OMR #210 mit Maria Spilka von Mädchenflohmarkt
Handtaschen von Gucci und Chanel, Tops von H&M oder S.Oliver, Schuhe von Graceland bis Louis Vuitton – die Angebote und damit auch die Preise auf maedchenflohmarkt.de können ganz schön variieren. Verantwortlich für die Produktauswahl auf dem 2012 gegründeten Marktplatz für Second-Hand-Mode sind die inzwischen rund eine Million Nutzerinnen. Mit welchen Marketing-Maßnahmen es das Gründer-Trio um Maria Spilka geschafft hat, das Henne-Ei-Problem bei neuen Plattformen zu lösen, welche Kanäle heute vor allem funktionieren und wie das Unternehmen Geld verdient, erklärt sie im aktuellen OMR Podcast. Alle Themen des Podcasts mit Maria Spilka von Mädchenflohmarkt im Überblick: Philipp Westermeyer über die Podcast-Aufnahme bei der Roadshow in Stuttgart, ein paar Tage Urlaub und den neuen Sport-Podcast der Hummels-Brüder „Alleine ist schwer“ (ab 01:30) Maria Spilka hat Mädchenflohmarkt 2012 gegründet. Was macht das Unternehmen und wie hat sie es geschafft, einen Marktplatz aufzubauen? (ab 02:58) Welche Produkte und Marken laufen auf der Plattform am besten? (ab 05:18) Aktuell hat das Unternehmen rund 150 Mitarbeiter an drei Standorten in Stuttgart – und etwa 150.000 Artikel auf Lager (ab 06:58) Deshalb ist Maria Spilka überzeugt, dass der Fashion-Bereich groß genug für mehrere Marktplätze wie Mädchenflohmarkt ist(ab 07:55) Zum Start hat Mädchenflohmarkt ausschließlich Facebook als Marketing-Kanal genutzt – und in drei Monaten 100.000 Nutzer generiert (ab 09:35) Wie hoch ist die Provision, die Mädchenflohmarkt an Verkäufen auf der Plattform verdient? (ab 12:20) Steht bald die nächste Finanzierungsrunde an? Und wie schätzt Maria Spilka den Wert des Unternehmens heute ein? (ab 13:54) Enge Kooperation trotz Wettbewerb: So funktioniert die Zusammenarbeit mit Ebay (ab 15:15) Macht sich das auch im Einkauf von Mode gesteigerte Umweltbewusstsein auf der Second-Hand-Plattform Mädchenflohmarkt bemerkbar? (ab 18:10) Würden auch noch Frauen mit 70 Jahren auf Mädchenflohmarkt fündig werden? (ab 20:15) So unterscheiden sich teilweise die Nutzer, die Klamotten verkaufen von denen, die sie bei Mädchenflohmarkt kaufen (ab 22:10) In der Stuttgarter Innenstadt hat Mädchenflohmarkt ein Ladengeschäft getestet – und führt es nicht mehr weiter (ab 23:30) Plant Maria Spilka, Klamotten über Second-Hand hinaus anzubieten – zum Beispiel in Form von Eigenmarken? (ab 25:30) Das steckt hinter dem Projekt „Mädchen University“ (ab 27:10) Rund 30 Prozent der zugeschickten Kleidung landet wegen schlechter Qualität nicht auf der Plattform. Was passiert mit den Klamotten? (ab 29:10) Warum hat Mädchenflohmarkt fast 850.000 Facebook-Fans, aber „nur“ 50.000 Abonnenten bei Instagram? (ab 31:10) Wie hoch ist die Retourenquote bei Mädchenflohmarkt? (ab 34:40) Was hat Maria Spilka vor der Gründung von Mädchenflohmarkt gemacht? (ab 36:43) Wie unterscheidet sich das Marketing für Käufergenerierung zu dem für Verkäufergenerierung? (ab 41:30) Über welche Kanäle spricht Mädchenflohmarkt potenzielle Verkäufer an? (ab 45:20) Will sich Maria Spilka gezielt als Personal Brand positionieren? (ab 47:20) Kleiner Teaser zum Schluss: Die erste Folge von „Alleine ist schwer“, dem Podcast von Jonas und Mats Hummels, ist live!
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Bluttests, KI und Eigenmarken: dm-CEO Christoph Werner erfindet den Drogeriemarkt neu (#925)
Feuchttücher, Klopapier und klare Kante: Mit über 19,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitenden ist dm die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Drogeriemarkt. Unter Chef Christoph Werner ist das Unternehmen in den vergangenen 16 Jahren enorm gewachsen. Im OMR Podcast berichtet er, welche enormen Umsätze mit Eigenmarken möglich sind, welches Potenzial er bei Protein-Produkten sieht, warum die Einkäufer des Familienunternehmens immer wieder in Asien unterwegs sind und was das firmeneigene dmGPT heute schon kann. Doch der Sohn des dm-Gründers schreckt auch nicht vor politischen Statements zurück: Er blickt besorgt auf den Standort Deutschland und die Demokratie, fordert tiefgreifende Reformen von der Politik - aber will trotzdem niemals nach Dubai auswandern. Und auch nicht ins All fliegen.
