Zum Hauptinhalt springen
Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Cannabis-Legalisierung komplett zurücknehmen? Das fordert Ministerin Gerlach:

Stefan Mack, Landespolitik: Heute ist der internationale Weltdrogentag. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach geht's dabei auch um Cannabis. Sie fordert, dass die Legalisierung von Cannabis komplett zurückgenommen wird. Gerlach sagt, vor allem für junge Menschen gibt's dadurch ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und auch die Gehirnentwicklung könne beeinträchtigt werden. Bayern stecke deshalb Millionen in die Suchtprävention und die Aufklärung von Risiken. Andere wollen an der Legalisierung festhalten: Die Grünen im Landtag sprechen von einem Erfolg. Die Legalisierung habe Justiz und Polizei entlastet.

Inhalt teilen:

Ausbau Ja oder Nein: Bürgerentscheid zum Frankenschnellweg

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Nürnberg steht am Sonntag (28.06.2026) eine spannende Verkehrsentscheidung an: Bürgerinnen und Bürger stimmen darüber ab, ob der geplante Ausbau des Frankenschnellwegs gestoppt oder weiterverfolgt werden soll. Das Projekt spaltet seit Jahren die Stadt. Der Frankenschnellweg ist die innerstädtische Verlängerung der A73 und gilt als wichtig, aber auch stauanfällige Verkehrsachse. Täglich fahren dort laut Stadt rund 60.000 Fahrzeuge, an mehreren Ampelkreuzungen staut es sich regelmäßig. Die Stadt will die Strecke kreuzungsfrei ausbauen – Herzstück ist ein 1,8 Kilometer lange Tunnel. Die Kosten werden auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt, ein Großteil davon soll vom Freistaat kommen. Die Gegner halten das für zu teuer und nicht mehr zeitgemäß. Sie befürchten, dass der Ausbau noch mehr Durchgangs- und Schwerlastverkehr von den umliegenden Auobahnen anlockt. Schon jetzt kürzen viele über den Frankenschnellweg ab, so die Vorsitzende Brigitte Sesselbacher. Aus ihrer Sicht braucht es ein Verkehrskonzept für weniger Verkehr. Beim Bürgerentscheid gilt: Wer den Ausbau stoppen will, stimmt mit „Ja“, wer ihn weiterverfolgen möchte, kreuzt „Nein“ an. Viele haben bereits per Brief abgestimmt.

26.06.2026 16:21 / 2min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Nürnberg steht am Sonntag (28.06.2026) eine spannende Verkehrsentscheidung an: Bürgerinnen und Bürger stimmen darüber ab, ob der geplante Ausbau des Frankenschnellwegs gestoppt oder weiterverfolgt werden soll. Das Projekt spaltet seit Jahren die Stadt. Der Frankenschnellweg ist die innerstädtische Verlängerung der A73 und gilt als wichtig, aber auch stauanfällige Verkehrsachse. Täglich fahren dort laut Stadt rund 60.000 Fahrzeuge, an mehreren Ampelkreuzungen staut es sich regelmäßig. Die Stadt will die Strecke kreuzungsfrei ausbauen – Herzstück ist ein 1,8 Kilometer lange Tunnel. Die Kosten werden auf etwa eine Milliarde Euro geschätzt, ein Großteil davon soll vom Freistaat kommen. Die Gegner halten das für zu teuer und nicht mehr zeitgemäß. Sie befürchten, dass der Ausbau noch mehr Durchgangs- und Schwerlastverkehr von den umliegenden Auobahnen anlockt. Schon jetzt kürzen viele über den Frankenschnellweg ab, so die Vorsitzende Brigitte Sesselbacher. Aus ihrer Sicht braucht es ein Verkehrskonzept für weniger Verkehr. Beim Bürgerentscheid gilt: Wer den Ausbau stoppen will, stimmt mit „Ja“, wer ihn weiterverfolgen möchte, kreuzt „Nein“ an. Viele haben bereits per Brief abgestimmt.

26.06.2026 16:21 / 2min

Cannabis-Legalisierung komplett zurücknehmen? Das fordert Ministerin Gerlach:

Stefan Mack, Landespolitik: Heute ist der internationale Weltdrogentag. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach geht's dabei auch um Cannabis. Sie fordert, dass die Legalisierung von Cannabis komplett zurückgenommen wird. Gerlach sagt, vor allem für junge Menschen gibt's dadurch ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und auch die Gehirnentwicklung könne beeinträchtigt werden. Bayern stecke deshalb Millionen in die Suchtprävention und die Aufklärung von Risiken. Andere wollen an der Legalisierung festhalten: Die Grünen im Landtag sprechen von einem Erfolg. Die Legalisierung habe Justiz und Polizei entlastet.

