Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter
Sulzbach-Rosenberg: Schüler bauen ihren Mitbürgern bequeme Sitzbänke
Tanja Hugger, Oberpfalz: Schüler aus Sulzbach-Rosenberg haben ihrer Stadt mehr als 20 neue Sitzbänke gebaut. Sie stehen in einem Naherholungsgebiet. Das Schulprojekt im Fach Biologie stand unter dem Motto: Lernen, das Spuren hinterlässt, und dazu ist es auch noch bequem und lädt zum Verweilen ein. Für dieses Projekt wurden die Schüler mit dem P-Seminar-Preis 2025 ausgezeichnet.
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KI-Frühwarnsystem gegen Waldbrände: Test im Tennenloher Forst
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Große Waldbrände wie am Saurüsselkopf im Mai zeigen: Die Feuerwehr muss blitzschnell reagieren. Und Bayern wäre nicht Bayern, wenn es dafür nicht schon an cleveren Lösungen arbeiten würde. Auch im Tennenloher Forst bei Erlangen hat es im vergangenen Jahr über Wochen gebrannt. Forscher des Fraunhofer-Instituts in der Nähe haben ein KI-basiertes System entwickelt, das Waldbrände früher erkennen soll – SmartForestFire. Im Tennenloher Forst läuft aktuell ein Testlauf. Das System nutzt Kameras und Sensoren im Wald sowie Wetter- und Umweltdaten. Die Künstliche Intelligenz wertet alle Informationen aus und erkennt Rauch schnell und zuverlässig – sie unterscheidet zwischen Rauch, Wolken und anderen Störfaktoren. Noch ist SmartForestFire nicht im Echtbetrieb. Wenn sich das System bewährt, sollen Warnungen automatisiert an die Leitstelle in Nürnberg geschickt werden.
22.07.2026 16:12 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Große Waldbrände wie am Saurüsselkopf im Mai zeigen: Die Feuerwehr muss blitzschnell reagieren. Und Bayern wäre nicht Bayern, wenn es dafür nicht schon an cleveren Lösungen arbeiten würde. Auch im Tennenloher Forst bei Erlangen hat es im vergangenen Jahr über Wochen gebrannt. Forscher des Fraunhofer-Instituts in der Nähe haben ein KI-basiertes System entwickelt, das Waldbrände früher erkennen soll – SmartForestFire. Im Tennenloher Forst läuft aktuell ein Testlauf. Das System nutzt Kameras und Sensoren im Wald sowie Wetter- und Umweltdaten. Die Künstliche Intelligenz wertet alle Informationen aus und erkennt Rauch schnell und zuverlässig – sie unterscheidet zwischen Rauch, Wolken und anderen Störfaktoren. Noch ist SmartForestFire nicht im Echtbetrieb. Wenn sich das System bewährt, sollen Warnungen automatisiert an die Leitstelle in Nürnberg geschickt werden.
22.07.2026 16:12 / 1min
Bayreuth setzt Zusatzhinweise unter Straßenschilder
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bayreuth bereitet sich auf das Wagner-Jubiläum vor – 150 Jahre Festspiele, ein Grund zur Freud. Stadt und Festspielleitung setzen sich aber nicht nur mit dem Komponisten, sondern auch dem Antisemiten Richard Wagner auseinander. An den Schildern der Richard-Wagner-Straße steht nun der Zusatz: „Umstrittene Persönlichkeit aufgrund seiner antisemitischen Haltung“. Den gleichen Hinweis gibt es auch bei Cosima Wagner, die die Festspiele nach ihrem Mann Richard weiterführte und jüdische Sänger sowie Mitwirkende benachteiligt hat. Der Stadtrat wollte die Straßen nicht umbenennen, aber historisch einordnen.
22.07.2026 15:13 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bayreuth bereitet sich auf das Wagner-Jubiläum vor – 150 Jahre Festspiele, ein Grund zur Freud. Stadt und Festspielleitung setzen sich aber nicht nur mit dem Komponisten, sondern auch dem Antisemiten Richard Wagner auseinander. An den Schildern der Richard-Wagner-Straße steht nun der Zusatz: „Umstrittene Persönlichkeit aufgrund seiner antisemitischen Haltung“. Den gleichen Hinweis gibt es auch bei Cosima Wagner, die die Festspiele nach ihrem Mann Richard weiterführte und jüdische Sänger sowie Mitwirkende benachteiligt hat. Der Stadtrat wollte die Straßen nicht umbenennen, aber historisch einordnen.
22.07.2026 15:13 / 1min
Memminger und vier weitere bayerische Galeria-Filialen vor dem Aus?
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im Freistaat könnten mehrere Galeria-Filialen vor dem Aus stehen. Die Warenhauskette überprüft bundesweit 33 Standorte auf ihre Rentabilität – in Bayern trifft das Aschaffenburg, Bayreuth, München (Rotkreuzplatz), Würzburg und Memmingen. Galeria will mit den Vermietern über niedrigere Mieten und kleinere Flächen verhandeln; kommen keine tragfähigen Lösungen zustande, gilt die Zukunft der jeweiligen Filiale als gefährdet. In Memmingen macht die Galeria-Filiale rund ein Viertel der Verkaufsfläche in der Innenstadt aus und stand schon mehrfach auf der Kippe. Anders als die beiden anderen schwäbischen Filialen in Augsburg und Kempten blieb der Standort aber bisher bestehen.