22.07.2026 01:00 / 1h 23min
Feuchttücher, Klopapier und klare Kante: Mit über 19,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitenden ist dm die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Drogeriemarkt. Unter Chef Christoph Werner ist das Unternehmen in den vergangenen 16 Jahren enorm gewachsen. Im OMR Podcast berichtet er, welche enormen Umsätze mit Eigenmarken möglich sind, welches Potenzial er bei Protein-Produkten sieht, warum die Einkäufer des Familienunternehmens immer wieder in Asien unterwegs sind und was das firmeneigene dmGPT heute schon kann. Doch der Sohn des dm-Gründers schreckt auch nicht vor politischen Statements zurück: Er blickt besorgt auf den Standort Deutschland und die Demokratie, fordert tiefgreifende Reformen von der Politik - aber will trotzdem niemals nach Dubai auswandern. Und auch nicht ins All fliegen.
22.07.2026 01:00 / 1h 23min
Gäste von Jay-Z bis Leo DiCaprio: Wie Scorpios auf Mykonos zu DEM Beachclub wurde (#924)
2013 haben Thomas Heyne und Mario Hertel ein stillgelegtes Restaurant übernommen. Heute machen sie in nur viereinhalb Monaten Saison knapp 45 Millionen Euro Umsatz (netto!). Und aus der Location auf Mykonos ist einer der exklusivsten Beachclubs der Welt geworden: das Scorpios. An warmen Sommertagen ankern teilweise mehr Jachten vor der Küste, als es Parkplätze für Autos gibt. 1000 Boote legen dann beim Scorpios an – und bringen ein Publikum, das sich liest wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Jay-Z und Beyoncé waren schon da, Leonardo DiCaprio und Matt Damon auch. Und an den Mischpulten haben David Guetta, Avicii oder die Swedish House Mafia aufgelegt. Heute kosten Abende mit den DJs so viel wie ein Einfamilienhaus. Thomas Heyne hat für sie so viel bezahlt wie für zwei Wochen Pauschalurlaub mit Halbpension. Im OMR Podcast erzählt Thomas Heyne von seinen Anfängen in der Gastro-Szene in Ulm. Es geht um Menschen, die ihn abgezockt haben ("Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Mitarbeiter größere Autos fahren als ich"), den Einstieg von Soho House als Investor beim Scorpios – und die Frage, warum er sich trotz Exit und Promi-Club morgens manchmal wünscht, dass der Tag schon vorbei wäre…
19.07.2026 01:00 / 1h 38min
2013 haben Thomas Heyne und Mario Hertel ein stillgelegtes Restaurant übernommen. Heute machen sie in nur viereinhalb Monaten Saison knapp 45 Millionen Euro Umsatz (netto!). Und aus der Location auf Mykonos ist einer der exklusivsten Beachclubs der Welt geworden: das Scorpios. An warmen Sommertagen ankern teilweise mehr Jachten vor der Küste, als es Parkplätze für Autos gibt. 1000 Boote legen dann beim Scorpios an – und bringen ein Publikum, das sich liest wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Jay-Z und Beyoncé waren schon da, Leonardo DiCaprio und Matt Damon auch. Und an den Mischpulten haben David Guetta, Avicii oder die Swedish House Mafia aufgelegt. Heute kosten Abende mit den DJs so viel wie ein Einfamilienhaus. Thomas Heyne hat für sie so viel bezahlt wie für zwei Wochen Pauschalurlaub mit Halbpension. Im OMR Podcast erzählt Thomas Heyne von seinen Anfängen in der Gastro-Szene in Ulm. Es geht um Menschen, die ihn abgezockt haben ("Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Mitarbeiter größere Autos fahren als ich"), den Einstieg von Soho House als Investor beim Scorpios – und die Frage, warum er sich trotz Exit und Promi-Club morgens manchmal wünscht, dass der Tag schon vorbei wäre…
19.07.2026 01:00 / 1h 38min
Betten ab 12 Euro pro Nacht: A&O-Gründer Oliver Winter (#923)
Oliver Winter wollte eigentlich Lehrer werden, doch von einer Weltreise kam er mit einer Idee zurück – und baute ein Hostel. Heute übernachten täglich rund 25.000 Menschen in einem der A&O Hostels, die es inzwischen europaweit gibt, fünf Mal allein in Berlin. Im OMR Podcast gibt Oliver Winter Einblicke in den Aufbau des Unternehmens, bei dem man mit einem kleinen Trick zum Start des Oktoberfestes für Schlagzeilen sorgte. Es geht um knallharte Kalkulationen, um Kampfpreise von 12 Euro pro Nacht und Bett anbieten zu können. Es geht um die Besonderheiten des Hostel-Business (warum sind die Betten festgeschraubt?) und den Aufbau eines Konzepts, das auch von ungewöhnlichen Übernachtungsgästen lebt. Und es geht um ein alles veränderndes Angebot, das Oliver Winter vor vielen Jahren bekam – und das beste "Nein" seines Lebens.
