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Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Cannabis-Legalisierung komplett zurücknehmen? Das fordert Ministerin Gerlach:

Stefan Mack, Landespolitik: Heute ist der internationale Weltdrogentag. Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach geht's dabei auch um Cannabis. Sie fordert, dass die Legalisierung von Cannabis komplett zurückgenommen wird. Gerlach sagt, vor allem für junge Menschen gibt's dadurch ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen und auch die Gehirnentwicklung könne beeinträchtigt werden. Bayern stecke deshalb Millionen in die Suchtprävention und die Aufklärung von Risiken. Andere wollen an der Legalisierung festhalten: Die Grünen im Landtag sprechen von einem Erfolg. Die Legalisierung habe Justiz und Polizei entlastet.

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Landkreis verpflichtet Bürger zum Wassersparen

Tanja Hugger, Niederbayern: Wegen des extrem niedrigen Wasserstands hat das Landratsamt Passau die Regeln für die Wasserentnahme deutlich verschärft. Ab sofort ist es im gesamten Landkreis verboten, Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz oder aus dem Grundwasser für bestimmte Zwecke zu nutzen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die knappen Wasserressourcen zu schützen und dauerhafte Schäden zu vermeiden. Die Allgemeinverfügung umfasst insbesondere folgende Bereiche: Es ist nicht mehr erlaubt, private Pools, Springbrunnen und Wasserbehälter zu befüllen oder zu betreiben. Außerdem ist das Bewässern, Gießen und Beregnen von Gehölzen, Hecken und Stauden in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr in privaten Haus-, Klein- und Schrebergärten untersagt; hiervon ausgenommen sind lediglich Friedhöfe. Beete in privaten Gärten dürfen zwischen 9 und 19 Uhr nicht bewässert werden. Ebenso verboten ist die Bewässerung und Beregnung von Rasenflächen sowie von Golf- und Sportplätzen. Fahrzeuge dürfen außerhalb gewerblicher Waschanlagen nicht mehr gewaschen werden; eine Ausnahme gilt nur für Einsatzfahrzeuge. Das Befeuchten von Baustraßen und Baustellen zur Staubminderung ist nur dann zulässig, wenn es von Behörden ausdrücklich vorgeschrieben wurde. Darüber hinaus ist es Privatpersonen untersagt, Terrassen, Wände, Dächer, Straßen sowie Hof- und Wegflächen abzuspritzen oder zu bewässern. Dieses Verbot gilt sowohl für erlaubnisfreie als auch für bereits genehmigte Grundwasserentnahmen. Das Verbot ist zunächst bis zum 15.09.2026 befristet.

14.08.2026 10:05 / 5h 54min

Tanja Hugger, Niederbayern: Wegen des extrem niedrigen Wasserstands hat das Landratsamt Passau die Regeln für die Wasserentnahme deutlich verschärft. Ab sofort ist es im gesamten Landkreis verboten, Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz oder aus dem Grundwasser für bestimmte Zwecke zu nutzen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die knappen Wasserressourcen zu schützen und dauerhafte Schäden zu vermeiden. Die Allgemeinverfügung umfasst insbesondere folgende Bereiche: Es ist nicht mehr erlaubt, private Pools, Springbrunnen und Wasserbehälter zu befüllen oder zu betreiben. Außerdem ist das Bewässern, Gießen und Beregnen von Gehölzen, Hecken und Stauden in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr in privaten Haus-, Klein- und Schrebergärten untersagt; hiervon ausgenommen sind lediglich Friedhöfe. Beete in privaten Gärten dürfen zwischen 9 und 19 Uhr nicht bewässert werden. Ebenso verboten ist die Bewässerung und Beregnung von Rasenflächen sowie von Golf- und Sportplätzen. Fahrzeuge dürfen außerhalb gewerblicher Waschanlagen nicht mehr gewaschen werden; eine Ausnahme gilt nur für Einsatzfahrzeuge. Das Befeuchten von Baustraßen und Baustellen zur Staubminderung ist nur dann zulässig, wenn es von Behörden ausdrücklich vorgeschrieben wurde. Darüber hinaus ist es Privatpersonen untersagt, Terrassen, Wände, Dächer, Straßen sowie Hof- und Wegflächen abzuspritzen oder zu bewässern. Dieses Verbot gilt sowohl für erlaubnisfreie als auch für bereits genehmigte Grundwasserentnahmen. Das Verbot ist zunächst bis zum 15.09.2026 befristet.

