OMR #430 mit Sven Schmidt
Der zweite Platz sei in der Plattformökonomie der erste Verlierer, warum TeamViewer auf Microsofts "Raubkopien"-Strategie hätte setzen sollen und wieso das neue deutsche Einhorn Enpal ein Energiekrisen- und Negativ-Zinsen-Gewinner sei – wie gewohnt liefert OMR Podcast-Stammgast Sven Schmidt im Gespräch mit Philipp Westermeyer fundierte Analysen und eine starke Meinungen. Die beiden sprechen zudem darüber, wieso Facebook aus Investorensicht weiter attraktiv erscheine und wie Verknappung ein Weg sein könne, um tradierte Geschäftsmodelle in dem Zeitalter der Plattformökonomie zu positionieren. In anderen Worten: Ein analytischer Deep Dive in die deutsche und internationale Tech-, Startup- und Sport-Szene. Wer diesen Podcast nicht hört, hat die Wirtschaft und das Sport Business nie geliebt. **Alle Themen im Überblick:** - Warum Sven Schmidt schon im letzten Podcast gesagt hat, dass Chronext nicht an die Börse gehört und jetzt Recht behält (ab 5:39) - Welche strategischen Fehler er TeamViewer-CEO Oliver Steil attestiert (ab 7:40) - Wieso TeamViewer sich zu sehr auf die Monetarisierung von Neu- und Kleinstkunden fokussiert hat (ab 10:58) - Warum die Aktien der GAFA-Unternehmen komparativ attraktiver sind als viele andere Tech-Aktien (ab 17:38) - Über Aktien, die aktuell hohe Inflationsrate und eine Idee, ihr zu entgehen (ab 21:12) - Weshalb in den Neo-Banken Revolut und N26 extremes Potenzial steckt (ab 28:00) - Warum Schmidt noch immer skeptisch auf das Fast-Delivery-Unicorn Gorillas blickt (ab 32:09) - Wieso das neue deutsche Einhorn Enpal ein Energiekrisen- und Negativ-Zinsen-Gewinner ist (ab 33:17) - Warum Schmidt glaubt, dass Trusted Shops viel Potential der Marke verschenkt hat (ab 39:20) - Wieso Philipp Westermeyer denkt, dass Spiegel Online zur wichtigen Plattform im deutschen Digitalmarketing werden kann (ab 42:52) - Welche strategischen Fehler die beiden beim Aufbau von Sport1 beobachtet haben (ab 46:43) - Welche Frage Sven Schmidt im kommenden OMR Podcast mit BVB-Chef Hans-Joachim Watzke stellen würde (ab 53:22) - Was der Kauf des Premier-League-Clubs Newcastle durch einen saudischen Staatsfonds bedeutet (ab 1:02:57) - Weshalb es ein Fehler der 2. Bundesliga ist, das Montagabend-Spiel aufzugeben (ab 1:11:27) - Wieso die NFL durch gezielte Verknappung große Umsätze erzielt (ab 1:14:50) - Wie Schmidt die Idee einer alle zwei Jahre ausgerichteten Fußball-WM bewertet (ab 1:16:52) Hier der von Philipp erwähnte Code für Gorillas: https://bit.ly/GorillasXOMR Hinweis zum Innocent-Gewinnspiel: Volljährige können bis zum 30.11.2021 ihre Nachhaltigkeitsideen einreichen Eine Jury wählt die 5 vielversprechendsten Ideen, die jeweils mit 10.000 Euro prämiert werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr Infos unter innocent.greenrocket.de
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Bluttests, KI und Eigenmarken: dm-CEO Christoph Werner erfindet den Drogeriemarkt neu (#925)
Feuchttücher, Klopapier und klare Kante: Mit über 19,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitenden ist dm die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Drogeriemarkt. Unter Chef Christoph Werner ist das Unternehmen in den vergangenen 16 Jahren enorm gewachsen. Im OMR Podcast berichtet er, welche enormen Umsätze mit Eigenmarken möglich sind, welches Potenzial er bei Protein-Produkten sieht, warum die Einkäufer des Familienunternehmens immer wieder in Asien unterwegs sind und was das firmeneigene dmGPT heute schon kann. Doch der Sohn des dm-Gründers schreckt auch nicht vor politischen Statements zurück: Er blickt besorgt auf den Standort Deutschland und die Demokratie, fordert tiefgreifende Reformen von der Politik - aber will trotzdem niemals nach Dubai auswandern. Und auch nicht ins All fliegen.
