Die Stunde Null – Der Wirtschaftspodcast von Capital und n-tv
Warum das Bauen in Deutschland sich nicht mehr lohnt
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Wohnen in Deutschland wird immer teurer, in Großstädten und Ballungsräumen ist bezahlbarer Wohnraum kaum noch zu bekommen. Dagegen würde eine Welle von Neubauten helfen, doch die ist nicht in Sicht – wie Capital-Redakteurin Nadine Oberhuber beobachtet hat. „Es ist nicht so, dass die Branche sich auf dem Weg der Besserung befindet“, sagt Oberhuber im Capital Wirtschaftspodcast. „Das große Problem ist, dass der Neubau in Deutschland im Verhältnis zu den bestehenden Wohnungen so teuer geworden ist.“ Die Redakteurin hat gemeinsam mit einem Team den Markt im Capital-Immobilienkompass eingehend analysiert. Nicht nur die Materialkosten haben deutlich zugenommen, vor allem die Regularien schlagen auf die Preise – Auflagen wie für Schallschutz oder Stellplätze. „Die ganzen Baustandards müssen entschlackt werden“, sagt Oberhuber. Angesichts der Probleme beim Neubau wenden sich viele Interessenten Bestands-Immobilien zu. Auch dort sind die Preise zwar gestiegen, je nach Region gibt es allerdings nach wie vor Möglichkeiten, wie der Immobilienkompass zeigt. „Es gibt noch Großstädte, in denen man erstaunlich günstig Wohnungen kaufen kann“, sagt Oberhuber. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
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Autohändler Burkhard Weller: „Der Absatz chinesischer Autos läuft sehr gut“
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Während deutsche Autohersteller es in China immer schwerer haben, erobern chinesische Automarken inzwischen den hiesigen Markt. Das merkt auch Burkhard Weller, der eine der größten Autohandelsgruppen in Deutschland mit 42 Standorten und zehn Marken leitet. „Der Absatz chinesischer Autos läuft sehr gut. Von der ersten Stunde an“, sagt Weller im Capital Wirtschaftspodcast. „Es läuft, weil die wirklich preislich gut eingestellt sind.“ Der 70-Jährige ist bereits seit 47 Jahren im Geschäft und sitzt auch als Präsident dem Verband der Automobilhändler (VAD) in Deutschland vor. Er beobachtet, dass vor allem preissensible Kunden zu den chinesischen Marken greifen. „Ein BYD oder auch ein MG kostet zwischen 6.000 und 8.000 Euro weniger als ein europäisches Auto“, sagt er. „Wie lange das durchzuhalten ist, werden wir sehen. Aber im Moment ist es so.“ Die Chinesen profitieren auch davon, dass sich das batteriebetriebene Auto immer mehr durchsetzt. „Das Elektroauto stoppt keiner mehr“, sagt Weller, bei dem reine E-Autos und Plug-in-Hybride mit größerer Reichweite schon 36 Prozent der Verkäufe ausmachen. Weller spricht über die schwierige Lage des Handels, die besten deutschen Elektroautos und sagt, warum er die deutschen Fahrzeugbauer noch lange nicht abschreibt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
11.09.2026 00:00 / 29min
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Während deutsche Autohersteller es in China immer schwerer haben, erobern chinesische Automarken inzwischen den hiesigen Markt. Das merkt auch Burkhard Weller, der eine der größten Autohandelsgruppen in Deutschland mit 42 Standorten und zehn Marken leitet. „Der Absatz chinesischer Autos läuft sehr gut. Von der ersten Stunde an“, sagt Weller im Capital Wirtschaftspodcast. „Es läuft, weil die wirklich preislich gut eingestellt sind.“ Der 70-Jährige ist bereits seit 47 Jahren im Geschäft und sitzt auch als Präsident dem Verband der Automobilhändler (VAD) in Deutschland vor. Er beobachtet, dass vor allem preissensible Kunden zu den chinesischen Marken greifen. „Ein BYD oder auch ein MG kostet zwischen 6.000 und 8.000 Euro weniger als ein europäisches Auto“, sagt er. „Wie lange das durchzuhalten ist, werden wir sehen. Aber im Moment ist es so.