14.08.2026 10:05 / 5h 54min

Anwohner sollen für uralte Straßen zahlen - Koalition ist sich weiter uneinig

Stefan Mack, Landespolitik: Die bayerische Regierungskoalition streitet weiter über die Erschließungsbeiträge. Immer wieder kommt es im Freistaat vor, dass Anwohner tausende Euro zahlen sollen für die angeblich erstmalige Erschließung ihrer Straße, obwohl es die Straße schon seit Jahrzehnten gibt. Die Freien Wähler wollen dem einen Riegel vorschieben, die CSU stellt sich aber quer. Florian Streibl von den Freien Wählern sagt uns: "Das ist ein großes Potenzial für Ärger vor Ort und wir wollen diesen Ärger vermeiden. Also ich denke, wir sind weiter in der Diskussion. Von daher denken wir, das ist ein lösbares Problem, aber da haben wir noch unterschiedliche Sichtweisen." Gibt's keine Lösung, könnte das Thema auch im nächsten Wahlkampf eine große Rolle spielen.

14.08.2026 09:30 / 1min

Stefan Mack, Landespolitik: Die bayerische Regierungskoalition streitet weiter über die Erschließungsbeiträge. Immer wieder kommt es im Freistaat vor, dass Anwohner tausende Euro zahlen sollen für die angeblich erstmalige Erschließung ihrer Straße, obwohl es die Straße schon seit Jahrzehnten gibt. Die Freien Wähler wollen dem einen Riegel vorschieben, die CSU stellt sich aber quer. Florian Streibl von den Freien Wählern sagt uns: "Das ist ein großes Potenzial für Ärger vor Ort und wir wollen diesen Ärger vermeiden. Also ich denke, wir sind weiter in der Diskussion. Von daher denken wir, das ist ein lösbares Problem, aber da haben wir noch unterschiedliche Sichtweisen." Gibt's keine Lösung, könnte das Thema auch im nächsten Wahlkampf eine große Rolle spielen.

14.08.2026 09:30 / 1min

Mehr Hitze, weniger Wasser: Warum in Bayern jetzt Melonen wachsen

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Dieser Sommer zeigt es noch einmal deutlich: Das Wetter verändert sich - und viele Landwirte in Bayern reagieren darauf. Auf immer mehr Feldern wachsen inzwischen Pflanzen, die man eher aus wärmeren Ländern kennt. In der Bergtheimer Muldein Unterfranken wachsen zum Beispiel auf immer mehr Feldern Wassermelonen. Die Früchte kommen mit Hitze gut zurecht und brauchen nach Angaben der Landwirte auch weniger Wasser als manches heimische Gemüse - zum Beispiel Gurken. Biobauer Konrad aus Hausen bei Würzburg baut Melonen inzwischen im dritten Jahr an und rechnet, dass er rund 40 Tonnen ernten kann. Er ist nicht der einzie Melonenanbaue in der Bergtheimer Mulde, einer der trocknsten Gegenden Bayerns.

13.08.2026 16:40 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Dieser Sommer zeigt es noch einmal deutlich: Das Wetter verändert sich - und viele Landwirte in Bayern reagieren darauf. Auf immer mehr Feldern wachsen inzwischen Pflanzen, die man eher aus wärmeren Ländern kennt. In der Bergtheimer Muldein Unterfranken wachsen zum Beispiel auf immer mehr Feldern Wassermelonen. Die Früchte kommen mit Hitze gut zurecht und brauchen nach Angaben der Landwirte auch weniger Wasser als manches heimische Gemüse - zum Beispiel Gurken. Biobauer Konrad aus Hausen bei Würzburg baut Melonen inzwischen im dritten Jahr an und rechnet, dass er rund 40 Tonnen ernten kann. Er ist nicht der einzie Melonenanbaue in der Bergtheimer Mulde, einer der trocknsten Gegenden Bayerns.

