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Stimmenfang: Söderland

Stimmenfang: Söderland

Altersvorsorge für Millennials

Die Boomergeneration geht in Rente, die Millennials müssen zahlen und die Politik hat es verpasst vorzusorgen. Was kann man jetzt tun? Für die Last, die auf die jüngeren Generationen zu kommt existieren nur vage Vorschläge der Ampelkoalition, aber auch der CDU. Dabei ist sicher: Die staatliche Rente wird nicht ausreichen, um den eigenen Lebensstandard im Alter zu halten. Nach der sprichwörtlichen Pleite der Riester-Rente gibt es keine passenden Nachfolgeprodukte für die private Altersvorsorge der breiten Masse. Verschusselt die Politik unsere Rente? Wie man jetzt vorsorgen kann und sollte, finden wir in dieser Folge »Stimmenfang« heraus. Weiterführende Links zur Folge: Wie nachhaltig können Geldanlagen sein? Wie uns mehr Zeit für das bleibt, was wirklich wichtig ist Der Podcast »Smarter leben« Mehr Rentner auf Grundsicherung angewiesen SPD-Chef attackiert Rentenpläne der CDU Arbeitsminister Heil verspricht stabile Rentenbeiträge   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

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Wie ein »Ossi« mit AfD-Wählern streitet

Blau, wohin das Auge sieht: Die AfD ist bei der Europawahl in Ostdeutschland fast überall stärkste Kraft geworden. Manche witzeln, man solle die Mauer wieder aufbauen. Andere haben den Kontakt zu Verwandten und Bekannten, die nach rechtsaußen abdriften, schon abgebrochen. Doch wer diese Wählerinnen und Wähler umstimmen will, kann sich Polemik und Resignation kaum leisten. SPIEGEL-Redakteur Marc Röhlig ist im thüringischen Gera aufgewachsen und kennt die Konflikte aus dem eigenen Umfeld: Alte Bekannte, die zum Sommerfest der örtlichen Rechtsextremisten gehen. Ein Kindheitsfreund, der gegen Ausländer wettert. Familienmitglieder, die Verschwörungsmythen von Telegram glauben. Trotzdem sucht er den Dialog, wo immer es geht: »Eine Demokratie lebt vom Streit und davon, Konsens zu finden. Das kann ich nicht, wenn ich aufhöre zu reden.« Im Podcast berichtet Marc, der sich selbst als »Ossi« bezeichnet, von Überraschungserfolgen beim Streit. Und von Versuchen, bei Menschen mit geschlossen rechtsextremem Weltbild wenigstens ein Störgefühl zu hinterlassen. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Marc Röhlig: Warum ich mitunter an meiner Heimat verzweifle  Ronneburg: Nazi-Fasching in der Stadthalle +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.06.2024 22:01 / 46min

Blau, wohin das Auge sieht: Die AfD ist bei der Europawahl in Ostdeutschland fast überall stärkste Kraft geworden. Manche witzeln, man solle die Mauer wieder aufbauen. Andere haben den Kontakt zu Verwandten und Bekannten, die nach rechtsaußen abdriften, schon abgebrochen. Doch wer diese Wählerinnen und Wähler umstimmen will, kann sich Polemik und Resignation kaum leisten. SPIEGEL-Redakteur Marc Röhlig ist im thüringischen Gera aufgewachsen und kennt die Konflikte aus dem eigenen Umfeld: Alte Bekannte, die zum Sommerfest der örtlichen Rechtsextremisten gehen. Ein Kindheitsfreund, der gegen Ausländer wettert. Familienmitglieder, die Verschwörungsmythen von Telegram glauben. Trotzdem sucht er den Dialog, wo immer es geht: »Eine Demokratie lebt vom Streit und davon, Konsens zu finden. Das kann ich nicht, wenn ich aufhöre zu reden.« Im Podcast berichtet Marc, der sich selbst als »Ossi« bezeichnet, von Überraschungserfolgen beim Streit. Und von Versuchen, bei Menschen mit geschlossen rechtsextremem Weltbild wenigstens ein Störgefühl zu hinterlassen. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Marc Röhlig: Warum ich mitunter an meiner Heimat verzweifle  Ronneburg: Nazi-Fasching in der Stadthalle +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.06.2024 22:01 / 46min

Wer vertraut noch Olaf Scholz?

Die Kanzlerpartei muss ein historisch schlechtes Ergebnis bei der Europawahl verkraften. Olaf Scholz half nicht, das zu verhindern – oder war sein Gesicht auf den Plakaten sogar ein Grund für die Pleite? Viele Wählerinnen und Wähler sind jedenfalls enttäuscht von der SPD, stimmten lieber für die Union oder blieben zu Hause. Auch die AfD profitierte von der Unbeliebtheit der Kanzlerpartei. Wenige Monate vor den Landtagswahlen im Osten stecken die Sozialdemokraten im Dilemma: Wollen sie, dass Ruhe einkehrt in der Ampelkoalition? Oder soll Scholz auf Konfrontation gehen, insbesondere gegen die FDP? Mareike Engel, Chefin der Jusos in Sachsen, fordert im Stimmenfang-Podcast mehr Einsatz vom Kanzler: »Olaf Scholz hat ein SPD-Parteibuch und wird sich sehr, sehr sicher in diesen Verhandlungen daran erinnern müssen, was wir als Partei den Menschen versprechen.« Soll heißen: nicht am Sozialhaushalt sparen. Massive Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur auf den Weg bringen. Gemessen an der Lage wirkt Scholz auffällig unaufgeregt. Das hat SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki am Wahlabend aus nächster Nähe erlebt. In dieser Podcastfolge berichtet sie von einer SPD-internen Analyse: Demnach ist man in der Partei überzeugt, im Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt zu haben. »Aber in diesen zentralen Punkten nehmen die Leute der SPD nicht ab, dass sie Lösungen liefern kann.«   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Juso-Chef Türmer: »Scholz zu plakatieren? Das war ein Fehler«  In keinem der 400 Landkreise haben SPD, Grüne und FDP eine Mehrheit hinter sich  SPIEGEL Shortcut: Wird die EU von rechts überholt?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.06.2024 16:07 / 35min

Die Kanzlerpartei muss ein historisch schlechtes Ergebnis bei der Europawahl verkraften. Olaf Scholz half nicht, das zu verhindern – oder war sein Gesicht auf den Plakaten sogar ein Grund für die Pleite? Viele Wählerinnen und Wähler sind jedenfalls enttäuscht von der SPD, stimmten lieber für die Union oder blieben zu Hause. Auch die AfD profitierte von der Unbeliebtheit der Kanzlerpartei. Wenige Monate vor den Landtagswahlen im Osten stecken die Sozialdemokraten im Dilemma: Wollen sie, dass Ruhe einkehrt in der Ampelkoalition? Oder soll Scholz auf Konfrontation gehen, insbesondere gegen die FDP? Mareike Engel, Chefin der Jusos in Sachsen, fordert im Stimmenfang-Podcast mehr Einsatz vom Kanzler: »Olaf Scholz hat ein SPD-Parteibuch und wird sich sehr, sehr sicher in diesen Verhandlungen daran erinnern müssen, was wir als Partei den Menschen versprechen.« Soll heißen: nicht am Sozialhaushalt sparen. Massive Investitionen in Wirtschaft und Infrastruktur auf den Weg bringen. Gemessen an der Lage wirkt Scholz auffällig unaufgeregt. Das hat SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki am Wahlabend aus nächster Nähe erlebt. In dieser Podcastfolge berichtet sie von einer SPD-internen Analyse: Demnach ist man in der Partei überzeugt, im Wahlkampf auf die richtigen Themen gesetzt zu haben. »Aber in diesen zentralen Punkten nehmen die Leute der SPD nicht ab, dass sie Lösungen liefern kann.«   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Juso-Chef Türmer: »Scholz zu plakatieren? Das war ein Fehler«  In keinem der 400 Landkreise haben SPD, Grüne und FDP eine Mehrheit hinter sich  SPIEGEL Shortcut: Wird die EU von rechts überholt?+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.06.2024 16:07 / 35min

Das erfolgreiche Märchen von der guten alten Zeit

War früher alles besser? Besonders in Krisenzeiten sehnen sich viele nach der Vergangenheit. »Wenn man zurückschaut, dann kennt man die Katastrophen schon«, sagt SPIEGEL-Reporterin Nadia Pantel. Sie ist kurz vor der Wahl durch Europa gereist und hat einem mächtigen Gefühl nachgespürt, der Nostalgie. »Wenn politische Parteien eine geschönte Vergangenheitsvision in das Zentrum ihrer programmatischen Arbeit stellen, dann ist das eigentlich ein Ausdruck von Ideenlosigkeit und Hilflosigkeit.« Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erwarte von der Politik jedoch »keine schönen Erzählungen über gestern, sondern Ideen für heute und morgen«, sagt Nadia Pantel im Podcast. Zeitgleich mit der Europawahl finden in Thüringen die Stichwahlen für kommunale Ämter statt. Der rechtsextreme Landesverband der AfD ist mit neun Kandidaten in der zweiten Runde vertreten. SPIEGEL-Korrespondent Steffen Winter stammt selbst aus Thüringen und weiß, wie viele Menschen in seiner Heimat der Vergangenheit nachhängen. Im Podcast erzählt er davon, wie der erste AfD-Landrat Robert Sesselmann in der Realität angekommen ist. Das Beispiel zeigt: Ein Kommunalpolitiker führt keine Friedensverhandlungen mit Russland, auch wenn er mit dem Thema Wahlkampf gemacht hat. Doch die Hoffnung, Rechte würden sich im Amt selbst entzaubern, ist eine Illusion.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Wie Europas Rechte von der Nostalgie der Wähler profitieren  Der Praxisschock des Robert Sesselmann  »Die AfD hat bei ihrem Personal ein Angebotsproblem« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

05.06.2024 22:01 / 39min

War früher alles besser? Besonders in Krisenzeiten sehnen sich viele nach der Vergangenheit. »Wenn man zurückschaut, dann kennt man die Katastrophen schon«, sagt SPIEGEL-Reporterin Nadia Pantel. Sie ist kurz vor der Wahl durch Europa gereist und hat einem mächtigen Gefühl nachgespürt, der Nostalgie. »Wenn politische Parteien eine geschönte Vergangenheitsvision in das Zentrum ihrer programmatischen Arbeit stellen, dann ist das eigentlich ein Ausdruck von Ideenlosigkeit und Hilflosigkeit.« Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger erwarte von der Politik jedoch »keine schönen Erzählungen über gestern, sondern Ideen für heute und morgen«, sagt Nadia Pantel im Podcast. Zeitgleich mit der Europawahl finden in Thüringen die Stichwahlen für kommunale Ämter statt. Der rechtsextreme Landesverband der AfD ist mit neun Kandidaten in der zweiten Runde vertreten. SPIEGEL-Korrespondent Steffen Winter stammt selbst aus Thüringen und weiß, wie viele Menschen in seiner Heimat der Vergangenheit nachhängen. Im Podcast erzählt er davon, wie der erste AfD-Landrat Robert Sesselmann in der Realität angekommen ist. Das Beispiel zeigt: Ein Kommunalpolitiker führt keine Friedensverhandlungen mit Russland, auch wenn er mit dem Thema Wahlkampf gemacht hat. Doch die Hoffnung, Rechte würden sich im Amt selbst entzaubern, ist eine Illusion.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Wie Europas Rechte von der Nostalgie der Wähler profitieren  Der Praxisschock des Robert Sesselmann  »Die AfD hat bei ihrem Personal ein Angebotsproblem« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

05.06.2024 22:01 / 39min

Luisa Neubauer, wie schützt man das Klima gegen rechts?

Fridays for Future will wieder fürs Klima mobilisieren – doch die Umstände sind widriger als vor der Europawahl 2019. »Unsere Gegner sind stärker geworden, die Rechtsradikalen vor allem und die Klimaleugner«, sagt Luisa Neubauer im Stimmenfang-Interview. Deshalb gehe man jetzt »kreativere, humorvollere, direktere Wege, um Menschen mitzunehmen«.  Neubauer hat eine Zahnbürste ins Studio mitgebracht, ihre Bewegung fährt gerade eine Kampagne mit dem Slogan: »Wählen ist wie Zähneputzen – machst du es nicht, wird’s braun!« Die Aktivistin spricht längst über mehr als den Meeresspiegel und den Kohleausstieg, sie tritt bei Demos gegen Krieg und Rechtsextremismus auf.  »Heute hat sich die Front, vor der wir stehen, total verschoben. Wir kämpfen viel weniger gegen Desinteresse, sondern wir kämpfen viel mehr gegen Rechtsradikale, die uns degradieren und mit Hass und Hetze überziehen.« Zum Klimastreik müsse sie inzwischen mit Personenschutz gehen, sagt Neubauer: »Ich meine, in welcher Welt leben wir?« Den Grund dafür sieht die Aktivistin in den Erfolgen der Klimabewegung: »Vor zehn Jahren war die Notwendigkeit, die ökologischen, die demokratisch Überzeugt zu bekämpfen, offensichtlich nicht so groß. Jetzt stehen wir da, wir haben einen Green Deal.«   Diese Fortschritte stünden bei der Europawahl jedoch auf dem Spiel: »Sollten wir am Ende eine Allianz von Rechtsradikalen und Konservativen im Europaparlament sehen, dann Halleluja! Dann werden wir hier ganz andere Kämpfe zu kämpfen haben.« Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Gasheizung oder Wärmepumpe – was jetzt für Sie günstiger ist Europawahl: Die Krisenkinder stehen auf Das ist das Ende der Klimabewegung, wie wir sie kennen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

29.05.2024 22:01 / 30min

Fridays for Future will wieder fürs Klima mobilisieren – doch die Umstände sind widriger als vor der Europawahl 2019. »Unsere Gegner sind stärker geworden, die Rechtsradikalen vor allem und die Klimaleugner«, sagt Luisa Neubauer im Stimmenfang-Interview. Deshalb gehe man jetzt »kreativere, humorvollere, direktere Wege, um Menschen mitzunehmen«.  Neubauer hat eine Zahnbürste ins Studio mitgebracht, ihre Bewegung fährt gerade eine Kampagne mit dem Slogan: »Wählen ist wie Zähneputzen – machst du es nicht, wird’s braun!« Die Aktivistin spricht längst über mehr als den Meeresspiegel und den Kohleausstieg, sie tritt bei Demos gegen Krieg und Rechtsextremismus auf.  »Heute hat sich die Front, vor der wir stehen, total verschoben. Wir kämpfen viel weniger gegen Desinteresse, sondern wir kämpfen viel mehr gegen Rechtsradikale, die uns degradieren und mit Hass und Hetze überziehen.« Zum Klimastreik müsse sie inzwischen mit Personenschutz gehen, sagt Neubauer: »Ich meine, in welcher Welt leben wir?« Den Grund dafür sieht die Aktivistin in den Erfolgen der Klimabewegung: »Vor zehn Jahren war die Notwendigkeit, die ökologischen, die demokratisch Überzeugt zu bekämpfen, offensichtlich nicht so groß. Jetzt stehen wir da, wir haben einen Green Deal.«   Diese Fortschritte stünden bei der Europawahl jedoch auf dem Spiel: »Sollten wir am Ende eine Allianz von Rechtsradikalen und Konservativen im Europaparlament sehen, dann Halleluja! Dann werden wir hier ganz andere Kämpfe zu kämpfen haben.« Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Gasheizung oder Wärmepumpe – was jetzt für Sie günstiger ist Europawahl: Die Krisenkinder stehen auf Das ist das Ende der Klimabewegung, wie wir sie kennen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

29.05.2024 22:01 / 30min

Gewalt, Krisen und der Vergleich mit der Weimarer Republik

Es sind die Zwanziger Jahre, eine Krise jagt die andere, Abstiegsangst und Ressentiments machen sich breit. Rechtsextremisten erzielen Wahlerfolge, Politiker werden mit Gewalt auf der Straße konfrontiert.   Weil die deutsche Demokratie auch heute unter Druck steht, werden immer wieder Vergleiche mit der Weimarer Republik gezogen. Einem System, das sich selbst nicht vor seinen Feinden schützen konnte.  »Die Parallele ist wichtig als Mahnmal«, sagt Eva-Maria Schnurr, Ressortleiterin von SPIEGEL Geschichte und promovierte Historikerin. Es gebe viele Unterschiede zwischen damals und heute, die Bundesrepublik sei nach 75 Jahren Grundgesetz gefestigt. Die Gefahr, dass die Demokratie ausgehöhlt wird, existiere aber auch heute.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Statement von Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang  Statement von Wirtschaftsminister Robert Habeck  Aufbruch in der Weimarer Republik: Als Deutschland von der Zukunft träumte  SPIEGEL Geschichte: Die 20er Jahre +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

22.05.2024 22:05 / 32min

Es sind die Zwanziger Jahre, eine Krise jagt die andere, Abstiegsangst und Ressentiments machen sich breit. Rechtsextremisten erzielen Wahlerfolge, Politiker werden mit Gewalt auf der Straße konfrontiert.   Weil die deutsche Demokratie auch heute unter Druck steht, werden immer wieder Vergleiche mit der Weimarer Republik gezogen. Einem System, das sich selbst nicht vor seinen Feinden schützen konnte.  »Die Parallele ist wichtig als Mahnmal«, sagt Eva-Maria Schnurr, Ressortleiterin von SPIEGEL Geschichte und promovierte Historikerin. Es gebe viele Unterschiede zwischen damals und heute, die Bundesrepublik sei nach 75 Jahren Grundgesetz gefestigt. Die Gefahr, dass die Demokratie ausgehöhlt wird, existiere aber auch heute.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Statement von Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang  Statement von Wirtschaftsminister Robert Habeck  Aufbruch in der Weimarer Republik: Als Deutschland von der Zukunft träumte  SPIEGEL Geschichte: Die 20er Jahre +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

