Die Stunde Null – Der Wirtschaftspodcast von Capital und n-tv
Wie das E-Rezept die Apotheken in Deutschland verändert – DocMorris-Chef Walter Hess
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Unternehmen wie DocMorris waren einst angetreten, um die klassischen stationären Apotheken anzugreifen und legten sich mit der Branche an. Doch das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln blieb ihnen weitgehend verschlossen. Das soll sich mit dem nun üblichen E-Rezept ändern. „Es ist für uns natürlich erfreulich, dass das jetzt endlich stattgefunden hat – nachdem in Deutschland da seit 20 Jahren drüber gesprochen wurde“, sagt DocMorris-Chef Walter Hess im Podcast „Die Stunde Null“. „Damit wird alles sehr viel einfacher, und es wird eine andere Datenlage für eine bessere Versorgung geben.“ Bisher allerdings profitiert Europas größte Versandapotheke erst wenig von dem Modell, auch weil die Patienten ihre Medikamente überwiegend vor Ort abholen. Das Unternehmen setzt nun vor allem auf chronisch Kranke, die ihre Medikamente regelmäßig bestellen müssen. „Der Hauptfokus liegt tatsächlich auf Menschen mit chronischen Erkrankungen, die einen fortwährenden Bedarf an Medikamenten haben“, sagt Hess. Von der in Deutschland geplanten Apothekenreform mit gelockerten Bestimmungen für einzelne Filialen verspricht sich der DocMorris-Chef eine Menge. „Es sinkt die Versorgung in der Fläche, und dafür muss man Lösungen finden. Die Vorschläge im Gesetzentwurf gehen aus unserer Sicht in die richtige Richtung“, so Hess. // Weitere Themen: Weshalb der Marshall-Plan wieder in Mode kommt.+++Eine Produktion der Audio Alliance.Hosts: Nils Kreimeier und Martin Kaelble.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis +++ +++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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Wie sicher ist der Whatsapp-Gegner Signal?
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wer einen Messenger nutzen möchte aber seine Daten nicht einem großen Konzern überlassen will, hat es nicht leicht: Eine Anwendung wie Whatsapp, einem Ableger von Meta, wird von so vielen Menschen genutzt, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Allerdings gewinnt eine nichtkommerzielle Alternative auch in Deutschland immer mehr Nutzer: die Signal-App, die von einer gemeinnützigen Stiftung geführt wird. Marktanteil hierzulande: etwa 14 Prozent. „Wir sind nicht abhängig von einer Regierung oder einer Organisation oder einem Unternehmen“, sagt Martin Bartenberger, Europasprecher von Signal, im Capital Wirtschaftspodcast. Als Vorteil der Anwendung gilt in Branchenkreisen nicht nur das Prinzip der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern auch der Umstand, dass der Betreiber keinen Zugriff auf die persönlichen Daten seiner Nutzer hat. „Bei Signal wird verschlüsselt, wer in meiner Kontaktliste ist, mit wem ich kommuniziere und in welchen Gruppen ich bin“, sagt Bartenberger. „All diese Daten werden bei Whatsapp nicht verschlüsselt.“ Aber wie sicher ist der Messenger mit dem blauen Icon wirklich – zumal auch für ihn Server in den USA genutzt werden? Der Podcast geht dieser Frage im Gespräch mit Bartenberger auf den Grund und beleuchtet auch die Finanzierungsgrundlage der Stiftung. „Signal benötigt aktuell 50 Mio. Dollar pro Jahr, um betrieben zu werden und die Leute zu bezahlen, die Signal entwickeln“, sagt Bartenberger. „Das ist schon ein Batzen Geld, aber bislang haben wir die Unterstützung der Community.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
24.04.2026 00:00 / 31min
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wer einen Messenger nutzen möchte aber seine Daten nicht einem großen Konzern überlassen will, hat es nicht leicht: Eine Anwendung wie Whatsapp, einem Ableger von Meta, wird von so vielen Menschen genutzt, dass man sich ihr kaum entziehen kann. Allerdings gewinnt eine nichtkommerzielle Alternative auch in Deutschland immer mehr Nutzer: die Signal-App, die von einer gemeinnützigen Stiftung geführt wird. Marktanteil hierzulande: etwa 14 Prozent. „Wir sind nicht abhängig von einer Regierung oder einer Organisation oder einem Unternehmen“, sagt Martin Bartenberger, Europasprecher von Signal, im Capital Wirtschaftspodcast. Als Vorteil der Anwendung gilt in Branchenkreisen nicht nur das Prinzip der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern auch der Umstand, dass der Betreiber keinen Zugriff auf die persönlichen Daten seiner Nutzer hat. „Bei Signal wird verschlüsselt, wer in meiner Kontaktliste ist, mit wem ich kommuniziere und in welchen Gruppen ich bin“, sagt Bartenberger. „All diese Daten werden bei Whatsapp nicht verschlüsselt.“ Aber wie sicher ist der Messenger mit dem blauen Icon wirklich – zumal auch für ihn Server in den USA genutzt werden? Der Podcast geht dieser Frage im Gespräch mit Bartenberger auf den Grund und beleuchtet auch die Finanzierungsgrundlage der Stiftung. „Signal benötigt aktuell 50 Mio. Dollar pro Jahr, um betrieben zu werden und die Leute zu bezahlen, die Signal entwickeln“, sagt Bartenberger. „Das ist schon ein Batzen Geld, aber bislang haben wir die Unterstützung der Community.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