13.08.2026 16:40 / 1min

Bauarbeiten bremsen Züge zwischen München und Lindau aus

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Auf der Bahnstrecke München–Buchloe–Memmingen–Lindau müssen sich Fahrgäste in den nächsten Monaten auf viele Einschränkungen einstellen. Grund sind zahlreiche Baustellen. Ab sofort bis Mitte November gibt es fast täglich irgendwo auf der Strecke Sperrungen, warnt das Bahnunternehmen Arverio. Züge fallen teils aus oder werden durch Busse ersetzt – heute und morgen zum Beispiel zu Randzeiten zwischen Lindau und Memmingen. Besonders kritisch wird es laut Arverio rund ums Oktoberfest, weil zwischen München und Buchloe zeitweise nur ein Gleis befahrbar sein soll. Das Unternehmen kritisiert die Deutsche Bahn für schlecht abgestimmte und kurzfristig angekündigte Bauarbeiten.

13.08.2026 16:02 / 1min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Auf der Bahnstrecke München–Buchloe–Memmingen–Lindau müssen sich Fahrgäste in den nächsten Monaten auf viele Einschränkungen einstellen. Grund sind zahlreiche Baustellen. Ab sofort bis Mitte November gibt es fast täglich irgendwo auf der Strecke Sperrungen, warnt das Bahnunternehmen Arverio. Züge fallen teils aus oder werden durch Busse ersetzt – heute und morgen zum Beispiel zu Randzeiten zwischen Lindau und Memmingen. Besonders kritisch wird es laut Arverio rund ums Oktoberfest, weil zwischen München und Buchloe zeitweise nur ein Gleis befahrbar sein soll. Das Unternehmen kritisiert die Deutsche Bahn für schlecht abgestimmte und kurzfristig angekündigte Bauarbeiten.

13.08.2026 16:02 / 1min

Kind nach Schockanruf im Landkreis Bayreuth betrogen

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Schockanrufe passieren leider fast täglich. Betrüger haben es dabei meist auf das Geld älterer Menschen abgesehen. Im Landkreis Bayreuth ist nun allerdings ein Kind auf die Masche hereingefallen. Nach Polizeiangaben war das Kind wohl eher ein Zufallsopfer. Die Täter hatten es vermutlich auf Oma oder Opa abgesehen. Sie riefen auf dem Festnetz an, als das Kind allein zu Hause war. Mit der bekannten Geschichte, ein Angehöriger habe einen tödlichen Unfall verursacht, brachten sie das Kind dazu, einem Abholer Geld zu übergeben. Konkret wurden ein Tresor und mehrere hundert Schweizer Franken übergeben. Der Abholer verstaute alles laut Polizei wohl in einem kleinen Rollkoffer und verschwand. Er hatte kurze schwarze Haare, einen Bart und sprach schlechtes Deutsch. Die Polizei sucht nun Zeugen, die in Heinersreuth etwas Verdächtiges beobachtet haben.

13.08.2026 14:55 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Schockanrufe passieren leider fast täglich. Betrüger haben es dabei meist auf das Geld älterer Menschen abgesehen. Im Landkreis Bayreuth ist nun allerdings ein Kind auf die Masche hereingefallen. Nach Polizeiangaben war das Kind wohl eher ein Zufallsopfer. Die Täter hatten es vermutlich auf Oma oder Opa abgesehen. Sie riefen auf dem Festnetz an, als das Kind allein zu Hause war. Mit der bekannten Geschichte, ein Angehöriger habe einen tödlichen Unfall verursacht, brachten sie das Kind dazu, einem Abholer Geld zu übergeben. Konkret wurden ein Tresor und mehrere hundert Schweizer Franken übergeben. Der Abholer verstaute alles laut Polizei wohl in einem kleinen Rollkoffer und verschwand. Er hatte kurze schwarze Haare, einen Bart und sprach schlechtes Deutsch. Die Polizei sucht nun Zeugen, die in Heinersreuth etwas Verdächtiges beobachtet haben.

