach die Unfähigkeit, alle in einen Topf zusammenzubringen und das zu entscheiden", sagt er. Deutschland könne von Indiens Fortschritt lernen, insbesondere in Bezug auf die Schnelligkeit der Umsetzung und die Einbeziehung der gesamten Bevölkerung in den digitalen Wandel. Warum er die neuen Megaprojekte der Chipindustrie in Dresden und Magdeburg gut findet und warum Deutschland, das als Chance sehen sollte, erzählt Sven Rathjen in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html  Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

30.08.2023 00:00 / 37min

"Bahnbrechende Technologien sind oft nicht neu", sagt Klemens Skibicki

"Nach 15 Jahren an der Hochschule hatte ich irgendwann genug", erzählt Klemens Skibicki. Seinen Job als Professor an der Cologne Business School in Köln hat er an den Nagel gehängt. Lehrende Berufe seien toll, aber die unternehmerischen Sachen "machen einfach so viel mehr Spaß". Inzwischen ist Skibicki Autor, Unternehmensberater und Speaker rund um das Thema Digitalisierung. Skibicki betont, dass Technologien, die heute als bahnbrechend gelten, oft schon seit langer Zeit existieren. Er zieht Parallelen zwischen der aktuellen Technologie und der Vergangenheit und erklärt, warum bestimmte Technologien sich durchsetzen, während andere in Vergessenheit gerieten. Für ihn sind solche Technologien nicht nur Werkzeuge, sondern Zeugen einer Zeit. Der Wirtschaftshistoriker stellt fest, dass es in vielen Unternehmen keine einheitliche Vorstellung davon gibt, was der digitale Wandel eigentlich bedeutet. Skibicki betont, viele Firmen hätten zwar Fortschritte gemacht, das grundlegende Problem des fehlenden gemeinsamen Verständnisses bestehe aber immer noch. Menschen hätten die Tendenz, Technologie oft nur aus einer technologischen Perspektive zu betrachten. "Wenn das Wort digital draufsteht, denken die meisten sehr stark an Technologie", sagt er. Doch es sei wichtig, über den technologischen Aspekt hinaus auch die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu berücksichtigen. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.08.2023 00:00 / 43min

"Nach 15 Jahren an der Hochschule hatte ich irgendwann genug", erzählt Klemens Skibicki. Seinen Job als Professor an der Cologne Business School in Köln hat er an den Nagel gehängt. Lehrende Berufe seien toll, aber die unternehmerischen Sachen "machen einfach so viel mehr Spaß". Inzwischen ist Skibicki Autor, Unternehmensberater und Speaker rund um das Thema Digitalisierung. Skibicki betont, dass Technologien, die heute als bahnbrechend gelten, oft schon seit langer Zeit existieren. Er zieht Parallelen zwischen der aktuellen Technologie und der Vergangenheit und erklärt, warum bestimmte Technologien sich durchsetzen, während andere in Vergessenheit gerieten. Für ihn sind solche Technologien nicht nur Werkzeuge, sondern Zeugen einer Zeit. Der Wirtschaftshistoriker stellt fest, dass es in vielen Unternehmen keine einheitliche Vorstellung davon gibt, was der digitale Wandel eigentlich bedeutet. Skibicki betont, viele Firmen hätten zwar Fortschritte gemacht, das grundlegende Problem des fehlenden gemeinsamen Verständnisses bestehe aber immer noch. Menschen hätten die Tendenz, Technologie oft nur aus einer technologischen Perspektive zu betrachten. "Wenn das Wort digital draufsteht, denken die meisten sehr stark an Technologie", sagt er. Doch es sei wichtig, über den technologischen Aspekt hinaus auch die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung zu berücksichtigen. Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.08.2023 00:00 / 43min

Wie Leif Abraham zum Fintech-Star in den USA wurde

In Deutschland steigt die Zahl der Anleger langsam, aber sicher an. Immer häufiger sind auch junge Menschen bereit, Geld in ETFs oder Aktien zu stecken. Rund 1,7 Millionen Anleger waren im vergangenen Jahr zwischen 20 und 29 Jahre alt. Nach Angaben von Statista ist das ein Plus von 36,5 Prozent im Vergleich zu 2021. Ein Grund dafür sind Apps wie Trade Republic oder Scalable Capital, die hierzulande Millionen Kunden haben. In den USA sieht der Markt anders aus. Hier mischt ein Deutscher die Neo-Broker-Szene auf. Leif Abraham zog pünktlich zur Finanzkrise 2008 in die USA, um sich in New York ein neues Leben aufzubauen. "Das war schon eine 'scary' Zeit“, blickt der gebürtige Hamburger zurück und erinnert sich an Kollegen aus der Werbebranche, die plötzlich nicht mehr an ihre Ersparnisse herangekommen seien. Vor fünf Jahren hat Abraham mit public.com dann eine Mischung aus Trade Republic und Investment-Community als Social-Trading-App ins Leben gerufen. Für das Startup konnte er prominente Geldgeber an Land ziehen - darunter Skateboarder Tony Hawk oder Schauspieler Will Smith. Inzwischen wird public.com mit deutlich über einer Milliarde Dollar bewertet. Die Idee hinter der App: Nutzer sollen verfolgen können, welche Investmententscheidungen andere Personen, darunter auch Promis, treffen. Es gehe darum, Trading als Gemeinschaftserlebnis zu verstehen, sagt Abraham. Wie das funktioniert, welche Risiken es gibt und was das Startup in Europa vorhat, erzählt der gebürtige Hamburger in dieser Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.08.2023 22:00 / 30min

In Deutschland steigt die Zahl der Anleger langsam, aber sicher an. Immer häufiger sind auch junge Menschen bereit, Geld in ETFs oder Aktien zu stecken. Rund 1,7 Millionen Anleger waren im vergangenen Jahr zwischen 20 und 29 Jahre alt. Nach Angaben von Statista ist das ein Plus von 36,5 Prozent im Vergleich zu 2021. Ein Grund dafür sind Apps wie Trade Republic oder Scalable Capital, die hierzulande Millionen Kunden haben. In den USA sieht der Markt anders aus. Hier mischt ein Deutscher die Neo-Broker-Szene auf. Leif Abraham zog pünktlich zur Finanzkrise 2008 in die USA, um sich in New York ein neues Leben aufzubauen. "Das war schon eine 'scary' Zeit“, blickt der gebürtige Hamburger zurück und erinnert sich an Kollegen aus der Werbebranche, die plötzlich nicht mehr an ihre Ersparnisse herangekommen seien. Vor fünf Jahren hat Abraham mit public.com dann eine Mischung aus Trade Republic und Investment-Community als Social-Trading-App ins Leben gerufen. Für das Startup konnte er prominente Geldgeber an Land ziehen - darunter Skateboarder Tony Hawk oder Schauspieler Will Smith. Inzwischen wird public.com mit deutlich über einer Milliarde Dollar bewertet. Die Idee hinter der App: Nutzer sollen verfolgen können, welche Investmententscheidungen andere Personen, darunter auch Promis, treffen. Es gehe darum, Trading als Gemeinschaftserlebnis zu verstehen, sagt Abraham. Wie das funktioniert, welche Risiken es gibt und was das Startup in Europa vorhat, erzählt der gebürtige Hamburger in dieser Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

15.08.2023 22:00 / 30min

Marco Gottschalk erklärt, wie Melitta Kaffee-Daten nutzt

Das Geschäft von Marco Gottschalk ist Kaffee. Als Geschäftsführer der Melitta Professional Coffee Solutions versucht er mithilfe von Digitalisierung und Vernetzung Büros, Gastronomien und Co. mit Maschinen und Kaffee passgenau zu versorgen. Die Nachfrage ist groß. Im Schnitt trinkt jeder Deutsche vier Tassen pro Tag. Damit ist das Heißgetränk nach Angaben des Branchenverbands das beliebteste Getränk hierzulande, noch vor Mineralwasser. Dass bei den Deutschen ohne Kaffee fast nichts geht, wurde auch während Corona deutlich. "Wir haben die Verschiebung ganz klar gesehen, wo mehr Kaffee und wo weniger getrunken wurde", berichtet Marco Gottschalk. Denn auch das Kaffee-Geschäft ist heute fast komplett digital. Allein ein Kaffee-Vollautomat verfügt über 150 Datenpunkte. Immer wichtiger werde für die Kunden zudem die Frage nach der Herkunft des Kaffees. "Kaffee ist ein börsennotiertes Produkt, das auch getradet wird. Von daher ist es nicht ganz einfach, jede Bohne bis zum Ursprung zurückzuverfolgen", sagt Gottschalk. Dennoch gebe es mittlerweile Wege, die Kaffeebohne besser tracken zu können. "Das sind Anfragen unserer Kunden, die wir mittlerweile auch bedienen können." Welche Länder Kaffee-Wachstumsmärkte sind, wie Melitta mit Laboren Kaffeetrends testet und wie das Familienunternehmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel gerüstet ist, erzählt Marco Gottschalk in der neuen Folge von "So techt Deutschland".   Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.08.2023 22:00 / 27min

Das Geschäft von Marco Gottschalk ist Kaffee. Als Geschäftsführer der Melitta Professional Coffee Solutions versucht er mithilfe von Digitalisierung und Vernetzung Büros, Gastronomien und Co. mit Maschinen und Kaffee passgenau zu versorgen. Die Nachfrage ist groß. Im Schnitt trinkt jeder Deutsche vier Tassen pro Tag. Damit ist das Heißgetränk nach Angaben des Branchenverbands das beliebteste Getränk hierzulande, noch vor Mineralwasser. Dass bei den Deutschen ohne Kaffee fast nichts geht, wurde auch während Corona deutlich. "Wir haben die Verschiebung ganz klar gesehen, wo mehr Kaffee und wo weniger getrunken wurde", berichtet Marco Gottschalk. Denn auch das Kaffee-Geschäft ist heute fast komplett digital. Allein ein Kaffee-Vollautomat verfügt über 150 Datenpunkte. Immer wichtiger werde für die Kunden zudem die Frage nach der Herkunft des Kaffees. "Kaffee ist ein börsennotiertes Produkt, das auch getradet wird. Von daher ist es nicht ganz einfach, jede Bohne bis zum Ursprung zurückzuverfolgen", sagt Gottschalk. Dennoch gebe es mittlerweile Wege, die Kaffeebohne besser tracken zu können. "Das sind Anfragen unserer Kunden, die wir mittlerweile auch bedienen können." Welche Länder Kaffee-Wachstumsmärkte sind, wie Melitta mit Laboren Kaffeetrends testet und wie das Familienunternehmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel gerüstet ist, erzählt Marco Gottschalk in der neuen Folge von "So techt Deutschland".   Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

08.08.2023 22:00 / 27min

Julian van Dieken: "Bald kein Unterschied mehr zwischen KI-Bildern und echten Fotos"

