Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter
"Bavarian Wildfire Taskforce": So soll sich Bayern gegen Katastrophen wappnen
Stefan Mack, Landespolitik: Der Freistaat muss sich besser gegen Waldbrände wappnen. Das fordert die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Dafür soll es eine neue Spezialeinheit geben. Einen Namen hat sich die SPD auch überlegt: die Bavarian Wildfire Taskforce. Die innenpolitische Sprecherin Christian Feichtmeier schlägt drei Standorte vor: Im Frankenwald, im Bayerischen Wald und im Alpenraum. Zur Ausrüstung der Spezialeinheiten sollen auch KI-gestützte Früherkennungssysteme und Drohnen gehören. Auch für den Hochwasserschutz sieht die SPD noch Handlungsbedarf, da die Bilanz des Hochwassereinsatzes vom Juni 2024 in Schwaben sowie Ober- und Niederbayern gemischt ausgefallen sei. «Zwar wurde vieles angestoßen. Nach wie vor aber dauert vieles wegen komplizierter Förderstrukturen, Personalmangel und ausufernder Planungs-Bürokratie zu lang. Bayern muss schneller, koordinierter und vorausschauender handeln», sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna Rasehorn.
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Auch in Franken: Großer Run auf Meisterkurse
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Meisterkurse sind in ganz Bayern enorm gefragt. Auch in Franken möchten viele Handwerker ihren Meister machen – und müssen zum Teil lange darauf warten. Die Handwerkskammern freuen sich darüber, dass junge Menschen höhere Qualifikationen anstreben. Zwei Faktoren spielen dabei eine große Rolle, so Rainer-Johannes Wolf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken: „Die Bundesförderung für Meisterkurse und die bayerische Meisterprämie nehmen vielen Gesellen den finanziellen Druck. Aber es steckt vor allem echte Eigenmotivation dahinter – viele wollen nach der Ausbildung einfach mehr.“ Besonders begehrt sind die Kurse für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: In Oberfranken kommt es zu Wartezeiten von bis zu fünf Jahren. In Mittelfranken wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Kurse für Kälte- und Klimatechnik eingeführt. Aufstocken ist aber nicht einfach, weil die Kapazitäten an Lehrwerkstätten, Maschinen und vor allem an Fachleuten, die unterrichten, begrenzt sind.
11.06.2026 11:03 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Meisterkurse sind in ganz Bayern enorm gefragt. Auch in Franken möchten viele Handwerker ihren Meister machen – und müssen zum Teil lange darauf warten. Die Handwerkskammern freuen sich darüber, dass junge Menschen höhere Qualifikationen anstreben. Zwei Faktoren spielen dabei eine große Rolle, so Rainer-Johannes Wolf, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken: „Die Bundesförderung für Meisterkurse und die bayerische Meisterprämie nehmen vielen Gesellen den finanziellen Druck. Aber es steckt vor allem echte Eigenmotivation dahinter – viele wollen nach der Ausbildung einfach mehr.“ Besonders begehrt sind die Kurse für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: In Oberfranken kommt es zu Wartezeiten von bis zu fünf Jahren. In Mittelfranken wurden im vergangenen Jahr zusätzliche Kurse für Kälte- und Klimatechnik eingeführt. Aufstocken ist aber nicht einfach, weil die Kapazitäten an Lehrwerkstätten, Maschinen und vor allem an Fachleuten, die unterrichten, begrenzt sind.
11.06.2026 11:03 / 1min
Züge rund um Augsburg: Deshalb wird es gerade oft richtig voll
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Rund um Augsburg sind die Regionalzüge gerade voller als sonst. Grund sind technische Probleme beim Bahnunternehmen Arverio. Das Unternehmen setzt deshalb aktuell im Augsburger Netz öfter kürzere Züge mit weniger Waggons ein als üblich. Arverio entschuldigt sich bei seinen Fahrgästen und arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Zum Augsburger Netz von Arverio Bayern gehören die Strecken von München über Augsburg nach Ulm, Würzburg und Aalen.
