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Chemikalie tritt bei Staatsanwaltschaft aus - Verletzte

Im Gebäude der Staatsanwaltschaft Landshut sorgt eine Chemikalie für eine Evakuierung. Mehrere Menschen werden verletzt. Viele Fragen bleiben zunächst offen.

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Zugeparkte Straßen zunehmendes Problem für Feuerwehren Soeren Stache/dpa

Landshut (dpa/lby) - Nach dem Austritt einer Chemikalie sind Teile eines Gebäudes der Staatsanwaltschaft Landshut geräumt worden. Vier Menschen wurden durch den Stoff verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei mitteilte. Am Nachmittag hatten sie die Klinik aber schon wieder verlassen. Eine Gefahr für weitere Mitarbeiter oder Anwohner habe nicht bestanden. 

Laut Feuerwehr waren etwa 100 Feuerwehrleute vor Ort - teils in Spezialanzügen. «Die Einsatzkräfte konnten den Gefahrstoff im Gebäude auffangen und diesen in speziellen Behältnissen sicher aus dem Gebäude ins Freie verbringen», teilte die Polizei mit. «Dieser wird nun fachgerecht untersucht und entsorgt.» Um welchen Stoff es sich handelte, war zunächst unklar.

Untersuchungen der Polizeiinspektion Landshut und der Fachkräfte für Gefahrgut der Verkehrspolizeiinspektion Deggendorf ergaben, dass die Chemikalie nach ersten Hinweisen beim Entsorgen beschlagnahmter Gegenstände ausgetreten war.

© dpa-infocom, dpa:260511-930-66242/1