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Pistorius eröffnet Innovationszentrum der Bundeswehr

Schneller und innovativer soll die Bundeswehr werden. Ein neues Innovationszentrum soll dazu beitragen, dass militärische Technik künftig viel rascher zur Verfügung steht.

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Eröffnung des Innovationszentrums der Bundeswehr Sven Hoppe/dpa

Erding (dpa) - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat die Notwendigkeit von technischer Wendigkeit und Innovationsbereitschaft für die Bundeswehr betont. «Innovation ist für die Bundeswehr kein nice to have. Sie ist ein Schlüssel zum Erfolg», sagte Pistorius bei der Eröffnung eines Innovationszentrums der Bundeswehr am Standort Erding bei München. Drohnentechnologie etwa ändere sich derzeit im Ukraine-Krieg binnen Wochen. 

Das neue Zentrum sei ein erster Schritt auf einem neuen Weg, abseits klassischer Beschaffungsorganisation. In der Metropolregion sei die Vernetzung mit Universitäten, Unternehmen und Start-ups möglich. Künstliche Intelligenz spiele eine entscheidende Rolle in einem möglichen Verteidigungsfall. Die Zahl menschlicher Opfer könne geringer gehalten werden, «wenn wir zuerst die Technik reinschicken», sagte Pistorius. 

Die Rüstung sei auch für den Industriestandort Deutschland von entscheidender Bedeutung. Er glaube sowohl an die Zukunft der deutschen Automobilindustrie, aber auch an die Bedeutung und Zukunft der deutschen Rüstungsindustrie. «Beides wird für uns in den nächsten 15 Jahren entscheidend für unseren wirtschaftlichen Erfolg sein, aber auch für unsere sicherheits- und außenpolitische Bedeutung als Deutschland», sagte der Minister.

© dpa-infocom, dpa:260202-930-631720/1