22.05.2024 22:05 / 32min

Europawahl: So tickt die mächtigste Frau Europas

Ihr Weg an die Spitze hat Europa überrumpelt, jetzt gilt sie als gesetzt für eine weitere Amtszeit: Ursula von der Leyen hat die EU-Kommission geleitet wie keiner ihrer Vorgänger. Die erste Frau im Amt hat Macht und Möglichkeiten der Behörde in Brüssel ausgebaut und sich selbst zur Frontfigur der Krisenbekämpfung gemacht: Klima, Pandemie, Ukraine, Migration.  Von der Leyen genießt den großen Auftritt, sie klingt immer ambitioniert, hält Reden in drei Sprachen. Aber wie weit ist sie in fünf Jahren mit ihren Versprechen gekommen? Und was bedeutet das für eine mögliche zweite Amtszeit?  SPIEGEL-Korrespondent Markus Becker beobachtet die europäischen Institutionen in Brüssel aus der Nähe, von der Leyen begegnet man dort schon mal auf der Straße. Doch kritischen Fragen stelle sich die Kommissionschefin selten. Und ihre Politik? Da habe sie sich als »Fähnchen im Wind« erwiesen.   Nach der Europawahl braucht von der Leyen womöglich neue Verbündete, das Parlament droht nach rechts zu rücken. Wie steht sie zu Parteien wie den postfaschistischen Fratelli d'Italia oder zur AfD? Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Highlights der »State of the European Union« 2020  Die EU-Asylreform und ihre Schwächen: Hauptsache ein Deal  Europawahlen: Von der Leyens heikler Flirt mit rechts  Ursula von der Leyen bei TV-Debatte vor Europawahl: Sie hat nur eine Gegnerin zu fürchten – sich selbst    Hörtipp: »Wer? Wie? BUZZ!«: Im neuen Podcast von »Dein SPIEGEL« entscheiden Kinder, worüber gesprochen wird – und wie lange. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.05.2024 22:01 / 34min

Ihr Weg an die Spitze hat Europa überrumpelt, jetzt gilt sie als gesetzt für eine weitere Amtszeit: Ursula von der Leyen hat die EU-Kommission geleitet wie keiner ihrer Vorgänger. Die erste Frau im Amt hat Macht und Möglichkeiten der Behörde in Brüssel ausgebaut und sich selbst zur Frontfigur der Krisenbekämpfung gemacht: Klima, Pandemie, Ukraine, Migration.  Von der Leyen genießt den großen Auftritt, sie klingt immer ambitioniert, hält Reden in drei Sprachen. Aber wie weit ist sie in fünf Jahren mit ihren Versprechen gekommen? Und was bedeutet das für eine mögliche zweite Amtszeit?  SPIEGEL-Korrespondent Markus Becker beobachtet die europäischen Institutionen in Brüssel aus der Nähe, von der Leyen begegnet man dort schon mal auf der Straße. Doch kritischen Fragen stelle sich die Kommissionschefin selten. Und ihre Politik? Da habe sie sich als »Fähnchen im Wind« erwiesen.   Nach der Europawahl braucht von der Leyen womöglich neue Verbündete, das Parlament droht nach rechts zu rücken. Wie steht sie zu Parteien wie den postfaschistischen Fratelli d'Italia oder zur AfD? Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Highlights der »State of the European Union« 2020  Die EU-Asylreform und ihre Schwächen: Hauptsache ein Deal  Europawahlen: Von der Leyens heikler Flirt mit rechts  Ursula von der Leyen bei TV-Debatte vor Europawahl: Sie hat nur eine Gegnerin zu fürchten – sich selbst    Hörtipp: »Wer? Wie? BUZZ!«: Im neuen Podcast von »Dein SPIEGEL« entscheiden Kinder, worüber gesprochen wird – und wie lange. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.05.2024 22:01 / 34min

Was im Osten anders ist (Wiederholungsfolge)

Der Angriff auf den sächsischen SPD-Politiker Matthias Ecke hat viele Menschen schockiert. Ecke wurde kürzlich brutal zusammengeschlagen, als er in Dresden Plakate für den Europawahlkampf aufhängen wollte. Inzwischen wurde er operiert und konnte sich wieder zu Wort melden, mit blauem Auge und Schrammen im Gesicht: »Niemand soll in einer Demokratie fürchten müssen, seine Meinung zu sagen!« Angriffe wie der auf Matthias Ecke sind kein neues Phänomen und auch kein Problem, das nur den Osten Deutschlands betrifft. Aber weil dort bald in drei Bundesländern gewählt wird, lenken die Übergriffe den Fokus auf Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Denn dort hat die AfD mit ihrer aufstachelnden Rhetorik gegen politische Gegner besonders hohe Zustimmungswerte. Vor dem Hintergrund wiederholen wir am heutigen Feiertag das Gespräch mit Autorin Anne Rabe über die Frage, was im Osten anders ist. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

08.05.2024 22:01 / 44min

Der Angriff auf den sächsischen SPD-Politiker Matthias Ecke hat viele Menschen schockiert. Ecke wurde kürzlich brutal zusammengeschlagen, als er in Dresden Plakate für den Europawahlkampf aufhängen wollte. Inzwischen wurde er operiert und konnte sich wieder zu Wort melden, mit blauem Auge und Schrammen im Gesicht: »Niemand soll in einer Demokratie fürchten müssen, seine Meinung zu sagen!« Angriffe wie der auf Matthias Ecke sind kein neues Phänomen und auch kein Problem, das nur den Osten Deutschlands betrifft. Aber weil dort bald in drei Bundesländern gewählt wird, lenken die Übergriffe den Fokus auf Sachsen, Thüringen und Brandenburg. Denn dort hat die AfD mit ihrer aufstachelnden Rhetorik gegen politische Gegner besonders hohe Zustimmungswerte. Vor dem Hintergrund wiederholen wir am heutigen Feiertag das Gespräch mit Autorin Anne Rabe über die Frage, was im Osten anders ist. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

08.05.2024 22:01 / 44min

Warum niemand sagt, was »Leitkultur« wirklich heißt

Die CDU will in ihrem neuen Grundsatzprogramm eine »Leitkultur« festschreiben. Diese müssten »ohne Wenn und Aber« alle anerkennen, »die hier leben wollen«, heißt es im Entwurf.  Was nach klarer Ansage klingt, ist bei genauer Betrachtung erstaunlich vage. Seit Friedrich Merz die Debatte vor einem Vierteljahrhundert angefacht hat, wurde die »Leitkultur« nie eindeutig ausformuliert.  Der CDU-Chef selbst ließ im Dezember verlauten, der Weihnachtsbaumkauf gehöre dazu – und verwies dann auf die Religionsfreiheit. Andere Vorgaben klingen auffällig stark wie das, was ohnehin im Grundgesetz steht.   »Was steht auf diesem Leitkulturzettel, den die Ausländer unterschreiben sollen?«, fragt Stephan Anpalagan. »Fußball, Winnetou und Wurst?«   Der Autor, geboren in Sri Lanka und aufgewachsen in Wuppertal, hat ein Buch über Heimat geschrieben. Über die Forderung der CDU sagt er: »Man jagt hier einem Gespenst nach.« Tatsächlich scheint sich die »Leitkultur« längst nicht an alle zu richten. Oft wirkt sie wie eine verkappte Ansage speziell an Muslime, an Menschen mit Migrationsgeschichte. »Alle anderen Religionen da vom Haken zu lassen, das geht nicht«, sagt Anpalagan. Im Podcast erklärt er, warum er mit dem Grundgedanken eines gemeinsamen Leitbilds dennoch viel anfangen kann. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Instagram: Sieht Stephan Anpalagan hier aus wie ein FDP-Lokalpolitiker?   CDU-Pressekonferenz mit Friedrich Merz und Ahmad Mansour  CDU-Pressekonferenz mit Serap Güler+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

01.05.2024 22:01 / 46min

Die CDU will in ihrem neuen Grundsatzprogramm eine »Leitkultur« festschreiben. Diese müssten »ohne Wenn und Aber« alle anerkennen, »die hier leben wollen«, heißt es im Entwurf.  Was nach klarer Ansage klingt, ist bei genauer Betrachtung erstaunlich vage. Seit Friedrich Merz die Debatte vor einem Vierteljahrhundert angefacht hat, wurde die »Leitkultur« nie eindeutig ausformuliert.  Der CDU-Chef selbst ließ im Dezember verlauten, der Weihnachtsbaumkauf gehöre dazu – und verwies dann auf die Religionsfreiheit. Andere Vorgaben klingen auffällig stark wie das, was ohnehin im Grundgesetz steht.   »Was steht auf diesem Leitkulturzettel, den die Ausländer unterschreiben sollen?«, fragt Stephan Anpalagan. »Fußball, Winnetou und Wurst?«   Der Autor, geboren in Sri Lanka und aufgewachsen in Wuppertal, hat ein Buch über Heimat geschrieben. Über die Forderung der CDU sagt er: »Man jagt hier einem Gespenst nach.« Tatsächlich scheint sich die »Leitkultur« längst nicht an alle zu richten. Oft wirkt sie wie eine verkappte Ansage speziell an Muslime, an Menschen mit Migrationsgeschichte. »Alle anderen Religionen da vom Haken zu lassen, das geht nicht«, sagt Anpalagan. Im Podcast erklärt er, warum er mit dem Grundgedanken eines gemeinsamen Leitbilds dennoch viel anfangen kann. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Instagram: Sieht Stephan Anpalagan hier aus wie ein FDP-Lokalpolitiker?   CDU-Pressekonferenz mit Friedrich Merz und Ahmad Mansour  CDU-Pressekonferenz mit Serap Güler+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

01.05.2024 22:01 / 46min

Wie viel Taylor Swift verträgt deutsche Politik?

Taylor Swift dominiert nicht nur die Charts, sie könnte sogar die US-Wahlen mitentscheiden. Die Republikaner fürchten ihren Einfluss. Und die Demokraten warten sehnsüchtig, dass sich der Popstar wieder für Joe Biden ausspricht.  Gerade erst hat Swift mit ihrem neuen Doppelalbum »The Tortured Poets Department« Rekorde gebrochen. Bald tourt sie auch wieder durch Deutschland, ihre Konzerte sind oft ein spürbarer Wirtschaftsfaktor.   Warum ist Taylor Swift so mächtig? Wie spielt sie ihren politischen Einfluss aus? Ist es gut, wenn Popstars in Wahlkämpfen mitmischen – auch in Deutschland?  Das besprechen wir in dieser Folge mit Kulturwissenschaftler Jörn Glasenapp, Professor an der Uni Bamberg. Er hat ein Buch über die außergewöhnliche Karriere von Taylor Swift geschrieben und ist selbst zum Fan geworden. Gleichzeitig sieht er in den Erwartungen an die Sängerin »ein Armutszeugnis für den politischen Diskurs in den USA«.  Außerdem erklärt Kim Staudt aus dem Social-Media-Team des SPIEGEL, warum Swift mit ihrer endgültigen Festlegung im US-Wahlkampf wohl noch warten wird.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Taylor Swift - Trouble (Goat Remix) Netflix-Doku: Miss Americana El País: Who do Taylor Swift fans vote for? Jimmy Kimmel über Taylor Swift in Gelsenkirchen NDR: Deichkind bei Demo gegen Rechtsextremismus Kim Staudt: Wieso ich die perfekte Taylor-Swift-Reporterin bin+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

24.04.2024 22:01 / 28min

Taylor Swift dominiert nicht nur die Charts, sie könnte sogar die US-Wahlen mitentscheiden. Die Republikaner fürchten ihren Einfluss. Und die Demokraten warten sehnsüchtig, dass sich der Popstar wieder für Joe Biden ausspricht.  Gerade erst hat Swift mit ihrem neuen Doppelalbum »The Tortured Poets Department« Rekorde gebrochen. Bald tourt sie auch wieder durch Deutschland, ihre Konzerte sind oft ein spürbarer Wirtschaftsfaktor.   Warum ist Taylor Swift so mächtig? Wie spielt sie ihren politischen Einfluss aus? Ist es gut, wenn Popstars in Wahlkämpfen mitmischen – auch in Deutschland?  Das besprechen wir in dieser Folge mit Kulturwissenschaftler Jörn Glasenapp, Professor an der Uni Bamberg. Er hat ein Buch über die außergewöhnliche Karriere von Taylor Swift geschrieben und ist selbst zum Fan geworden. Gleichzeitig sieht er in den Erwartungen an die Sängerin »ein Armutszeugnis für den politischen Diskurs in den USA«.  Außerdem erklärt Kim Staudt aus dem Social-Media-Team des SPIEGEL, warum Swift mit ihrer endgültigen Festlegung im US-Wahlkampf wohl noch warten wird.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Taylor Swift - Trouble (Goat Remix) Netflix-Doku: Miss Americana El País: Who do Taylor Swift fans vote for? Jimmy Kimmel über Taylor Swift in Gelsenkirchen NDR: Deichkind bei Demo gegen Rechtsextremismus Kim Staudt: Wieso ich die perfekte Taylor-Swift-Reporterin bin+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

24.04.2024 22:01 / 28min

Iran beschießt Israel – Bewährungsprobe für die deutsche Staatsräson

Iran droht Israel mit Vernichtung und hat das Land erstmals direkt angegriffen. Was heißt das für Deutschlands Versprechen, die Sicherheit des jüdischen Staats zu garantieren? Wie reagiert die Bundesregierung auf diese Bewährungsprobe für die Staaträson?  SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult hat den Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen in Tel Aviv erlebt – durch Zufall. Im Podcast berichtet er von der Nacht im Alarmzustand und ordnet die bisherige Politik der Bundesregierung gegenüber Iran ein.  Jahrelang setzte Deutschland auf Diplomatie, Frank-Walter Steinmeier feierte als Außenminister das »historische« Atomabkommen. Doch weder dieser Deal noch spätere Sanktionen konnten Iran einhegen. Jetzt scheint das Regime in Teheran der Bombe näher als je zuvor. Nicht nur Steinmeier muss sich fragen, ob er zu gutgläubig war.   Welche Instrumente hat die Bundesregierung noch, um eine Eskalation zu verhindern? Welchen Einfluss hat Außenministerin Annalena Baerbock auf die Pläne der israelischen Regierung? Das besprechen wir in dieser Folge.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Leitartikel: Wir müssen weiter mit Iran reden  Neue Kriegsgefahr in Nahost: Was Deutschland jetzt tun kann  Zwischen Staatsräson und Israelkritik: Ein deutsches Dilemma +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

17.04.2024 17:22 / 31min

Iran droht Israel mit Vernichtung und hat das Land erstmals direkt angegriffen. Was heißt das für Deutschlands Versprechen, die Sicherheit des jüdischen Staats zu garantieren? Wie reagiert die Bundesregierung auf diese Bewährungsprobe für die Staaträson?  SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult hat den Angriff mit Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen in Tel Aviv erlebt – durch Zufall. Im Podcast berichtet er von der Nacht im Alarmzustand und ordnet die bisherige Politik der Bundesregierung gegenüber Iran ein.  Jahrelang setzte Deutschland auf Diplomatie, Frank-Walter Steinmeier feierte als Außenminister das »historische« Atomabkommen. Doch weder dieser Deal noch spätere Sanktionen konnten Iran einhegen. Jetzt scheint das Regime in Teheran der Bombe näher als je zuvor. Nicht nur Steinmeier muss sich fragen, ob er zu gutgläubig war.   Welche Instrumente hat die Bundesregierung noch, um eine Eskalation zu verhindern? Welchen Einfluss hat Außenministerin Annalena Baerbock auf die Pläne der israelischen Regierung? Das besprechen wir in dieser Folge.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Leitartikel: Wir müssen weiter mit Iran reden  Neue Kriegsgefahr in Nahost: Was Deutschland jetzt tun kann  Zwischen Staatsräson und Israelkritik: Ein deutsches Dilemma +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

17.04.2024 17:22 / 31min

Andreas Scheuer macht nichts falsch

Als Verkehrsminister stand Andreas Scheuer für teures Versagen. Jetzt verlässt er die Politik, um Unternehmen zu beraten. Einen ersten Job im Fachbeirat einer Automobilfirma hat sich der CSU-Mann schon gesichert. Zudem reist er als Präsident der »Asienbrücke« um die Welt und wirbt für deutsche Firmen etwa in Indien.  Regeln bricht Scheuer damit nicht – nach allem, was bekannt ist. Das zeugt vor allem davon, wie lax die Vorschriften für ehemalige Minister und Abgeordnete sind.  Man muss nicht weit schauen, um weitere fragwürdige Beispiele zu finden. Als Minister traf Scheuer die Manager der Firma, für die der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor lobbyierte. Scheuers Vorgänger an der Spitze der »Asienbrücke« war ein CDU-Politiker, der sich mit Maskendeals in der Pandemie bereicherte.  Interessenkonflikte sind geeignet, das Vertrauen in die Politik zu zerstören. Sie sind gleichwohl kein Alleinstellungsmerkmal der Unionsfraktion.  Im Podcast berichtet SPIEGEL-Reporter Sven Becker von seinen investigativen Recherchen und erklärt, warum Deutschland seine Antikorruptionsregeln verschärfen sollte.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Darf Andreas Scheuer jetzt sein Adressbuch versilbern?  Leitartikel: Die deutsche Politik hat ein Korruptionsproblem  Lobbycontrol: Lobbyreport 2024  Christian Lindners Nähe zur BBBank  Union: Der schwarze Filz +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

