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Bayerns Kultusministerin Anna Stolz spricht sich für Begrenzung der Social-Media-Nutzung bei Jugendlichen aus

Die Diskussion um ein Social-Media-Verbot für Jugendliche nimmt Fahrt auf. Bayerns Kultusministerin Anna Stolz spricht sich für eine Begrenzung der Nutzungsdauer und mehr Verantwortung der Betreiber aus sowie für mehr Medienkompetenz an Schulen. Mehr dazu lest ihr hier.

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Anna Stolz Lennart Preiss/dpa

Die Diskussion um ein Social-Media-Verbot für Jugendliche sorgt aktuell für viele Reaktionen in Bayern. Kultusministerin Anna Stolz hat sich gegenüber ANTENNE BAYERN nun erstmals öffentlich dazu geäußert und setzt auf klare Regeln für Betreiber und mehr Medienkompetenz in Schulen.

Kultusministerin fordert Begrenzung der Social-Media-Nutzung

Bayerns Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) betont, dass die Betreiber von Social-Media-Plattformen stärker in die Verantwortung genommen werden sollten. Sie fordert, dass die Betreiber das Alter der Nutzer kontrollieren und Inhalte altersgerecht ausspielen. Zudem sollen sie die Nutzungsdauer für Jugendliche begrenzen.

Mehr Medienkompetenz an Schulen

Im schulischen Bereich setzt das Kultusministerium auf die Förderung von Medienkompetenz. Es gehe also nicht nur um den Unterricht, sondern auch um das Freizeitverhalten der Schülerinnen und Schüler. Anna Stolz erklärt: „Kinder, denen es nicht gut geht, lernen nicht gut. Deswegen ist mir eine verantwortungsvolle digitale Nutzung ganz wichtig.“ 

„Kinder, denen es nicht gut geht, lernen nicht gut. Deswegen ist mir eine verantwortungsvolle digitale Nutzung ganz wichtig.“

Anna Stolz

Politische Debatte um strengere Regeln

Zuletzt hatten vor allem Politiker von  CDU und SPD strengere Regeln für Social Media gefordert. Auch Ministerpräsident Markus Söder äußerte sich im Interview mit ANTENNE BAYERN: Er spricht sich gegen ein generelles Verbot aus, plädiert aber für klare Leitplanken und Regelungen.