11.06.2026 10:31 / 1min
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Rund um Augsburg sind die Regionalzüge gerade voller als sonst. Grund sind technische Probleme beim Bahnunternehmen Arverio. Das Unternehmen setzt deshalb aktuell im Augsburger Netz öfter kürzere Züge mit weniger Waggons ein als üblich. Arverio entschuldigt sich bei seinen Fahrgästen und arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Probleme so schnell wie möglich zu beheben. Zum Augsburger Netz von Arverio Bayern gehören die Strecken von München über Augsburg nach Ulm, Würzburg und Aalen.
11.06.2026 10:31 / 1min
Vorsicht Eichenprozessionsspinner: Es gibt deutlich mehr Raupen
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In diesem Jahr gibt es besonders viele Eichenprozessionsspinner und sie treten auch besonders früh auf. Mehrere Städte in Franken und auch die Autobahn GmbH werden schon aktiv. Denn die Raupen entwickeln kleine Brennhaare, die bei Menschen Hautreizungen, Atemprobleme oder sogar allergische Reaktionen auslösen können. In Oberfranken entfernen Autobahnmitarbeiter z.B. auf der A73 zwischen Möhrendorf und Breitengüßbach die Raupen des Eichenprozessionsspinners samt ihrer auffälligen Gespinste. In Coburg saugt das Grünflächenamt befallene Baumkronen vor allem in Parks und nahe Spielplätzen mit Spezialgeräten ab. Auch in Würzburg und Schwabach gibt es in diesem Jahr deutlich mehr Eichenprozessionsspinner als im vergangenen Jahr.
11.06.2026 05:30 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In diesem Jahr gibt es besonders viele Eichenprozessionsspinner und sie treten auch besonders früh auf. Mehrere Städte in Franken und auch die Autobahn GmbH werden schon aktiv. Denn die Raupen entwickeln kleine Brennhaare, die bei Menschen Hautreizungen, Atemprobleme oder sogar allergische Reaktionen auslösen können. In Oberfranken entfernen Autobahnmitarbeiter z.B. auf der A73 zwischen Möhrendorf und Breitengüßbach die Raupen des Eichenprozessionsspinners samt ihrer auffälligen Gespinste. In Coburg saugt das Grünflächenamt befallene Baumkronen vor allem in Parks und nahe Spielplätzen mit Spezialgeräten ab. Auch in Würzburg und Schwabach gibt es in diesem Jahr deutlich mehr Eichenprozessionsspinner als im vergangenen Jahr.
11.06.2026 05:30 / 1min
Das ändert sich bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse
Stefan Mack, Landespolitik: Der Freistaat will die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse vereinfachen. Das hat das Kabinett beschlossen. Flexibler, schneller und einfacher soll's werden. Zum Beispiel müssen Unterlagen auf Englisch nicht mehr ins Deutsche übersetzt werden. Und: In Zukunft können ausländische Fachkräfte mit anerkanntem Abschluss auch in anderen qualifizierten Berufen arbeiten. Also zum Beispiel kann eine Krankenschwester auch als Altenpflegerin arbeiten. Das alles soll gegen den Fachkräftemangel helfen, sagt Staatskanzleichef Herrmann.
10.06.2026 15:00 / 1min
Stefan Mack, Landespolitik: Der Freistaat will die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse vereinfachen. Das hat das Kabinett beschlossen. Flexibler, schneller und einfacher soll's werden. Zum Beispiel müssen Unterlagen auf Englisch nicht mehr ins Deutsche übersetzt werden. Und: In Zukunft können ausländische Fachkräfte mit anerkanntem Abschluss auch in anderen qualifizierten Berufen arbeiten. Also zum Beispiel kann eine Krankenschwester auch als Altenpflegerin arbeiten. Das alles soll gegen den Fachkräftemangel helfen, sagt Staatskanzleichef Herrmann.
10.06.2026 15:00 / 1min
Ausbildung gesucht? Die Chancen stehen gut!