10.04.2024 22:01 / 40min

Als Verkehrsminister stand Andreas Scheuer für teures Versagen. Jetzt verlässt er die Politik, um Unternehmen zu beraten. Einen ersten Job im Fachbeirat einer Automobilfirma hat sich der CSU-Mann schon gesichert. Zudem reist er als Präsident der »Asienbrücke« um die Welt und wirbt für deutsche Firmen etwa in Indien.  Regeln bricht Scheuer damit nicht – nach allem, was bekannt ist. Das zeugt vor allem davon, wie lax die Vorschriften für ehemalige Minister und Abgeordnete sind.  Man muss nicht weit schauen, um weitere fragwürdige Beispiele zu finden. Als Minister traf Scheuer die Manager der Firma, für die der CDU-Abgeordnete Philipp Amthor lobbyierte. Scheuers Vorgänger an der Spitze der »Asienbrücke« war ein CDU-Politiker, der sich mit Maskendeals in der Pandemie bereicherte.  Interessenkonflikte sind geeignet, das Vertrauen in die Politik zu zerstören. Sie sind gleichwohl kein Alleinstellungsmerkmal der Unionsfraktion.  Im Podcast berichtet SPIEGEL-Reporter Sven Becker von seinen investigativen Recherchen und erklärt, warum Deutschland seine Antikorruptionsregeln verschärfen sollte.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Darf Andreas Scheuer jetzt sein Adressbuch versilbern?  Leitartikel: Die deutsche Politik hat ein Korruptionsproblem  Lobbycontrol: Lobbyreport 2024  Christian Lindners Nähe zur BBBank  Union: Der schwarze Filz +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

10.04.2024 22:01 / 40min

Wenn das Zuhause plötzlich weg ist

Wie ist es, keine eigene Wohnung zu haben? Überraschend viele Menschen in Deutschland kennen die Antwort. Jedes Jahr gelten Hochrechnungen zufolge Hunderttausende als wohnungslos. Im Extremfall landen Betroffene auf der Straße und sind obdachlos.  Die meisten Wohnungslosen bleiben jedoch unsichtbar, einige tauchen nicht einmal in Statistiken auf. Sie leben in Notunterkünften oder bei Verwandten und Bekannten, oft sind auch Minderjährige betroffen. Ein Alltag unter prekären Bedingungen.  Wie kommt es dazu? Die Recherche führt zu einer Mutter mit zwei Kleinkindern, die Anfang des Jahres plötzlich ohne Wohnung dastand. Wir hören, wie unterschiedlich die Gründe für Wohnungslosigkeit sind und wie tiefgreifend die Folgen.  Die Bundesregierung hat angekündigt, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu »beseitigen«. Nun will sie einen Aktionsplan vorlegen. Wie überzeugend ist die Strategie?  Sozialforscherin Jutta Henke erklärt im Podcast, was es für den Kampf gegen Wohnungslosigkeit braucht – und warum mehr Wohnungsbau allein nicht reicht. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  SPIEGEL-Bericht: Wie Finnland die Obdachlosigkeit abschafft  Anhörung im Bundestag: Pro und Contra »neue Wohn­gemein­nützigkeit«  Nationaler Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit: Mieterbund fordert Nachbesserungen  Hier sprechen Obdachlose über ihren täglichen Überlebenskampf  JLL: Büroumnutzung bietet Potenzial für knapp 20.000 Wohnungen in Metropolen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.04.2024 22:01 / 43min

Wie ist es, keine eigene Wohnung zu haben? Überraschend viele Menschen in Deutschland kennen die Antwort. Jedes Jahr gelten Hochrechnungen zufolge Hunderttausende als wohnungslos. Im Extremfall landen Betroffene auf der Straße und sind obdachlos.  Die meisten Wohnungslosen bleiben jedoch unsichtbar, einige tauchen nicht einmal in Statistiken auf. Sie leben in Notunterkünften oder bei Verwandten und Bekannten, oft sind auch Minderjährige betroffen. Ein Alltag unter prekären Bedingungen.  Wie kommt es dazu? Die Recherche führt zu einer Mutter mit zwei Kleinkindern, die Anfang des Jahres plötzlich ohne Wohnung dastand. Wir hören, wie unterschiedlich die Gründe für Wohnungslosigkeit sind und wie tiefgreifend die Folgen.  Die Bundesregierung hat angekündigt, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu »beseitigen«. Nun will sie einen Aktionsplan vorlegen. Wie überzeugend ist die Strategie?  Sozialforscherin Jutta Henke erklärt im Podcast, was es für den Kampf gegen Wohnungslosigkeit braucht – und warum mehr Wohnungsbau allein nicht reicht. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  SPIEGEL-Bericht: Wie Finnland die Obdachlosigkeit abschafft  Anhörung im Bundestag: Pro und Contra »neue Wohn­gemein­nützigkeit«  Nationaler Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit: Mieterbund fordert Nachbesserungen  Hier sprechen Obdachlose über ihren täglichen Überlebenskampf  JLL: Büroumnutzung bietet Potenzial für knapp 20.000 Wohnungen in Metropolen +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.04.2024 22:01 / 43min

Die FDP in der Todeszone

Blockieren geht über regieren: Die FDP gilt als Opposition in der Ampelkoalition. Doch die Abgrenzung von Grünen und SPD hilft ihren Umfragewerten nicht. Auch Erfolge wie der Beschluss der Aktienrente oder das Deutschlandticket zeigen keine Wirkung. Seit Monaten dümpeln die Liberalen bei etwa fünf Prozent, es droht der Rückfall in die Bedeutungslosigkeit. Gleichzeitig flirtet Generalsekretär Bijan Djir-Sarai offen mit der Union. Welches Kalkül steckt dahinter? Warum schwankt die FDP immer wieder zwischen Überraschungserfolgen und Existenzangst? Und welche Klientel hat sie als Regierungspartei verprellt?  SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult berichtet von der Recherche an der Basis: Am Gründungsort der FDP im hessischen Heppenheim, oder im thüringischen Erfurt, wo der liberale Outlaw Thomas Kemmerich für Ärger sorgt. Dabei wird klar, warum die FDP große Hoffnungen in die Europawahl setzt. Und welcher große Streit der Ampel als nächstes bevorsteht.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.03.2024 23:01 / 38min

Blockieren geht über regieren: Die FDP gilt als Opposition in der Ampelkoalition. Doch die Abgrenzung von Grünen und SPD hilft ihren Umfragewerten nicht. Auch Erfolge wie der Beschluss der Aktienrente oder das Deutschlandticket zeigen keine Wirkung. Seit Monaten dümpeln die Liberalen bei etwa fünf Prozent, es droht der Rückfall in die Bedeutungslosigkeit. Gleichzeitig flirtet Generalsekretär Bijan Djir-Sarai offen mit der Union. Welches Kalkül steckt dahinter? Warum schwankt die FDP immer wieder zwischen Überraschungserfolgen und Existenzangst? Und welche Klientel hat sie als Regierungspartei verprellt?  SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult berichtet von der Recherche an der Basis: Am Gründungsort der FDP im hessischen Heppenheim, oder im thüringischen Erfurt, wo der liberale Outlaw Thomas Kemmerich für Ärger sorgt. Dabei wird klar, warum die FDP große Hoffnungen in die Europawahl setzt. Und welcher große Streit der Ampel als nächstes bevorsteht.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.03.2024 23:01 / 38min

Warum der Streit über Abtreibungen wieder aufflammt

Ein uraltes Strafgesetz beschränkt die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Nur unter bestimmten Bedingungen bleiben Frauen heute nach Paragraf 218 straffrei. Die Regelung entstand in der Kaiserzeit, der letzte Reformversuch ist 30 Jahre her. Ist das Abtreibungsrecht noch zeitgemäß?  In den USA ist diese Frage potenziell wahlentscheidend, viele Frauen fürchten eine reaktionäre Regierung. Frankreich hingegen hat gerade die »Freiheit zur Abtreibung« in der Verfassung verankert. Deutschland steht mit seiner derzeitigen Kompromisslösung dazwischen.  Die Ampelkoalition hat bereits das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen abgeschafft, doch SPD und Grüne wollen mehr. Schwangerschaftsabbrüche sollen endlich außerhalb des Strafgesetzbuchs geregelt werden, eine Kommission legt dazu bald Vorschläge vor. Doch die FDP droht eine Reform zu blockieren.  Im Streit der Ampel schwingt die Angst vor einem Kulturkampf mit. Seit Jahren mobilisieren radikale »Lebensschützer« gegen jegliche Abtreibungsrechte, unterstützt von katholischen Bischöfen und völkischen Ideologen. Die Unionsparteien distanzieren sich davon, sperren sich aber gegen Reformen. Zugleich gibt es immer weniger Ärztinnen und Ärzte, die Abbrüche durchführen – und die Versorgungslage könnte sich weiter verschlechtern.  Im Podcast berichtet SPIEGEL-Redakteurin Milena Hassenkamp von ihrer monatelangen Recherche in politischen Kreisen, bei Demos und in Arztpraxen.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.   Links zur Folge:  SPIEGEL-Recherche: Der Angst-Paragraf  SPIEGEL TV: Die neue deutsche Front der radikalen Abtreibungsgegner  ZDF-Doku: Das gefährliche Netz der Abtreibungsgegner  Widersprüchliche Umfragen zu Paragraf 218  Moraltheologe Peter Schallenberg bei “K-TV”  Bericht des Senders “IDEA TV” über “Marsch für das Leben”  Bischof Rudolf Voderholzer beim “Marsch für das Leben”  taz: “Der Bischof marschiert mit Rechten” +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.03.2024 23:01 / 40min

Ein uraltes Strafgesetz beschränkt die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Nur unter bestimmten Bedingungen bleiben Frauen heute nach Paragraf 218 straffrei. Die Regelung entstand in der Kaiserzeit, der letzte Reformversuch ist 30 Jahre her. Ist das Abtreibungsrecht noch zeitgemäß?  In den USA ist diese Frage potenziell wahlentscheidend, viele Frauen fürchten eine reaktionäre Regierung. Frankreich hingegen hat gerade die »Freiheit zur Abtreibung« in der Verfassung verankert. Deutschland steht mit seiner derzeitigen Kompromisslösung dazwischen.  Die Ampelkoalition hat bereits das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen abgeschafft, doch SPD und Grüne wollen mehr. Schwangerschaftsabbrüche sollen endlich außerhalb des Strafgesetzbuchs geregelt werden, eine Kommission legt dazu bald Vorschläge vor. Doch die FDP droht eine Reform zu blockieren.  Im Streit der Ampel schwingt die Angst vor einem Kulturkampf mit. Seit Jahren mobilisieren radikale »Lebensschützer« gegen jegliche Abtreibungsrechte, unterstützt von katholischen Bischöfen und völkischen Ideologen. Die Unionsparteien distanzieren sich davon, sperren sich aber gegen Reformen. Zugleich gibt es immer weniger Ärztinnen und Ärzte, die Abbrüche durchführen – und die Versorgungslage könnte sich weiter verschlechtern.  Im Podcast berichtet SPIEGEL-Redakteurin Milena Hassenkamp von ihrer monatelangen Recherche in politischen Kreisen, bei Demos und in Arztpraxen.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.   Links zur Folge:  SPIEGEL-Recherche: Der Angst-Paragraf  SPIEGEL TV: Die neue deutsche Front der radikalen Abtreibungsgegner  ZDF-Doku: Das gefährliche Netz der Abtreibungsgegner  Widersprüchliche Umfragen zu Paragraf 218  Moraltheologe Peter Schallenberg bei “K-TV”  Bericht des Senders “IDEA TV” über “Marsch für das Leben”  Bischof Rudolf Voderholzer beim “Marsch für das Leben”  taz: “Der Bischof marschiert mit Rechten” +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.03.2024 23:01 / 40min

Podcast-Tipp: NDA – Die Akte Kasia Lenhardt

NDA ist ein Podcast über Geschichten, die nicht erzählt werden sollen. In Staffel Eins recherchieren SPIEGEL-Reporterin Nora Gantenbrink und Investigativjournalistin Maike Backhaus den Fall Kasia Lehnhardt. Kasia Lenhardt stirbt mit 25 Jahren in Berlin. Sie wurde bekannt durch »Germany’s Next Topmodel« und ihre Beziehung zum Fußballweltmeister Jérôme Boateng. Kurz vor ihrem Tod unterzeichnet Kasia Lenhardt einen NDA. Die Verschwiegenheitsvereinbarung untersagt ihr, öffentlich über ihre Beziehung mit Jérôme Boateng zu sprechen. In „NDA: Die Akte Kasia Lenhardt“ erzählen wir eine Geschichte, die so bisher nicht erzählt wurde. Weil sie nicht erzählt werden sollte.*** Wenn Sie jetzt direkt alle fünf Folgen hören wollt, dann können Sie ein SPIEGEL-Plus-Probeabo abschließen. Es kostet einen Euro für die ersten vier Wochen. Klicken Sie einfach hier auf die nächste Podcastfolge. Ohne SPIEGEL-Abo gibt’s ab sofort immer freitags eine neue Folge. Überall dort, wo Sie Ihre Podcasts hören. Folgen Sie »NDA: Die Akte Kasia Lenhardt«, um nichts zu verpassen.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.03.2024 13:07 / 5min

NDA ist ein Podcast über Geschichten, die nicht erzählt werden sollen. In Staffel Eins recherchieren SPIEGEL-Reporterin Nora Gantenbrink und Investigativjournalistin Maike Backhaus den Fall Kasia Lehnhardt. Kasia Lenhardt stirbt mit 25 Jahren in Berlin. Sie wurde bekannt durch »Germany’s Next Topmodel« und ihre Beziehung zum Fußballweltmeister Jérôme Boateng. Kurz vor ihrem Tod unterzeichnet Kasia Lenhardt einen NDA. Die Verschwiegenheitsvereinbarung untersagt ihr, öffentlich über ihre Beziehung mit Jérôme Boateng zu sprechen. In „NDA: Die Akte Kasia Lenhardt“ erzählen wir eine Geschichte, die so bisher nicht erzählt wurde. Weil sie nicht erzählt werden sollte.*** Wenn Sie jetzt direkt alle fünf Folgen hören wollt, dann können Sie ein SPIEGEL-Plus-Probeabo abschließen. Es kostet einen Euro für die ersten vier Wochen. Klicken Sie einfach hier auf die nächste Podcastfolge. Ohne SPIEGEL-Abo gibt’s ab sofort immer freitags eine neue Folge. Überall dort, wo Sie Ihre Podcasts hören. Folgen Sie »NDA: Die Akte Kasia Lenhardt«, um nichts zu verpassen.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.03.2024 13:07 / 5min

Auf die Gefahr hin, cringe zu sein

Auf TikTok ist die AfD schon an der Macht, hieß es hier vor einem halben Jahr. Jetzt deutet sich eine Gegenoffensive der demokratischen Parteien an. Clever oder cringe? Den Grünen sind auf der Plattform »definitiv zu viele Nazis«, sie sehen sich in der Pflicht. Die Unionsfraktion kann ihr eigenes TikTok-Debüt kaum fassen: »Donnerwetter«. Und SPD-Politiker Karl Lauterbach will »ein gutes Gegengewicht zur AfD bilden«, denn: »Über TikTok erreicht man besonders junge Menschen sehr gut.« Die Zeit drängt: Im Juni ist Europawahl, im September folgen drei Landtagswahlen in Ostdeutschland. Für das EU-Parlament und den brandenburgischen Landtag dürfen sogar schon 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Die AfD könnte dabei von ihrer Vorherrschaft auf TikTok profitieren. In dieser Folge berichtet SPIEGEL-Redakteur Jonas Schaible, welche Strategien die anderen Parteien verfolgen und was über die Erfolgsfaktoren auf TikTok bekannt ist.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.)  Links zur Folge:   Der Host bei TikTok  Wie auf TikTok eine Gegenbewegung zur AfD entsteht  SPD-Politiker Liebscher: »Ich nehme lieber das Risiko in Kauf, statt TikTok der AfD zu überlassen«  Scholz kündigt mehr TikTok-Präsenz der Bundesregierung an +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.03.2024 23:01 / 32min

Auf TikTok ist die AfD schon an der Macht, hieß es hier vor einem halben Jahr. Jetzt deutet sich eine Gegenoffensive der demokratischen Parteien an. Clever oder cringe? Den Grünen sind auf der Plattform »definitiv zu viele Nazis«, sie sehen sich in der Pflicht. Die Unionsfraktion kann ihr eigenes TikTok-Debüt kaum fassen: »Donnerwetter«. Und SPD-Politiker Karl Lauterbach will »ein gutes Gegengewicht zur AfD bilden«, denn: »Über TikTok erreicht man besonders junge Menschen sehr gut.« Die Zeit drängt: Im Juni ist Europawahl, im September folgen drei Landtagswahlen in Ostdeutschland. Für das EU-Parlament und den brandenburgischen Landtag dürfen sogar schon 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Die AfD könnte dabei von ihrer Vorherrschaft auf TikTok profitieren. In dieser Folge berichtet SPIEGEL-Redakteur Jonas Schaible, welche Strategien die anderen Parteien verfolgen und was über die Erfolgsfaktoren auf TikTok bekannt ist.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.)  Links zur Folge:   Der Host bei TikTok  Wie auf TikTok eine Gegenbewegung zur AfD entsteht  SPD-Politiker Liebscher: »Ich nehme lieber das Risiko in Kauf, statt TikTok der AfD zu überlassen«  Scholz kündigt mehr TikTok-Präsenz der Bundesregierung an +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.03.2024 23:01 / 32min