An den Bildern von Angela Merkel und Barack Obama am Strand ist wohl kaum einer in den letzten Monaten vorbeigekommen. Eisschleckend und planschend an der Wasserkante machen sich die Ex-Bundeskanzlerin und der ehemalige US-Präsident einen schönen Tag. Doch bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es sich bei den Aufnahmen um KI-generierte Bilder handelt. Der Strandtag von Merkel und Obama ist ein Werk von Julian van Dieken. Sein Name taucht in der Welt der sogenannten Text-to-Image-Programme immer wieder auf. Van Dieken ist als freiberuflicher Filmemacher und Videoproduzent tätig, hat sich mittlerweile aber auch einen Namen als KI-Künstler gemacht. Julian van Dieken ist der Meinung, dass sich die Technologie so schnell weiterentwickelt, dass KI-generierte Bilder schon bald nicht mehr von echten Fotos unterscheidbar sein werden. "Wir können davon ausgehen. Ich könnte euch jetzt auch schon Beispiele zeigen. Die Bilder werden ununterscheidbar sein von Fotos, wenn man möchte." Die Frage, ob KI-Kunst wirklich Kunst ist, ist ein zentrales Thema in van Diekens Arbeit. Für ihn komme es darauf an, "was da jemand getan hat", erklärt er im Podcast "So techt Deutschland". "Ist die Menge an Arbeit, die jemand hineinsteckt, überhaupt ein Argument für die Schöpfungshöhe?", fragt van Dieken rhetorisch. Was Kunst ist und was Kunst darf, darüber wird schließlich schon seit mindestens einem Jahrhundert gestritten. Van Dieken betont auch die Verantwortung, die mit dem Einsatz dieser mächtigen Tools einhergeht. "Das ist diese alte Diskussion. Wenn das Messer erfunden wird, dann kannst du damit entweder ein Butterbrot schmieren oder jemanden abstechen. Das gilt hier in der KI-Kunst genauso." Er plädiert dafür, die Hersteller der Tools in die Verantwortung zu nehmen.   Van Dieken ist sich der potenziellen Gefahren bewusst, die mit der Nutzung von KI in der Kunst einhergehen können. "Was für ein Bild lasse ich dann vielleicht doch mal sein? Oder fühle ich mich dann in meiner Kunstfreiheit eingeschränkt, wenn ich jetzt nicht Kim Jong-un mit Donald Trump tanzen lassen will?", fragt er rein rhetorisch.   Er spricht auch die Herausforderungen an, die mit der rasanten Entwicklung der KI-Technologie einhergehen. "Wir müssen, was das Bildungssystem angeht, auch ein bisschen weg von der Idee: Wir laden meinetwegen einen Julian van Dieken ein, um dann Workshops zu geben. Ein halbes Jahr später fange ich dann wieder bei Null an, weil die Geschwindigkeit so hoch ist." Wieso seine KI-Bildkreation „Das Mädchen mit den leuchtenden Ohrringen“ den Weg ins berühmte Museum Mauritshuis in Den Haag gefunden hat, erzählt Julian van Dieken in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.08.2023 22:00 / 44min

An den Bildern von Angela Merkel und Barack Obama am Strand ist wohl kaum einer in den letzten Monaten vorbeigekommen. Eisschleckend und planschend an der Wasserkante machen sich die Ex-Bundeskanzlerin und der ehemalige US-Präsident einen schönen Tag. Doch bei näherem Hinsehen fällt auf, dass es sich bei den Aufnahmen um KI-generierte Bilder handelt. Der Strandtag von Merkel und Obama ist ein Werk von Julian van Dieken. Sein Name taucht in der Welt der sogenannten Text-to-Image-Programme immer wieder auf. Van Dieken ist als freiberuflicher Filmemacher und Videoproduzent tätig, hat sich mittlerweile aber auch einen Namen als KI-Künstler gemacht. Julian van Dieken ist der Meinung, dass sich die Technologie so schnell weiterentwickelt, dass KI-generierte Bilder schon bald nicht mehr von echten Fotos unterscheidbar sein werden. "Wir können davon ausgehen. Ich könnte euch jetzt auch schon Beispiele zeigen. Die Bilder werden ununterscheidbar sein von Fotos, wenn man möchte." Die Frage, ob KI-Kunst wirklich Kunst ist, ist ein zentrales Thema in van Diekens Arbeit. Für ihn komme es darauf an, "was da jemand getan hat", erklärt er im Podcast "So techt Deutschland". "Ist die Menge an Arbeit, die jemand hineinsteckt, überhaupt ein Argument für die Schöpfungshöhe?", fragt van Dieken rhetorisch. Was Kunst ist und was Kunst darf, darüber wird schließlich schon seit mindestens einem Jahrhundert gestritten. Van Dieken betont auch die Verantwortung, die mit dem Einsatz dieser mächtigen Tools einhergeht. "Das ist diese alte Diskussion. Wenn das Messer erfunden wird, dann kannst du damit entweder ein Butterbrot schmieren oder jemanden abstechen. Das gilt hier in der KI-Kunst genauso." Er plädiert dafür, die Hersteller der Tools in die Verantwortung zu nehmen.   Van Dieken ist sich der potenziellen Gefahren bewusst, die mit der Nutzung von KI in der Kunst einhergehen können. "Was für ein Bild lasse ich dann vielleicht doch mal sein? Oder fühle ich mich dann in meiner Kunstfreiheit eingeschränkt, wenn ich jetzt nicht Kim Jong-un mit Donald Trump tanzen lassen will?", fragt er rein rhetorisch.   Er spricht auch die Herausforderungen an, die mit der rasanten Entwicklung der KI-Technologie einhergehen. "Wir müssen, was das Bildungssystem angeht, auch ein bisschen weg von der Idee: Wir laden meinetwegen einen Julian van Dieken ein, um dann Workshops zu geben. Ein halbes Jahr später fange ich dann wieder bei Null an, weil die Geschwindigkeit so hoch ist." Wieso seine KI-Bildkreation „Das Mädchen mit den leuchtenden Ohrringen“ den Weg ins berühmte Museum Mauritshuis in Den Haag gefunden hat, erzählt Julian van Dieken in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

01.08.2023 22:00 / 44min

Wie RTL mit Künstlicher Intelligenz zum Tech-Unternehmen werden will

Wer in der Medienlandschaft heute erfolgreich sein will, muss seine Zuschauer, Nutzer und Leser kennen. Datenanalysen hat es dabei schon immer gegeben. "Aber vor 30, 40, 50 Jahren halt mit Lochkarten. Das machen wir natürlich nicht mehr", lacht Karin Immenroth. Sie ist bei RTL Deutschland mit dafür verantwortlich, das Unternehmen in all seinen Facetten zu einem Tech- und datengetriebenen Konzern zu überführen. Dabei wird kein Bereich ausgelassen. Wer zum Beispiel auf die Streaming-Plattform RTL+ geht, bekommt im besten Fall Serien, Filme und Shows vorgeschlagen, die den eigenen Interessen entsprechen. Damit das klappt, ist Technologie im Einsatz. Ein konkretes Beispiel ist der Knowledge Graph, der es überhaupt erst möglich mache, "eine Kommunikation zu bauen", also Zuschauer und Nutzer anzusprechen. Der Knowledge Graph ist eine Art riesiges Netzwerk, das alle möglichen Informationen zu einem Thema speichert. "Wenn ich einen Schauspieler aus einer Soap habe, könnte ich sehen, wo der noch mitgespielt hat, wo über ihn berichtet wurde", führt Immenroth beispielhaft aus. "Darüber können wir einerseits Content anders targeten, Content anders nutzen, aber können natürlich auch unseren Nutzer anders ansprechen." Eine der Hauptaufgaben für Karin Immenroth und ihr Team ist es, neue Entwicklungen schnell zu erkennen und auszuprobieren. Und manchmal klappt das so gut, dass selbst der Microsoft-CEO die Arbeit Immenroths in einer Keynote erwähnt. Das Tech-Team von RTL hatte noch vor dem offiziellen Launch einen Zugang zur Programmierschnittstelle des Text-Bild-Generators DALL-E2 bekommen. Das wurde dazu genutzt, um das Hörerlebnis bei Podcasts auf der Plattform RTL+ Musik durch ein visuelles Element zu ergänzen. Passend zu einer Folge wurden automatisiert generierte Bilder passend zum Inhalt angezeigt. "Das fand Microsoft so spannend, dass es Satya Nadella in seiner Keynote als Case gezeigt hat, was für uns natürlich die Bestätigung war, dass wir einen guten Riecher hatten", so Immenroth. Wann und ob generative Künstliche Intelligenz für das Entwickeln neuer Formate oder ganzer Drehbücher eingesetzt wird, erzählt Karin Immenroth in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.07.2023 22:00 / 32min

Wer in der Medienlandschaft heute erfolgreich sein will, muss seine Zuschauer, Nutzer und Leser kennen. Datenanalysen hat es dabei schon immer gegeben. "Aber vor 30, 40, 50 Jahren halt mit Lochkarten. Das machen wir natürlich nicht mehr", lacht Karin Immenroth. Sie ist bei RTL Deutschland mit dafür verantwortlich, das Unternehmen in all seinen Facetten zu einem Tech- und datengetriebenen Konzern zu überführen. Dabei wird kein Bereich ausgelassen. Wer zum Beispiel auf die Streaming-Plattform RTL+ geht, bekommt im besten Fall Serien, Filme und Shows vorgeschlagen, die den eigenen Interessen entsprechen. Damit das klappt, ist Technologie im Einsatz. Ein konkretes Beispiel ist der Knowledge Graph, der es überhaupt erst möglich mache, "eine Kommunikation zu bauen", also Zuschauer und Nutzer anzusprechen. Der Knowledge Graph ist eine Art riesiges Netzwerk, das alle möglichen Informationen zu einem Thema speichert. "Wenn ich einen Schauspieler aus einer Soap habe, könnte ich sehen, wo der noch mitgespielt hat, wo über ihn berichtet wurde", führt Immenroth beispielhaft aus. "Darüber können wir einerseits Content anders targeten, Content anders nutzen, aber können natürlich auch unseren Nutzer anders ansprechen." Eine der Hauptaufgaben für Karin Immenroth und ihr Team ist es, neue Entwicklungen schnell zu erkennen und auszuprobieren. Und manchmal klappt das so gut, dass selbst der Microsoft-CEO die Arbeit Immenroths in einer Keynote erwähnt. Das Tech-Team von RTL hatte noch vor dem offiziellen Launch einen Zugang zur Programmierschnittstelle des Text-Bild-Generators DALL-E2 bekommen. Das wurde dazu genutzt, um das Hörerlebnis bei Podcasts auf der Plattform RTL+ Musik durch ein visuelles Element zu ergänzen. Passend zu einer Folge wurden automatisiert generierte Bilder passend zum Inhalt angezeigt. "Das fand Microsoft so spannend, dass es Satya Nadella in seiner Keynote als Case gezeigt hat, was für uns natürlich die Bestätigung war, dass wir einen guten Riecher hatten", so Immenroth. Wann und ob generative Künstliche Intelligenz für das Entwickeln neuer Formate oder ganzer Drehbücher eingesetzt wird, erzählt Karin Immenroth in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.07.2023 22:00 / 32min