26.06.2026 16:00

Stefan Mack, Landespolitik: Heute ist der internationale Weltdrogentag. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach geht's dabei auch um Cannabis. Sie fordert, dass die Legalisierung von Cannabis komplett zurückgenommen wird. Gerlach sagt, vor allem für junge Menschen gibt's dadurch ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und auch die Gehirnentwicklung könne beeinträchtigt werden. Bayern stecke deshalb Millionen in die Suchtprävention und die Aufklärung von Risiken. Andere wollen an der Legalisierung festhalten: Die Grünen im Landtag sprechen von einem Erfolg. Die Legalisierung habe Justiz und Polizei entlastet.

26.06.2026 16:00

Fernpass-Demo legt Urlaubsroute lahm

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Nach der großen Brenner-Blockade Ende Mai wird jetzt die nächste wichtige Alpenroute in Tirol gesperrt. Über den Fernpass zu fahren, ist morgen Vormittag keine gute Idee: Zwischen Füssen/Reutte und Nassereith geht von 10 bis 12 Uhr gar nichts. Die Sperre fällt genau in den Ferienstart in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Allgäuer Polizei rät, auf nicht unbedingt nötige Fahrten Richtung Tirol zu verzichten, der ADAC empfiehlt: Wenn man fahren muss, dann lieber sehr früh starten. Als großräumige Alternativen gelten vor allem die Strecke über die A96 und die österreichische A14 Richtung Arlberg sowie die Route über A8, A93 und die Inntalautobahn A12 – allerdings kann es auch dort voll werden. Mit der Demo protestieren Anwohner gegen die Verkehrsflut am Fernpass und geplante Tunnelprojekte.

26.06.2026 15:35 / 5h 54min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Nach der großen Brenner-Blockade Ende Mai wird jetzt die nächste wichtige Alpenroute in Tirol gesperrt. Über den Fernpass zu fahren, ist morgen Vormittag keine gute Idee: Zwischen Füssen/Reutte und Nassereith geht von 10 bis 12 Uhr gar nichts. Die Sperre fällt genau in den Ferienstart in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Allgäuer Polizei rät, auf nicht unbedingt nötige Fahrten Richtung Tirol zu verzichten, der ADAC empfiehlt: Wenn man fahren muss, dann lieber sehr früh starten. Als großräumige Alternativen gelten vor allem die Strecke über die A96 und die österreichische A14 Richtung Arlberg sowie die Route über A8, A93 und die Inntalautobahn A12 – allerdings kann es auch dort voll werden. Mit der Demo protestieren Anwohner gegen die Verkehrsflut am Fernpass und geplante Tunnelprojekte.

26.06.2026 15:35 / 5h 54min

Hotspot Hauptbahnhof: Weitere Festnahmen nach Sexual- und Drogendelikten

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Nürnberg geht die Polizei weiter gegen Sexualstraftaten und Drogenhandel rund um den Hauptbahnhof vor. Die Sondereinheit „EKO Kajal“ hat zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Die beiden Männer sind 18 und 26 Jahre alt und kommen aus Pakistan. Spezialeinheiten nahmen den 18-Jährigen in einer Gemeinschaftsunterkunft in Fürth fest, den 26-Jährigen in einem Einkaufszentrum in Erlangen. Beide waren bereits per Haftbefehl gesucht. Sie sollen Drogen vor allem an junge Mädchen verkauft haben. Dem Jüngeren wird auch Vergewaltigung vorgeworfen. Im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs häufen sich seit einiger Zeit Fälle, in denen mutmaßliche Dealer Mädchen und junge Frauen ansprechen, bedrängen und ihnen Drogen anbieten. Seit Die Mitte Mai gibt es die „EKO Kajal“. Seitdem wurden insgesamt acht Verdächtige festgenommen.