Herr Putin, Sie treten nun der Konferenz bei

Hochrangige deutsche Militärs, belauscht beim Taurus-Talk: Ein leichtfertiger General auf Dienstreise soll Russland diesen Propagandacoup ermöglicht haben. Was klingt wie ein lieblos verfasster Agentenschmöker, verrät einiges über die deutsche Verteidigungspolitik. Warum besprachen die Fachleute der Luftwaffe überhaupt russische Ziele in der Ukraine? Was bedeutet der Lauschangriff für Bundeskanzler Olaf Scholz? Und welches Kalkül verfolgt Kremlchef Wladimir Putin mit dem Leak? Durch die Abhöraffäre werde »das Vertrauen in unsere Institutionen erschüttert«, meint Stefan Kuzmany, Autor der SPIEGEL-Chefredaktion. Zugleich sei die Union »ein bisschen auf die russische Taktik hereingefallen«, indem sie mit überzogener Kritik an Scholz reagierte. Das größte Problem steht aber womöglich noch bevor – bei den nächsten Wahlen. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Reaktionen auf Olaf Scholz: »Der falsche Mann zur falschen Zeit im falschen Job«  Russisches Leak über Taurus-Besprechung: Putin treibt den Kanzler vor sich her  Abhöraffäre bei der Bundeswehr: Verteidigungsminister Pistorius spricht von »individuellem Anwendungsfehler« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.03.2024 23:01 / 38min

Hochrangige deutsche Militärs, belauscht beim Taurus-Talk: Ein leichtfertiger General auf Dienstreise soll Russland diesen Propagandacoup ermöglicht haben. Was klingt wie ein lieblos verfasster Agentenschmöker, verrät einiges über die deutsche Verteidigungspolitik. Warum besprachen die Fachleute der Luftwaffe überhaupt russische Ziele in der Ukraine? Was bedeutet der Lauschangriff für Bundeskanzler Olaf Scholz? Und welches Kalkül verfolgt Kremlchef Wladimir Putin mit dem Leak? Durch die Abhöraffäre werde »das Vertrauen in unsere Institutionen erschüttert«, meint Stefan Kuzmany, Autor der SPIEGEL-Chefredaktion. Zugleich sei die Union »ein bisschen auf die russische Taktik hereingefallen«, indem sie mit überzogener Kritik an Scholz reagierte. Das größte Problem steht aber womöglich noch bevor – bei den nächsten Wahlen. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:   Reaktionen auf Olaf Scholz: »Der falsche Mann zur falschen Zeit im falschen Job«  Russisches Leak über Taurus-Besprechung: Putin treibt den Kanzler vor sich her  Abhöraffäre bei der Bundeswehr: Verteidigungsminister Pistorius spricht von »individuellem Anwendungsfehler« +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.03.2024 23:01 / 38min

Sind die Sanktionen gegen Russland gescheitert?

In der Ukraine schlagen offenbar Raketen mit Bauteilen aus Deutschland ein. Wie kann das sein?   Als Wladimir Putin die Invasion befahl, reagierte der Westen mit scharfen wirtschaftlichen Maßnahmen. Zwei Jahre und 13 Sanktionspakete später gelingt es Russland jedoch weiterhin, die Verbote zu umgehen.  Der Krieg beschert dem Kreml sogar ein Wirtschaftswachstum. Sind die finanziellen Waffen des Westens abgenutzt? Was lässt sich gegen die russische »Umgehungsindustrie« ausrichten? Das beantwortet in dieser Folge der Sanktionsexperte Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Wirtschaftsweise fordert Gassanktionen gegen Russland Österreich bezog zuletzt 98 Prozent seines Gases aus Russland – eine Ministerin will das nun ändern+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

28.02.2024 23:01 / 43min

In der Ukraine schlagen offenbar Raketen mit Bauteilen aus Deutschland ein. Wie kann das sein?   Als Wladimir Putin die Invasion befahl, reagierte der Westen mit scharfen wirtschaftlichen Maßnahmen. Zwei Jahre und 13 Sanktionspakete später gelingt es Russland jedoch weiterhin, die Verbote zu umgehen.  Der Krieg beschert dem Kreml sogar ein Wirtschaftswachstum. Sind die finanziellen Waffen des Westens abgenutzt? Was lässt sich gegen die russische »Umgehungsindustrie« ausrichten? Das beantwortet in dieser Folge der Sanktionsexperte Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge: Wirtschaftsweise fordert Gassanktionen gegen Russland Österreich bezog zuletzt 98 Prozent seines Gases aus Russland – eine Ministerin will das nun ändern+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

28.02.2024 23:01 / 43min

Die halb fertige Scholz-Doktrin

Kehrt Donald Trump ins Weiße Haus zurück, zerbricht das Schutzversprechen der Nato. Seine mafiöse Methode löst in Europa hektische Debatten über eigene Atomwaffen aus. Drängender noch ist aber die Frage, wie viel Deutschland und seine Verbündeten für die eigene Sicherheit zu zahlen bereit sind. Vor allem angesichts der Bedrohung aus Russland. »Geld, das wir jetzt und in Zukunft für unsere Sicherheit ausgeben, fehlt uns an anderer Stelle«, räumt Bundeskanzler Olaf Scholz ein, sagt aber: »Ohne Sicherheit ist alles andere nichts.« Damit deutet er einen massiven Verteilungskonflikt an, auf den die Regierung noch keine Antworten hat.   SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki hat den Kanzler beobachtet, beim Staatsbesuch in Washington, bei der Sicherheitskonferenz in München und beim Posieren mit Kriegsgerät in Unterlüß. Im Podcast berichtet sie, wie die »Zeitenwende« nicht nur die Haushaltsplanung, sondern auch das Verhältnis der Politik zur Rüstungsindustrie verändert. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Podcast »Acht Milliarden«  Stimmenfang-Folge über das Nachwuchsproblem der Bundeswehr +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

21.02.2024 23:01 / 40min

Kehrt Donald Trump ins Weiße Haus zurück, zerbricht das Schutzversprechen der Nato. Seine mafiöse Methode löst in Europa hektische Debatten über eigene Atomwaffen aus. Drängender noch ist aber die Frage, wie viel Deutschland und seine Verbündeten für die eigene Sicherheit zu zahlen bereit sind. Vor allem angesichts der Bedrohung aus Russland. »Geld, das wir jetzt und in Zukunft für unsere Sicherheit ausgeben, fehlt uns an anderer Stelle«, räumt Bundeskanzler Olaf Scholz ein, sagt aber: »Ohne Sicherheit ist alles andere nichts.« Damit deutet er einen massiven Verteilungskonflikt an, auf den die Regierung noch keine Antworten hat.   SPIEGEL-Redakteurin Marina Kormbaki hat den Kanzler beobachtet, beim Staatsbesuch in Washington, bei der Sicherheitskonferenz in München und beim Posieren mit Kriegsgerät in Unterlüß. Im Podcast berichtet sie, wie die »Zeitenwende« nicht nur die Haushaltsplanung, sondern auch das Verhältnis der Politik zur Rüstungsindustrie verändert. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Podcast »Acht Milliarden«  Stimmenfang-Folge über das Nachwuchsproblem der Bundeswehr +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

21.02.2024 23:01 / 40min

»Wir können alle auf Desinformation hereinfallen«

Gefälschte Bilder, Zitate ohne Kontext, verzerrte Narrative: Desinformation untergräbt das Vertrauen in Politik und Medien. Populisten und Extremisten nutzen das gezielt, klassische Faktenchecks kommen kaum gegen die Fake-Flut an. Hat Thomas Laschyk die Lösung? Der 31-Jährige hat den »Volksverpetzer« etabliert, der »mehr als nur trockene Faktenchecks« verspricht. Aktuelle Beiträge des Blogs richten sich gegen Narrative der AfD oder von Wladimir Putin. Nun will Laschyk mit einem Buch »Werbung für die Wahrheit« machen.  Sein Ansatz provoziert. Statt möglichst nüchtern zu berichten, nutzt er beim »Volksverpetzer« bewusst reißerische Überschriften: »Durch die Verknüpfung mit Emotionen kann man sich die Sachen besser merken.« Denn die Aufmerksamkeit in Social Media ist hart umkämpft.  Vielen falle es zudem schwer, die Geschichten infrage zu stellen, mit denen wir uns die Welt erklären. Selbst dann, wenn neue Informationen und Gegenbeweise verfügbar sind.  Was heißt das für den Journalismus? Und wie sinnvoll ist es, die AfD in Talkshows inhaltlich stellen zu wollen? Darüber sprechen wir im Stimmenfang-Podcast. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.      Links zur Folge:  »Volksverpetzer« über SPD-Aussage  »Volksverpetzer« über Grünen-Aussage  »Volksverpetzer« über FDP-Aussage  »Volksverpetzer« über CDU-Aussage  »Volksverpetzer« über CSU-Aussage  »Volksverpetzer« über Linken-Aussage  Paper: »Media platforming and the normalisation of extreme right views«  Stimmenfang-Podcast: Stuss zum Fest+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

14.02.2024 23:01 / 44min

Gefälschte Bilder, Zitate ohne Kontext, verzerrte Narrative: Desinformation untergräbt das Vertrauen in Politik und Medien. Populisten und Extremisten nutzen das gezielt, klassische Faktenchecks kommen kaum gegen die Fake-Flut an. Hat Thomas Laschyk die Lösung? Der 31-Jährige hat den »Volksverpetzer« etabliert, der »mehr als nur trockene Faktenchecks« verspricht. Aktuelle Beiträge des Blogs richten sich gegen Narrative der AfD oder von Wladimir Putin. Nun will Laschyk mit einem Buch »Werbung für die Wahrheit« machen.  Sein Ansatz provoziert. Statt möglichst nüchtern zu berichten, nutzt er beim »Volksverpetzer« bewusst reißerische Überschriften: »Durch die Verknüpfung mit Emotionen kann man sich die Sachen besser merken.« Denn die Aufmerksamkeit in Social Media ist hart umkämpft.  Vielen falle es zudem schwer, die Geschichten infrage zu stellen, mit denen wir uns die Welt erklären. Selbst dann, wenn neue Informationen und Gegenbeweise verfügbar sind.  Was heißt das für den Journalismus? Und wie sinnvoll ist es, die AfD in Talkshows inhaltlich stellen zu wollen? Darüber sprechen wir im Stimmenfang-Podcast. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.      Links zur Folge:  »Volksverpetzer« über SPD-Aussage  »Volksverpetzer« über Grünen-Aussage  »Volksverpetzer« über FDP-Aussage  »Volksverpetzer« über CDU-Aussage  »Volksverpetzer« über CSU-Aussage  »Volksverpetzer« über Linken-Aussage  Paper: »Media platforming and the normalisation of extreme right views«  Stimmenfang-Podcast: Stuss zum Fest+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

14.02.2024 23:01 / 44min

»Sobald es um Israel geht, wird man vor die Wahl gestellt«

Der brutale Angriff auf einen israelischen Studenten in Berlin facht die Debatte um Antisemitismus an Universitäten an. Wie ernst ist es den Unis und anderen Institutionen mit ihren Bekenntnissen?   Die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Hanna Veiler findet: Nicht ernst genug. Judenhass ist auch an Universitäten nichts Neues. Veiler beobachtet seit dem Hamas-Terror am 7. Oktober jedoch einen massiven Anstieg antisemitischer Aussagen und Drohungen. Jüdische Studierende fühlten sich nicht sicher.  Antisemitismus werde immer da benannt, »wo es bequem ist«, sagt Veiler. »Rechte werden auf den Antisemitismus der Linken hinweisen, Linke auf den Antisemitismus der Rechten. So werden wir niemals vorankommen.«  Als Studentin hat sich die 25-Jährige selbst in linken Hochschulgruppen engagiert – und erlebt, wie sie trotz Übereinstimmung in vielen politischen Fragen in ein Dilemma geriet. »Sobald es um Israel geht, wird man vor die Wahl gestellt«, sagt Veiler. »Man kriegt regelrecht Sätze zu hören wie: ›Es ist okay, dass du Jude bist, aber wenn du Zionist bist, hast du hier nichts verloren‹.«  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.  Links zur Folge:  Mirna Funk im SPIEGEL-Podcast »Moreno+1«  Was über den Angriff auf den israelischen Studenten in Berlin bekannt ist  Nach Angriff auf jüdischen Studierenden: Freie Universität Berlin will juristisch gegen Täter vorgehen  Shahak Shapira über das mutmaßliche Motiv des Angriffs auf seinen Bruder +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

07.02.2024 23:01 / 45min

Der brutale Angriff auf einen israelischen Studenten in Berlin facht die Debatte um Antisemitismus an Universitäten an. Wie ernst ist es den Unis und anderen Institutionen mit ihren Bekenntnissen?   Die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Hanna Veiler findet: Nicht ernst genug. Judenhass ist auch an Universitäten nichts Neues. Veiler beobachtet seit dem Hamas-Terror am 7. Oktober jedoch einen massiven Anstieg antisemitischer Aussagen und Drohungen. Jüdische Studierende fühlten sich nicht sicher.  Antisemitismus werde immer da benannt, »wo es bequem ist«, sagt Veiler. »Rechte werden auf den Antisemitismus der Linken hinweisen, Linke auf den Antisemitismus der Rechten. So werden wir niemals vorankommen.«  Als Studentin hat sich die 25-Jährige selbst in linken Hochschulgruppen engagiert – und erlebt, wie sie trotz Übereinstimmung in vielen politischen Fragen in ein Dilemma geriet. »Sobald es um Israel geht, wird man vor die Wahl gestellt«, sagt Veiler. »Man kriegt regelrecht Sätze zu hören wie: ›Es ist okay, dass du Jude bist, aber wenn du Zionist bist, hast du hier nichts verloren‹.«  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.  Links zur Folge:  Mirna Funk im SPIEGEL-Podcast »Moreno+1«  Was über den Angriff auf den israelischen Studenten in Berlin bekannt ist  Nach Angriff auf jüdischen Studierenden: Freie Universität Berlin will juristisch gegen Täter vorgehen  Shahak Shapira über das mutmaßliche Motiv des Angriffs auf seinen Bruder +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

07.02.2024 23:01 / 45min

»Mein Vater lebt als Toter in der Heimat der Juden«

Wolf Biermann ist einer der bekanntesten politischen Künstler in Deutschland – das Schicksal seiner jüdischen Familie und sein Konflikt mit der DDR haben nicht nur sein Leben geprägt, sondern auch seine Lieder und Gedichte.   In dieser Sonderfolge singt und spricht er über den Umgang mit den Schrecken der Gegenwart, insbesondere mit dem Hamas-Terror in Israel und dem Krieg in Gaza.   Als Kind entging Wolf Biermann den Luftangriffen der Alliierten auf Nazideutschland, heute erinnert er sich an Gespräche mit seiner Mutter. »Wir freuten uns über die Bomben, die nur den Fehler hatten, dass sie uns selber auf den Kopf fielen.« Sein Vater wurde als jüdischer Kommunist in Auschwitz ermordet.  Über das Leid der Palästinenser sagt Biermann, Israels Bomben träfen nun tausende unschuldige Menschen. Die Bevölkerung des Gazastreifens sei jedoch nicht nur Opfer des Weltgeschehens. »Wenn man ihre Menschenwürde achten will, muss man auch achten, dass sie für sich selber verantwortlich sind.«  Hier hören Sie ein neues Lied von Biermann und die Highlights des SPIEGEL-Gesprächs. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Wolf Biermann im SPIEGEL-Gespräch: »Falsche Feinde sind gefährlicher als falsche Freunde« Wolf Biermann: Der Störenfried Stimmenfang: Terror in Israel, Judenhass in Deutschland Podcast »Acht Milliarden« über die Diskussion einer Zweistaatenlösung+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.02.2024 23:01 / 20min

Wolf Biermann ist einer der bekanntesten politischen Künstler in Deutschland – das Schicksal seiner jüdischen Familie und sein Konflikt mit der DDR haben nicht nur sein Leben geprägt, sondern auch seine Lieder und Gedichte.   In dieser Sonderfolge singt und spricht er über den Umgang mit den Schrecken der Gegenwart, insbesondere mit dem Hamas-Terror in Israel und dem Krieg in Gaza.   Als Kind entging Wolf Biermann den Luftangriffen der Alliierten auf Nazideutschland, heute erinnert er sich an Gespräche mit seiner Mutter. »Wir freuten uns über die Bomben, die nur den Fehler hatten, dass sie uns selber auf den Kopf fielen.« Sein Vater wurde als jüdischer Kommunist in Auschwitz ermordet.  Über das Leid der Palästinenser sagt Biermann, Israels Bomben träfen nun tausende unschuldige Menschen. Die Bevölkerung des Gazastreifens sei jedoch nicht nur Opfer des Weltgeschehens. »Wenn man ihre Menschenwürde achten will, muss man auch achten, dass sie für sich selber verantwortlich sind.«  Hier hören Sie ein neues Lied von Biermann und die Highlights des SPIEGEL-Gesprächs. Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Wolf Biermann im SPIEGEL-Gespräch: »Falsche Feinde sind gefährlicher als falsche Freunde« Wolf Biermann: Der Störenfried Stimmenfang: Terror in Israel, Judenhass in Deutschland Podcast »Acht Milliarden« über die Diskussion einer Zweistaatenlösung+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.02.2024 23:01 / 20min