“ Die Chinesen profitieren auch davon, dass sich das batteriebetriebene Auto immer mehr durchsetzt. „Das Elektroauto stoppt keiner mehr“, sagt Weller, bei dem reine E-Autos und Plug-in-Hybride mit größerer Reichweite schon 36 Prozent der Verkäufe ausmachen. Weller spricht über die schwierige Lage des Handels, die besten deutschen Elektroautos und sagt, warum er die deutschen Fahrzeugbauer noch lange nicht abschreibt. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
11.09.2026 00:00 / 29min
Stadtumbau: „Berlin läuft in Europa hinterher“
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Temperaturen von 40 Grad und mehr, immer mehr Hitzetage pro Jahr: Deutsche Sommer werden im Zuge des Klimawandels deutlich wärmer, und vor allem die Städte sind darauf nicht vorbereitet. Es fehlen Klimaanlagen in Altenheimen und Schulen, es gibt zu wenig grüne Inseln in den Innenstädten, mit denen sich die Temperatur senken ließe. Und der nach wie vor starke Autoverkehr erwärmt die Luft mit der Abwärme der Motoren zusätzlich. Anderswo in Europa ist man schon weiter – zum Beispiel in der niederländischen Industriestadt Rotterdam. „Rotterdam war sehr autofreundlich gebaut“, sagt der Buchautor Martin Aarts, der lange als Leiter der dortigen Stadtentwicklungsabteilung gearbeitet hat, im Capital Wirtschaftspodcast. „In den letzten Jahren hat man das wirklich geändert. Wir haben die Pyramide umgekehrt.“ Parkplätze wurden zu Grünanlagen, Autospuren zu Fahrradwegen umgewandelt. „Das bedeutete auch für Rotterdam einen großen Umbau“, sagt Aarts – der auch erklärt, mit welchen Mitteln sich die Bevölkerung und die Unternehmen überzeugen ließen. Die deutschen Städten sieht Aarts, der auch in Berlin gearbeitet hat, beim Umbau im Hintertreffen. „Berlin läuft in Europa hinterher“, sagt er. „Es wird in Paris gemacht, in Kopenhagen, in Barcelona. In Berlin war es nicht möglich.“ Im Podcast erklärt Aarts, welche Rolle Corona bei der Stadtplanung in Rotterdam gespielt hat – und wie Unternehmen vom Umbau profitieren können. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
04.09.2026 00:00 / 32min
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Temperaturen von 40 Grad und mehr, immer mehr Hitzetage pro Jahr: Deutsche Sommer werden im Zuge des Klimawandels deutlich wärmer, und vor allem die Städte sind darauf nicht vorbereitet. Es fehlen Klimaanlagen in Altenheimen und Schulen, es gibt zu wenig grüne Inseln in den Innenstädten, mit denen sich die Temperatur senken ließe. Und der nach wie vor starke Autoverkehr erwärmt die Luft mit der Abwärme der Motoren zusätzlich. Anderswo in Europa ist man schon weiter – zum Beispiel in der niederländischen Industriestadt Rotterdam. „Rotterdam war sehr autofreundlich gebaut“, sagt der Buchautor Martin Aarts, der lange als Leiter der dortigen Stadtentwicklungsabteilung gearbeitet hat, im Capital Wirtschaftspodcast. „In den letzten Jahren hat man das wirklich geändert. Wir haben die Pyramide umgekehrt.“ Parkplätze wurden zu Grünanlagen, Autospuren zu Fahrradwegen umgewandelt. „Das bedeutete auch für Rotterdam einen großen Umbau“, sagt Aarts – der auch erklärt, mit welchen Mitteln sich die Bevölkerung und die Unternehmen überzeugen ließen. Die deutschen Städten sieht Aarts, der auch in Berlin gearbeitet hat, beim Umbau im Hintertreffen. „Berlin läuft in Europa hinterher“, sagt er. „Es wird in Paris gemacht, in Kopenhagen, in Barcelona. In Berlin war es nicht möglich.“ Im Podcast erklärt Aarts, welche Rolle Corona bei der Stadtplanung in Rotterdam gespielt hat – und wie Unternehmen vom Umbau profitieren können. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