15.07.2026 01:00 / 1h 20min
Oliver Winter wollte eigentlich Lehrer werden, doch von einer Weltreise kam er mit einer Idee zurück – und baute ein Hostel. Heute übernachten täglich rund 25.000 Menschen in einem der A&O Hostels, die es inzwischen europaweit gibt, fünf Mal allein in Berlin. Im OMR Podcast gibt Oliver Winter Einblicke in den Aufbau des Unternehmens, bei dem man mit einem kleinen Trick zum Start des Oktoberfestes für Schlagzeilen sorgte. Es geht um knallharte Kalkulationen, um Kampfpreise von 12 Euro pro Nacht und Bett anbieten zu können. Es geht um die Besonderheiten des Hostel-Business (warum sind die Betten festgeschraubt?) und den Aufbau eines Konzepts, das auch von ungewöhnlichen Übernachtungsgästen lebt. Und es geht um ein alles veränderndes Angebot, das Oliver Winter vor vielen Jahren bekam – und das beste "Nein" seines Lebens.
15.07.2026 01:00 / 1h 20min
Wie wird man Top-Manager, Paul Achleitner? (#922)
Paul Achleitner hat den Börsenkurs der Allianz mal um fünf Milliarden DM ansteigen lassen – allein durch seinen Namen. Der Österreicher wurde damals Finanzvorstand, nachdem er sich zuvor mit dem Aufbau des Deutschland-Geschäfts von Goldman Sachs einen Namen gemacht hatte. Ein Gespräch gleicht einem Spaziergang durch die Wirtschaftsgeschichte: Es geht um die Anfänge von Goldman Sachs in Deutschland, die Chancen für Investoren nach dem Ende der DDR, um seine Zeit als Chefaufseher der Deutschen Bank, bei der er in der tiefsten Krise den Radikalumbau orchestrierte (eine Billion Euro von der Bilanz genommen, zwei Management-Ebenen ausgetauscht) und Elite-Netzwerke, in denen Achleitner seit Jahren Beziehungen zu Top-Entscheidern von OpenAI-Gründer Sam Altman bis Ex-US-Außenminister Henry Kissinger knüpft. Im OMR Podcast verrät Achleitner, wieso er zweimal rund 80 Prozent seines Gehalts freiwillig aufgab und warum er jetzt mit fast 70 Jahren noch einmal tiefer in die Startup-Welt eintaucht.
12.07.2026 01:00 / 1h 23min
Paul Achleitner hat den Börsenkurs der Allianz mal um fünf Milliarden DM ansteigen lassen – allein durch seinen Namen. Der Österreicher wurde damals Finanzvorstand, nachdem er sich zuvor mit dem Aufbau des Deutschland-Geschäfts von Goldman Sachs einen Namen gemacht hatte. Ein Gespräch gleicht einem Spaziergang durch die Wirtschaftsgeschichte: Es geht um die Anfänge von Goldman Sachs in Deutschland, die Chancen für Investoren nach dem Ende der DDR, um seine Zeit als Chefaufseher der Deutschen Bank, bei der er in der tiefsten Krise den Radikalumbau orchestrierte (eine Billion Euro von der Bilanz genommen, zwei Management-Ebenen ausgetauscht) und Elite-Netzwerke, in denen Achleitner seit Jahren Beziehungen zu Top-Entscheidern von OpenAI-Gründer Sam Altman bis Ex-US-Außenminister Henry Kissinger knüpft. Im OMR Podcast verrät Achleitner, wieso er zweimal rund 80 Prozent seines Gehalts freiwillig aufgab und warum er jetzt mit fast 70 Jahren noch einmal tiefer in die Startup-Welt eintaucht.
12.07.2026 01:00 / 1h 23min
Mit 400-Millionen-Bluff zum König der Außenwerbung: Ströer-Gründer Udo Müller (#921)
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
08.07.2026 01:00 / 1h 39min
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
08.07.2026 01:00 / 1h 39min
Social-Entrepreneur auf Sri Lanka: Lemonaid-CEO Paul Bethke (#920)
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
05.07.2026 01:00 / 1h 25min
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
05.07.2026 01:00 / 1h 25min