Wer der Bundeswehr wirklich fehlt

Die Bundeswehr wirbt offensiv. Doch der Nachwuchs kann gerade einmal die Abgänge ersetzen. Dabei sollte die Truppe eigentlich um 20.000 Personen wachsen. Ist eine »Wehrpflicht light« die Lösung?  Verteidigungsminister Boris Pistorius steht nach einem Jahr im Amt unter Druck. Die Zahl der Bewerbungen für eine militärische Karriere ging 2023 auf 43.200 zurück, wie eine Sprecherin des Ministeriums dem SPIEGEL mitteilte. Das waren 700 weniger als im Vorjahr.  Es sei »gelungen, den Rückgang im Bewerbendenaufkommen deutlich zu bremsen und die Zahlen im Jahresverlauf weitestgehend zu stabilisieren«. Trendwende klingt anders, Zeitenwende erst recht.  Pistorius lässt deshalb nicht nur Wehrpflichtmodelle prüfen, sondern verspricht auch Sofortmaßnahmen.   Im Podcast berichtet SPIEGEL-Chefreporter Matthias Gebauer, wer der Truppe wirklich fehlt.   Welche Rolle virale Hits und Influencer bei der Nachwuchsgewinnung spielen, erklärt Marcel Bohnert, Oberstleutnant im Generalstabsdienst und Vizevorsitzender des Bundeswehrverbands.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Marcel Bohnert im SPIEGEL-Interview (2020): »Ich war vielleicht naiv, aber ich bin nicht rechtsextrem«  Bericht von »Zeit Online«: Ein Freispruch, der nicht befreit  YouTube-Kampagnen der Bundeswehr +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

31.01.2024 23:01 / 40min

Die Bundeswehr wirbt offensiv. Doch der Nachwuchs kann gerade einmal die Abgänge ersetzen. Dabei sollte die Truppe eigentlich um 20.000 Personen wachsen. Ist eine »Wehrpflicht light« die Lösung?  Verteidigungsminister Boris Pistorius steht nach einem Jahr im Amt unter Druck. Die Zahl der Bewerbungen für eine militärische Karriere ging 2023 auf 43.200 zurück, wie eine Sprecherin des Ministeriums dem SPIEGEL mitteilte. Das waren 700 weniger als im Vorjahr.  Es sei »gelungen, den Rückgang im Bewerbendenaufkommen deutlich zu bremsen und die Zahlen im Jahresverlauf weitestgehend zu stabilisieren«. Trendwende klingt anders, Zeitenwende erst recht.  Pistorius lässt deshalb nicht nur Wehrpflichtmodelle prüfen, sondern verspricht auch Sofortmaßnahmen.   Im Podcast berichtet SPIEGEL-Chefreporter Matthias Gebauer, wer der Truppe wirklich fehlt.   Welche Rolle virale Hits und Influencer bei der Nachwuchsgewinnung spielen, erklärt Marcel Bohnert, Oberstleutnant im Generalstabsdienst und Vizevorsitzender des Bundeswehrverbands.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Links zur Folge:  Marcel Bohnert im SPIEGEL-Interview (2020): »Ich war vielleicht naiv, aber ich bin nicht rechtsextrem«  Bericht von »Zeit Online«: Ein Freispruch, der nicht befreit  YouTube-Kampagnen der Bundeswehr +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

31.01.2024 23:01 / 40min

Warum die Demos noch keine Bewegung sind

Die Proteste gegen Rechtsextremismus haben viele mobilisiert, die sonst nicht auf die Straße gehen – schon gar nicht gemeinsam. Bleibt es dabei?   Während bundesweit noch immer neue Demos angemeldet werden, gibt es erste Reibungen. Manchen Teilnehmern sind die Reden zu links. Andere wollen ihren Protest nicht nur gegen die völkischen Fantasien in der AfD richten, sondern auch gegen die Migrationspolitik der Ampel. Wieder andere fühlen sich ausgeschlossen, wenn es »gegen rechts« geht und damit auch die Union gemeint scheint.  Was steht zwischen der aktuellen Protestwelle und einer echten Bewegung? Wie lassen sich Bündnisse trotz politischer Unterschiede schmieden? Und was kann ich selbst tun, wenn ich mich nach der Demo weiter engagieren will?  Dazu sprechen wir in dieser Folge mit dem Leipziger Protestforscher Piotr Kocyba, der die Bedeutung einer »gemeinsamen Sprache« hervorhebt und auf Unterschiede zwischen Ost und West aufmerksam macht. Kampagnenprofi Christoph Bautz erklärt, was er mit Campact gegen die AfD unternimmt und wie das Verhältnis zur CDU aussieht. Und die evangelische Pfarrerin Elisabeth Schulze berichtet aus Spremberg, wie sie in der brandenburgischen AfD-Hochburg die tiefen Gräben überwinden will.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Was Sie zur Petition gegen AfD-Mann Höcke wissen sollten +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

24.01.2024 23:01 / 38min

Die Proteste gegen Rechtsextremismus haben viele mobilisiert, die sonst nicht auf die Straße gehen – schon gar nicht gemeinsam. Bleibt es dabei?   Während bundesweit noch immer neue Demos angemeldet werden, gibt es erste Reibungen. Manchen Teilnehmern sind die Reden zu links. Andere wollen ihren Protest nicht nur gegen die völkischen Fantasien in der AfD richten, sondern auch gegen die Migrationspolitik der Ampel. Wieder andere fühlen sich ausgeschlossen, wenn es »gegen rechts« geht und damit auch die Union gemeint scheint.  Was steht zwischen der aktuellen Protestwelle und einer echten Bewegung? Wie lassen sich Bündnisse trotz politischer Unterschiede schmieden? Und was kann ich selbst tun, wenn ich mich nach der Demo weiter engagieren will?  Dazu sprechen wir in dieser Folge mit dem Leipziger Protestforscher Piotr Kocyba, der die Bedeutung einer »gemeinsamen Sprache« hervorhebt und auf Unterschiede zwischen Ost und West aufmerksam macht. Kampagnenprofi Christoph Bautz erklärt, was er mit Campact gegen die AfD unternimmt und wie das Verhältnis zur CDU aussieht. Und die evangelische Pfarrerin Elisabeth Schulze berichtet aus Spremberg, wie sie in der brandenburgischen AfD-Hochburg die tiefen Gräben überwinden will.  Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de. Was Sie zur Petition gegen AfD-Mann Höcke wissen sollten +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

24.01.2024 23:01 / 38min

AfD verbieten?

Mit den Umfragewerten wächst die Sorge, dass die AfD an die Macht kommt – und umsetzen kann, was einflussreiche Rechtsextreme bereits durchspielen. »Millionenfache Remigration«, sagen AfD-Leute und kaschieren damit ihre völkischen Fantasien.  Die Radikalisierung der Partei ist zwar nicht neu. Dennoch hat der Correctiv-Bericht über ein rechtsextremes Geheimtreffen in Potsdam mit AfD-Beteiligung viele schockiert und Zehntausende zu Demonstrationen gegen die Partei bewegt. Unter Menschen mit Migrationshintergrund wächst die Angst, so schildert es auch Comedian Enissa Amani im Interview.  Was tun, die AfD verbieten? Amani gehört zu den Erstunterzeichnerinnen einer Petition, die die Prüfung eines Verbotsverfahrens fordert. Viele Demonstranten schließen sich dem an.  Doch die Hürden sind hoch, ein Verfahren ist riskant. SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt kennt die Gründe für das Zögern von Politik und Sicherheitsbehörden.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

17.01.2024 23:01 / 43min

Mit den Umfragewerten wächst die Sorge, dass die AfD an die Macht kommt – und umsetzen kann, was einflussreiche Rechtsextreme bereits durchspielen. »Millionenfache Remigration«, sagen AfD-Leute und kaschieren damit ihre völkischen Fantasien.  Die Radikalisierung der Partei ist zwar nicht neu. Dennoch hat der Correctiv-Bericht über ein rechtsextremes Geheimtreffen in Potsdam mit AfD-Beteiligung viele schockiert und Zehntausende zu Demonstrationen gegen die Partei bewegt. Unter Menschen mit Migrationshintergrund wächst die Angst, so schildert es auch Comedian Enissa Amani im Interview.  Was tun, die AfD verbieten? Amani gehört zu den Erstunterzeichnerinnen einer Petition, die die Prüfung eines Verbotsverfahrens fordert. Viele Demonstranten schließen sich dem an.  Doch die Hürden sind hoch, ein Verfahren ist riskant. SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt kennt die Gründe für das Zögern von Politik und Sicherheitsbehörden.   Sie haben Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Sprechen Sie auf unsere Mailbox oder schicken Sie uns eine Sprachnachricht per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an stimmenfang@spiegel.de.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

17.01.2024 23:01 / 43min

Der Machtfaktor im Traktor

Zehntausende Bauern nutzen schweres Gerät, um ihre Interessen durchzusetzen. Die Blockaden setzen der Regierung zu – und ziehen weitere wütende Bürger an. Längst geht es nicht mehr nur um Agrardiesel, sondern alle möglichen finanziellen Sorgen. Rechtsextremisten wittern ihre Chance, die Krisenstimmung weiter anzuheizen und die Proteste zu vereinnahmen. Aber halt: Worum geht es den Landwirten? Und warum solidarisieren sich Kraftfahrer oder Handwerker mit ihrer Wut?  Die Einschnitte bei den Agrarsubventionen hätten das Fass zum Überlaufen gebracht, sagen viele. SPIEGEL-Redakteur Serafin Reiber, selbst gelernter Landwirt, analysiert die Versäumnisse in der Agrarpolitik, die sich weit über die Ampelkoalition hinaus erstrecken.  Wie machen sich die Versuche von Rechtsradikalen bemerkbar, die Proteste zu kapern? SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller beobachtete in Berlin typische Symbole und Strategien organisierter Extremisten. Auch die AfD will sich als Partei der Bauern inszenieren – aber was steht denn da in ihrem Programm? Links zur Folge:  Videoreportage von Blockadeaktion in Brandenburg Moreno+1: Protestieren die Bauern zu Recht, Juli Zeh? Information des Landwirtschaftsministeriums über Subventionen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

10.01.2024 23:01 / 48min

Zehntausende Bauern nutzen schweres Gerät, um ihre Interessen durchzusetzen. Die Blockaden setzen der Regierung zu – und ziehen weitere wütende Bürger an. Längst geht es nicht mehr nur um Agrardiesel, sondern alle möglichen finanziellen Sorgen. Rechtsextremisten wittern ihre Chance, die Krisenstimmung weiter anzuheizen und die Proteste zu vereinnahmen. Aber halt: Worum geht es den Landwirten? Und warum solidarisieren sich Kraftfahrer oder Handwerker mit ihrer Wut?  Die Einschnitte bei den Agrarsubventionen hätten das Fass zum Überlaufen gebracht, sagen viele. SPIEGEL-Redakteur Serafin Reiber, selbst gelernter Landwirt, analysiert die Versäumnisse in der Agrarpolitik, die sich weit über die Ampelkoalition hinaus erstrecken.  Wie machen sich die Versuche von Rechtsradikalen bemerkbar, die Proteste zu kapern? SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller beobachtete in Berlin typische Symbole und Strategien organisierter Extremisten. Auch die AfD will sich als Partei der Bauern inszenieren – aber was steht denn da in ihrem Programm? Links zur Folge:  Videoreportage von Blockadeaktion in Brandenburg Moreno+1: Protestieren die Bauern zu Recht, Juli Zeh? Information des Landwirtschaftsministeriums über Subventionen+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

10.01.2024 23:01 / 48min

Was im Osten anders ist

Ratlos blicken viele auf die Erfolge der AfD. Bei den Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg droht die nächste Eskalationsstufe: Stärkste Kraft, Blockaden im Landtag, ein Fest für Demokratiefeinde. Eine rechte Wende, wo einst der Sozialismus herrschte?  »Viel schlimmer kann es kaum noch werden«, sagt die Bestsellerautorin Anne Rabe. Die AfD sei inzwischen so gefährlich, dass sie ein Verbotsverfahren befürworte.   Geboren an der mecklenburgischen Ostseeküste, wuchs Rabe mit einem positiven Bild der DDR auf: ein gerechtes Land ohne Arbeitslose und ohne Nazis. Dann wurde ihr die gewaltvolle, autoritäre Realität von sozialistischem Staat und Gesellschaft bewusst, und deren Nachwirkungen im Osten nach der Wende.  Viele hätten geschwiegen, sagt Rabe. Wie die Hauptfigur ihres Romans »Die Möglichkeit von Glück«, der sich um die Aufarbeitung der DDR dreht und bis in die Gegenwart reicht.  Im Podcast erklärt die Autorin ihre Sicht auf den Osten und sein spezielles Problem mit Rechtsextremismus. Lesen Sie außerdem den SPIEGEL-Leitartikel zur AfD im Superwahljahr Gastbeitrag von Anne Rabe in der »taz«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.01.2024 23:01 / 45min

Ratlos blicken viele auf die Erfolge der AfD. Bei den Wahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg droht die nächste Eskalationsstufe: Stärkste Kraft, Blockaden im Landtag, ein Fest für Demokratiefeinde. Eine rechte Wende, wo einst der Sozialismus herrschte?  »Viel schlimmer kann es kaum noch werden«, sagt die Bestsellerautorin Anne Rabe. Die AfD sei inzwischen so gefährlich, dass sie ein Verbotsverfahren befürworte.   Geboren an der mecklenburgischen Ostseeküste, wuchs Rabe mit einem positiven Bild der DDR auf: ein gerechtes Land ohne Arbeitslose und ohne Nazis. Dann wurde ihr die gewaltvolle, autoritäre Realität von sozialistischem Staat und Gesellschaft bewusst, und deren Nachwirkungen im Osten nach der Wende.  Viele hätten geschwiegen, sagt Rabe. Wie die Hauptfigur ihres Romans »Die Möglichkeit von Glück«, der sich um die Aufarbeitung der DDR dreht und bis in die Gegenwart reicht.  Im Podcast erklärt die Autorin ihre Sicht auf den Osten und sein spezielles Problem mit Rechtsextremismus. Lesen Sie außerdem den SPIEGEL-Leitartikel zur AfD im Superwahljahr Gastbeitrag von Anne Rabe in der »taz«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

03.01.2024 23:01 / 45min

344 Minuten – Das Bahn-Fiasko (SPIEGEL Original)

Alle Folgen des SPIEGEL Original Podcasts »344 Minuten – Das Bahn-Fiasko« findet Ihr hier.Am 25. Juni 2023 startet ICE 79 von Berlin nach Zürich. Noch weiß keiner der Reisenden, dass diese Fahrt in einem Fiasko enden wird. Nach knapp zwei Stunden bleibt der Zug plötzlich auf freier Strecke liegen – weil die Stromzufuhr nicht mehr funktioniert. Die Klimaanlage fällt aus. Die Ersten googeln »Nothammer«. Der SPIEGEL Original Podcast »344 Minuten – Das Bahn-Fiasko« erzählt die Geschichte einer Pannenfahrt. Und offenbart die vielen Probleme der Deutschen Bahn. Wie Fehlentscheidungen und ein jahrelanger Sparkurs die Bahn ins Chaos gesteuert haben. Wie sind eure Reise-Erfahrungen? Oder habt ihr Fragen zur Deutschen Bahn? Schickt uns gern Sprachnachrichten per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an podcast@spiegel.de. Ein SPIEGEL-Original-Podcast in vier Episoden – überall, wo es Podcasts gibt.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.12.2023 23:02 / 36min

Alle Folgen des SPIEGEL Original Podcasts »344 Minuten – Das Bahn-Fiasko« findet Ihr hier.Am 25. Juni 2023 startet ICE 79 von Berlin nach Zürich. Noch weiß keiner der Reisenden, dass diese Fahrt in einem Fiasko enden wird. Nach knapp zwei Stunden bleibt der Zug plötzlich auf freier Strecke liegen – weil die Stromzufuhr nicht mehr funktioniert. Die Klimaanlage fällt aus. Die Ersten googeln »Nothammer«. Der SPIEGEL Original Podcast »344 Minuten – Das Bahn-Fiasko« erzählt die Geschichte einer Pannenfahrt. Und offenbart die vielen Probleme der Deutschen Bahn. Wie Fehlentscheidungen und ein jahrelanger Sparkurs die Bahn ins Chaos gesteuert haben. Wie sind eure Reise-Erfahrungen? Oder habt ihr Fragen zur Deutschen Bahn? Schickt uns gern Sprachnachrichten per WhatsApp an +49 40 38080 400 oder per Mail an podcast@spiegel.de. Ein SPIEGEL-Original-Podcast in vier Episoden – überall, wo es Podcasts gibt.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.12.2023 23:02 / 36min

Härtefall Habeck – wie der Vizekanzler mit sich ringt

Er war einer der beliebtesten Politiker des Landes. Jetzt verbinden viele mit Robert Habeck die Kosten der Krise, den Heizungsstreit, das Milliardenloch im Klimafonds. Sparen schmerzt den Wirtschaftsminister, der so viel im Land verändern will – und zum Buhmann der Regierung geworden ist.  SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen kennt Habeck seit zwei Jahrzehnten, jetzt hat er ihn erneut begleitet. Haben Macht, Verantwortung und Hass den Vizekanzler verändert?  Links zur Folge:  Markus Feldenkirchen unterwegs mit Robert Habeck  TV-Porträt von 2021 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.12.2023 23:02 / 34min

Er war einer der beliebtesten Politiker des Landes. Jetzt verbinden viele mit Robert Habeck die Kosten der Krise, den Heizungsstreit, das Milliardenloch im Klimafonds. Sparen schmerzt den Wirtschaftsminister, der so viel im Land verändern will – und zum Buhmann der Regierung geworden ist.  SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen kennt Habeck seit zwei Jahrzehnten, jetzt hat er ihn erneut begleitet. Haben Macht, Verantwortung und Hass den Vizekanzler verändert?  Links zur Folge:  Markus Feldenkirchen unterwegs mit Robert Habeck  TV-Porträt von 2021 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.12.2023 23:02 / 34min

