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Lufthansa am Boden: Crew-Streik hat begonnen

Streik bei der größten deutschen Airline - das heißt für viele Reisende: Ihr Flug fällt aus. Warum Piloten und Flugbegleiter heute protestieren und was das für Kunden bedeutet.

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Lufthansa-Flugzeug Hannes P Albert/dpa

München (dpa/lby) - Piloten und Flugbegleiter der Lufthansa sind in der Nacht in den angekündigten Arbeitskampf getreten. Ein Sprecher der Lufthansa bestätigte, dass der Warnstreik nach Mitternacht begonnen hat. Auch der Münchner Flughafen ist betroffen. Laut der Gewerkschaft Ufo sind Arbeitsniederlegungen des Kabinenpersonals bei Lufthansa und Lufthansa CityLine für den ganzen Tag geplant. 

Laut Flugplan des Flughafens München sind zahlreiche Starts und Landungen bereits annulliert. Ein Sprecher der Lufthansa sagte, es könnten weitere Streichungen hinzukommen. Fluggäste sollten vor allem auf digitalen Wegen informiert werden. Der Münchner Flughafen ist mit weltweit 137 Zielen nach Frankfurt das zweite Drehkreuz der Lufthansa für den internationalen Flugverkehr. 

Die rund 4.800 Piloten streiken bei Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo für höhere Betriebsrenten. Die Flugbegleiter wollen mit einem Warnstreik Tarifverhandlungen zu mehreren Themen erzwingen. Hier hat die Gewerkschaft Ufo auch das Personal der von der Schließung bedrohten Regionaltochter Lufthansa Cityline zum Ausstand aufgerufen. Der Vorstand hat die Forderungen zurückgewiesen. Andere Konzerngesellschaften sollen nicht bestreikt werden.

© dpa-infocom, dpa:260212-930-675812/1