04.09.2026 00:00 / 32min
„Die Wärmepumpe ist nicht mehr aufzuhalten“
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Im März 2024 wurde das Startup Deutsche Sanierungsberatung (DSB) gegründet – das Geld verdienen will, indem es die Deutschen dabei unterstützt, ihre Häuser energetisch zu sanieren und effizienter zu machen. Da dazu oft auch der Einbau einer Wärmepumpe gehört, geriet das Unternehmen umgehend in den großen politischen Konflikt um die strombetriebenen Heizungen. Inzwischen profitieren die Berliner von einem wachsenden Geschäft. „Nach der Einführung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes herrschte auch wieder Verunsicherung“, sagt Co-Gründer Sebastian Schmidt im Capital Wirtschaftspodcast. „Dann wollen die Leute neutral beraten werden, und das treibt sie zu uns.“ Nach eigenen Angaben berät die DSB pro Monat knapp 700 Kunden. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz von 15 Mio. Euro gerechnet. In einer jüngsten Finanzierungsrunde konnten zudem 10 Mio. Euro für den Ausbau des Geschäfts eingesammelt werden. Schmidt beobachtet, dass sich unter seinen Kunden immer mehr Menschen für eine Wärmepumpe entscheiden, was vor allem an den stark steigenden Gaspreisen liegt. „Die Wärmepumpe wird die wichtigste Heizung, das ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt er. Die neuen Fördervorgaben, denen zufolge die staatliche Unterstützung allmählich zurückgefahren wird, beschleunigten den Prozess sogar noch: „Alle haben einen Anreiz zu sagen: Ich mache es lieber jetzt.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
28.08.2026 00:00 / 29min
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Im März 2024 wurde das Startup Deutsche Sanierungsberatung (DSB) gegründet – das Geld verdienen will, indem es die Deutschen dabei unterstützt, ihre Häuser energetisch zu sanieren und effizienter zu machen. Da dazu oft auch der Einbau einer Wärmepumpe gehört, geriet das Unternehmen umgehend in den großen politischen Konflikt um die strombetriebenen Heizungen. Inzwischen profitieren die Berliner von einem wachsenden Geschäft. „Nach der Einführung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes herrschte auch wieder Verunsicherung“, sagt Co-Gründer Sebastian Schmidt im Capital Wirtschaftspodcast. „Dann wollen die Leute neutral beraten werden, und das treibt sie zu uns.“ Nach eigenen Angaben berät die DSB pro Monat knapp 700 Kunden. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz von 15 Mio. Euro gerechnet. In einer jüngsten Finanzierungsrunde konnten zudem 10 Mio. Euro für den Ausbau des Geschäfts eingesammelt werden. Schmidt beobachtet, dass sich unter seinen Kunden immer mehr Menschen für eine Wärmepumpe entscheiden, was vor allem an den stark steigenden Gaspreisen liegt. „Die Wärmepumpe wird die wichtigste Heizung, das ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt er. Die neuen Fördervorgaben, denen zufolge die staatliche Unterstützung allmählich zurückgefahren wird, beschleunigten den Prozess sogar noch: „Alle haben einen Anreiz zu sagen: Ich mache es lieber jetzt.“ Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
28.08.2026 00:00 / 29min
DIW-Konjunkturchefin: Warum der Staat für die deutsche Wirtschaft immer wichtiger wird