Markus Söder in der Rolle des Captain Kulturkampf

Markus Söder beschützt den Weihnachtsbaum und die deutsche Sprache. Nebenbei regiert er Bayern und ärgert Berlin. Und stellt selbst die zentrale Frage: Haben wir denn keine anderen Probleme?  In dieser Folge kehren wir zurück ins Söderland: Nach der Landtagswahl versucht der bayerische Regierungschef, den Skandal um seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger vergessen zu machen. Er schwärmt von Supercomputern und Magnetschwebebahnen, will Bayern zum »Houston Deutschlands« machen.  Für Schlagzeilen sorgt jedoch vor allem Söders Kulturkampf, gegen eine Hamburger Kita oder gendergerechte Sprache in der Schule. Wenn er sich nicht gerade von einem Lobbyverband zum Superhelden stilisieren lässt. Was ist seine Strategie? Ein Podcast mit Anna Clauß, Leiterin Meinung und Debatte beim SPIEGEL.   Armin Laschet im SPIEGEL-Spitzengespräch über Söder und die Ampel:  https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armin-laschet-vermutet-neue-ambitionen-auf-unions-kanzlerkandidatur-bei-markus-soeder-a-54dc27b8-bea8-4a68-aed4-bcf0ec7f3b33?d=1702488284232 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.12.2023 23:01 / 29min

Markus Söder beschützt den Weihnachtsbaum und die deutsche Sprache. Nebenbei regiert er Bayern und ärgert Berlin. Und stellt selbst die zentrale Frage: Haben wir denn keine anderen Probleme?  In dieser Folge kehren wir zurück ins Söderland: Nach der Landtagswahl versucht der bayerische Regierungschef, den Skandal um seinen Stellvertreter Hubert Aiwanger vergessen zu machen. Er schwärmt von Supercomputern und Magnetschwebebahnen, will Bayern zum »Houston Deutschlands« machen.  Für Schlagzeilen sorgt jedoch vor allem Söders Kulturkampf, gegen eine Hamburger Kita oder gendergerechte Sprache in der Schule. Wenn er sich nicht gerade von einem Lobbyverband zum Superhelden stilisieren lässt. Was ist seine Strategie? Ein Podcast mit Anna Clauß, Leiterin Meinung und Debatte beim SPIEGEL.   Armin Laschet im SPIEGEL-Spitzengespräch über Söder und die Ampel:  https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armin-laschet-vermutet-neue-ambitionen-auf-unions-kanzlerkandidatur-bei-markus-soeder-a-54dc27b8-bea8-4a68-aed4-bcf0ec7f3b33?d=1702488284232 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.12.2023 23:01 / 29min

Benkos bittere Bescherung für deutsche Innenstädte

René Benko kaufte Immobilien und Warenhäuser, versprach eine »goldene Zukunft« der Innenstädte. Jetzt ist sein Imperium, die Signa Holding, insolvent. Wie ein Kartenhaus droht das undurchsichtige System zusammenzubrechen, zahlreiche deutsche Städte wären betroffen.  Hohe Zinsen und Baukosten haben Benkos Geschäftsmodell geschadet, doch die Pleite wirft Fragen auf: Warum hat Signa plötzlich fünf Milliarden Euro Schulden? Warum ließen sich viele Investoren und Kommunen auf pompöse, aber riskante Deals ein? Und was wird aus den Warenhäusern der Galeria Karstadt Kaufhof, die schon zwei Insolvenzen durchlebt und viele Millionen Euro an Steuergeld verschlungen haben?  SPIEGEL-Reporterin Kristina Gnirke durchforstet die Geschäfte der Signa-Gruppe seit Jahren, sie hat René Benko mehrfach getroffen. Im Podcast erklärt sie, wie das »Kapital-Karussell« des Milliardärs ins Schlingern geriet und welche politischen Versäumnisse dazu beigetragen haben. Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.  Links zur Folge:   Das Milliarden-Monopoly des René Benko  Wen reißt René Benko mit nach unten?  Inside Austria: Der wundersame Erfolg des René Benko  FragDenStaat: Berlin bekommt Hochhäuser für Arbeitsplätze  Elbtower: Die riskante Wette des René Benko    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.12.2023 23:01 / 41min

René Benko kaufte Immobilien und Warenhäuser, versprach eine »goldene Zukunft« der Innenstädte. Jetzt ist sein Imperium, die Signa Holding, insolvent. Wie ein Kartenhaus droht das undurchsichtige System zusammenzubrechen, zahlreiche deutsche Städte wären betroffen.  Hohe Zinsen und Baukosten haben Benkos Geschäftsmodell geschadet, doch die Pleite wirft Fragen auf: Warum hat Signa plötzlich fünf Milliarden Euro Schulden? Warum ließen sich viele Investoren und Kommunen auf pompöse, aber riskante Deals ein? Und was wird aus den Warenhäusern der Galeria Karstadt Kaufhof, die schon zwei Insolvenzen durchlebt und viele Millionen Euro an Steuergeld verschlungen haben?  SPIEGEL-Reporterin Kristina Gnirke durchforstet die Geschäfte der Signa-Gruppe seit Jahren, sie hat René Benko mehrfach getroffen. Im Podcast erklärt sie, wie das »Kapital-Karussell« des Milliardärs ins Schlingern geriet und welche politischen Versäumnisse dazu beigetragen haben. Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.  Links zur Folge:   Das Milliarden-Monopoly des René Benko  Wen reißt René Benko mit nach unten?  Inside Austria: Der wundersame Erfolg des René Benko  FragDenStaat: Berlin bekommt Hochhäuser für Arbeitsplätze  Elbtower: Die riskante Wette des René Benko    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.12.2023 23:01 / 41min

Wie Islamisten die muslimische Gemeinschaft spalten

Sie hetzen gegen Israel, propagieren ein Kalifat: Für Islamisten ist der Krieg in Gaza die Gelegenheit, ihre radikale Weltsicht zu verbreiten. So bedienen sie antisemitische Vorurteile, die auch viele Muslime in Deutschland haben. Sie instrumentalisieren das Leid der Palästinenser und relativieren den Terror der Hamas.  Wer sind die ideologischen Brandstifter? Welche Rolle spielen mächtige Verbände wie Ditib, deren Moscheen unter dem Einfluss der türkischen Regierung stehen?  Eren Güvercin kennt die Strukturen und Akteure wie kaum ein anderer. Er beobachtet die muslimische Gemeinschaft von innen. 2017 war er Mitgründer der Alhambra-Gesellschaft, die dem politischen Islam, den etwa Recep Tayyip Erdoğan verfolgt, eine liberale Stimme entgegensetzen will.  Güvercin sieht ein »immer stärkeres identitäres Religionsverständnis« auf dem Vormarsch, das auch »in Teile des muslimischen Mainstreams herüberschwappt«. Gerade junge Muslime seien für Islamisten über TikTok erreichbar, die Prediger gingen sehr geschickt vor.  Was hat die Politik dem entgegenzusetzen? Stefan Kuzmany berichtet von der Islamkonferenz im Innenministerium, die er als Autor der SPIEGEL-Chefredaktion besucht hat.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.   Links zur Folge:   Studie: Antimuslimische und antisemitische Einstellungen im Einwanderungsland – (k)ein Einzelfall?  Studie zu Antisemitismus unter Muslimen: Mehr Judenhass, weniger Holocaustleugnung  Bericht über Reformpläne: Der Imam gehört zu Deutschland  Mehr deutsche Imame – ist das die Lösung?  SPIEGEL TV über Islamisten  Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.     +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

29.11.2023 23:01 / 43min

Sie hetzen gegen Israel, propagieren ein Kalifat: Für Islamisten ist der Krieg in Gaza die Gelegenheit, ihre radikale Weltsicht zu verbreiten. So bedienen sie antisemitische Vorurteile, die auch viele Muslime in Deutschland haben. Sie instrumentalisieren das Leid der Palästinenser und relativieren den Terror der Hamas.  Wer sind die ideologischen Brandstifter? Welche Rolle spielen mächtige Verbände wie Ditib, deren Moscheen unter dem Einfluss der türkischen Regierung stehen?  Eren Güvercin kennt die Strukturen und Akteure wie kaum ein anderer. Er beobachtet die muslimische Gemeinschaft von innen. 2017 war er Mitgründer der Alhambra-Gesellschaft, die dem politischen Islam, den etwa Recep Tayyip Erdoğan verfolgt, eine liberale Stimme entgegensetzen will.  Güvercin sieht ein »immer stärkeres identitäres Religionsverständnis« auf dem Vormarsch, das auch »in Teile des muslimischen Mainstreams herüberschwappt«. Gerade junge Muslime seien für Islamisten über TikTok erreichbar, die Prediger gingen sehr geschickt vor.  Was hat die Politik dem entgegenzusetzen? Stefan Kuzmany berichtet von der Islamkonferenz im Innenministerium, die er als Autor der SPIEGEL-Chefredaktion besucht hat.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.   Links zur Folge:   Studie: Antimuslimische und antisemitische Einstellungen im Einwanderungsland – (k)ein Einzelfall?  Studie zu Antisemitismus unter Muslimen: Mehr Judenhass, weniger Holocaustleugnung  Bericht über Reformpläne: Der Imam gehört zu Deutschland  Mehr deutsche Imame – ist das die Lösung?  SPIEGEL TV über Islamisten  Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.     +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

29.11.2023 23:01 / 43min

Wie sich die Schuldentricks der Regierung rächen

Zwei Jahre lang hat die Ampelkoalition mit Geld hantiert, das sie gar nicht einsetzen durfte: Milliardenkredite sollten die Kosten von Klimaschutz und wirtschaftlicher Transformation abfedern.   Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich dafür extra einen Buchungstrick ausgedacht – eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass SPD, Grüne und FDP überhaupt zusammenkamen.  Doch die vermeintlich geniale Umwidmung von Mitteln aus der Coronazeit verstößt gegen die Schuldenbremse im Grundgesetz. Im Wirtschaftsministerium von Robert Habeck herrsche nun »eine Mischung aus Ratlosigkeit und Verzweiflung«, berichtet SPIEGEL-Redakteur Gerald Traufetter. Großprojekte wie die Energiewende oder die Sanierung der Bahn wackeln. Auch Finanzminister Christian Lindner stehen »unruhige Stunden« bevor, sagt SPIEGEL-Redakteur Christian Reiermann. Der FDP-Chef trat als Bewahrer der Schuldenbremse auf, jetzt rächen sich die Tricksereien.  Warum hörte die Regierung nicht auf Warnungen? Wie könnte sie das Haushaltsloch schließen? Und wie stehen die Überlebenschancen für Schuldenbremse und Ampelkoalition? Das besprechen wir in dieser Folge. Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.   Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.     +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

22.11.2023 14:18 / 40min

Zwei Jahre lang hat die Ampelkoalition mit Geld hantiert, das sie gar nicht einsetzen durfte: Milliardenkredite sollten die Kosten von Klimaschutz und wirtschaftlicher Transformation abfedern.   Bundeskanzler Olaf Scholz hatte sich dafür extra einen Buchungstrick ausgedacht – eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass SPD, Grüne und FDP überhaupt zusammenkamen.  Doch die vermeintlich geniale Umwidmung von Mitteln aus der Coronazeit verstößt gegen die Schuldenbremse im Grundgesetz. Im Wirtschaftsministerium von Robert Habeck herrsche nun »eine Mischung aus Ratlosigkeit und Verzweiflung«, berichtet SPIEGEL-Redakteur Gerald Traufetter. Großprojekte wie die Energiewende oder die Sanierung der Bahn wackeln. Auch Finanzminister Christian Lindner stehen »unruhige Stunden« bevor, sagt SPIEGEL-Redakteur Christian Reiermann. Der FDP-Chef trat als Bewahrer der Schuldenbremse auf, jetzt rächen sich die Tricksereien.  Warum hörte die Regierung nicht auf Warnungen? Wie könnte sie das Haushaltsloch schließen? Und wie stehen die Überlebenschancen für Schuldenbremse und Ampelkoalition? Das besprechen wir in dieser Folge. Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.   Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.     +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

22.11.2023 14:18 / 40min

Die Illusion von Abschiebungen »im großen Stil«

Olaf Scholz zeigt Härte und spricht von Abschiebungen »im großen Stil«. Wer kein Bleiberecht hat, soll schnell ins Flugzeug gesetzt werden. Dazu will die Regierung die Befugnisse der Behörden erweitern und die Regeln verschärfen. »Ein wesentlicher Schritt zur Begrenzung irregulärer Migration«, glaubt man im Innenministerium. Wirklich?  Bislang scheitern in der Praxis zwei von drei Abschiebungen. Auf viele Hindernisse hat die Bundesregierung nur begrenzten Einfluss.   Was nötig wäre, um die Worte des Kanzlers einzulösen, erklärt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt in dieser Folge. Außerdem berichtet die Abschiebungsbeobachterin Melisa Ergül-Puopolo, zu welchen Problemen es am Frankfurter Flughafen immer wieder kommt.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.  Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.11.2023 23:01 / 41min

Olaf Scholz zeigt Härte und spricht von Abschiebungen »im großen Stil«. Wer kein Bleiberecht hat, soll schnell ins Flugzeug gesetzt werden. Dazu will die Regierung die Befugnisse der Behörden erweitern und die Regeln verschärfen. »Ein wesentlicher Schritt zur Begrenzung irregulärer Migration«, glaubt man im Innenministerium. Wirklich?  Bislang scheitern in der Praxis zwei von drei Abschiebungen. Auf viele Hindernisse hat die Bundesregierung nur begrenzten Einfluss.   Was nötig wäre, um die Worte des Kanzlers einzulösen, erklärt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt in dieser Folge. Außerdem berichtet die Abschiebungsbeobachterin Melisa Ergül-Puopolo, zu welchen Problemen es am Frankfurter Flughafen immer wieder kommt.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.  Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

15.11.2023 23:01 / 41min

Wagenknecht, die einzig Wahre?

Ihre Partei soll die Alternative zur AfD werden: Sahra Wagenknecht setzt sich ab. Die Linke schlittert ohne ihre Ikone in die Bedeutungslosigkeit. In Kürze wird die Bundestagsfraktion aufgelöst.  Die Linken verlieren mit dem Fraktionsstatus viel Geld und parlamentarische Rechte. Ist das der Anfang vom Ende oder die Chance für einen Befreiungsschlag?  Auch für Wagenknecht ist die Abspaltung riskant. Persönliche Beliebtheit und öffentliche Aufmerksamkeit machen noch keinen politischen Erfolg, das weiß sie aus Erfahrung. Wie weit trägt ihr rhetorisches Talent? Wen überzeugt sie mit Antiamerikanismus, Nachsicht mit Russland und Nationalismus?  Das analysiert in dieser Folge SPIEGEL-Redakteur Timo Lehmann, der Wagenknechts Stärken und Schwächen gut kennt.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.    Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

08.11.2023 23:01 / 39min

Ihre Partei soll die Alternative zur AfD werden: Sahra Wagenknecht setzt sich ab. Die Linke schlittert ohne ihre Ikone in die Bedeutungslosigkeit. In Kürze wird die Bundestagsfraktion aufgelöst.  Die Linken verlieren mit dem Fraktionsstatus viel Geld und parlamentarische Rechte. Ist das der Anfang vom Ende oder die Chance für einen Befreiungsschlag?  Auch für Wagenknecht ist die Abspaltung riskant. Persönliche Beliebtheit und öffentliche Aufmerksamkeit machen noch keinen politischen Erfolg, das weiß sie aus Erfahrung. Wie weit trägt ihr rhetorisches Talent? Wen überzeugt sie mit Antiamerikanismus, Nachsicht mit Russland und Nationalismus?  Das analysiert in dieser Folge SPIEGEL-Redakteur Timo Lehmann, der Wagenknechts Stärken und Schwächen gut kennt.  Anregungen und Fragen gerne an stimmenfang@spiegel.de oder über WhatsApp an +49 4038080400.    Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

08.11.2023 23:01 / 39min

Viertagewoche – können wir uns das leisten?