Droniq macht Drohnen für die Flugsicherung sichtbar

Mehr als 400.000 Drohnen sind in Deutschland in Gebrauch - ein Großteil davon für private Zwecke. Nur 56.000 kommerziell genutzte Drohnen sind nach Schätzungen des Verbands Unbemannte Luftfahrt in Deutschland unterwegs. Bis zum Jahr 2030 rechnen die Branchenkenner mit 80.000 Drohnen. Während private Nutzer Drohnen zum Spaß nutzen, setzen immer mehr Unternehmen und Institutionen auf die fliegenden Helfer. "Drohnen transportieren mittlerweile auch Blutkonserven oder Gewebeproben, die schnell mal analysiert werden müssen", erklärt Jan-Erik Putze. Ein Auto wäre in solchen Fällen einfach zu langsam, wenn es sich kilometerlang durch die Stadt quälen muss, erklärt der Manager des Startups Droniq. Außerdem überwachen Drohnen Industriegelände, inspizieren Stromnetze und vieles mehr. Komplett autonom sind sie dabei allerdings noch nicht unterwegs. "Das sehe ich im Moment noch nicht", so Putze. Aber man bewege sich langsam in die Richtung. Ein Beispiel dafür seien Drohnen-Garagen. Die Drohnen machen in diesen Garagen autonom einen technischen Check und sind dann nach einer Stunde wieder einsetzbar. "Sie prüft auch Wetter, Wind und Sichtweite und wenn das nicht passt, geht die Garage gar nicht erst auf", erklärt der Unternehmer, der übrigens auch selbst Fluglehrer ist. Um den Überblick über die unbenannten Flugkörper zu haben, braucht es digitale Angebote. Eines davon ist Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Flugsicherung und der Deutschen Telekom. Die Idee dahinter ist laut CEO Jan-Eric Putze, "Drohnen digital sichtbar zu machen und sie dann in einer Anzeige bei der Flugsicherung zu fusionieren mit der bemannten Luftfahrt." Dazu nutzt das Unternehmen LTE-Technik, um die Positionsdaten an die Flugsicherung zu senden. Um den Luftraum unter Kontrolle zu behalten, ermöglicht die Europäische Union seit Anfang des Jahres die Einrichtung von U-Spaces. Dort sollen private Firmen wie Droniq den Einsatz von Drohnen überwachen. Regulierung ist wichtig, davon ist auch Putze überzeugt. Dennoch warnt er vor zu strikten Regulierungen. "Ich möchte nicht, dass wir die kleine Pflanze des Drohnen-Marktes erdrücken", so der Manager und ergänzt: "Ich würde mir wünschen einen sicheren Rahmen zu setzen und dafür sind Reallabore perfekt." Warum Verbraucher nicht zeitnah damit rechnen können, dass Pakete oder Pizza von einer Drohne geliefert werden, erklärt Jan-Erik Putze in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.” Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.07.2023 23:00 / 32min

Mehr als 400.000 Drohnen sind in Deutschland in Gebrauch - ein Großteil davon für private Zwecke. Nur 56.000 kommerziell genutzte Drohnen sind nach Schätzungen des Verbands Unbemannte Luftfahrt in Deutschland unterwegs. Bis zum Jahr 2030 rechnen die Branchenkenner mit 80.000 Drohnen. Während private Nutzer Drohnen zum Spaß nutzen, setzen immer mehr Unternehmen und Institutionen auf die fliegenden Helfer. "Drohnen transportieren mittlerweile auch Blutkonserven oder Gewebeproben, die schnell mal analysiert werden müssen", erklärt Jan-Erik Putze. Ein Auto wäre in solchen Fällen einfach zu langsam, wenn es sich kilometerlang durch die Stadt quälen muss, erklärt der Manager des Startups Droniq. Außerdem überwachen Drohnen Industriegelände, inspizieren Stromnetze und vieles mehr. Komplett autonom sind sie dabei allerdings noch nicht unterwegs. "Das sehe ich im Moment noch nicht", so Putze. Aber man bewege sich langsam in die Richtung. Ein Beispiel dafür seien Drohnen-Garagen. Die Drohnen machen in diesen Garagen autonom einen technischen Check und sind dann nach einer Stunde wieder einsetzbar. "Sie prüft auch Wetter, Wind und Sichtweite und wenn das nicht passt, geht die Garage gar nicht erst auf", erklärt der Unternehmer, der übrigens auch selbst Fluglehrer ist. Um den Überblick über die unbenannten Flugkörper zu haben, braucht es digitale Angebote. Eines davon ist Droniq, ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Flugsicherung und der Deutschen Telekom. Die Idee dahinter ist laut CEO Jan-Eric Putze, "Drohnen digital sichtbar zu machen und sie dann in einer Anzeige bei der Flugsicherung zu fusionieren mit der bemannten Luftfahrt." Dazu nutzt das Unternehmen LTE-Technik, um die Positionsdaten an die Flugsicherung zu senden. Um den Luftraum unter Kontrolle zu behalten, ermöglicht die Europäische Union seit Anfang des Jahres die Einrichtung von U-Spaces. Dort sollen private Firmen wie Droniq den Einsatz von Drohnen überwachen. Regulierung ist wichtig, davon ist auch Putze überzeugt. Dennoch warnt er vor zu strikten Regulierungen. "Ich möchte nicht, dass wir die kleine Pflanze des Drohnen-Marktes erdrücken", so der Manager und ergänzt: "Ich würde mir wünschen einen sicheren Rahmen zu setzen und dafür sind Reallabore perfekt." Warum Verbraucher nicht zeitnah damit rechnen können, dass Pakete oder Pizza von einer Drohne geliefert werden, erklärt Jan-Erik Putze in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.” Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

18.07.2023 23:00 / 32min

Smart Living ist "kein Extra, sondern notwendig", sagt Experte Andreas Pfnür

Für Andreas Pfnür sind wir Zeugen einer bemerkenswerten Entwicklung: Die Innenstädte leeren sich und die Menschen sind bereit, viel Geld ins smarte Wohnen zu stecken. "Die Menschen gehen wieder vor die Tore der Stadt. Das heißt jetzt nicht, dass man richtig ins Grüne geht. Aber zumindest in die Vorstädte", sagt Pfnür.  Für den Professor für Immobilienwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt ist die Digitalisierung des Wohnens nicht nur ein nettes Extra, sondern eine dringende Notwendigkeit. "Die Häuser reagieren. Also das Wohnen reagiert auf die Digitalisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen", erklärt Pfnür.  In einer von ihm erstellten Studie wird klar, dass sich ein Nachfragerückgang nach Wohnimmobilien in Innenstädten abzeichnet. Die Digitalisierung des Wohnraums stärke Stadtrandlagen und Wohnraum im Grünen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht eine dringende Notwendigkeit in der Digitalisierung des Wohnraums, um auch den Wert der Immobilie zu erhalten.  75 Prozent der Befragten sind bereit, fast 17 Prozent ihrer Investitionen zusätzlich für digitale Technologien auszugeben. Pfnür ist der Meinung, dass wir uns beeilen müssen, denn Digitalisierung sei nicht nur eine Modeerscheinung, sondern eine "operative Notwendigkeit". Für die Baubranche sei die Entwicklung eine Herausforderung. "Das hat die Branche so überhaupt noch nicht gekannt und das ist eigentlich wie ein Schritt zum Mond", erklärt er.  Wie Sensoren und Smart Living das Leben im Alter billiger und lebenswerter machen könnte, erklärt Andreas Pfnür in "So techt Deutschland" Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.07.2023 22:00 / 36min

Für Andreas Pfnür sind wir Zeugen einer bemerkenswerten Entwicklung: Die Innenstädte leeren sich und die Menschen sind bereit, viel Geld ins smarte Wohnen zu stecken. "Die Menschen gehen wieder vor die Tore der Stadt. Das heißt jetzt nicht, dass man richtig ins Grüne geht. Aber zumindest in die Vorstädte", sagt Pfnür.  Für den Professor für Immobilienwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt ist die Digitalisierung des Wohnens nicht nur ein nettes Extra, sondern eine dringende Notwendigkeit. "Die Häuser reagieren. Also das Wohnen reagiert auf die Digitalisierung der Lebens- und Arbeitsbedingungen", erklärt Pfnür.  In einer von ihm erstellten Studie wird klar, dass sich ein Nachfragerückgang nach Wohnimmobilien in Innenstädten abzeichnet. Die Digitalisierung des Wohnraums stärke Stadtrandlagen und Wohnraum im Grünen. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht eine dringende Notwendigkeit in der Digitalisierung des Wohnraums, um auch den Wert der Immobilie zu erhalten.  75 Prozent der Befragten sind bereit, fast 17 Prozent ihrer Investitionen zusätzlich für digitale Technologien auszugeben. Pfnür ist der Meinung, dass wir uns beeilen müssen, denn Digitalisierung sei nicht nur eine Modeerscheinung, sondern eine "operative Notwendigkeit". Für die Baubranche sei die Entwicklung eine Herausforderung. "Das hat die Branche so überhaupt noch nicht gekannt und das ist eigentlich wie ein Schritt zum Mond", erklärt er.  Wie Sensoren und Smart Living das Leben im Alter billiger und lebenswerter machen könnte, erklärt Andreas Pfnür in "So techt Deutschland" Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

11.07.2023 22:00 / 36min

Ororatech bekämpft Waldbrände aus dem Weltraum

New York, eingehüllt in dichtem Smog: Die Bilder aus den USA sind im Juni um die Welt gegangen. Die Rauchwolke hat längst auch Deutschland erreicht. Schuld sind die Waldbrände in Kanada. Und es brennt weiter. Schon jetzt wurde eine Fläche von mehr als 80.000 Quadratkilometern zerstört.  Das deutsche Startup Ororatech will beim Kampf globalen gegen Waldbrände helfen. Und das aus dem Weltraum heraus. Thomas Grübler hat das New-Space-Unternehmen mitgegründet und ist CEO.  Das Prinzip: Satelliten werden mit Wärmebildkameras ausgestattet. Diese monitoren den kompletten Globus und machen so Waldbrände frühzeitig sichtbar. "Wir erkennen Feuer ab einer Größe von viermal vier Metern", so Grübler. Sobald das System ein Feuer erkennt, werden die Kunden via Pushnachricht oder auch E-Mail benachrichtigt. Sie erhalten eine Karte mit dem Feuer. "Und wenn sie dann auf das Feuer draufklicken, dann sehen sie direkt die Vegetation, wie hoch das Risiko für Feuer rundherum ist", erklärt der Gründer. Und Ororatech will auch Vorhersagen machen. "Wir sagen, wie das Feuer in der nächsten halben Stunde, Stunde, fünf Stunden, zwölf Stunden aussehen wird. Und das ist essenziell." Um die Wärmebildkameras ins All zu bekommen, arbeitet Ororatech mit verschiedenen Unternehmen zusammen. Darunter auch SpaceX, dem Weltraum-Unternehmen von Elon Musk. Die Raketen transportieren die wertvolle Fracht in den Orbit. "Ich habe mir gedacht, dass das zweite Mal weniger Nervenkitzel ist als der erste, aber es ist trotzdem Nervenkitzel", lacht Grübler. Erst vor kurzem hat das Unternehmen die zweite Kamera ins All geschickt. Viele Regeln gibt es hoch oben noch nicht. "Das ist fast wie im Wilden Westen", so der Gründer. Er ist aber froh, dass sich das langsam ändert. Immerhin werden in zunehmendem Maß Satelliten ins All geschossen von immer mehr Unternehmen oder Staaten.  Gerade konnte Ororatech verkünden, dass die Europäische Weltraumorganisation einen millionenschweren Vertrag mit dem Startup geschlossen hat. Worum es dabei geht und was das Unternehmen in Zukunft noch vorhat, erzählt Thomas Grübler in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