24.04.2026 00:00 / 31min
Warum das Bauen in Deutschland sich nicht mehr lohnt
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wohnen in Deutschland wird immer teurer, in Großstädten und Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum kaum noch zu bekommen. Dagegen würde eine Welle von Neubauten helfen, doch die ist nicht in Sicht – wie Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber beobachtet hat. „Es ist nicht so, dass die Branche sich auf dem Weg der Besserung befindet“, sagt Oberhuber im Capital Wirtschaftspodcast. „Das große Problem ist, dass der Neubau in Deutschland im Verhältnis zu den bestehenden Wohnungen so teuer geworden ist.“ Die Redakteurin hat gemeinsam mit einem Team den Markt im Capital-Immobilienkompass eingehend analysiert. Nicht nur die Materialkosten haben deutlich zugenommen, vor allem die Regularien schlagen auf die Preise – Auflagen wie für Schallschutz oder Stellplätze. „Die ganzen Baustandards müssen entschlackt werden“, sagt Oberhuber. Angesichts der Probleme beim Neubau wenden sich viele Interessenten Bestands-Immobilien zu. Auch dort sind die Preise zwar gestiegen, je nach Region gibt es allerdings nach wie vor Möglichkeiten, wie der Immobilienkompass zeigt. „Es gibt noch Großstädte, in denen man erstaunlich günstig Wohnungen kaufen kann“, sagt Oberhuber. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
17.04.2026 00:00 / 29min
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17.04.2026 00:00 / 29min
Wie sich in deutschen Städten das Coworking durchsetzte – Anita Gödiker von Satellite Office
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als Ende der 90er-Jahre der Dotcom-Boom durch Deutschland fegte, gab es das Coworking-Büro noch gar nicht, noch nicht einmal der Begriff war üblich. Die Unternehmerin Anita Gödiker aus dem Emsland aber sah die Baustellen auf dem Potsdamer Platz und fragte sich, wo die beteiligten Firmen ihre Büroarbeit erledigen sollten. Sie gründete ein Unternehmen, das sich genau diesem Prinzip verschrieben hatte: Satellite Office. „Ich miete eine große Fläche, teile sie in einzelne Büros unterschiedlicher Größe, mache eine Infrastruktur mit Meeting-Räumen – und zack, haben wir ein wunderbares Gemeinschaftsbüro“, sagt Gödiker im Capital Wirtschaftspodcast. Heute hat der Anbieter 17 Standorte, darunter auch in Italien und der Schweiz. Als größere Anbieter auf dem Markt kamen, beschloss die Gründerin, sich auf den Edel-Bereich zu konzentrieren, eine Idee, die bis heute anhält. „Es kamen Rechtsanwälte, Dienstleister und andere, und die fühlten sich da auch ganz wohl. Dann ist auch schon mal der Anwalt mit einem Kaffee beim Bauunternehmen im Büro verschwunden, und es fand eine Geschäftsanbahnung statt“, sagt sie. Wie Gödiker die Pandemie erlebte und warum sie trotz Home Office immer noch an das Büro glaubt, beschreibt sie im Podcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
20.03.2026 00:00 / 30min
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als Ende der 90er-Jahre der Dotcom-Boom durch Deutschland fegte, gab es das Coworking-Büro noch gar nicht, noch nicht einmal der Begriff war üblich. Die Unternehmerin Anita Gödiker aus dem Emsland aber sah die Baustellen auf dem Potsdamer Platz und fragte sich, wo die beteiligten Firmen ihre Büroarbeit erledigen sollten. Sie gründete ein Unternehmen, das sich genau diesem Prinzip verschrieben hatte: Satellite Office. „Ich miete eine große Fläche, teile sie in einzelne Büros unterschiedlicher Größe, mache eine Infrastruktur mit Meeting-Räumen – und zack, haben wir ein wunderbares Gemeinschaftsbüro“, sagt Gödiker im Capital Wirtschaftspodcast. Heute hat der Anbieter 17 Standorte, darunter auch in Italien und der Schweiz. Als größere Anbieter auf dem Markt kamen, beschloss die Gründerin, sich auf den Edel-Bereich zu konzentrieren, eine Idee, die bis heute anhält. „Es kamen Rechtsanwälte, Dienstleister und andere, und die fühlten sich da auch ganz wohl. Dann ist auch schon mal der Anwalt mit einem Kaffee beim Bauunternehmen im Büro verschwunden, und es fand eine Geschäftsanbahnung statt“, sagt sie. Wie Gödiker die Pandemie erlebte und warum sie trotz Home Office immer noch an das Büro glaubt, beschreibt sie im Podcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
