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Weniger fränkische Äpfel - aber wohlschmeckend

Die heimische Apfelernte fällt in diesem Jahr wegen der langen Trockenheit mager aus - doch dafür schmecken die Früchte gut.

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Fränkische Äpfel Pia Bayer/dpa

Kitzingen (dpa/lby) - Die fränkischen Apfelbauern erwarten in diesem Jahr nach monatelanger Trockenheit einen kräftigen Rückgang ihrer Ernte. Zwar ist die Qualität der Früchte «sehr schön», wie der Verband der Fränkischen Obstbauern mitteilte. Die Erntemenge aber wird nach derzeitigem Stand um 15 Prozent auf 140.000 Dezitonnen zurückgehen - das entspricht 14.000 Tonnen. 

Der heiße Sommer und der wenige Regen haben dazu geführt, dass die Bauern ihre Bäume ausdünnten, damit die verbleibenden Äpfel eine ordentliche Größe erreichen. Zudem setzen starker Sonnenschein und Temperaturen dem Obst direkt zu: Auch Äpfel können demnach durch Sonnenbrand geschädigt werden. 

Ansonsten führt der Klimawandel laut Obstbauern dazu, dass die Früchte im Schnitt zwei Wochen früher reifen als noch vor dreißig Jahren. Die Apfelernte läuft abhängig von der Sorte noch bis in den Herbst. Der Schwerpunkt des fränkischen Apfelanbaus liegt in Unterfranken mit 385 Hektar Anbaufläche. In Mittelfranken sind es nach Angaben des Verbands 99, in Oberfranken 96 Hektar.

© dpa-infocom, dpa:260902-930-621084/1