Wenn wir weniger arbeiten, ist der Wohlstand bald weg – so lautet ein beliebtes Argument gegen eine Viertagewoche. Finanzminister Christian Lindner (FDP) etwa fürchtet um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Zurecht?  Die Idee klingt für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollzeit jedenfalls verlockend: einen Tag weniger arbeiten, mehr Freizeit bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft IG Metall hatte zuletzt mit einer solchen Forderung für die Stahlbranche für Schlagzeilen gesorgt.   Einige Unternehmen haben längst flexible Arbeitszeitmodelle und ermöglichen eine Viertagewoche, doch es fehlen systematische Erkenntnisse für Deutschland. Für das kommende Jahr ist ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung geplant.  Welches Potenzial steckt in der Viertagewoche – und wo stößt die Idee an ihre Grenzen?  Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Arbeitsmarktforscher Enzo Weber – er würde das Konzept der Wettbewerbsfähigkeit am liebsten zu den Akten legen. Außerdem klärt SPIEGEL-Kolumnistin Sara Weber auf, warum eine Verkürzung der Arbeitszeit allein keine Lösung ist. Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   Weiterführende Infos:   Kolumne von Sara Weber: Drei Mythen über die Viertagewoche, die ich nicht mehr hören kann  Destatis: Lange Arbeitszeiten können für Erwerbstätige zur Belastung werden  Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur Viertagewoche  Britisches Pilotprojekt zu Viertagewoche +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

01.11.2023 23:01 / 35min

Wenn wir weniger arbeiten, ist der Wohlstand bald weg – so lautet ein beliebtes Argument gegen eine Viertagewoche. Finanzminister Christian Lindner (FDP) etwa fürchtet um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Zurecht?  Die Idee klingt für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollzeit jedenfalls verlockend: einen Tag weniger arbeiten, mehr Freizeit bei vollem Lohnausgleich. Die Gewerkschaft IG Metall hatte zuletzt mit einer solchen Forderung für die Stahlbranche für Schlagzeilen gesorgt.   Einige Unternehmen haben längst flexible Arbeitszeitmodelle und ermöglichen eine Viertagewoche, doch es fehlen systematische Erkenntnisse für Deutschland. Für das kommende Jahr ist ein sechsmonatiges Pilotprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung geplant.  Welches Potenzial steckt in der Viertagewoche – und wo stößt die Idee an ihre Grenzen?  Darüber sprechen wir in dieser Folge mit dem Arbeitsmarktforscher Enzo Weber – er würde das Konzept der Wettbewerbsfähigkeit am liebsten zu den Akten legen. Außerdem klärt SPIEGEL-Kolumnistin Sara Weber auf, warum eine Verkürzung der Arbeitszeit allein keine Lösung ist. Mehr zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   Weiterführende Infos:   Kolumne von Sara Weber: Drei Mythen über die Viertagewoche, die ich nicht mehr hören kann  Destatis: Lange Arbeitszeiten können für Erwerbstätige zur Belastung werden  Studie der Hans-Böckler-Stiftung zur Viertagewoche  Britisches Pilotprojekt zu Viertagewoche +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

01.11.2023 23:01 / 35min

Mit palästinensischen Wurzeln gegen Antisemitismus

Da ist die Sorge um die Verwandten in Gaza, die Abdul Kader Chahin beschäftigt. Und da ist die Abscheu gegen Antisemitismus. Chahin, 31 Jahre alt, ist der Sohn palästinensischer Flüchtlinge. Sein Großvater floh einst in den Libanon, seine Eltern kamen in den Neunzigern nach Duisburg. Dort wuchs Chahin in einem armen Viertel als Staatenloser auf. »Man ist niemand«, sagt er rückblickend und spricht von einer »identitären Krise«. Sein Bild von Israel war das eines Aggressors. Heute feiern Palästinensisch- und Arabischstämmige in Deutschland den Hamas-Terror und verbreiten Judenhass – Chahin gehört jedoch nicht dazu. Im Gegenteil: Seit Jahren setzt er sich mit Bildungsprojekten gegen Antisemitismus und für Verständigung ein. Zugleich spricht er auf der Bühne und in Podcasts über das Leben im städtischen »Brennpunkt«.  Wie gelingt es, die Tragödie der Palästinenser anzuerkennen, ohne das Existenzrecht Israels und die Sicherheit jüdischen Lebens infrage zu stellen? Darum geht es in dieser Folge.  Aktuelle Berichte aus Israel und Gaza gibt es in unserem Auslandspodcast »Acht Milliarden«.  Zusätzliche Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Quellen dieser Folge:  Poetry Slammer AK: in memoriam Rabbiner Markus Jakob Bereisch  Abdul Kader Chahin: Best of Poetry Slam Day @elbphilharmonie 2023  Podcast »Brennpunkt« mit Abdul Kader Chahin, Burak Yilmaz und Aylin Celik  Angriff auf Israel: Was Sie über die Vorgeschichte des Terrorkriegs wissen müssen  Alle erwarten die Eskalation des Krieges. Doch wie geht es danach weiter?  Podcast: Wie der Konflikt zwischen Juden und Palästinensern entstand  Harvard-Historiker Derek Penslar über 75 Jahre Staatsgründung in Israel +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

25.10.2023 22:01 / 44min

Da ist die Sorge um die Verwandten in Gaza, die Abdul Kader Chahin beschäftigt. Und da ist die Abscheu gegen Antisemitismus. Chahin, 31 Jahre alt, ist der Sohn palästinensischer Flüchtlinge. Sein Großvater floh einst in den Libanon, seine Eltern kamen in den Neunzigern nach Duisburg. Dort wuchs Chahin in einem armen Viertel als Staatenloser auf. »Man ist niemand«, sagt er rückblickend und spricht von einer »identitären Krise«. Sein Bild von Israel war das eines Aggressors. Heute feiern Palästinensisch- und Arabischstämmige in Deutschland den Hamas-Terror und verbreiten Judenhass – Chahin gehört jedoch nicht dazu. Im Gegenteil: Seit Jahren setzt er sich mit Bildungsprojekten gegen Antisemitismus und für Verständigung ein. Zugleich spricht er auf der Bühne und in Podcasts über das Leben im städtischen »Brennpunkt«.  Wie gelingt es, die Tragödie der Palästinenser anzuerkennen, ohne das Existenzrecht Israels und die Sicherheit jüdischen Lebens infrage zu stellen? Darum geht es in dieser Folge.  Aktuelle Berichte aus Israel und Gaza gibt es in unserem Auslandspodcast »Acht Milliarden«.  Zusätzliche Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. Quellen dieser Folge:  Poetry Slammer AK: in memoriam Rabbiner Markus Jakob Bereisch  Abdul Kader Chahin: Best of Poetry Slam Day @elbphilharmonie 2023  Podcast »Brennpunkt« mit Abdul Kader Chahin, Burak Yilmaz und Aylin Celik  Angriff auf Israel: Was Sie über die Vorgeschichte des Terrorkriegs wissen müssen  Alle erwarten die Eskalation des Krieges. Doch wie geht es danach weiter?  Podcast: Wie der Konflikt zwischen Juden und Palästinensern entstand  Harvard-Historiker Derek Penslar über 75 Jahre Staatsgründung in Israel +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

25.10.2023 22:01 / 44min

Wie der Nahostkonflikt den Judenhass in Deutschland offenlegt

Hamas-Terror in Israel, antisemitische Parolen auf deutschen Straßen: Radikale Demonstranten, oft palästinensisch- und arabischstämmig, verbreiten Hass gegen Juden und den Staat Israel. Aber auch Menschen aus dem linken Spektrum machen mit. Wie ernst ist die Lage? Wer trägt die Verantwortung? Und was ist bei der Integration falsch gelaufen? Wir fragen den Autor Ruben Gerczikow, der zu extremistischen Gefahren für jüdisches Leben in Deutschland recherchiert. Er kritisiert, dass radikale Gruppen wie »Samidoun«, die in Neukölln die Hamas feierten, nicht längst verboten sind. Und warnt zugleich davor, Ressentiments gegen Muslime zu schüren. Kein Verständnis hat Gerczikow für Linke, die im Terror der Hamas eine Art postkolonialen Widerstand sehen.  Wir treffen den Israeli Aviv Koriat, der einst selbst im Libanonkrieg kämpfte und dann beschloss: »Ich sterbe hier nicht.« Heute betreibt er eine Kuchenmanufaktur in Berlin und wünscht sich, dass auch über die palästinensische Tragödie gesprochen wird.  Außerdem berichtet SPIEGEL-Redakteurin Katrin Elger von ihren Recherchen in der Neuköllner Sonnenallee. Und wir hören, wie die Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun junge Menschen erreichen will, die mit Antisemitismus und Israelhass aufwachsen.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.10.2023 18:07 / 38min

Hamas-Terror in Israel, antisemitische Parolen auf deutschen Straßen: Radikale Demonstranten, oft palästinensisch- und arabischstämmig, verbreiten Hass gegen Juden und den Staat Israel. Aber auch Menschen aus dem linken Spektrum machen mit. Wie ernst ist die Lage? Wer trägt die Verantwortung? Und was ist bei der Integration falsch gelaufen? Wir fragen den Autor Ruben Gerczikow, der zu extremistischen Gefahren für jüdisches Leben in Deutschland recherchiert. Er kritisiert, dass radikale Gruppen wie »Samidoun«, die in Neukölln die Hamas feierten, nicht längst verboten sind. Und warnt zugleich davor, Ressentiments gegen Muslime zu schüren. Kein Verständnis hat Gerczikow für Linke, die im Terror der Hamas eine Art postkolonialen Widerstand sehen.  Wir treffen den Israeli Aviv Koriat, der einst selbst im Libanonkrieg kämpfte und dann beschloss: »Ich sterbe hier nicht.« Heute betreibt er eine Kuchenmanufaktur in Berlin und wünscht sich, dass auch über die palästinensische Tragödie gesprochen wird.  Außerdem berichtet SPIEGEL-Redakteurin Katrin Elger von ihren Recherchen in der Neuköllner Sonnenallee. Und wir hören, wie die Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun junge Menschen erreichen will, die mit Antisemitismus und Israelhass aufwachsen.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.10.2023 18:07 / 38min

Auf TikTok ist die AfD schon an der Macht

Junge Deutsche sind weniger rechts und die AfD ist vor allem ein ostdeutsches Phänomen? Hessen und Bayern zeigen, was daran nicht stimmt. In beiden Ländern hat die Partei gerade Rekorde erzielt.  Die AfD schürt Ängste und erschließt neue Zielgruppen. Dabei profitiert sie von einer gewachsenen Verunsicherung in der Bevölkerung. Und von einer extrem erfolgreichen Strategie, die insbesondere auf TikTok sichtbar wird.  Wie hat es die AfD dort auf Platz eins geschafft? Das erklärt in dieser Folge die Extremismusforscherin Julia Ebner von der Universität Oxford. Auf TikTok erreiche die AfD eine Zielgruppe, »die sich vielleicht nicht ausführlicher mit den Parteimanifesten beschäftigen will, die eigentlich auch das Gefühl hat, es besteht eine Repräsentationslücke in der Politik«.  Den anderen Parteien gelingen nur selten vergleichbare Reichweitenerfolge. Einen Wettlauf mit der AfD um die radikalste Botschaft können sie nicht gewinnen: »Man sieht, dass es nie reicht«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Selbst wenn die Ampelkoalition ihre Migrationspolitik deutlich verschärft oder CDU-Chef Friedrich Merz über abgelehnte Asylbewerber lästert, sind die Botschaften der AfD stets radikaler. Wählerinnen und Wähler entscheiden sich in der Regel für das Original.  Doch was hilft dann? Das besprechen wir in dieser Folge.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.10.2023 16:33 / 34min

Junge Deutsche sind weniger rechts und die AfD ist vor allem ein ostdeutsches Phänomen? Hessen und Bayern zeigen, was daran nicht stimmt. In beiden Ländern hat die Partei gerade Rekorde erzielt.  Die AfD schürt Ängste und erschließt neue Zielgruppen. Dabei profitiert sie von einer gewachsenen Verunsicherung in der Bevölkerung. Und von einer extrem erfolgreichen Strategie, die insbesondere auf TikTok sichtbar wird.  Wie hat es die AfD dort auf Platz eins geschafft? Das erklärt in dieser Folge die Extremismusforscherin Julia Ebner von der Universität Oxford. Auf TikTok erreiche die AfD eine Zielgruppe, »die sich vielleicht nicht ausführlicher mit den Parteimanifesten beschäftigen will, die eigentlich auch das Gefühl hat, es besteht eine Repräsentationslücke in der Politik«.  Den anderen Parteien gelingen nur selten vergleichbare Reichweitenerfolge. Einen Wettlauf mit der AfD um die radikalste Botschaft können sie nicht gewinnen: »Man sieht, dass es nie reicht«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Selbst wenn die Ampelkoalition ihre Migrationspolitik deutlich verschärft oder CDU-Chef Friedrich Merz über abgelehnte Asylbewerber lästert, sind die Botschaften der AfD stets radikaler. Wählerinnen und Wähler entscheiden sich in der Regel für das Original.  Doch was hilft dann? Das besprechen wir in dieser Folge.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.10.2023 16:33 / 34min

Söderland (4/4): Der Macher

Markus Söder liebt Science-Fiction, er träumt vom Weltall oder von Kernfusion. Noch ist die Macht mit ihm. Doch damit der Mythos vom starken Bayern weiterlebt, muss Söder mehr vorweisen als Bilder und Botschaften.  Als der Ministerpräsident vor fünf Jahren ein bayerisches Raumfahrtprogramm verkündete, setzte es Spott. Söders Idee war allerdings keine weltfremde Spinnerei. Wirtschaftlich sei »Bavaria One« ein Erfolg, sagt Ulrich Walter, Professor für Raumfahrttechnik an der TU München.   Der frühere Astronaut hat Söder damals selbst zu dem Programm geraten. Im Mittelpunkt stehen nicht etwa Mondflüge aus Bayern, sondern wichtige Satellitentechnik etwa für eine effizientere Landwirtschaft.  Inzwischen hat Söder sein Förderprogramm zur »Hightech Agenda« ausgeweitet, bayerische Milliarden für technologische Innovation, Robotik und künstliche Intelligenz.   Wird Bayern so das neue Silicon Valley?  Klar ist: Vor allem München kann sich als Standort der Tech-Branche sehen lassen. Großkonzerne wie Apple haben dort ebenso ihren Sitz wie zahlreiche Startups. Gleichzeitig sind bezahlbarer Wohnraum und grüner Strom noch Mangelware. Branchenkenner Wolfgang Kerler, selbst Startup-Gründer in München, ordnet die wirtschaftliche Lage des Freistaats ein.  Und dann ist da kurz vor der Landtagswahl noch die Frage, wer eigentlich der echte Markus Söder ist. SPIEGEL-Kolumnist Stefan Kuzmany weiß, wozu der Franke fähig ist – manchmal besser als Söder selbst. Hier ist Folge vier von »Söderland«. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

04.10.2023 22:02 / 37min

Markus Söder liebt Science-Fiction, er träumt vom Weltall oder von Kernfusion. Noch ist die Macht mit ihm. Doch damit der Mythos vom starken Bayern weiterlebt, muss Söder mehr vorweisen als Bilder und Botschaften.  Als der Ministerpräsident vor fünf Jahren ein bayerisches Raumfahrtprogramm verkündete, setzte es Spott. Söders Idee war allerdings keine weltfremde Spinnerei. Wirtschaftlich sei »Bavaria One« ein Erfolg, sagt Ulrich Walter, Professor für Raumfahrttechnik an der TU München.   Der frühere Astronaut hat Söder damals selbst zu dem Programm geraten. Im Mittelpunkt stehen nicht etwa Mondflüge aus Bayern, sondern wichtige Satellitentechnik etwa für eine effizientere Landwirtschaft.  Inzwischen hat Söder sein Förderprogramm zur »Hightech Agenda« ausgeweitet, bayerische Milliarden für technologische Innovation, Robotik und künstliche Intelligenz.   Wird Bayern so das neue Silicon Valley?  Klar ist: Vor allem München kann sich als Standort der Tech-Branche sehen lassen. Großkonzerne wie Apple haben dort ebenso ihren Sitz wie zahlreiche Startups. Gleichzeitig sind bezahlbarer Wohnraum und grüner Strom noch Mangelware. Branchenkenner Wolfgang Kerler, selbst Startup-Gründer in München, ordnet die wirtschaftliche Lage des Freistaats ein.  Und dann ist da kurz vor der Landtagswahl noch die Frage, wer eigentlich der echte Markus Söder ist. SPIEGEL-Kolumnist Stefan Kuzmany weiß, wozu der Franke fähig ist – manchmal besser als Söder selbst. Hier ist Folge vier von »Söderland«. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

04.10.2023 22:02 / 37min

Söderland (3/4): Der Sauhund

Wer für Markus Söder arbeitet, muss früh aufstehen. »Der erste Anruf kam häufig schon um sieben«, erinnert sich Michael Backhaus. »Da war man gut beraten, die Nachrichtenlage präsent zu haben.«  Söder ist seit 2018 Ministerpräsident und CSU-Chef. Auf dem Weg zum Gipfel der Macht in Bayern hat Michael Backhaus ihn begleitet.   »Als Kommunikationsberater muss man mindestens so häufig bremsen, wie man vielleicht Gas gibt«, sagt er. »Ich glaube, allgemein wird niemand Markus Söder unterstellen, dass man ihn permanent antreiben müsste, seine politischen Botschaften anzubringen.«  In diesem Podcast erzählt Backhaus von Söders Ehrgeiz. Sein früherer Chef sei nicht unbedingt der gemütliche Typ Mensch. Sondern einer, den man anrufe, wenn man einen Anwalt braucht. Wenn es darum gehe, dass man eine schwierige Scheidung vor sich hat, dann, so Backhaus »geht man ja nicht zu dem Anwalt, der am nettesten rüberkommt, der am freundlichsten ist, sondern man nimmt natürlich den, wo man sagt: es ist der härteste Hund, den man kriegen kann.«   Der bayerische Landeschef sei aber nicht nur ein Darwinist, der sich in Konkurrenzkämpfen behaupten könne. Söder beherrsche auch das Überleben durch Anpassung.  In Bayern spricht man auch vom Sauhund – halb kritisch, halb anerkennend.  Hilft Söder das am Sonntag? Bayern wählt einen neuen Landtag und entscheidet damit über Söders Karriere. Wir sprechen über seine Machtmethoden und seine gewonnenen Duelle. Melanie Amann, Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion, rekonstruiert Söders bisher schwerste Niederlage.   Hier ist Folge drei von »Söderland«. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

