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Bayernreporter für Schwaben und Allgäu

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Batteriehersteller Varta schließt Werk in Nördlingen – 350 Jobs betroffen

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Batteriehersteller Varta schließt zum Herbst seine Fabrik in Nördlingen. Ein großer Kunde, der bisher nahezu für die komplette Auslastung des Werks gesorgt hat, wird dort keine Batterien mehr bestellen – damit fehlt dem Standort nach Angaben des Unternehmens die wirtschaftliche Grundlage. Rund 350 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Varta will nun mit Betriebsrat und Belegschaft über sozialverträgliche Lösungen sprechen und prüft, ob einzelne Mitarbeiter an andere Standorte wechseln können. Der Großkunde will seine neuen Batterien dem Vernehmen nach künftig aus China beziehen. Varta steht seit längerem wirtschaftlich unter Druck und hatte 2024 ein Sanierungsverfahren gestartet, um eine Insolvenz zu vermeiden.

19.05.2026 14:21 / 5h 54min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Batteriehersteller Varta schließt zum Herbst seine Fabrik in Nördlingen. Ein großer Kunde, der bisher nahezu für die komplette Auslastung des Werks gesorgt hat, wird dort keine Batterien mehr bestellen – damit fehlt dem Standort nach Angaben des Unternehmens die wirtschaftliche Grundlage. Rund 350 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz. Varta will nun mit Betriebsrat und Belegschaft über sozialverträgliche Lösungen sprechen und prüft, ob einzelne Mitarbeiter an andere Standorte wechseln können. Der Großkunde will seine neuen Batterien dem Vernehmen nach künftig aus China beziehen. Varta steht seit längerem wirtschaftlich unter Druck und hatte 2024 ein Sanierungsverfahren gestartet, um eine Insolvenz zu vermeiden.

19.05.2026 14:21 / 5h 54min

Dank Augsburger Kripo: Betreiber von über 140 Fakeshops gefasst

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Mit Hilfe bayerischer Ermittler aus Augsburg und Bamberg ist jetzt ein international gesuchter mutmaßlicher Internet-Betrüger festgenommen worden. Der 62-jährige Deutsche soll von den Philippinen aus mehr als 140 Fakeshops betrieben haben. Über diese Seiten sollen mindestens 8.000 Kunden bestellt und bezahlt haben – die Ware kam aber nie an. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Ausgangspunkt war die Anzeige eines Kunden, der in einem der Fake-Online-Shops des Mannes Spielzeug bestellt hatte und leer ausgegangen war. Weil sich herausgestellt hat, dass es noch weitere solcher Fälle im Freistaat gab, haben die Augsburger Kripo und die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg die Ermittlungen übernommen.

19.05.2026 11:07

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Mit Hilfe bayerischer Ermittler aus Augsburg und Bamberg ist jetzt ein international gesuchter mutmaßlicher Internet-Betrüger festgenommen worden. Der 62-jährige Deutsche soll von den Philippinen aus mehr als 140 Fakeshops betrieben haben. Über diese Seiten sollen mindestens 8.000 Kunden bestellt und bezahlt haben – die Ware kam aber nie an. Der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Ausgangspunkt war die Anzeige eines Kunden, der in einem der Fake-Online-Shops des Mannes Spielzeug bestellt hatte und leer ausgegangen war. Weil sich herausgestellt hat, dass es noch weitere solcher Fälle im Freistaat gab, haben die Augsburger Kripo und die Zentralstelle Cybercrime Bayern in Bamberg die Ermittlungen übernommen.

19.05.2026 11:07

Nach Millionen-Diebstahl: So schärft Kempten bei Parkautomaten nach“

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Kempten sind die internen Untersuchungen nach dem Parkautomaten-Skandal abgeschlossen – jetzt hat die Stadt ihr Zukunftskonzept vorgestellt. Eine externe Kommission hat seit November geprüft, wie es dazu kommen konnte, dass ein ehemaliger Bauhofmitarbeiter und seine Frau fast zwei Millionen Euro aus Parkscheinautomaten stehlen konnten. Dabei wurden Schwachstellen bei Abläufen, Dokumentation und Kontrollen gefunden. Zum Beispiel konnte die Kommission nicht mehr lückenlos klären, wie viele Schlüssel die Stadt Kempten für die Automaten überhaupt bekommen hat. In Zukunft soll in den Automaten weniger Bargeld liegen, dafür mehr mit Karte bezahlt werden. Außerdem werden Kontrollen verstärkt und die Technik Schritt für Schritt modernisiert, damit Einnahmen und Abläufe besser nachverfolgt werden können.

18.05.2026 12:33

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: In Kempten sind die internen Untersuchungen nach dem Parkautomaten-Skandal abgeschlossen – jetzt hat die Stadt ihr Zukunftskonzept vorgestellt. Eine externe Kommission hat seit November geprüft, wie es dazu kommen konnte, dass ein ehemaliger Bauhofmitarbeiter und seine Frau fast zwei Millionen Euro aus Parkscheinautomaten stehlen konnten. Dabei wurden Schwachstellen bei Abläufen, Dokumentation und Kontrollen gefunden. Zum Beispiel konnte die Kommission nicht mehr lückenlos klären, wie viele Schlüssel die Stadt Kempten für die Automaten überhaupt bekommen hat. In Zukunft soll in den Automaten weniger Bargeld liegen, dafür mehr mit Karte bezahlt werden. Außerdem werden Kontrollen verstärkt und die Technik Schritt für Schritt modernisiert, damit Einnahmen und Abläufe besser nachverfolgt werden können.