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Nach einer langen Phase der Stagnation regt sich etwas in der deutschen Wirtschaft. Die ersten beiden Quartale des Jahres 2026 sind besser gelaufen als erwartet. Die Unternehmen verzeichnen mehr Aufträge, die Baugenehmigungen nehmen zu, und auch die Exporte ziehen an. Ist das schon der Beginn eines Aufschwungs? „Bei den Auftragseingängen sehen wir schon seit längerem einen Anstieg. Das kommt vor allem aus dem Inland, die Exporte bessern sich zwar, sind aber immer noch sehr schwach“, sagt Geraldine Dany-Knedlik im Capital Wirtschaftspodcast. „Das lässt sich so interpretieren, dass dahinter Großaufträge für Rüstung stehen.“ Die Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht Zeichen dafür, dass die Wirtschaft in Deutschland 2026 stärker wachsen könnte als erwartet. Der Grund sind allerdings vor allem staatliche Investitionen und noch kein Aufschwung in der Privatwirtschaft. „Wir sehen noch keine stärkeren Ausrüstungsinvestitionen im privaten Sektor“, sagt die Ökonomin. „Was an Relevanz gewinnt, ist der öffentliche Sektor. Der öffentliche Konsum ist stark, und das wird auch zunehmen.“ Die DIW-Konjunkturchefin spricht über Rüstung, neue Brücken und die Frage, was Dürre und Niedrigwasser für die Konjunktur bedeuten – im Capital Wirtschaftspodcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
21.08.2026 00:00 / 29min
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Nach einer langen Phase der Stagnation regt sich etwas in der deutschen Wirtschaft. Die ersten beiden Quartale des Jahres 2026 sind besser gelaufen als erwartet. Die Unternehmen verzeichnen mehr Aufträge, die Baugenehmigungen nehmen zu, und auch die Exporte ziehen an. Ist das schon der Beginn eines Aufschwungs? „Bei den Auftragseingängen sehen wir schon seit längerem einen Anstieg. Das kommt vor allem aus dem Inland, die Exporte bessern sich zwar, sind aber immer noch sehr schwach“, sagt Geraldine Dany-Knedlik im Capital Wirtschaftspodcast. „Das lässt sich so interpretieren, dass dahinter Großaufträge für Rüstung stehen.“ Die Konjunkturchefin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht Zeichen dafür, dass die Wirtschaft in Deutschland 2026 stärker wachsen könnte als erwartet. Der Grund sind allerdings vor allem staatliche Investitionen und noch kein Aufschwung in der Privatwirtschaft. „Wir sehen noch keine stärkeren Ausrüstungsinvestitionen im privaten Sektor“, sagt die Ökonomin. „Was an Relevanz gewinnt, ist der öffentliche Sektor. Der öffentliche Konsum ist stark, und das wird auch zunehmen.“ Die DIW-Konjunkturchefin spricht über Rüstung, neue Brücken und die Frage, was Dürre und Niedrigwasser für die Konjunktur bedeuten – im Capital Wirtschaftspodcast. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
21.08.2026 00:00 / 29min
Was OpenAI in Deutschland vorhat
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Als das US-Unternehmen OpenAI im Jahr 2022 das Sprachmodell ChatGPT vorstellte, war die Begeisterung groß: Technik, mit der man reden kann wie mit einem Menschen, könnte, so die Hoffnung, auch deutsche Unternehmen effizienter und erfolgreicher machen. Inzwischen ist bei vielen Managern Ernüchterung eingekehrt, in Studien bezweifeln Unternehmenschefs immer wieder, dass ihnen künstliche Intelligenz schnell weiterhelfen kann. Bei OpenAI, das im Mai 2025 ein Büro in München eröffnet hat, setzt man jedoch nach wie vor darauf darauf, deutsche Firmen für einen Einsatz der Modelle zu gewinnen. „Wenn ich einen Prozess automatisieren kann, ist es sehr klar, dass sich die Investition rentiert“, sagt Christoph Winter, der sich für OpenAI um deutsche Unternehmenskunden kümmert, im Capital Wirtschaftspodcast. „Das kann mehrere Millionen bis zu Milliarden von Dollar ausmachen.“ Der KI-Anbieter arbeitet dafür unter anderem mit der Deutschen Telekom, aber auch mit dem Anlagenbauer Stadler zusammen. Dabei geht es auch darum, in Zahlen zu zeigen, was die Technologie bringen kann. „Es kommt mehr in unseren Fokus, die Wirkung von KI messbar zu machen“, sagt Winter. Zunehmend spielen allerdings auch Sicherheitsfragen eine Rolle – erst recht, nachdem bekannt geworden war, dass ein OpenAI-Modell in einer Testanordnung eigenständig eine andere Plattform gehackt hat. „Die Fähigkeiten der Modelle werden sehr groß“, sagt Winter, „und wir müssen uns natürlich die Frage stellen, wie wir sicherstellen können, dass wir uns gegen negative Aspekte schützen“. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