22.07.2026 13:52 / 5h 54min
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im Freistaat könnten mehrere Galeria-Filialen vor dem Aus stehen. Die Warenhauskette überprüft bundesweit 33 Standorte auf ihre Rentabilität – in Bayern trifft das Aschaffenburg, Bayreuth, München (Rotkreuzplatz), Würzburg und Memmingen. Galeria will mit den Vermietern über niedrigere Mieten und kleinere Flächen verhandeln; kommen keine tragfähigen Lösungen zustande, gilt die Zukunft der jeweiligen Filiale als gefährdet. In Memmingen macht die Galeria-Filiale rund ein Viertel der Verkaufsfläche in der Innenstadt aus und stand schon mehrfach auf der Kippe. Anders als die beiden anderen schwäbischen Filialen in Augsburg und Kempten blieb der Standort aber bisher bestehen.
22.07.2026 13:52 / 5h 54min
Reaktionen auf wohl antisemitischen Angriff in Höchberg
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Nach dem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen 65-Jährigen in Höchberg bei Würzburg warnt der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, dass Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zunehmend zur Normalität wird. Die Zahl antisemitischer Vorfälle liege auf Rekordniveau, eine Trendumkehr werde der gesamten Gesellschaft große Anstrengungen abverlangen. Schuster, der selbst aus Würzburg stammt, ist wie viele in der Stadt bestürzt. Auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Würzburg und Oberbürgermeister Martin Heilig verurteilten den Angriff scharf. Ein 20-jähriger Syrer soll den 65-Jährigen, der eine Israelfahne an der Jacke trug, brutal zusammengeschlagen haben. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und einen Wirbelbruch und wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.
22.07.2026 11:30 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Nach dem mutmaßlich antisemitischen Angriff auf einen 65-Jährigen in Höchberg bei Würzburg warnt der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, dass Gewalt gegen Jüdinnen und Juden zunehmend zur Normalität wird. Die Zahl antisemitischer Vorfälle liege auf Rekordniveau, eine Trendumkehr werde der gesamten Gesellschaft große Anstrengungen abverlangen. Schuster, der selbst aus Würzburg stammt, ist wie viele in der Stadt bestürzt. Auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Würzburg und Oberbürgermeister Martin Heilig verurteilten den Angriff scharf. Ein 20-jähriger Syrer soll den 65-Jährigen, der eine Israelfahne an der Jacke trug, brutal zusammengeschlagen haben. Das Opfer erlitt Kopfverletzungen und einen Wirbelbruch und wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.
22.07.2026 11:30 / 1min
Kitzingen: Millionen historische Dokumente sind umgezogen
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Umzüge sind anstrengend und dieser erst recht: Millionen Aktenordner, Kisten und sicher verpackte, teils mittelalterliche Urkunden sind von Würzburg nach Kitzingen umgezogen – ins neue Staatsarchiv. Hier können sie besser und platzsparender aufbewahrt werden als vorher auf der Festung Marienberg. Es geht um rund 30-tausend laufende Meter – dreißig Kilometer - historische Urkunden, Bücher und Akten von Polizei, Gerichten oder Behörden. Das Haus bietet außerdem Platz für Veranstaltungen, Ausstellungen, moderne Büroräume und einen Lesesaal für Forschende und Bürger. Laut dem Bauamt Würzburg wurden die Kosten für das 75-Millionen-Euro-Projekt eingehalten.
22.07.2026 10:40 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Umzüge sind anstrengend und dieser erst recht: Millionen Aktenordner, Kisten und sicher verpackte, teils mittelalterliche Urkunden sind von Würzburg nach Kitzingen umgezogen – ins neue Staatsarchiv. Hier können sie besser und platzsparender aufbewahrt werden als vorher auf der Festung Marienberg. Es geht um rund 30-tausend laufende Meter – dreißig Kilometer - historische Urkunden, Bücher und Akten von Polizei, Gerichten oder Behörden. Das Haus bietet außerdem Platz für Veranstaltungen, Ausstellungen, moderne Büroräume und einen Lesesaal für Forschende und Bürger. Laut dem Bauamt Würzburg wurden die Kosten für das 75-Millionen-Euro-Projekt eingehalten.
22.07.2026 10:40 / 1min
Spuren im südlichen Oberallgäu: Experten prüfen, ob ein Bär unterwegs ist
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im südlichen Oberallgäu könnte ein Bär unterwegs sein. Das Landesamt für Umwelt prüft derzeit Kotproben aus dem Raum Sonthofen, die möglicherweise von einem Bären stammen – eine genetische Analyse wurde per Eilauftrag gestartet, die Umgebung wird nach weiteren Hinweisen abgesucht. Landwirten wird geraten, ihre Tiere nachts in den Stall zu holen und Herdenschutzmaßnahmen zu ergreifen, Wanderer und Ausflügler sollen keine Essensreste oder Müll in der Natur zurücklassen. Zuletzt wurde 2023 ein Bär im Landkreis Oberallgäu nachgewiesen.
22.07.2026 07:39 / 5h 54min
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im südlichen Oberallgäu könnte ein Bär unterwegs sein. Das Landesamt für Umwelt prüft derzeit Kotproben aus dem Raum Sonthofen, die möglicherweise von einem Bären stammen – eine genetische Analyse wurde per Eilauftrag gestartet, die Umgebung wird nach weiteren Hinweisen abgesucht. Landwirten wird geraten, ihre Tiere nachts in den Stall zu holen und Herdenschutzmaßnahmen zu ergreifen, Wanderer und Ausflügler sollen keine Essensreste oder Müll in der Natur zurücklassen. Zuletzt wurde 2023 ein Bär im Landkreis Oberallgäu nachgewiesen.
22.07.2026 07:39 / 5h 54min