13.08.2026 14:55 / 1min

Räuber geschnappt: Kinder geben entscheidende Hinweise

Tanja Hugger, Oberpfalz: Rund 4 Jahre nach einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Supermarkt in Nittendorf hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Wichtige Hinweise kamen von zwei Kindern, damals 10 und 12 Jahre alt. Die Kinder hatten ein Auto und den Täter gesehen und sich deshalb gleich nach dem Überfall bei der Polizei gemeldet. Sie konnten das Auto und den Mann ziemlich gut beschreiben. Sie haben die Automarke erkannt und wussten, dass das Autokennzeichen mit R begann. Heute weiß die Polizei, dass es RID für Riedenburg war. Diese Hinweise haben der Polizei jetzt sehr geholfen. Nach langen Ermittlungen war klar, dass der Täter Insiderwissen gehabt haben muss. So waren die Einnahmen von vier Tagen im Tresor, rund 18000 Euro. Die Ermittler gehen davon aus, dass damals eine Supermarktmitarbeiterin (34) und der Räuber (23) gemeinsame Sache gemacht haben. Entsprechende Handydaten könnten das beweisen. Beide Tatverdächtige sind seit einigen Tagen in U-Haft. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte inzwischen auch die Fahrerin des Fluchtfahrzeugs identifiziert werden. Die zum Tatzeitpunkt 18-jährige deutsche Frau bestätigte in ihrer Vernehmung zentrale Ermittlungshypothesen. Beim Raubüberfall am 26. Juli 2022 ließ sich der Täter nach Geschäftsschluss unbemerkt im Gebäude einschließen. Anschließend begab er sich in ein Büro und bedrohte dort zwei Angestellte mit einer Schusswaffe. Einer der Mitarbeiter wurde gezwungen, mit einem Brecheisen den Tresor zu öffnen und dem Täter eine niedrige fünfstellige Bargeldsumme auszuhändigen. Während seiner Flucht gab der Täter mehrere Schüsse ab. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der eingesetzten Waffe um eine Schreckschusswaffe handelte. Verletzt wurde damals niemand.

13.08.2026 13:05 / 1min

Tanja Hugger, Oberpfalz: Rund 4 Jahre nach einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Supermarkt in Nittendorf hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Wichtige Hinweise kamen von zwei Kindern, damals 10 und 12 Jahre alt. Die Kinder hatten ein Auto und den Täter gesehen und sich deshalb gleich nach dem Überfall bei der Polizei gemeldet. Sie konnten das Auto und den Mann ziemlich gut beschreiben. Sie haben die Automarke erkannt und wussten, dass das Autokennzeichen mit R begann. Heute weiß die Polizei, dass es RID für Riedenburg war. Diese Hinweise haben der Polizei jetzt sehr geholfen. Nach langen Ermittlungen war klar, dass der Täter Insiderwissen gehabt haben muss. So waren die Einnahmen von vier Tagen im Tresor, rund 18000 Euro. Die Ermittler gehen davon aus, dass damals eine Supermarktmitarbeiterin (34) und der Räuber (23) gemeinsame Sache gemacht haben. Entsprechende Handydaten könnten das beweisen. Beide Tatverdächtige sind seit einigen Tagen in U-Haft. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte inzwischen auch die Fahrerin des Fluchtfahrzeugs identifiziert werden. Die zum Tatzeitpunkt 18-jährige deutsche Frau bestätigte in ihrer Vernehmung zentrale Ermittlungshypothesen. Beim Raubüberfall am 26. Juli 2022 ließ sich der Täter nach Geschäftsschluss unbemerkt im Gebäude einschließen. Anschließend begab er sich in ein Büro und bedrohte dort zwei Angestellte mit einer Schusswaffe. Einer der Mitarbeiter wurde gezwungen, mit einem Brecheisen den Tresor zu öffnen und dem Täter eine niedrige fünfstellige Bargeldsumme auszuhändigen. Während seiner Flucht gab der Täter mehrere Schüsse ab. Im Zuge der Ermittlungen ergab sich mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der eingesetzten Waffe um eine Schreckschusswaffe handelte. Verletzt wurde damals niemand.

13.08.2026 13:05 / 1min