22.07.2026 01:00 / 1h 23min
Feuchttücher, Klopapier und klare Kante: Mit über 19,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitenden ist dm die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Drogeriemarkt. Unter Chef Christoph Werner ist das Unternehmen in den vergangenen 16 Jahren enorm gewachsen. Im OMR Podcast berichtet er, welche enormen Umsätze mit Eigenmarken möglich sind, welches Potenzial er bei Protein-Produkten sieht, warum die Einkäufer des Familienunternehmens immer wieder in Asien unterwegs sind und was das firmeneigene dmGPT heute schon kann. Doch der Sohn des dm-Gründers schreckt auch nicht vor politischen Statements zurück: Er blickt besorgt auf den Standort Deutschland und die Demokratie, fordert tiefgreifende Reformen von der Politik - aber will trotzdem niemals nach Dubai auswandern. Und auch nicht ins All fliegen.
22.07.2026 01:00 / 1h 23min
Gäste von Jay-Z bis Leo DiCaprio: Wie Scorpios auf Mykonos zu DEM Beachclub wurde (#924)
2013 haben Thomas Heyne und Mario Hertel ein stillgelegtes Restaurant übernommen. Heute machen sie in nur viereinhalb Monaten Saison knapp 45 Millionen Euro Umsatz (netto!). Und aus der Location auf Mykonos ist einer der exklusivsten Beachclubs der Welt geworden: das Scorpios. An warmen Sommertagen ankern teilweise mehr Jachten vor der Küste, als es Parkplätze für Autos gibt. 1000 Boote legen dann beim Scorpios an – und bringen ein Publikum, das sich liest wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Jay-Z und Beyoncé waren schon da, Leonardo DiCaprio und Matt Damon auch. Und an den Mischpulten haben David Guetta, Avicii oder die Swedish House Mafia aufgelegt. Heute kosten Abende mit den DJs so viel wie ein Einfamilienhaus. Thomas Heyne hat für sie so viel bezahlt wie für zwei Wochen Pauschalurlaub mit Halbpension. Im OMR Podcast erzählt Thomas Heyne von seinen Anfängen in der Gastro-Szene in Ulm. Es geht um Menschen, die ihn abgezockt haben ("Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Mitarbeiter größere Autos fahren als ich"), den Einstieg von Soho House als Investor beim Scorpios – und die Frage, warum er sich trotz Exit und Promi-Club morgens manchmal wünscht, dass der Tag schon vorbei wäre…
19.07.2026 01:00 / 1h 38min
2013 haben Thomas Heyne und Mario Hertel ein stillgelegtes Restaurant übernommen. Heute machen sie in nur viereinhalb Monaten Saison knapp 45 Millionen Euro Umsatz (netto!). Und aus der Location auf Mykonos ist einer der exklusivsten Beachclubs der Welt geworden: das Scorpios. An warmen Sommertagen ankern teilweise mehr Jachten vor der Küste, als es Parkplätze für Autos gibt. 1000 Boote legen dann beim Scorpios an – und bringen ein Publikum, das sich liest wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Jay-Z und Beyoncé waren schon da, Leonardo DiCaprio und Matt Damon auch. Und an den Mischpulten haben David Guetta, Avicii oder die Swedish House Mafia aufgelegt. Heute kosten Abende mit den DJs so viel wie ein Einfamilienhaus. Thomas Heyne hat für sie so viel bezahlt wie für zwei Wochen Pauschalurlaub mit Halbpension. Im OMR Podcast erzählt Thomas Heyne von seinen Anfängen in der Gastro-Szene in Ulm. Es geht um Menschen, die ihn abgezockt haben ("Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Mitarbeiter größere Autos fahren als ich"), den Einstieg von Soho House als Investor beim Scorpios – und die Frage, warum er sich trotz Exit und Promi-Club morgens manchmal wünscht, dass der Tag schon vorbei wäre…
19.07.2026 01:00 / 1h 38min
Betten ab 12 Euro pro Nacht: A&O-Gründer Oliver Winter (#923)
Oliver Winter wollte eigentlich Lehrer werden, doch von einer Weltreise kam er mit einer Idee zurück – und baute ein Hostel. Heute übernachten täglich rund 25.000 Menschen in einem der A&O Hostels, die es inzwischen europaweit gibt, fünf Mal allein in Berlin. Im OMR Podcast gibt Oliver Winter Einblicke in den Aufbau des Unternehmens, bei dem man mit einem kleinen Trick zum Start des Oktoberfestes für Schlagzeilen sorgte. Es geht um knallharte Kalkulationen, um Kampfpreise von 12 Euro pro Nacht und Bett anbieten zu können. Es geht um die Besonderheiten des Hostel-Business (warum sind die Betten festgeschraubt?) und den Aufbau eines Konzepts, das auch von ungewöhnlichen Übernachtungsgästen lebt. Und es geht um ein alles veränderndes Angebot, das Oliver Winter vor vielen Jahren bekam – und das beste "Nein" seines Lebens.