04.07.2023 23:00 / 32min

New York, eingehüllt in dichtem Smog: Die Bilder aus den USA sind im Juni um die Welt gegangen. Die Rauchwolke hat längst auch Deutschland erreicht. Schuld sind die Waldbrände in Kanada. Und es brennt weiter. Schon jetzt wurde eine Fläche von mehr als 80.000 Quadratkilometern zerstört.  Das deutsche Startup Ororatech will beim Kampf globalen gegen Waldbrände helfen. Und das aus dem Weltraum heraus. Thomas Grübler hat das New-Space-Unternehmen mitgegründet und ist CEO.  Das Prinzip: Satelliten werden mit Wärmebildkameras ausgestattet. Diese monitoren den kompletten Globus und machen so Waldbrände frühzeitig sichtbar. "Wir erkennen Feuer ab einer Größe von viermal vier Metern", so Grübler. Sobald das System ein Feuer erkennt, werden die Kunden via Pushnachricht oder auch E-Mail benachrichtigt. Sie erhalten eine Karte mit dem Feuer. "Und wenn sie dann auf das Feuer draufklicken, dann sehen sie direkt die Vegetation, wie hoch das Risiko für Feuer rundherum ist", erklärt der Gründer. Und Ororatech will auch Vorhersagen machen. "Wir sagen, wie das Feuer in der nächsten halben Stunde, Stunde, fünf Stunden, zwölf Stunden aussehen wird. Und das ist essenziell." Um die Wärmebildkameras ins All zu bekommen, arbeitet Ororatech mit verschiedenen Unternehmen zusammen. Darunter auch SpaceX, dem Weltraum-Unternehmen von Elon Musk. Die Raketen transportieren die wertvolle Fracht in den Orbit. "Ich habe mir gedacht, dass das zweite Mal weniger Nervenkitzel ist als der erste, aber es ist trotzdem Nervenkitzel", lacht Grübler. Erst vor kurzem hat das Unternehmen die zweite Kamera ins All geschickt. Viele Regeln gibt es hoch oben noch nicht. "Das ist fast wie im Wilden Westen", so der Gründer. Er ist aber froh, dass sich das langsam ändert. Immerhin werden in zunehmendem Maß Satelliten ins All geschossen von immer mehr Unternehmen oder Staaten.  Gerade konnte Ororatech verkünden, dass die Europäische Weltraumorganisation einen millionenschweren Vertrag mit dem Startup geschlossen hat. Worum es dabei geht und was das Unternehmen in Zukunft noch vorhat, erzählt Thomas Grübler in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de. Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

04.07.2023 23:00 / 32min

"Das Metaverse ist keine Vision, sondern Realität", sagt Journee-Chef Lorenz

Immer häufiger tauchen in der digitalen Welt in der einen oder anderen Form Avatare auf, mit denen man in Online-Konferenzen glänzen kann. Ginge es nach Meta-Chef Mark Zuckerberg, wäre digitale Verabredungen und viel mehr längst an der Tagesordnung. Enthusiasten träumen von digitalen Shopping-Erlebnissen, aufregenden Spielen und virtuellen Beratern. Ganz so ist es aber nicht gekommen, gibt auch Thomas Lorenz zu. Er arbeitet mit seinem Team von Journee am Internet der Zukunft. Als "frühe Vögel" sind sie bereits seit März 2020 aktiv, noch bevor Facebook zu Meta mutierte. Für Lorenz war die Umbenennung ein zweischneidiges Schwert: "Fluch und Segen zugleich, würde ich sagen." Während Facebook noch immer nach einer ernsthaften Lösung für das Metaverse sucht, hatte Journee bereits damals die Technik parat und war live mit ihren Metaverse-Lösungen. "Haben sie bis heute nicht", verweist Lorenz auf die fehlenden Ergebnisse von Zuckerberg. Doch warum ist der einstige Metaverse-Hype wieder abgeflaut? Lorenz sieht den Grund darin, dass viele Menschen den Hype mit den großen Playern und dem Krypto-Fieber verbinden. Doch renommierte Unternehmensberatungen wie McKinsey sehen das Metaverse als fünf Billionen Dollar schweren Markt. "Es ist keine Vision, sondern Realität", betont Lorenz. Er verweist auf beeindruckende Zahlen, wie eine um 50 Prozent gesteigerte Conversion Rate - das Maß dafür, wie viel jeder Besucher einer Webseite zum Umsatz beiträgt. Die neue 3000 Dollar teure AR-Brille von Apple bringt neuen Schwung in die Metaverse-Debatte. Lorenz sieht aber Grenzen. Auch damit "wird es nicht zu einer Milliarden-Penetration kommen", sagt der Metaverse-Profi. Die Welt werde nicht von heute auf morgen komplett umgekrempelt, aber es funktioniere bereits und "die Menschen lieben es, in Interaktion zu treten." Wie Lorenz Unternehmen in Deutschland von dieser Vision überzeugen will, erklärt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland" Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.06.2023 00:00 / 30min

Immer häufiger tauchen in der digitalen Welt in der einen oder anderen Form Avatare auf, mit denen man in Online-Konferenzen glänzen kann. Ginge es nach Meta-Chef Mark Zuckerberg, wäre digitale Verabredungen und viel mehr längst an der Tagesordnung. Enthusiasten träumen von digitalen Shopping-Erlebnissen, aufregenden Spielen und virtuellen Beratern. Ganz so ist es aber nicht gekommen, gibt auch Thomas Lorenz zu. Er arbeitet mit seinem Team von Journee am Internet der Zukunft. Als "frühe Vögel" sind sie bereits seit März 2020 aktiv, noch bevor Facebook zu Meta mutierte. Für Lorenz war die Umbenennung ein zweischneidiges Schwert: "Fluch und Segen zugleich, würde ich sagen." Während Facebook noch immer nach einer ernsthaften Lösung für das Metaverse sucht, hatte Journee bereits damals die Technik parat und war live mit ihren Metaverse-Lösungen. "Haben sie bis heute nicht", verweist Lorenz auf die fehlenden Ergebnisse von Zuckerberg. Doch warum ist der einstige Metaverse-Hype wieder abgeflaut? Lorenz sieht den Grund darin, dass viele Menschen den Hype mit den großen Playern und dem Krypto-Fieber verbinden. Doch renommierte Unternehmensberatungen wie McKinsey sehen das Metaverse als fünf Billionen Dollar schweren Markt. "Es ist keine Vision, sondern Realität", betont Lorenz. Er verweist auf beeindruckende Zahlen, wie eine um 50 Prozent gesteigerte Conversion Rate - das Maß dafür, wie viel jeder Besucher einer Webseite zum Umsatz beiträgt. Die neue 3000 Dollar teure AR-Brille von Apple bringt neuen Schwung in die Metaverse-Debatte. Lorenz sieht aber Grenzen. Auch damit "wird es nicht zu einer Milliarden-Penetration kommen", sagt der Metaverse-Profi. Die Welt werde nicht von heute auf morgen komplett umgekrempelt, aber es funktioniere bereits und "die Menschen lieben es, in Interaktion zu treten." Wie Lorenz Unternehmen in Deutschland von dieser Vision überzeugen will, erklärt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland" Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

28.06.2023 00:00 / 30min

Not auf dem IT-Arbeitsmarkt? KI ist Jobmotor, nicht Jobkiller!

Über sieben Monate dauert es durchschnittlich, bis in Deutschland eine IT-Stelle neu besetzt ist. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom waren Anfang 2023 etwa 137.000 IT-Stellen unbesetzt. In diesem Jahr sind besonders IT-Sicherheitsexperten, Data Scientists, Softwareentwickler und KI-Experten gefragt. Sead Ahmetovic erwartet, dass sich die angespannte Situation weiter verschärfen wird. Er kommt aus Österreich und will mit seiner Firma WeAreDevelopers Entwickler und Unternehmen in ganz Europa zusammenbringen. "Die Schere geht immer weiter auseinander. Es ist nicht so, dass jetzt der Fachkräftemangel irgendwie bekämpft und besser wird. Es ist eher so, dass immer mehr neue Positionen entstehen," erklärt er. Ahmetovic ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz Jobs nicht vernichten, sondern neue Stellen schaffen wird. Beim Anwerben von Entwicklern sieht er die USA immer noch im Vorteil. Das liege auch an der Kultur, "weil man dort Dinge einfach viel schneller umsetzt", erklärt Ahmetovic. Er sieht aber auch eine wachsende Zahl an europäischen Unternehmen, die progressiv seien und mithalten könnten. Unternehmen sollten sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, so der Firmenchef. Softwareentwickler seien eine eigene Zielgruppe, die einen anderen Zugang benötigten, erklärt der Experte. Anstatt sich nur mit Anzugträgern auf Veranstaltungen zu zeigen, "sollten sie lieber mit eigenen Entwicklern auftreten", empfiehlt Ahmetovic. Warum Unternehmen, die Homeoffice anbieten, einen Vorteil haben, erklärt Sead Ahmetovic in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.06.2023 22:00 / 35min

Über sieben Monate dauert es durchschnittlich, bis in Deutschland eine IT-Stelle neu besetzt ist. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom waren Anfang 2023 etwa 137.000 IT-Stellen unbesetzt. In diesem Jahr sind besonders IT-Sicherheitsexperten, Data Scientists, Softwareentwickler und KI-Experten gefragt. Sead Ahmetovic erwartet, dass sich die angespannte Situation weiter verschärfen wird. Er kommt aus Österreich und will mit seiner Firma WeAreDevelopers Entwickler und Unternehmen in ganz Europa zusammenbringen. "Die Schere geht immer weiter auseinander. Es ist nicht so, dass jetzt der Fachkräftemangel irgendwie bekämpft und besser wird. Es ist eher so, dass immer mehr neue Positionen entstehen," erklärt er. Ahmetovic ist überzeugt, dass Künstliche Intelligenz Jobs nicht vernichten, sondern neue Stellen schaffen wird. Beim Anwerben von Entwicklern sieht er die USA immer noch im Vorteil. Das liege auch an der Kultur, "weil man dort Dinge einfach viel schneller umsetzt", erklärt Ahmetovic. Er sieht aber auch eine wachsende Zahl an europäischen Unternehmen, die progressiv seien und mithalten könnten. Unternehmen sollten sich als attraktive Arbeitgeber positionieren, so der Firmenchef. Softwareentwickler seien eine eigene Zielgruppe, die einen anderen Zugang benötigten, erklärt der Experte. Anstatt sich nur mit Anzugträgern auf Veranstaltungen zu zeigen, "sollten sie lieber mit eigenen Entwicklern auftreten", empfiehlt Ahmetovic. Warum Unternehmen, die Homeoffice anbieten, einen Vorteil haben, erklärt Sead Ahmetovic in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