14.08.2026 00:00 / 34min
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14.08.2026 00:00 / 34min
Ebay-Deutschlandchefin: „Wir sehen Temu und Shein nicht als Wettbewerber“
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Die Handelsplattform Ebay gehörte auch in Deutschland zu den Pionieren im Ecommerce. Mit Auktionen und skurrilen Verkäufen wie dem Golf des früheren Papstes erwarb man sich den Ruf eines Marktplatzes für alle, die ihren Speicher entrümpeln. Aktuell gibt es in Deutschland 18 Millionen Kunden. Im Laufe der Jahre aber hat sich die Plattform von den alten Prinzipien entfernt, es kamen immer mehr professionelle Händler, und auch das Prinzip der Auktion trat in den Hintergrund. Ebay wurde damit beliebiger und angreifbarer für Billig-Verkäufer aus China und anderen Ländern. Das soll sich nun ändern, das Unternehmen will zurück zu seinen Wurzeln. „Wenn man sich die Jahre zwischenzeitlich anschaut, gab es einen Teilbereich, da Ebay mehr in Neuware reingegangen ist“, sagt Deutschlandchefin Saskia Meier-Andrae im Capital Wirtschaftspodcast. „Seit einigen Jahren fokussieren wir uns sehr dediziert auf unseren Kern.“ Auktionen machen derzeit nur 20 Prozent der Verkäufe auf der Plattform aus, weshalb Ebay ein Format namens „Live Shopping“ aufgelegt hat, bei dem die Händler ihre Ware in Live-Videos anpreisen und auf Kundenanfragen direkt reagieren. „Live Shopping ist wie QVC auf LSD“, sagt Meier-Andrae – die glaubt, dass sich Ebay so von anderen abgrenzen kann: „Wir sehen Shein oder Temu nicht als Wettbewerber.“ Im Podcast erzählt Meier-Andrae, warum sie vor künstlicher Intelligenz keine Angst hat und für welche Summe eine Playmobil-Figur von Friedrich Merz unter den Hammer kam. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
07.08.2026 00:00 / 28min
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/capital_podcast +++ Die Handelsplattform Ebay gehörte auch in Deutschland zu den Pionieren im Ecommerce. Mit Auktionen und skurrilen Verkäufen wie dem Golf des früheren Papstes erwarb man sich den Ruf eines Marktplatzes für alle, die ihren Speicher entrümpeln. Aktuell gibt es in Deutschland 18 Millionen Kunden. Im Laufe der Jahre aber hat sich die Plattform von den alten Prinzipien entfernt, es kamen immer mehr professionelle Händler, und auch das Prinzip der Auktion trat in den Hintergrund. Ebay wurde damit beliebiger und angreifbarer für Billig-Verkäufer aus China und anderen Ländern. Das soll sich nun ändern, das Unternehmen will zurück zu seinen Wurzeln. „Wenn man sich die Jahre zwischenzeitlich anschaut, gab es einen Teilbereich, da Ebay mehr in Neuware reingegangen ist“, sagt Deutschlandchefin Saskia Meier-Andrae im Capital Wirtschaftspodcast. „Seit einigen Jahren fokussieren wir uns sehr dediziert auf unseren Kern.“ Auktionen machen derzeit nur 20 Prozent der Verkäufe auf der Plattform aus, weshalb Ebay ein Format namens „Live Shopping“ aufgelegt hat, bei dem die Händler ihre Ware in Live-Videos anpreisen und auf Kundenanfragen direkt reagieren. „Live Shopping ist wie QVC auf LSD“, sagt Meier-Andrae – die glaubt, dass sich Ebay so von anderen abgrenzen kann: „Wir sehen Shein oder Temu nicht als Wettbewerber.“ Im Podcast erzählt Meier-Andrae, warum sie vor künstlicher Intelligenz keine Angst hat und für welche Summe eine Playmobil-Figur von Friedrich Merz unter den Hammer kam. Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
07.08.2026 00:00 / 28min