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Badeverbote in mittelfränkischem See wegen Blaualgen

Im Kleinen Brombachsee wurden giftige Blaualgen nachgewiesen. Vier Badestellen sind nun gesperrt. Was Badegäste jetzt beachten müssen.

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Brombachsee Daniel Karmann/dpa

Absberg (dpa/lby) - In Franken sind zuletzt an mehreren Stellen in Seen giftige Blaualgen festgestellt worden - nun auch im Kleinen Brombachsee bei Absberg. Das Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen erließ deshalb ein Badeverbot an vier Badestellen des mittelfränkischen Sees, wie die Behörde mitteilte.

In dem Gewässer haben sich Cyanobakterien - umgangssprachlich Blaualgen genannt - stark vermehrt, die oft grüne Schlieren an der Wasseroberfläche bilden. Die Mikroorganismen bilden Giftstoffe, die etwa Übelkeit, Durchfall oder Hautausschläge auslösen können, vor allem, wenn Wasser verschluckt wird oder mit Schleimhäuten in Kontakt kommt.

Keine Entwarnung für den Altmühlsee

Betroffen sind die Badestellen Seezentrum Langlau, Seezentrum Badehalbinsel Absberg, Badehalbinsel Absberg-Wakepark (Badebereich) und Seezentrum Absberg-Seespitz. Gäste werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten, da sich die Situation an den Badestellen je nach Wind und Wetter kurzfristig wieder ändern kann.

Seit mehreren Wochen gilt zudem ein Badeverbot für bestimmte Bereiche des Altmühlsees bei Gunzenhausen. Das warme Wetter sorgte auch an anderen bayerischen Badeseen für Probleme. So gab es in dieser Saison bereits Badeverbote am Ebertshausener See in Odelzhausen und am Ebenhausener Weiher in Baar-Ebenhausen in Oberbayern.

© dpa-infocom, dpa:260819-930-551131/1