20.06.2023 22:00 / 35min

Forcam-Chef Hoffmann? Der Mann, der 50 Jahre alte Maschinen digitalisiert

Wir sollten mutiger werden, meint Forcam-Chef Oliver Hoffmann. "Wir arbeiten immer schon sehr gründlich", das sei eine gewisse deutsche Mentalität. Andere Länder seien mutiger und "fangen einfach mal an". Aber aus Sicht von Hoffmann bewegt sich inzwischen einiges in Deutschland. Die Corona-Krise war gewissermaßen das Startsignal. Gegründet wurde Forcam von ehemaligen SAP-Mitarbeitern. SAP-Mitgründer Dietmar Hopp ist noch heute als Mehrheitsgesellschafter beteiligt. Bereits seit 20 Jahren digitalisieren Hoffmann und sein Team die Maschinen der deutschen Industrie. Bis heute sind es weltweit mehr als 100.000. Grundlage sei eine umfassende Datenbasis, denn "wenn ich keine saubere Datenbasis habe, kann ich auch nichts analysieren", erklärt Hoffmann. Er behauptet, auch Maschinen digitalisieren zu können, die bereits 30, 40 oder sogar 50 Jahre alt sind. Bis zu einem gewissen Grad, denn klar ist: Je älter die Maschine, desto weniger Daten bekommt man. "Zaubern können wir dann auch nicht", räumt Hoffmann ein. Warum der Bürokratieabbau in Deutschland einen besonderen Stellenwert bekommen sollte, erklärt Oliver Hoffmann in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.06.2023 00:00 / 25min

Wir sollten mutiger werden, meint Forcam-Chef Oliver Hoffmann. "Wir arbeiten immer schon sehr gründlich", das sei eine gewisse deutsche Mentalität. Andere Länder seien mutiger und "fangen einfach mal an". Aber aus Sicht von Hoffmann bewegt sich inzwischen einiges in Deutschland. Die Corona-Krise war gewissermaßen das Startsignal. Gegründet wurde Forcam von ehemaligen SAP-Mitarbeitern. SAP-Mitgründer Dietmar Hopp ist noch heute als Mehrheitsgesellschafter beteiligt. Bereits seit 20 Jahren digitalisieren Hoffmann und sein Team die Maschinen der deutschen Industrie. Bis heute sind es weltweit mehr als 100.000. Grundlage sei eine umfassende Datenbasis, denn "wenn ich keine saubere Datenbasis habe, kann ich auch nichts analysieren", erklärt Hoffmann. Er behauptet, auch Maschinen digitalisieren zu können, die bereits 30, 40 oder sogar 50 Jahre alt sind. Bis zu einem gewissen Grad, denn klar ist: Je älter die Maschine, desto weniger Daten bekommt man. "Zaubern können wir dann auch nicht", räumt Hoffmann ein. Warum der Bürokratieabbau in Deutschland einen besonderen Stellenwert bekommen sollte, erklärt Oliver Hoffmann in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

14.06.2023 00:00 / 25min

Ilegale Zockerei bekämpfen? Gauselmann-Manager pocht auf mehr Glücksspiel-Freiheit

Seit 2021 regelt ein neuer Glücksspielstaatsvertrag, was in Onlinecasinos erlaubt ist und was nicht. Denn Glücksspiel im Netz gab es auch vorher schon - nur eben illegal. Lars Felderhoff glaubt aber nicht, dass der rechtliche Rahmen ausreicht, um alle Spieler aus dem Schwarzmarkt heraus zu holen: "Der Gesetzgeber hat es leider versäumt, eine Regulierung verabschieden, die Wettbewerbsfähigkeit zulässt", kritisiert der Finanzvorstand des ostwestfälischen Glücksspielunternehmens Gauselmann im ntv Podcast "So techt Deutschland" vor allem Nachteile gegenüber illegalen Angeboten. Der Glücksspielunternehmer stört sich unter anderem an der monatlichen Grenze von 1.000 Euro, die Spieler maximal einsetzen dürfen. Zu wenig, sagt Felderhoff. Attraktivität bedeute für einige Spieler, die Möglichkeit zu haben, "höhere Einsätze" zu spielen und damit "größere Gewinnmöglichkeiten" zu haben. Und wenn die legalen Grenzen ausgereizt sind, wird auf illegalen Portalen gewettet.  Umfragen zufolge haben im vergangenen Jahr 40 Prozent der Deutschen wenigstens einmal an Glücksspielen teilgenommen. Mehr als 400.000 Menschen gelten in Deutschland als süchtig oder weisen zumindest ein problematisches Spielverhalten auf. Gemessen an der Gesamtzahl der Spielenden sei das aber nur ein geringer Anteil, argumentieren die Betreiber von Spielstätten regelmäßig. Trägt auch der Gesetzgeber eine Mitschuld an den Suchtzahlen? Denn technologisch wäre es längst möglich, das Spielverhalten auch in stationären Spielhallen zu überwachen und frühzeitig einzugreifen, heißt es. Die Geräte in den Spielhallen seien vernetzt, allerdings "gibt es keine Art des Player-Trackings", sagt Felderhoff. Das sei nicht erlaubt. Stattdessen bleibe den Betreibern lediglich die Einlasskontrolle, bei der nur überprüft werden könne, ob jemand bereits gesperrt ist. "Wir haben sehr hohe Regularien, die teilweise dem Spielerschutz dienen sollen, teilweise rechtlich bedingt sind", erklärt der Gauselmann-Manager. So dürften beispielsweise keine Geldautomaten aufgestellt werden und ein Zahlen mit Kreditkarte sei auch nicht möglich, um maßlose Zockerei zu unterbinden. Wie trotz allem die Spielentwicklung möglich ist, was im Ausland anders läuft und wo die Zukunft des Glücksspiels in einer digitalisierten Welt liegt, erzählt Lars Felderhoff in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.06.2023 00:00 / 34min

Seit 2021 regelt ein neuer Glücksspielstaatsvertrag, was in Onlinecasinos erlaubt ist und was nicht. Denn Glücksspiel im Netz gab es auch vorher schon - nur eben illegal. Lars Felderhoff glaubt aber nicht, dass der rechtliche Rahmen ausreicht, um alle Spieler aus dem Schwarzmarkt heraus zu holen: "Der Gesetzgeber hat es leider versäumt, eine Regulierung verabschieden, die Wettbewerbsfähigkeit zulässt", kritisiert der Finanzvorstand des ostwestfälischen Glücksspielunternehmens Gauselmann im ntv Podcast "So techt Deutschland" vor allem Nachteile gegenüber illegalen Angeboten. Der Glücksspielunternehmer stört sich unter anderem an der monatlichen Grenze von 1.000 Euro, die Spieler maximal einsetzen dürfen. Zu wenig, sagt Felderhoff. Attraktivität bedeute für einige Spieler, die Möglichkeit zu haben, "höhere Einsätze" zu spielen und damit "größere Gewinnmöglichkeiten" zu haben. Und wenn die legalen Grenzen ausgereizt sind, wird auf illegalen Portalen gewettet.  Umfragen zufolge haben im vergangenen Jahr 40 Prozent der Deutschen wenigstens einmal an Glücksspielen teilgenommen. Mehr als 400.000 Menschen gelten in Deutschland als süchtig oder weisen zumindest ein problematisches Spielverhalten auf. Gemessen an der Gesamtzahl der Spielenden sei das aber nur ein geringer Anteil, argumentieren die Betreiber von Spielstätten regelmäßig. Trägt auch der Gesetzgeber eine Mitschuld an den Suchtzahlen? Denn technologisch wäre es längst möglich, das Spielverhalten auch in stationären Spielhallen zu überwachen und frühzeitig einzugreifen, heißt es. Die Geräte in den Spielhallen seien vernetzt, allerdings "gibt es keine Art des Player-Trackings", sagt Felderhoff. Das sei nicht erlaubt. Stattdessen bleibe den Betreibern lediglich die Einlasskontrolle, bei der nur überprüft werden könne, ob jemand bereits gesperrt ist. "Wir haben sehr hohe Regularien, die teilweise dem Spielerschutz dienen sollen, teilweise rechtlich bedingt sind", erklärt der Gauselmann-Manager. So dürften beispielsweise keine Geldautomaten aufgestellt werden und ein Zahlen mit Kreditkarte sei auch nicht möglich, um maßlose Zockerei zu unterbinden. Wie trotz allem die Spielentwicklung möglich ist, was im Ausland anders läuft und wo die Zukunft des Glücksspiels in einer digitalisierten Welt liegt, erzählt Lars Felderhoff in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

07.06.2023 00:00 / 34min

"Es gibt noch zu viele analoge Alternativen", sagt ID-Now-Manager Uwe Stelzig über digitale Identität

Wir alle haben eine digitale Identität. Und in der Regel sogar mehrere davon: Mal eben schnell ein Bankkonto online eröffnen, eine Reise im Netz buchen oder sich auf einer Mobilitätsplattform anmelden. Damit das geht, müssen Anbieter sicher sein, mit wem sie da gerade Geschäfte machen.  "Wir überprüfen, ob der Mensch auch der ist, der er vorgibt zu sein", erklärt Uwe Stelzig, Geschäftsführer für die DACH-Region von ID Now. Das Startup hilft Unternehmen oder auch Behörden dabei, Menschen in der Online- und Offline-Welt mit unterschiedlichen Technologien zu identifizieren. Die Strategien für eine sichere digitale Identität variieren. Während die Technologie für den digitalen Personalausweis schon gute zehn Jahre alt ist und bisher wenig Anklang gefunden hat und verschiedene Ministerien unterschiedliche Ansätze verfolgen, bringt auch die Europäische Union ihr eigenes Konzept auf den Weg.  Warum es in Deutschland noch nicht so gut funktioniert? Das hat laut Stelzig verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass es in Deutschland einfach noch zu viele analoge Alternativen gibt. Ämter sind häufig einfach analog zu erreichen. Anders sei das in Ländern wie Italien oder Schweden. "Dort haben Sie mitunter Regionen, wo das dann echt schon schwierig ist, wo Sie einfach auf Digitalisierung angewiesen sind als Konsument. Das ist in Deutschland natürlich alles ein bisschen schwieriger." Wie es mit der digitalen Identität in Deutschland auch klappen kann und welche Hürden es noch gibt, erzählt ID-Now-Manager Uwe Stelzig in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.  +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.05.2023 06:06 / 31min

Wir alle haben eine digitale Identität. Und in der Regel sogar mehrere davon: Mal eben schnell ein Bankkonto online eröffnen, eine Reise im Netz buchen oder sich auf einer Mobilitätsplattform anmelden. Damit das geht, müssen Anbieter sicher sein, mit wem sie da gerade Geschäfte machen.  "Wir überprüfen, ob der Mensch auch der ist, der er vorgibt zu sein", erklärt Uwe Stelzig, Geschäftsführer für die DACH-Region von ID Now. Das Startup hilft Unternehmen oder auch Behörden dabei, Menschen in der Online- und Offline-Welt mit unterschiedlichen Technologien zu identifizieren. Die Strategien für eine sichere digitale Identität variieren. Während die Technologie für den digitalen Personalausweis schon gute zehn Jahre alt ist und bisher wenig Anklang gefunden hat und verschiedene Ministerien unterschiedliche Ansätze verfolgen, bringt auch die Europäische Union ihr eigenes Konzept auf den Weg.  Warum es in Deutschland noch nicht so gut funktioniert? Das hat laut Stelzig verschiedene Gründe. Einer davon ist, dass es in Deutschland einfach noch zu viele analoge Alternativen gibt. Ämter sind häufig einfach analog zu erreichen. Anders sei das in Ländern wie Italien oder Schweden. "Dort haben Sie mitunter Regionen, wo das dann echt schon schwierig ist, wo Sie einfach auf Digitalisierung angewiesen sind als Konsument. Das ist in Deutschland natürlich alles ein bisschen schwieriger." Wie es mit der digitalen Identität in Deutschland auch klappen kann und welche Hürden es noch gibt, erzählt ID-Now-Manager Uwe Stelzig in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de.  +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