26.06.2026 14:02 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Nürnberg geht die Polizei weiter gegen Sexualstraftaten und Drogenhandel rund um den Hauptbahnhof vor. Die Sondereinheit „EKO Kajal“ hat zwei weitere Tatverdächtige festgenommen. Die beiden Männer sind 18 und 26 Jahre alt und kommen aus Pakistan. Spezialeinheiten nahmen den 18-Jährigen in einer Gemeinschaftsunterkunft in Fürth fest, den 26-Jährigen in einem Einkaufszentrum in Erlangen. Beide waren bereits per Haftbefehl gesucht. Sie sollen Drogen vor allem an junge Mädchen verkauft haben. Dem Jüngeren wird auch Vergewaltigung vorgeworfen. Im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofs häufen sich seit einiger Zeit Fälle, in denen mutmaßliche Dealer Mädchen und junge Frauen ansprechen, bedrängen und ihnen Drogen anbieten. Seit Die Mitte Mai gibt es die „EKO Kajal“. Seitdem wurden insgesamt acht Verdächtige festgenommen.

26.06.2026 14:02 / 1min

Flüsse in Bayern ächzen unter der Hitze: mit ersten Folgen

Tanja Hugger, Niederbayern: Die Hitze der letzten Tage hat auch die Wassertemperaturen in unseren Flüssen stark ansteigen lassen, mit ersten Folgen. In der Ilz kommen vermehrt Blaualgen vor, und zwar im Bereich des Halser Stausees. Dazu ist das Wasser trüb. Diese Blaualgen sind eigentlich Bakterien, die gesundheitsschädigend sein können. Auch die Donau ächzt unter der Hitze. Bei Deggendorf hat das Wasser gerade 27 Grad, und es soll noch wärmer werden. Für Fische und Pflanzen bedeutet das Stress. Denn damit ist weniger Sauerstoff im Wasser Deshalb sind gerade z.B. Bagger-und Schlammarbeiten in der Donau verboten.

26.06.2026 12:15 / 1min

Tanja Hugger, Niederbayern: Die Hitze der letzten Tage hat auch die Wassertemperaturen in unseren Flüssen stark ansteigen lassen, mit ersten Folgen. In der Ilz kommen vermehrt Blaualgen vor, und zwar im Bereich des Halser Stausees. Dazu ist das Wasser trüb. Diese Blaualgen sind eigentlich Bakterien, die gesundheitsschädigend sein können. Auch die Donau ächzt unter der Hitze. Bei Deggendorf hat das Wasser gerade 27 Grad, und es soll noch wärmer werden. Für Fische und Pflanzen bedeutet das Stress. Denn damit ist weniger Sauerstoff im Wasser Deshalb sind gerade z.B. Bagger-und Schlammarbeiten in der Donau verboten.

26.06.2026 12:15 / 1min

Wegen Trockenheit: Viele Johannis- und Sonnwendfeuer abgesagt

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Wegen der anhaltenden Trockenheit ist bei jedem Feuer im Freien derzeit besondere Vorsicht geboten. In mehreren Regionen Frankens werden deshalb Johannis- und Sonnwendfeuer in diesem Jahr gestrichen. In Stadt und Landkreis Erlangen sowie in Würzburg wurde eine ganze Reihe von Feuern abgesagt. Auch das geplante Ballonglühen im Aischgrund in Heßdorf am Abend findet nicht statt – die Gemeinde will kein zusätzliches Risiko eingehen. In Estenfeld (Landkreis Würzburg) hat sich die Gemeinde hingegen für eine abgespeckte Variante entschieden: Das Jhannisfeuer fällt kleiner aus, die Familienparty der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) findet trotzdem statt. In einigen Regionen – etwa im Landkreis Hof – gelten aktuell sogar generelle Feuerverbote. Grillen ist davon nicht betroffen, solange man das Feuer immer gut im Blick hat.

26.06.2026 11:50 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Wegen der anhaltenden Trockenheit ist bei jedem Feuer im Freien derzeit besondere Vorsicht geboten. In mehreren Regionen Frankens werden deshalb Johannis- und Sonnwendfeuer in diesem Jahr gestrichen. In Stadt und Landkreis Erlangen sowie in Würzburg wurde eine ganze Reihe von Feuern abgesagt. Auch das geplante Ballonglühen im Aischgrund in Heßdorf am Abend findet nicht statt – die Gemeinde will kein zusätzliches Risiko eingehen. In Estenfeld (Landkreis Würzburg) hat sich die Gemeinde hingegen für eine abgespeckte Variante entschieden: Das Jhannisfeuer fällt kleiner aus, die Familienparty der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) findet trotzdem statt. In einigen Regionen – etwa im Landkreis Hof – gelten aktuell sogar generelle Feuerverbote. Grillen ist davon nicht betroffen, solange man das Feuer immer gut im Blick hat.

26.06.2026 11:50 / 1min