20.03.2026 00:00 / 30min
„Wir sind schnell betroffen, wenn es zu Konflikten kommt“ – Marcel Pouchain Meyer von Ryanair
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Geht es nach der Zahl der beförderten Passagiere, dann ist die Fluglinie Ryanair aktuell die größte Fluggesellschaft Europas. Der Krieg im Nahen Osten allerdings beeinträchtigt das irische Unternehmen nur wenig, da es sich auf billige Kurzstrecken spezialisiert hat. „Wir sind nur peripher betroffen“, sagt Marcel Pouchain Meyer, bei Ryanair Leiter für Marketing und Kommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Capital Wirtschaftspodcast. „Wir haben Operations in Amman, in Jordanien. Und wir haben über die letzte Wochen 50 Flüge stornieren müssen. Also relativ wenig im Vergleich zu den anderen Airlines.“ Wichtiger als der Krieg ist für das Unternehmen die Lage in Deutschland, dem Pouchain Meyer einen „kaputten Luftverkehrsmarkt“ bescheinigt. „Im Vergleich zur Zeit vor Covid hat sich der Markt nur um 89 Prozent erholt“, sagt der Manager. „Er liegt also elf Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie.“ Der Grund aus seiner Sicht: die hohen Kosten. Vor allem die Luftverkehrssteuer, die es in manch anderen EU-Staaten nicht gibt, ist dem Unternehmen ein Dorn im Auge. „Unser Appell ist, die Steuer sofort komplett abzuschaffen“, sagt Pouchain Meyer. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
13.03.2026 00:00 / 26min
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13.03.2026 00:00 / 26min
Iran-Krieg: „Im schlimmsten Fall droht uns eine Stagflation“ – Holger Schmieding von Berenberg
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Die Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in Deutschland schienen sich gerade zu mehren – da wirbelte der US-amerikanische Angriff auf den Iran wieder alle Prognosen durcheinander. Vor allem die Blockade des Seeweges durch die Straße von Hormus belastet die Rohstoffmärkte – und damit auch die Preisentwicklung in Deutschland. „Im schlimmsten Fall droht uns eine Stagflation für dieses Jahr, also eine Kombination aus wirtschaftlicher Stagnation und stärker steigenden Preisen“, sagt Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Privatbank Berenberg, im Capital Wirtschaftspodcast. Allerdings ist für den Ökonomen ein solches Szenario „nicht unbedingt der wahrscheinlichste Fall“. Entscheidend sei, wie lange die Öl- und Gasttransporte behindert würden. „Wenn die Straße von Hormus in spätestens einem Monat wieder für Gas und Öl geöffnet ist, dann ist das für uns keine große Sache“, sagt Schmieding. „Bleibt die Straße von Hormus für längere Zeit geschlossen, dann wird sich das in Europa vor allem am Preis für Flüssiggas bemerkbar machen.“ Im Podcast erklärt Schmieding, warum Donald Trump ein Interesse hat, den Krieg schnell zu beenden, welche Rolle das Zollurteil des Obersten Gerichtshofes spielt – und ob das Konjunkturprogramm der Bundesregierung schon wirkt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
06.03.2026 00:00 / 23min
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06.03.2026 00:00 / 23min
„Sonne und Wind sind die günstigste Form der Stromerzeugung“ – Energieexperte Wolf-Peter Schill
+++ Weitere Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Das Jahr 2025 erlebte einen Meilenstein beim Umbau der deutschen Energieversorgung. Erneuerbare Energien aus Photovoltaik, Windkraft oder Biomasse erzeugten erstmals mehr als 50 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms. Allein Wind und Sonne haben inzwischen auch die Kohle überholt, lange Zeit der wichtigste Stromlieferant im Land. Aus Sicht von Wolf-Peter Schill aus der Abteilung für Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat das vor allem ökonomische Gründe. „Bei den Stromgestehungskosten gibt es seit Jahren eine Tendenz dazu, dass die Solarenergie und die Windkraft die günstigste Form der Stromerzeugung sind“, sagte Schill Im Capital Wirtschaftspodcast. „Das gilt im Grunde fast überall auf der Welt.“ Zwar müssten die Kosten für Speicher und den Netzausbau hinzugerechnet werden, aber auch dies ändere nichts am Kostenvorteil der Erneuerbaren. Schill beschreibt im Podcast, warum Windkraft-Projekte – anders als von Donald Trump behauptet – wirtschaftlich zu betreiben sind, er rügt die bremsende Haltung der Bundesregierung und erklärt, warum vor allem noch viel mehr Strom nachgefragt werden muss. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
27.02.2026 00:00 / 36min
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27.02.2026 00:00 / 36min