31.05.2023 06:06 / 31min

Die Zukunft des Nahverkehrs? Eine Schwebebahn, sagt Ottobahn-Chef Marc Schindler

Seit über 120 Jahren ist die Schwebebahn das Wahrzeichen von Wuppertal. Eine ähnliche Erfolgsgeschichte will das Startup Ottobahn schreiben. Gründer und "Can Do Officer" Marc Schindler steht mit seinem Unternehmen kurz davor, eine Teststrecke in Taufkirchen bei München auf die Beine zu stellen. Sein Ziel ist es, die Ottobahn eines Tages zum öffentlichen Verkehrsträger zu machen, der keine Fahrpläne benötigt: "Jeder Mensch kann sich eine Fahrt bestellen wie beim Taxi", erklärt Schindler im Podcast "So techt Deutschland" seine Vision. Die Ottobahn fährt auf Stelzen, ähnlich wie das Original in Wuppertal. Das Startup will "die Gleisträger komplett in ein Landschaftsbild oder Städtebild integrieren". Das Team plant die Verwendung spezieller Monokulturen zur Verbesserung der Luftqualität und die Installation von Solarzellen zur Eigenstromerzeugung. Wie Marc Schindler in den kommenden Jahren die Behörden auf seine Seite ziehen und die Materialbeschaffung für die Ottobahn verbessern will, erzählt der Gründer in der neuen Folge von "So techt Deutschland" - an deren Anfang Frauke Holzmeier und Andreas Laukat einen Abstecher in die fossile Welt der Faxgeräte wagen. Denn der Digitalverband Bitkom hat erst vor wenigen Wochen eine Studie veröffentlicht, wonach immer noch 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland Faxgeräte besitzen - und es ein Drittel davon sogar häufig oder sogar sehr häufig einsetzen. Warum? Vor allem, um sich rechtlich abzusichern.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.05.2023 22:00 / 22min

Seit über 120 Jahren ist die Schwebebahn das Wahrzeichen von Wuppertal. Eine ähnliche Erfolgsgeschichte will das Startup Ottobahn schreiben. Gründer und "Can Do Officer" Marc Schindler steht mit seinem Unternehmen kurz davor, eine Teststrecke in Taufkirchen bei München auf die Beine zu stellen. Sein Ziel ist es, die Ottobahn eines Tages zum öffentlichen Verkehrsträger zu machen, der keine Fahrpläne benötigt: "Jeder Mensch kann sich eine Fahrt bestellen wie beim Taxi", erklärt Schindler im Podcast "So techt Deutschland" seine Vision. Die Ottobahn fährt auf Stelzen, ähnlich wie das Original in Wuppertal. Das Startup will "die Gleisträger komplett in ein Landschaftsbild oder Städtebild integrieren". Das Team plant die Verwendung spezieller Monokulturen zur Verbesserung der Luftqualität und die Installation von Solarzellen zur Eigenstromerzeugung. Wie Marc Schindler in den kommenden Jahren die Behörden auf seine Seite ziehen und die Materialbeschaffung für die Ottobahn verbessern will, erzählt der Gründer in der neuen Folge von "So techt Deutschland" - an deren Anfang Frauke Holzmeier und Andreas Laukat einen Abstecher in die fossile Welt der Faxgeräte wagen. Denn der Digitalverband Bitkom hat erst vor wenigen Wochen eine Studie veröffentlicht, wonach immer noch 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland Faxgeräte besitzen - und es ein Drittel davon sogar häufig oder sogar sehr häufig einsetzen. Warum? Vor allem, um sich rechtlich abzusichern.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

23.05.2023 22:00 / 22min

Taxfix-CEO Ott verspricht die Steuererklärung auf Knopfdruck

Die Steuererklärung machen die allerwenigsten Menschen wirklich gerne. 12 Millionen Deutsche verzichten sogar gänzlich darauf - und damit auch auf eine Rückzahlung von im Schnitt 1000 Euro! Martin Ott will das mit seinem Startup Taxfix ändern. Viele hätten einfach Angst, Fehler zu machen, andere schlicht keine Lust, sich durch den Paragrafen-Dschungel zu wühlen, sagt der frühere Europa-Chef von Facebook im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Denn der Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt, sind wir in den vergangenen 20 Jahren keinen Schritt näher gekommen. Wozu das führt? "77 Prozent der Menschen verbringen mehr als einen Tag mit ihrer Steuererklärung", sagt Ott. Mit Taxfix soll es deutlich schneller gehen. Um die Technologie für das komplizierte Feld in einer App zu bauen, braucht Taxfix viele Fachkräfte. Die findet das Fintech vor alle im Ausland. "Von unseren Entwicklern haben über 80 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft", erklärt Ott. Umso genauer beobachtet er das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Ampel. "Es ist immer noch sehr komplex mit dem Punktesystem." Was besser laufen müsste, wie es den Fintechs in Deutschland geht und wann auch bei Taxfix eine KI übernimmt, erzählt Martin Ott in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.05.2023 04:00 / 30min

Die Steuererklärung machen die allerwenigsten Menschen wirklich gerne. 12 Millionen Deutsche verzichten sogar gänzlich darauf - und damit auch auf eine Rückzahlung von im Schnitt 1000 Euro! Martin Ott will das mit seinem Startup Taxfix ändern. Viele hätten einfach Angst, Fehler zu machen, andere schlicht keine Lust, sich durch den Paragrafen-Dschungel zu wühlen, sagt der frühere Europa-Chef von Facebook im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Denn der Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt, sind wir in den vergangenen 20 Jahren keinen Schritt näher gekommen. Wozu das führt? "77 Prozent der Menschen verbringen mehr als einen Tag mit ihrer Steuererklärung", sagt Ott. Mit Taxfix soll es deutlich schneller gehen. Um die Technologie für das komplizierte Feld in einer App zu bauen, braucht Taxfix viele Fachkräfte. Die findet das Fintech vor alle im Ausland. "Von unseren Entwicklern haben über 80 Prozent keine deutsche Staatsbürgerschaft", erklärt Ott. Umso genauer beobachtet er das Fachkräfteeinwanderungsgesetz der Ampel. "Es ist immer noch sehr komplex mit dem Punktesystem." Was besser laufen müsste, wie es den Fintechs in Deutschland geht und wann auch bei Taxfix eine KI übernimmt, erzählt Martin Ott in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

17.05.2023 04:00 / 30min

Klaus Roewe baut am Elektro-Jet der Zukunft

Wenn ein Mann nach drei Jahrzehnten in einem Unternehmen zu einem Startup wechselt, dann muss es schon eine lohnende Aufgabe sein. Klaus Roewe hat nach drei Jahrzehnten bei Airbus seinen alten Job aufgegeben und ist zu Lilium Aviation gewechselt. Warum? Er wollte etwas tun, das nicht nur ihm, sondern auch seinen Kindern und Enkelkindern etwas bringt. Er will bei der Entwicklung von batterieelektrischen Flugzeugen mitmischen, die dekarbonisiert fliegen. Sein Motto: "Der Lohn ist höher als das Risiko!" Roewe ist kein Unbekannter in der Branche, er hat bei Airbus bereits das Passagierflugzeug A320neo zum Erfolg gebracht. Und er ist sich sicher: Lilium hat das Zeug dazu, auch den elektrischen Flieger zum Erfolg zu führen. Die Batterietechnologie ist der Schlüssel dazu. Nicht zu vergleichen mit einer Batterie für ein elektrisches Auto. Die Entwicklung der elektrischen Flugzeuge bringt aus seiner Sicht die Batterietechnologie erheblich weiter. Würde man die Batterien aus einem Lilium-Jet in ein Auto einbauen, "dann würde das Auto locker eine Reichweite von 1000 Kilometer haben, auch im Winter", sagt der Manager und legt nach: "Sie würden den Vogel in zehn Minuten wieder aufladen". Bis vor einigen Monaten war Lilium den Beweis schuldig geblieben, dass es funktioniert, meint Roewe. Es gab viel Kritik und der Aktienkurs ist in den Keller gegangen. Roewe wollte beweisen, dass es funktioniert. Liliums Flieger bringt die Leistung, die er braucht und die Batterien sind auch am Start. Das war ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Roewe hat aber nicht nur die Technologie im Blick, sondern auch das Geschäftsmodell. Er hat sich von der Idee verabschiedet, dass Lilium so etwas wie ein Uber für die Luftfahrt wird. Zu viel Komplexität und zu wenig Cashflow. Stattdessen setzt er auf den Verkauf von Flugzeugen und den Service drumherum. Die Lilium Jets sollen regionale Flüge übernehmen, zum Beispiel von München nach Nürnberg. "Wir sind kein Lufttaxi", betont Roewe. Bis Lilium aber so richtig abheben kann, braucht es noch ein paar Jahre und ordentlich Geld. Woher das kommen soll und was Klaus Roewe zum Einstieg von Tencent sagt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.05.2023 00:00 / 31min

Wenn ein Mann nach drei Jahrzehnten in einem Unternehmen zu einem Startup wechselt, dann muss es schon eine lohnende Aufgabe sein. Klaus Roewe hat nach drei Jahrzehnten bei Airbus seinen alten Job aufgegeben und ist zu Lilium Aviation gewechselt. Warum? Er wollte etwas tun, das nicht nur ihm, sondern auch seinen Kindern und Enkelkindern etwas bringt. Er will bei der Entwicklung von batterieelektrischen Flugzeugen mitmischen, die dekarbonisiert fliegen. Sein Motto: "Der Lohn ist höher als das Risiko!" Roewe ist kein Unbekannter in der Branche, er hat bei Airbus bereits das Passagierflugzeug A320neo zum Erfolg gebracht. Und er ist sich sicher: Lilium hat das Zeug dazu, auch den elektrischen Flieger zum Erfolg zu führen. Die Batterietechnologie ist der Schlüssel dazu. Nicht zu vergleichen mit einer Batterie für ein elektrisches Auto. Die Entwicklung der elektrischen Flugzeuge bringt aus seiner Sicht die Batterietechnologie erheblich weiter. Würde man die Batterien aus einem Lilium-Jet in ein Auto einbauen, "dann würde das Auto locker eine Reichweite von 1000 Kilometer haben, auch im Winter", sagt der Manager und legt nach: "Sie würden den Vogel in zehn Minuten wieder aufladen". Bis vor einigen Monaten war Lilium den Beweis schuldig geblieben, dass es funktioniert, meint Roewe. Es gab viel Kritik und der Aktienkurs ist in den Keller gegangen. Roewe wollte beweisen, dass es funktioniert. Liliums Flieger bringt die Leistung, die er braucht und die Batterien sind auch am Start. Das war ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen. Roewe hat aber nicht nur die Technologie im Blick, sondern auch das Geschäftsmodell. Er hat sich von der Idee verabschiedet, dass Lilium so etwas wie ein Uber für die Luftfahrt wird. Zu viel Komplexität und zu wenig Cashflow. Stattdessen setzt er auf den Verkauf von Flugzeugen und den Service drumherum. Die Lilium Jets sollen regionale Flüge übernehmen, zum Beispiel von München nach Nürnberg. "Wir sind kein Lufttaxi", betont Roewe. Bis Lilium aber so richtig abheben kann, braucht es noch ein paar Jahre und ordentlich Geld. Woher das kommen soll und was Klaus Roewe zum Einstieg von Tencent sagt, erzählt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

10.05.2023 00:00 / 31min

Wie tickt die junge Generation am Arbeitsplatz, Yasmin Weiß?