Felix Roderer, Oberbayern: Heute am Tag der Ausbildung gibt's gleich mal für eine gute Nachricht für alle, die noch eine suchen! In Bayern haben Jugendliche weiter gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Auf jede Bewerbung kommen im Schnitt circa 1,4 offene Ausbildungsstellen. Das sagen die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände. Das heißt: Auch wenn's den Unternehmen bei uns oft gerade nicht so gut geht, nehmen sie Geld in die Hand, um in die Karriereperspektiven junger Menschen zu investieren. Wer sich für bestimmte Jobs interessiert, kann sich auch erstmal auf Bayerns größter Praktikumsbörse „Sprungbrett Bayern“ umschauen. Über 6.000 Firmen bieten dort für Schülerinnen und Schüler Praktika an.
10.06.2026 14:00
Felix Roderer, Oberbayern: Heute am Tag der Ausbildung gibt's gleich mal für eine gute Nachricht für alle, die noch eine suchen! In Bayern haben Jugendliche weiter gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Auf jede Bewerbung kommen im Schnitt circa 1,4 offene Ausbildungsstellen. Das sagen die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände. Das heißt: Auch wenn's den Unternehmen bei uns oft gerade nicht so gut geht, nehmen sie Geld in die Hand, um in die Karriereperspektiven junger Menschen zu investieren. Wer sich für bestimmte Jobs interessiert, kann sich auch erstmal auf Bayerns größter Praktikumsbörse „Sprungbrett Bayern“ umschauen. Über 6.000 Firmen bieten dort für Schülerinnen und Schüler Praktika an.
10.06.2026 14:00
"Bavarian Wildfire Taskforce": So soll sich Bayern gegen Katastrophen wappnen
Stefan Mack, Landespolitik: Der Freistaat muss sich besser gegen Waldbrände wappnen. Das fordert die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Dafür soll es eine neue Spezialeinheit geben. Einen Namen hat sich die SPD auch überlegt: die Bavarian Wildfire Taskforce. Die innenpolitische Sprecherin Christian Feichtmeier schlägt drei Standorte vor: Im Frankenwald, im Bayerischen Wald und im Alpenraum. Zur Ausrüstung der Spezialeinheiten sollen auch KI-gestützte Früherkennungssysteme und Drohnen gehören. Auch für den Hochwasserschutz sieht die SPD noch Handlungsbedarf, da die Bilanz des Hochwassereinsatzes vom Juni 2024 in Schwaben sowie Ober- und Niederbayern gemischt ausgefallen sei. «Zwar wurde vieles angestoßen. Nach wie vor aber dauert vieles wegen komplizierter Förderstrukturen, Personalmangel und ausufernder Planungs-Bürokratie zu lang. Bayern muss schneller, koordinierter und vorausschauender handeln», sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna Rasehorn.
10.06.2026 13:00 / 1min
Stefan Mack, Landespolitik: Der Freistaat muss sich besser gegen Waldbrände wappnen. Das fordert die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Dafür soll es eine neue Spezialeinheit geben. Einen Namen hat sich die SPD auch überlegt: die Bavarian Wildfire Taskforce. Die innenpolitische Sprecherin Christian Feichtmeier schlägt drei Standorte vor: Im Frankenwald, im Bayerischen Wald und im Alpenraum. Zur Ausrüstung der Spezialeinheiten sollen auch KI-gestützte Früherkennungssysteme und Drohnen gehören. Auch für den Hochwasserschutz sieht die SPD noch Handlungsbedarf, da die Bilanz des Hochwassereinsatzes vom Juni 2024 in Schwaben sowie Ober- und Niederbayern gemischt ausgefallen sei. «Zwar wurde vieles angestoßen. Nach wie vor aber dauert vieles wegen komplizierter Förderstrukturen, Personalmangel und ausufernder Planungs-Bürokratie zu lang. Bayern muss schneller, koordinierter und vorausschauender handeln», sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Anna Rasehorn.
10.06.2026 13:00 / 1min