18.05.2026 12:33

Einkaufswagenhersteller Wanzl streicht 650 statt 900 Stellen

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Stellenabbau beim weltweit größten Einkaufswagen-Hersteller Wanzl fällt etwas geringer aus als zunächst angenommen: Statt 900 fallen 650 Jobs weg. Bis 2030 soll die Anpassung vollzogen sein, dann sollen bei Wanzl in Leipheim im Landkreis Günzburg und in Kirchheim im Unterallgäu noch rund 1.500 Menschen arbeiten. Der Jobabbau soll möglichst über natürliche Fluktuation, Renteneintritte, befristete Verträge, Altersteilzeit und Versetzungen laufen, betriebsbedingte Kündigungen lassen sich laut Unternehmensangaben aber nicht ganz ausschließen. Die verbleibenden Werke in Leipheim und Kirchheim sollen modernisiert und stärker automatisiert werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

15.05.2026 12:04 / 1min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Stellenabbau beim weltweit größten Einkaufswagen-Hersteller Wanzl fällt etwas geringer aus als zunächst angenommen: Statt 900 fallen 650 Jobs weg. Bis 2030 soll die Anpassung vollzogen sein, dann sollen bei Wanzl in Leipheim im Landkreis Günzburg und in Kirchheim im Unterallgäu noch rund 1.500 Menschen arbeiten. Der Jobabbau soll möglichst über natürliche Fluktuation, Renteneintritte, befristete Verträge, Altersteilzeit und Versetzungen laufen, betriebsbedingte Kündigungen lassen sich laut Unternehmensangaben aber nicht ganz ausschließen. Die verbleibenden Werke in Leipheim und Kirchheim sollen modernisiert und stärker automatisiert werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

15.05.2026 12:04 / 1min

Verdacht auf Misshandlung: Ermittlungen gegen Kinderheim-Leiter

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Ende April hat das Jugendamt im Oberallgäu sechs Kinder aus einem Jugendheim in Immenstadt-Bühl in Obhut genommen – jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Heimleiter. Es geht um den Verdacht der Misshandlung von Schutzbefohlenen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Heims hatte zuvor auf kindeswohlgefährdende Erziehungsmethoden hingewiesen – dadurch kam das Ganze ins Rollen. Die fünf- bis elfjährigen Kinder sind inzwischen bei Pflegefamilien oder in anderen Einrichtungen untergebracht. Das Heim wird von einer religiös ausgerichteten Organisation aus Hamburg betrieben und ist erst seit 2023 in Betrieb.

12.05.2026 16:27 / 1min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Ende April hat das Jugendamt im Oberallgäu sechs Kinder aus einem Jugendheim in Immenstadt-Bühl in Obhut genommen – jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Heimleiter. Es geht um den Verdacht der Misshandlung von Schutzbefohlenen. Ein ehemaliger Mitarbeiter des Heims hatte zuvor auf kindeswohlgefährdende Erziehungsmethoden hingewiesen – dadurch kam das Ganze ins Rollen. Die fünf- bis elfjährigen Kinder sind inzwischen bei Pflegefamilien oder in anderen Einrichtungen untergebracht. Das Heim wird von einer religiös ausgerichteten Organisation aus Hamburg betrieben und ist erst seit 2023 in Betrieb.

12.05.2026 16:27 / 1min

Prozess nach Hammerangriff an Friedberger Mittelschule beginnt

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Vor dem Augsburger Landgericht startet heute der Prozess um einen Hammerangriff an der Friedberger Mittelschule. Einem zur Tatzeit 15-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord aus rassistischen Motiven vorgeworfen. Der Jugendliche soll im Oktober in einem uniformähnlichen Anzug auf dem Pausenhof der Schule zwei Schüler mit Schlägen gegen Kopf und Körper verletzt haben. Sein Ziel war laut Anklage, Menschen mit islamischem Glauben und ausländischer Herkunft zu töten. Wegen des Alters des Angeklagten ist das gesamte Verfahren nicht öffentlich.

12.05.2026 07:02 / 1min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Vor dem Augsburger Landgericht startet heute der Prozess um einen Hammerangriff an der Friedberger Mittelschule. Einem zur Tatzeit 15-Jährigen wird unter anderem versuchter Mord aus rassistischen Motiven vorgeworfen. Der Jugendliche soll im Oktober in einem uniformähnlichen Anzug auf dem Pausenhof der Schule zwei Schüler mit Schlägen gegen Kopf und Körper verletzt haben. Sein Ziel war laut Anklage, Menschen mit islamischem Glauben und ausländischer Herkunft zu töten. Wegen des Alters des Angeklagten ist das gesamte Verfahren nicht öffentlich.

12.05.2026 07:02 / 1min

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