Die Generation Z ist faul, verwöhnt und illoyal. Dieses Narrativ wird der ein oder andere sicherlich schon häufiger gehört haben. Es gibt aber auch folgende Eigenschaften: jung, qualifiziert, wechselwillig. Letzteres kann auch Yasmin Weiss bestätigen. Die Expertin für Digitale Bildung und Zukunft der Arbeit hat erst kürzlich dazu eine Studie veröffentlicht. Wie ticken unsere Digital-Raketen? Sie bringen eine hohe Wechselbereitschaft bei gleichzeitiger Frustrationstoleranz mit. "Das ist eine schwierige Kombination für viele Arbeitgeber", resümiert die BWL-Professorin mit Schwerpunkt KI in der Arbeitswelt. Für Weiss hilft alles Klagen aber nichts, denn "wir müssen uns auf dieses Werteverständnis einstellen". Beide Seiten müssten offen auf den Tisch legen, was sie voneinander erwarten. "Dieser offene und ehrliche Dialog, der findet viel zu wenig statt, sondern man spricht übereinander, aber zu wenig miteinander", kritisiert Weiss. Leidensfähigkeit bringe diese Generation nicht mit. Warum soll man in einen Flieger steigen und irgendwohin fliegen, wo die Familie nicht ist, wenn es auch aus dem Homeoffice geht. "Die junge Generation spricht das ganz offen aus", sagt Weiss. Die Gesetze am Arbeitsmarkt hätten sich aber auch zugunsten der jungen Generation verändert, sagt Yasmin Weiss in dieser Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.05.2023 05:47 / 30min

Die Generation Z ist faul, verwöhnt und illoyal. Dieses Narrativ wird der ein oder andere sicherlich schon häufiger gehört haben. Es gibt aber auch folgende Eigenschaften: jung, qualifiziert, wechselwillig. Letzteres kann auch Yasmin Weiss bestätigen. Die Expertin für Digitale Bildung und Zukunft der Arbeit hat erst kürzlich dazu eine Studie veröffentlicht. Wie ticken unsere Digital-Raketen? Sie bringen eine hohe Wechselbereitschaft bei gleichzeitiger Frustrationstoleranz mit. "Das ist eine schwierige Kombination für viele Arbeitgeber", resümiert die BWL-Professorin mit Schwerpunkt KI in der Arbeitswelt. Für Weiss hilft alles Klagen aber nichts, denn "wir müssen uns auf dieses Werteverständnis einstellen". Beide Seiten müssten offen auf den Tisch legen, was sie voneinander erwarten. "Dieser offene und ehrliche Dialog, der findet viel zu wenig statt, sondern man spricht übereinander, aber zu wenig miteinander", kritisiert Weiss. Leidensfähigkeit bringe diese Generation nicht mit. Warum soll man in einen Flieger steigen und irgendwohin fliegen, wo die Familie nicht ist, wenn es auch aus dem Homeoffice geht. "Die junge Generation spricht das ganz offen aus", sagt Weiss. Die Gesetze am Arbeitsmarkt hätten sich aber auch zugunsten der jungen Generation verändert, sagt Yasmin Weiss in dieser Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

03.05.2023 05:47 / 30min

KI-Regulierung der EU "kann Totengräber sein", sagt Merantix-Gründerin Büttner

Nicole Büttner ist Aktivistin, allerdings im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Ihr vermutlich liebstes Baby ist Merantix, ein Brutkasten für Startups, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Bevor ein neues KI-Modell entwickelt wird, muss über Daten gesprochen werden - und das in einem Land, wo über Daten am liebsten eben nicht gesprochen wird. "Das ist auch ein Standortnachteil, wenn wir uns darum nicht kümmern", erklärt Büttner im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Kein KI-Algorithmus funktioniere ohne vorheriges Training mit Qualitätsdaten. Gerade in der aktuellen Diskussion um ChatGPT und andere KI-Modelle ist das höchst relevant: Woher kommen die Daten, mit denen die KIs trainiert werden?  So kommt es nicht von ungefähr, dass Nicole Büttner von der Bundesregierung in die Gründungskommission des künftigen Dateninstituts Deutschlands berufen wurde. "Wir haben auch erst einmal einen Vorschlag gemacht", der jetzt in den Ministerien umgesetzt werde. Trotz bürokratischer Hürden und komplizierter Prozesse bleibt sie optimistisch: "Unglaublich viele Menschen sind sehr motiviert", sagt Büttner. Jedoch seien die Beschränkungen in der tatsächlichen Arbeit "schon echt krass". In ihrer Firma würde sie ganz anders vorgehen - schneller und unkomplizierter. In der Regierung gebe es dann Ausschreibungen, Bewerbungen und vieles andere. Büttner betont die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Daten und die aktive Einbindung des Datenschutzes in Deutschland, stellt aber auch kritische Fragen zum Thema Datenpools privater Anbieter, insbesondere im Gesundheitswesen. Die KI-Expertin äußert Bedenken gegenüber der EU-Regulierung von KI-Technologie, da der EU-AI-Act ihrer Meinung nach ein "Totengräber für europäische KI-Innovationen" sein könnte. Büttner plädiert für eine differenzierte Betrachtung, denn ein und derselbe Algorithmus könne sowohl eine Kampfdrohne steuern als auch Krebszellen erkennen. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" erklärt Nicole Büttner, warum in der KI-Entwicklung nicht nur Programmierer gefragt sind.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.04.2023 22:00 / 32min

Nicole Büttner ist Aktivistin, allerdings im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Ihr vermutlich liebstes Baby ist Merantix, ein Brutkasten für Startups, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen. Bevor ein neues KI-Modell entwickelt wird, muss über Daten gesprochen werden - und das in einem Land, wo über Daten am liebsten eben nicht gesprochen wird. "Das ist auch ein Standortnachteil, wenn wir uns darum nicht kümmern", erklärt Büttner im ntv-Podcast "So techt Deutschland". Kein KI-Algorithmus funktioniere ohne vorheriges Training mit Qualitätsdaten. Gerade in der aktuellen Diskussion um ChatGPT und andere KI-Modelle ist das höchst relevant: Woher kommen die Daten, mit denen die KIs trainiert werden?  So kommt es nicht von ungefähr, dass Nicole Büttner von der Bundesregierung in die Gründungskommission des künftigen Dateninstituts Deutschlands berufen wurde. "Wir haben auch erst einmal einen Vorschlag gemacht", der jetzt in den Ministerien umgesetzt werde. Trotz bürokratischer Hürden und komplizierter Prozesse bleibt sie optimistisch: "Unglaublich viele Menschen sind sehr motiviert", sagt Büttner. Jedoch seien die Beschränkungen in der tatsächlichen Arbeit "schon echt krass". In ihrer Firma würde sie ganz anders vorgehen - schneller und unkomplizierter. In der Regierung gebe es dann Ausschreibungen, Bewerbungen und vieles andere. Büttner betont die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Daten und die aktive Einbindung des Datenschutzes in Deutschland, stellt aber auch kritische Fragen zum Thema Datenpools privater Anbieter, insbesondere im Gesundheitswesen. Die KI-Expertin äußert Bedenken gegenüber der EU-Regulierung von KI-Technologie, da der EU-AI-Act ihrer Meinung nach ein "Totengräber für europäische KI-Innovationen" sein könnte. Büttner plädiert für eine differenzierte Betrachtung, denn ein und derselbe Algorithmus könne sowohl eine Kampfdrohne steuern als auch Krebszellen erkennen. In der neuen Folge von "So techt Deutschland" erklärt Nicole Büttner, warum in der KI-Entwicklung nicht nur Programmierer gefragt sind.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

25.04.2023 22:00 / 32min

#HM23: "So techt Deutschland" trifft Siemens und Microsoft

Wenn Bahnen nur noch eine Schiene brauchen, Künstliche Intelligenz auf Industrie trifft und über den Innovationsstandort Deutschland diskutiert wird, dann ist wieder Hannover Messe. "Wir verbinden die reale mit der digitalen Welt", sagt Siemens-CEO Roland Busch beim Besuch von "So techt Deutschland" am Messestand des deutschen Konzerns. Innovationen spielen für den Manager eine zentrale Rolle auch für den Umgang mit dem Fachkräftemangel. "Wenn wir keine Angst vor neuen Technologien haben, sondern sie umarmen und nutzen, werden wir wettbewerbsfähig bleiben. Und wir haben sogar eine Chance, dass wir Arbeit, die in Low-Cost-Länder abgewandert ist, zurückholen können." Nämlich dann, wenn Tätigkeiten nicht mehr vom Menschen gemacht werden müssen. "Aber wir werden immer Menschen brauchen", sagt Busch - nur eben für andere Aufgaben.  Ein Faktor dabei ist die Künstliche Intelligenz. Große Sprachmodelle wie von Aleph Alpha oder OpenAI kommen auch in der Industrie an. Die Technologie sei über die Jahre gereift und mittlerweile auch für Unternehmen und den Mittelstand bezahlbar, erklärt Microsoft-Deutschlandchefin Marianne Janik. Demnach schreiten die Einsatzmöglichkeiten auch dank deutscher Ideen rasant voran: "Gerade aus der Open-Source-Community in Deutschland kommt so viel Innovation. Wir dürften uns da nicht kleiner machen", sagt Janik. Und dennoch: Manchmal lassen sich die Innovationen auf der Hannover Messe erst auf den zweiten, etwas genaueren Blick erkennen. Eine Bahn-Kabine mit Platz für vier Personen, die autonom, Batterie getrieben - und das ist der Clou - nur auf einer Schiene fährt, ist einer der Hingucker in den Messehallen. Das Monocab ist ein Hochschulprojekt und soll stillgelegten Bahngleisen wieder Leben einhauchen und auf dem Land mehr Mobilität zu ermöglichen. Und da das Cab nur eine Schiene braucht, ist Gegenverkehr kein Problem, sondern sogar erwünscht.  Wo die Bahn fährt, was der BDI-Präsident für den Standort Deutschland fordert und wie Algen uns bei der Bekämpfung der Klimakrise helfen können, gibt es in der Reportage von der Hannover Messe im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zu hören.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