15.07.2026 01:00 / 1h 20min
Oliver Winter wollte eigentlich Lehrer werden, doch von einer Weltreise kam er mit einer Idee zurück – und baute ein Hostel. Heute übernachten täglich rund 25.000 Menschen in einem der A&O Hostels, die es inzwischen europaweit gibt, fünf Mal allein in Berlin. Im OMR Podcast gibt Oliver Winter Einblicke in den Aufbau des Unternehmens, bei dem man mit einem kleinen Trick zum Start des Oktoberfestes für Schlagzeilen sorgte. Es geht um knallharte Kalkulationen, um Kampfpreise von 12 Euro pro Nacht und Bett anbieten zu können. Es geht um die Besonderheiten des Hostel-Business (warum sind die Betten festgeschraubt?) und den Aufbau eines Konzepts, das auch von ungewöhnlichen Übernachtungsgästen lebt. Und es geht um ein alles veränderndes Angebot, das Oliver Winter vor vielen Jahren bekam – und das beste "Nein" seines Lebens.
15.07.2026 01:00 / 1h 20min
Wie wird man Top-Manager, Paul Achleitner? (#922)
Paul Achleitner hat den Börsenkurs der Allianz mal um fünf Milliarden DM ansteigen lassen – allein durch seinen Namen. Der Österreicher wurde damals Finanzvorstand, nachdem er sich zuvor mit dem Aufbau des Deutschland-Geschäfts von Goldman Sachs einen Namen gemacht hatte. Ein Gespräch gleicht einem Spaziergang durch die Wirtschaftsgeschichte: Es geht um die Anfänge von Goldman Sachs in Deutschland, die Chancen für Investoren nach dem Ende der DDR, um seine Zeit als Chefaufseher der Deutschen Bank, bei der er in der tiefsten Krise den Radikalumbau orchestrierte (eine Billion Euro von der Bilanz genommen, zwei Management-Ebenen ausgetauscht) und Elite-Netzwerke, in denen Achleitner seit Jahren Beziehungen zu Top-Entscheidern von OpenAI-Gründer Sam Altman bis Ex-US-Außenminister Henry Kissinger knüpft. Im OMR Podcast verrät Achleitner, wieso er zweimal rund 80 Prozent seines Gehalts freiwillig aufgab und warum er jetzt mit fast 70 Jahren noch einmal tiefer in die Startup-Welt eintaucht.
12.07.2026 01:00 / 1h 23min
Paul Achleitner hat den Börsenkurs der Allianz mal um fünf Milliarden DM ansteigen lassen – allein durch seinen Namen. Der Österreicher wurde damals Finanzvorstand, nachdem er sich zuvor mit dem Aufbau des Deutschland-Geschäfts von Goldman Sachs einen Namen gemacht hatte. Ein Gespräch gleicht einem Spaziergang durch die Wirtschaftsgeschichte: Es geht um die Anfänge von Goldman Sachs in Deutschland, die Chancen für Investoren nach dem Ende der DDR, um seine Zeit als Chefaufseher der Deutschen Bank, bei der er in der tiefsten Krise den Radikalumbau orchestrierte (eine Billion Euro von der Bilanz genommen, zwei Management-Ebenen ausgetauscht) und Elite-Netzwerke, in denen Achleitner seit Jahren Beziehungen zu Top-Entscheidern von OpenAI-Gründer Sam Altman bis Ex-US-Außenminister Henry Kissinger knüpft. Im OMR Podcast verrät Achleitner, wieso er zweimal rund 80 Prozent seines Gehalts freiwillig aufgab und warum er jetzt mit fast 70 Jahren noch einmal tiefer in die Startup-Welt eintaucht.
12.07.2026 01:00 / 1h 23min
Mit 400-Millionen-Bluff zum König der Außenwerbung: Ströer-Gründer Udo Müller (#921)
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
08.07.2026 01:00 / 1h 39min
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
08.07.2026 01:00 / 1h 39min
Social-Entrepreneur auf Sri Lanka: Lemonaid-CEO Paul Bethke (#920)
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
05.07.2026 01:00 / 1h 25min
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
05.07.2026 01:00 / 1h 25min