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Klopps Sprachnachricht an Musiala: Volle Unterstützung

Auch der neue Bundestrainer stärkt den Bayern-Star, der aktuell wegen einer Erkrankung nicht spielen kann. Klopp sichert Musiala auch Geduld zu. Seine Kontaktaufnahme war aber eher ungewöhnlich.

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FC Bayern München - VfB Stuttgart Sven Hoppe/dpa

München (dpa) - Bundestrainer Jürgen Klopp hat Jamal Musiala nach dessen jüngsten Zusammenbrüchen öffentlich und auch persönlich seine volle Unterstützung zugesichert. «Die eine Sorge, dass das irgendwie Auswirkungen auf die Nationalmannschaft hat, die kann ich ihm nehmen. Denn die hat es natürlich nicht - ganz im Gegenteil», sagte der 59-Jährige bei seinem Besuch des Bundesliga-Auftaktspiels des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart in München.

Diese Nachricht hatte Klopp zuvor dem Spieler auch persönlich mitgeteilt - ohne den 23 Jahre alten Bayern-Profi zunächst direkt anzurufen. «Ich habe eine Sprachnachricht geschickt, weil, der kennt mich ja gar nicht. Er hat meine Nummer nicht», sagte Klopp lächelnd: «Wenn ich ihn angerufen hätte, hätte ich ihn drei Tage lang anrufen können. Ich glaube nicht, dass er drangegangen wäre.»

Das ist der Hintergrund bei Musialas Erkrankung

Musiala war in den letzten Vorbereitungspartien des deutschen Rekordmeisters gegen RB Leipzig und den 1. FC Heidenheim jeweils auf dem Rasen zusammengebrochen. Daraufhin fehlte er auch im Supercup (2:1) gegen Borussia Dortmund, auch den Ligastart gegen Stuttgart verpasst der Offensivstar. 

Musiala hat schon eine länger eine Erkrankung. Wegen einer veränderten Medikation sei es zu Krampfanfällen in kürzerer Zeit gekommen, hatte der Münchner Sportvorstand Max Eberl erläutert. Beim Spieler gehe es in Abstimmung mit den Ärzten darum, die Medikation richtig einzustellen. 

«Junge, werd' gesund - und dann ist die Tür offen»

«Er ist wieder in Topform, das hat mir Vincent Kompany bestätigt. Er ist in einer unglaublichen Verfassung», sagte Klopp. Es gehe nun aber vor allem darum, geduldig zu sein. «Ich glaube, dafür ist er im perfekten Verein, im perfekten Umfeld. Und wir wollen zu diesem perfekten Umfeld beitragen und einfach sagen: Junge, werd' gesund - und dann ist die Tür offen», sagte der Bundestrainer. 

Klopp wird seinen ersten Nationalmannschaftskader am 17. September benennen. Vier Tage nach der Nominierung versammelt der Nachfolger von Julian Nagelsmann sein Aufgebot im DFB-Stammquartier in Herzogenaurach. Am 24. September steht in der Nations-League-Gruppenphase in Amsterdam gegen den Erzrivalen Niederlande das große Klopp-Debüt an. 

Treffen mit Sturm-Hoffnung Pejcinovic

Zu den möglichen neuen Spielern in Klopps erstem Kader zählt VfB Stuttgarts neuer Stürmer Dzenan Pejcinovic. Er habe ihm gesagt, «dass ich am Montag in Stuttgart bin und wir uns treffen», sagte Klopp bei Sat.1. 

Der 21-jährige Pejcinovic war Anfang August vom Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg zu den Stuttgartern gewechselt. Gleich in seinem ersten Pflichtspiel am vergangenen Freitag im DFB-Pokal bei Hansa Rostock traf der U21-Nationalspieler dreimal.

© dpa-infocom, dpa:260828-930-599178/1