19.04.2023 04:00 / 34min

Wenn Bahnen nur noch eine Schiene brauchen, Künstliche Intelligenz auf Industrie trifft und über den Innovationsstandort Deutschland diskutiert wird, dann ist wieder Hannover Messe. "Wir verbinden die reale mit der digitalen Welt", sagt Siemens-CEO Roland Busch beim Besuch von "So techt Deutschland" am Messestand des deutschen Konzerns. Innovationen spielen für den Manager eine zentrale Rolle auch für den Umgang mit dem Fachkräftemangel. "Wenn wir keine Angst vor neuen Technologien haben, sondern sie umarmen und nutzen, werden wir wettbewerbsfähig bleiben. Und wir haben sogar eine Chance, dass wir Arbeit, die in Low-Cost-Länder abgewandert ist, zurückholen können." Nämlich dann, wenn Tätigkeiten nicht mehr vom Menschen gemacht werden müssen. "Aber wir werden immer Menschen brauchen", sagt Busch - nur eben für andere Aufgaben.  Ein Faktor dabei ist die Künstliche Intelligenz. Große Sprachmodelle wie von Aleph Alpha oder OpenAI kommen auch in der Industrie an. Die Technologie sei über die Jahre gereift und mittlerweile auch für Unternehmen und den Mittelstand bezahlbar, erklärt Microsoft-Deutschlandchefin Marianne Janik. Demnach schreiten die Einsatzmöglichkeiten auch dank deutscher Ideen rasant voran: "Gerade aus der Open-Source-Community in Deutschland kommt so viel Innovation. Wir dürften uns da nicht kleiner machen", sagt Janik. Und dennoch: Manchmal lassen sich die Innovationen auf der Hannover Messe erst auf den zweiten, etwas genaueren Blick erkennen. Eine Bahn-Kabine mit Platz für vier Personen, die autonom, Batterie getrieben - und das ist der Clou - nur auf einer Schiene fährt, ist einer der Hingucker in den Messehallen. Das Monocab ist ein Hochschulprojekt und soll stillgelegten Bahngleisen wieder Leben einhauchen und auf dem Land mehr Mobilität zu ermöglichen. Und da das Cab nur eine Schiene braucht, ist Gegenverkehr kein Problem, sondern sogar erwünscht.  Wo die Bahn fährt, was der BDI-Präsident für den Standort Deutschland fordert und wie Algen uns bei der Bekämpfung der Klimakrise helfen können, gibt es in der Reportage von der Hannover Messe im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zu hören.  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

19.04.2023 04:00 / 34min

Autonome Schiffe? Noch kein Thema, sagt Fabian Feldhaus

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Fabian Feldhaus für die Schifffahrt. Als passionierter Ruderer und Segler war er oft auf dem Wasser unterwegs. Und so scheint es schon fast logisch, dass er seit gut drei Jahren mit Flagship Founders die maritime Logistik verändern will. Viele Unternehmen, auch große Namen der Branche, haben sich an der Digitalisierung versucht. Bisher meist nur mit mäßigem Erfolg. Kleinere Startups dagegen geraten weniger in Verdacht, die Konkurrenz aufmischen zu wollen. Als sogenannter Company Builder treibt Feldhaus mit Flagship Founders die Digitalisierung voran, indem innovative Startups gegründet und unterstützt werden. Sein Unternehmen spezialisiere sich ausschließlich auf digitale Themen. "Wir lassen die Finger von besseren Schiffsrümpfen, alternativen Antriebsmotoren, den verschiedensten Themen", führt Feldhaus aus. Ein Beispiel ist Kaiko Systems, eine App, die Seeleuten hilft, Inspektionsberichte zu erstellen. "Seeleute sind bis vor kurzem noch mit Papier und Bleistift über die bis zu 400 Meter langen Schiffe gegangen und haben aufgeschrieben, was sie gesehen haben", erklärt Feldhaus die Idee. Die Schäden wurden später am Computer von ihnen aufgeschrieben und als PDF verschickt. Dieser Prozess wird nun mit einer App automatisiert und die Seeleute haben Zeit für andere Aufgaben. Eine frische Finanzierungsrunde über drei Millionen Euro ermöglicht Flagship Founders jetzt weitere zwei Jahre Wachstum. Das Top-Technologie-Thema in der Branche ist aus Sicht von Feldhaus die Dekarbonisierung. Die globale Schifffahrt "stößt mehr CO2 aus als Deutschland", und das sei bei kleineren Prozentzahlen schon ein echter Faktor, sagt Feldhaus. Plattformen und damit eine effizientere Auslastung der Schiffe würden hier die Zukunft sein. Autonome Schiffe sind in aller Munde - Fabian Feldaus bleibt jedoch skeptisch. Warum auch viele Experten in den kommenden zehn Jahren keine autonomen Schiffe sehen und wie Flagship Founders stattdessen auf digitale Lösung setzt, erklärt Fabian Feldhaus in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.04.2023 04:00 / 25min

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Fabian Feldhaus für die Schifffahrt. Als passionierter Ruderer und Segler war er oft auf dem Wasser unterwegs. Und so scheint es schon fast logisch, dass er seit gut drei Jahren mit Flagship Founders die maritime Logistik verändern will. Viele Unternehmen, auch große Namen der Branche, haben sich an der Digitalisierung versucht. Bisher meist nur mit mäßigem Erfolg. Kleinere Startups dagegen geraten weniger in Verdacht, die Konkurrenz aufmischen zu wollen. Als sogenannter Company Builder treibt Feldhaus mit Flagship Founders die Digitalisierung voran, indem innovative Startups gegründet und unterstützt werden. Sein Unternehmen spezialisiere sich ausschließlich auf digitale Themen. "Wir lassen die Finger von besseren Schiffsrümpfen, alternativen Antriebsmotoren, den verschiedensten Themen", führt Feldhaus aus. Ein Beispiel ist Kaiko Systems, eine App, die Seeleuten hilft, Inspektionsberichte zu erstellen. "Seeleute sind bis vor kurzem noch mit Papier und Bleistift über die bis zu 400 Meter langen Schiffe gegangen und haben aufgeschrieben, was sie gesehen haben", erklärt Feldhaus die Idee. Die Schäden wurden später am Computer von ihnen aufgeschrieben und als PDF verschickt. Dieser Prozess wird nun mit einer App automatisiert und die Seeleute haben Zeit für andere Aufgaben. Eine frische Finanzierungsrunde über drei Millionen Euro ermöglicht Flagship Founders jetzt weitere zwei Jahre Wachstum. Das Top-Technologie-Thema in der Branche ist aus Sicht von Feldhaus die Dekarbonisierung. Die globale Schifffahrt "stößt mehr CO2 aus als Deutschland", und das sei bei kleineren Prozentzahlen schon ein echter Faktor, sagt Feldhaus. Plattformen und damit eine effizientere Auslastung der Schiffe würden hier die Zukunft sein. Autonome Schiffe sind in aller Munde - Fabian Feldaus bleibt jedoch skeptisch. Warum auch viele Experten in den kommenden zehn Jahren keine autonomen Schiffe sehen und wie Flagship Founders stattdessen auf digitale Lösung setzt, erklärt Fabian Feldhaus in der neuen Folge von "So techt Deutschland".  +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

12.04.2023 04:00 / 25min

Jan Leisse und Eleqtron bauen einen Quantencomputer für Deutschland

Um die Quantentechnologie ist ein Wettstreit ausgebrochen zwischen Nationen, aber auch zwischen großen Tech-Konzernen und kleinen Startups. Jan Leisse will mit Eleqtron mitmischen. Sein Startup soll als eines von fünf Firmen einen neuartigen Quantencomputer für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauen. Es ist eine teure Wette, wie Leisse im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zugibt. Weltweit werden viele Milliarden Euro in unterschiedliche technologische Ansätze investiert, obwohl es "noch keinen Use Case gibt, der wirklich in der Realwelt, in der Industrie angekommen ist". Dennoch ist nicht nur Leisse vom tiefgreifenden Potenzial von Quantencomputern überzeugt. "Das, woran wir arbeiten, ist ultra-revolutionär disruptiv", sagt der Gründer im Podcast. Von der Bedeutung her sei es eine "Kombination aus der Entwicklung des Rades, der Entdeckung des Feuers und des Buchdrucks". Eine Disruption, für die gerade Startups viel Geld brauchen. Und das ist gerade in Europa und speziell in Deutschland nicht immer so einfach zu bekommen. "Alleine der Weg aus dem Lehrstuhl heraus einen Investor zu finden, der in uns investiert, war wirklich schwierig", sagt Leisse, der trotzdem überzeugt ist, dass sich der weite Weg zum Erfolg lohnt. "Wir haben so viel an Technologie verloren", verweist der Gründer auf Amazon, Google und Co. Mit der Quantentechnologie dürfe das nicht passieren. Und Leisse ist hoffnungsvoll, dass deutsche und europäische Politiker das verstanden haben: "Der Wettbewerb ist eröffnet und es nicht aussichtslos, als Eleqtron ganz vorne mit dabei zu sein." Wie das Startup das schaffen will, und welches Potenzial Quantencomputer haben, erklärt Jan Leisse in der neuen Folge von "So techt Deutschland". +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an sotechtdeutschland@ntv.de +++ +++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/sotechtdeutschland +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.

05.04.2023 05:00 / 36min

Um die Quantentechnologie ist ein Wettstreit ausgebrochen zwischen Nationen, aber auch zwischen großen Tech-Konzernen und kleinen Startups. Jan Leisse will mit Eleqtron mitmischen. Sein Startup soll als eines von fünf Firmen einen neuartigen Quantencomputer für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bauen. Es ist eine teure Wette, wie Leisse im ntv-Podcast "So techt Deutschland" zugibt. Weltweit werden viele Milliarden Euro in unterschiedliche technologische Ansätze investiert, obwohl es "noch keinen Use Case gibt, der wirklich in der Realwelt, in der Industrie angekommen ist". Dennoch ist nicht nur Leisse vom tiefgreifenden Potenzial von Quantencomputern überzeugt. "Das, woran wir arbeiten, ist ultra-revolutionär disruptiv", sagt der Gründer im Podcast. Von der Bedeutung her sei es eine "Kombination aus der Entwicklung des Rades, der Entdeckung des Feuers und des Buchdrucks". Eine Disruption, für die gerade Startups viel Geld brauchen. Und das ist gerade in Europa und speziell in Deutschland nicht immer so einfach zu bekommen. "Alleine der Weg aus dem Lehrstuhl heraus einen Investor zu finden, der in uns investiert, war wirklich schwierig", sagt Leisse, der trotzdem überzeugt ist, dass sich der weite Weg zum Erfolg lohnt. "Wir haben so viel an Technologie verloren", verweist der Gründer auf Amazon, Google und Co. Mit der Quantentechnologie dürfe das nicht passieren. Und Leisse ist hoffnungsvoll, dass deutsche und europäische Politiker das verstanden haben: "Der Wettbewerb ist eröffnet und es nicht aussichtslos, als Eleqtron ganz vorne mit dabei zu sein." Wie das Startup das schaffen will, und welches Potenzial Quantencomputer haben, erklärt Jan Leisse in der neuen Folge von "So techt Deutschland". +++ Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und Andreas Laukat? Dann schreiben