04.10.2023 22:01 / 40min

Wer für Markus Söder arbeitet, muss früh aufstehen. »Der erste Anruf kam häufig schon um sieben«, erinnert sich Michael Backhaus. »Da war man gut beraten, die Nachrichtenlage präsent zu haben.«  Söder ist seit 2018 Ministerpräsident und CSU-Chef. Auf dem Weg zum Gipfel der Macht in Bayern hat Michael Backhaus ihn begleitet.   »Als Kommunikationsberater muss man mindestens so häufig bremsen, wie man vielleicht Gas gibt«, sagt er. »Ich glaube, allgemein wird niemand Markus Söder unterstellen, dass man ihn permanent antreiben müsste, seine politischen Botschaften anzubringen.«  In diesem Podcast erzählt Backhaus von Söders Ehrgeiz. Sein früherer Chef sei nicht unbedingt der gemütliche Typ Mensch. Sondern einer, den man anrufe, wenn man einen Anwalt braucht. Wenn es darum gehe, dass man eine schwierige Scheidung vor sich hat, dann, so Backhaus »geht man ja nicht zu dem Anwalt, der am nettesten rüberkommt, der am freundlichsten ist, sondern man nimmt natürlich den, wo man sagt: es ist der härteste Hund, den man kriegen kann.«   Der bayerische Landeschef sei aber nicht nur ein Darwinist, der sich in Konkurrenzkämpfen behaupten könne. Söder beherrsche auch das Überleben durch Anpassung.  In Bayern spricht man auch vom Sauhund – halb kritisch, halb anerkennend.  Hilft Söder das am Sonntag? Bayern wählt einen neuen Landtag und entscheidet damit über Söders Karriere. Wir sprechen über seine Machtmethoden und seine gewonnenen Duelle. Melanie Amann, Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion, rekonstruiert Söders bisher schwerste Niederlage.   Hier ist Folge drei von »Söderland«. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

04.10.2023 22:01 / 40min

Söderland (2/4): Der Populist

Eine dunkle Woke-Wolke zieht auf. Schützend stellt sich der Landesvater vor sein weißblaues Bayern, das von den »Spielverderbern« und »Stimmungskillern« in Berlin bedroht wird: den Grünen.  »Wir sind in Bayern anders«, sagte Markus Söder einmal. Anders als die Populisten, die nur Probleme beschrieben und keine Lösungen hätten. Das war lange vor dem Wahlkampf, am 8. Oktober geht es um die Macht.  Jetzt wettert Söder. Er weiß, wie man Schlagzeilen beherrscht, vom Atomkraftwerk bis zur »Integrationsgrenze«. Auch dann, wenn die eigenen Ideen nicht umsetzbar sind.  Doch in Söders Schatten ist ein Konkurrent gewachsen, der populistische Rhetorik mindestens ebenso gut beherrscht. In diesem Podcast berichten wir vom Duell zweier Bierzeltprofis, ob in Niederbayern oder in München. Wir treffen alte Bekannte wieder. Und wir reisen an den Starnberger See, um das Prinzip CSU zu verstehen. Denn es ist auch das Prinzip Söder.  Wir sind Anna Clauß, langjährige SPIEGEL-Korrespondentin in München und Leiterin Meinung und Debatte. Und Marius Mestermann, Host des SPIEGEL-Podcasts Stimmenfang.  Hier ist Folge zwei von »Söderland«.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.09.2023 22:02 / 39min

Eine dunkle Woke-Wolke zieht auf. Schützend stellt sich der Landesvater vor sein weißblaues Bayern, das von den »Spielverderbern« und »Stimmungskillern« in Berlin bedroht wird: den Grünen.  »Wir sind in Bayern anders«, sagte Markus Söder einmal. Anders als die Populisten, die nur Probleme beschrieben und keine Lösungen hätten. Das war lange vor dem Wahlkampf, am 8. Oktober geht es um die Macht.  Jetzt wettert Söder. Er weiß, wie man Schlagzeilen beherrscht, vom Atomkraftwerk bis zur »Integrationsgrenze«. Auch dann, wenn die eigenen Ideen nicht umsetzbar sind.  Doch in Söders Schatten ist ein Konkurrent gewachsen, der populistische Rhetorik mindestens ebenso gut beherrscht. In diesem Podcast berichten wir vom Duell zweier Bierzeltprofis, ob in Niederbayern oder in München. Wir treffen alte Bekannte wieder. Und wir reisen an den Starnberger See, um das Prinzip CSU zu verstehen. Denn es ist auch das Prinzip Söder.  Wir sind Anna Clauß, langjährige SPIEGEL-Korrespondentin in München und Leiterin Meinung und Debatte. Und Marius Mestermann, Host des SPIEGEL-Podcasts Stimmenfang.  Hier ist Folge zwei von »Söderland«.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.09.2023 22:02 / 39min

Söderland (1/4): Der Popstar

Markus Söder jagt von einer Bühne zur nächsten. Am 8. Oktober geht es um sein Land, seine Partei, seine Karriere. Bayern wählt – und die CSU wird gewinnen, das ist doch klar. Denn dank der CSU ist Bayern das beste, das schönste Land der Welt.  Mit diesem Mantra tourt Markus Söder zumindest durch die Bierzelte. Da blüht er auf und kann die Massen an den Maßkrügen begeistern: Markus Söder ist so etwas wie ein Popstar der Politik. Bei der Wahl steht für ihn viel auf dem Spiel: In der CSU kann ein schlechtes Ergebnis schnell das Karriereende bedeuten.  Wie Markus Söder es geschafft hat, die CSU und halb Bayern zu Fans zu machen, erzählen wir in diesem Podcast. Wir reisen durch Bayern, zu Söders Anfängen in Franken. Zur Traumkulisse auf einer oberbayerischen Alm. In die Heimat eines Herausforderers, der Söder gefährlich wird. Und in die Zentrale der Macht.  Wir treffen auf Social-Media-Star El Hotzo, Kabarettist Maxi Schafroth und den langjährigen Oberbürgermeister von Nürnberg, Ulrich Maly.  Wir sind Anna Clauß, langjährige SPIEGEL-Korrespondentin in München und Leiterin Meinung und Debatte. Und Marius Mestermann, Host des SPIEGEL-Podcasts Stimmenfang.  Hier ist Folge eins von »Söderland«.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.09.2023 22:01 / 38min

Markus Söder jagt von einer Bühne zur nächsten. Am 8. Oktober geht es um sein Land, seine Partei, seine Karriere. Bayern wählt – und die CSU wird gewinnen, das ist doch klar. Denn dank der CSU ist Bayern das beste, das schönste Land der Welt.  Mit diesem Mantra tourt Markus Söder zumindest durch die Bierzelte. Da blüht er auf und kann die Massen an den Maßkrügen begeistern: Markus Söder ist so etwas wie ein Popstar der Politik. Bei der Wahl steht für ihn viel auf dem Spiel: In der CSU kann ein schlechtes Ergebnis schnell das Karriereende bedeuten.  Wie Markus Söder es geschafft hat, die CSU und halb Bayern zu Fans zu machen, erzählen wir in diesem Podcast. Wir reisen durch Bayern, zu Söders Anfängen in Franken. Zur Traumkulisse auf einer oberbayerischen Alm. In die Heimat eines Herausforderers, der Söder gefährlich wird. Und in die Zentrale der Macht.  Wir treffen auf Social-Media-Star El Hotzo, Kabarettist Maxi Schafroth und den langjährigen Oberbürgermeister von Nürnberg, Ulrich Maly.  Wir sind Anna Clauß, langjährige SPIEGEL-Korrespondentin in München und Leiterin Meinung und Debatte. Und Marius Mestermann, Host des SPIEGEL-Podcasts Stimmenfang.  Hier ist Folge eins von »Söderland«.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

27.09.2023 22:01 / 38min

Crack flutet deutsche Städte – das steckt dahinter

»Ich dachte immer, Heroin wäre das Heftigste, was man sich antun könnte«, sagt Maja. Das änderte sich, als sie mit Crack anfing.  Maja ist Ende vierzig und lebt in Düsseldorf. Wir treffen sie bei der Recherche zu einem besorgniserregenden Phänomen: Crack hat sich rasant in deutschen Städten ausgebreitet.   Das sieht man etwa an Bahnhöfen deutlich: Seit einiger Zeit tauchen hier immer mehr Menschen auf, die sichtlich verelendet sind. Die Droge ist billig und zerstört den Körper rapide – wer sie konsumiert, gerät schnell in eine Abwärtsspirale.  Woher kommt diese Crackwelle? Warum beschränkt sich das furchtbare Phänomen auf Westdeutschland? Und welche Gegenmittel hat die Politik?  In dieser Folge berichtet SPIEGEL-Korrespondent Tobias Großekemper von seiner intensiven Recherche in Nordrhein-Westfalen und zeigt uns, was der »Crack-Tsunami« in Düsseldorf anrichtet. Suchtexpertin Esther Neumeier aus München erklärt, warum einige Städte vor dem Problem die Augen verschließen.  Wir treffen Menschen, die den Drogenkranken helfen wollen – und Maja, die uns ihre Geschichte erzählt. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Anlaufstellen der Drogen- und Suchthilfe finden Sie hier.    Quellen dieser Folge:   Wo die Kokainwelle als Crack-Tsunami ankommt  Britannica: »Crack Epidemic«  Hamburg: Zoll stellt offenbar zehn Tonnen Kokain sicher  SPIEGEL TV: Die EncroChat-Protokolle  British Columbia: Decriminalizing people who use drugs    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.09.2023 22:01 / 31min

»Ich dachte immer, Heroin wäre das Heftigste, was man sich antun könnte«, sagt Maja. Das änderte sich, als sie mit Crack anfing.  Maja ist Ende vierzig und lebt in Düsseldorf. Wir treffen sie bei der Recherche zu einem besorgniserregenden Phänomen: Crack hat sich rasant in deutschen Städten ausgebreitet.   Das sieht man etwa an Bahnhöfen deutlich: Seit einiger Zeit tauchen hier immer mehr Menschen auf, die sichtlich verelendet sind. Die Droge ist billig und zerstört den Körper rapide – wer sie konsumiert, gerät schnell in eine Abwärtsspirale.  Woher kommt diese Crackwelle? Warum beschränkt sich das furchtbare Phänomen auf Westdeutschland? Und welche Gegenmittel hat die Politik?  In dieser Folge berichtet SPIEGEL-Korrespondent Tobias Großekemper von seiner intensiven Recherche in Nordrhein-Westfalen und zeigt uns, was der »Crack-Tsunami« in Düsseldorf anrichtet. Suchtexpertin Esther Neumeier aus München erklärt, warum einige Städte vor dem Problem die Augen verschließen.  Wir treffen Menschen, die den Drogenkranken helfen wollen – und Maja, die uns ihre Geschichte erzählt. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Anlaufstellen der Drogen- und Suchthilfe finden Sie hier.    Quellen dieser Folge:   Wo die Kokainwelle als Crack-Tsunami ankommt  Britannica: »Crack Epidemic«  Hamburg: Zoll stellt offenbar zehn Tonnen Kokain sicher  SPIEGEL TV: Die EncroChat-Protokolle  British Columbia: Decriminalizing people who use drugs    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.   +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

20.09.2023 22:01 / 31min

Kiews Kampf und Baerbocks Botschaften

Bei ihrer Gegenoffensive kämpft die Ukraine gegen russische Besatzer – und gegen die Zeit. Weitere moderne Waffen aus Deutschland könnten helfen, doch die Bundesregierung zögert zum wiederholten Mal. Hält sie die mächtigen Taurus-Marschflugkörper aus Misstrauen zurück?  Wie angespannt die Lage ist, zeigte sich beim jüngsten Besuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Kiew. Ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Kuleba kritisierte auffällig offen die »Zeitverschwendung« in der Taurus-Frage.   Sein Land rüstet sich für einen weiteren harten Winter mit russischem Raketenterror gegen Zivilisten und Infrastruktur. Wenn in ein paar Wochen das Wetter umschlägt, droht der Stellungskrieg an der Front wieder im Schlamm zu versinken.  Baerbock betont die solidarische Haltung der Bundesregierung. Aber wie ist die Lage wirklich?   SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult hat Baerbock nach Kiew begleitet. Er berichtet von den Versprechungen der Bundesregierung – und ihren Bedenken.  Was bringt die deutsche Unterstützung der Ukraine – die Flugabwehr, die Panzer? Und wovon hängt diese Unterstützung ab? Diese Fragen werden umso heikler, je länger der Krieg dauert. SPIEGEL-Chefreporter Matthias Gebauer ordnet den aktuellen Stand ein.  In einer Frage hüllt sich die Bundesregierung in Schweigen: Was, wenn ein ukrainisches Kommando vor einem Jahr die Ostsee-Pipelines gesprengt hat? Im Fall Nord Stream führen die Spuren in die Ukraine, das wird nach SPIEGEL-Recherchen immer deutlicher.  Hier gibt es die Spurensuche als Podcast. Mit SPIEGEL+ Hören Sie die dritte Folge schon jetzt.   Quellen dieser Stimmenfang-Folge:   Dmytro Kuleba: "Ich verstehe nicht, warum wir Zeit verschwenden"  Podcast »Acht Milliarden«: Die Gefahr der Toten  »Die Ukrainer haben in Kiew eine Trefferquote von 100 Prozent«  Ukraine offensive could have only 30 days left  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.09.2023 16:30 / 31min

Bei ihrer Gegenoffensive kämpft die Ukraine gegen russische Besatzer – und gegen die Zeit. Weitere moderne Waffen aus Deutschland könnten helfen, doch die Bundesregierung zögert zum wiederholten Mal. Hält sie die mächtigen Taurus-Marschflugkörper aus Misstrauen zurück?  Wie angespannt die Lage ist, zeigte sich beim jüngsten Besuch von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock in Kiew. Ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Kuleba kritisierte auffällig offen die »Zeitverschwendung« in der Taurus-Frage.   Sein Land rüstet sich für einen weiteren harten Winter mit russischem Raketenterror gegen Zivilisten und Infrastruktur. Wenn in ein paar Wochen das Wetter umschlägt, droht der Stellungskrieg an der Front wieder im Schlamm zu versinken.  Baerbock betont die solidarische Haltung der Bundesregierung. Aber wie ist die Lage wirklich?   SPIEGEL-Redakteur Christoph Schult hat Baerbock nach Kiew begleitet. Er berichtet von den Versprechungen der Bundesregierung – und ihren Bedenken.  Was bringt die deutsche Unterstützung der Ukraine – die Flugabwehr, die Panzer? Und wovon hängt diese Unterstützung ab? Diese Fragen werden umso heikler, je länger der Krieg dauert. SPIEGEL-Chefreporter Matthias Gebauer ordnet den aktuellen Stand ein.  In einer Frage hüllt sich die Bundesregierung in Schweigen: Was, wenn ein ukrainisches Kommando vor einem Jahr die Ostsee-Pipelines gesprengt hat? Im Fall Nord Stream führen die Spuren in die Ukraine, das wird nach SPIEGEL-Recherchen immer deutlicher.  Hier gibt es die Spurensuche als Podcast. Mit SPIEGEL+ Hören Sie die dritte Folge schon jetzt.   Quellen dieser Stimmenfang-Folge:   Dmytro Kuleba: "Ich verstehe nicht, warum wir Zeit verschwenden"  Podcast »Acht Milliarden«: Die Gefahr der Toten  »Die Ukrainer haben in Kiew eine Trefferquote von 100 Prozent«  Ukraine offensive could have only 30 days left  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

13.09.2023 16:30 / 31min

Heimspiel für Hubsi

Wer Hubert Aiwanger in der Defensive wähnte, hat sich geirrt. Bayerns Regierungsvize geht gestärkt aus dem Flugblattskandal hervor. Die Vorwürfe über das antisemitische Pamphlet in seiner Schultasche und angebliche Hitler-Imitationen sind zwar längst nicht restlos aufgeklärt. Kritiker wie der frühere CSU-Chef Erwin Huber werfen ihm »Ähnlichkeiten mit dem Trumpismus« vor. Aiwanger lässt sich nicht beirren. Stolz twittert er Umfragen, die ein neues Allzeithoch der Freien Wähler zeigen. Die Kritik hat er zur Kampagne gegen sich umgedeutet, das kam nicht nur bei seiner eigenen Basis gut an.  Aiwanger hat sich den Ruf eines volksnahen Klartextpolitikers erarbeitet. Das zieht im ländlichen Bayern.  In dieser Folge sprechen wir über seinen Erfolg: Wie er die Freien Wähler zur Regierungspartei gemacht und auf sich zugeschnitten hat. Was ihn von anderen Spitzenpolitikern unterscheidet. Und wie es sein kann, dass er trotz aller Vorwürfe frenetisch bejubelt wird.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Quellen dieser Folge:  Aiwanger auf dem Gillamoos: Bejubelt wie ein Schlagerstar  Video: Operation Weiter-so  Video: Festhalten am Ein-Mann-Stammtisch  Video: Aiwanger im »Wiessbierstadl«  Ex-CSU-Chef Erwin Huber im DLF zur Causa Aiwanger BPB: Freie Wähler  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.09.2023 16:37 / 35min

Wer Hubert Aiwanger in der Defensive wähnte, hat sich geirrt. Bayerns Regierungsvize geht gestärkt aus dem Flugblattskandal hervor. Die Vorwürfe über das antisemitische Pamphlet in seiner Schultasche und angebliche Hitler-Imitationen sind zwar längst nicht restlos aufgeklärt. Kritiker wie der frühere CSU-Chef Erwin Huber werfen ihm »Ähnlichkeiten mit dem Trumpismus« vor. Aiwanger lässt sich nicht beirren. Stolz twittert er Umfragen, die ein neues Allzeithoch der Freien Wähler zeigen. Die Kritik hat er zur Kampagne gegen sich umgedeutet, das kam nicht nur bei seiner eigenen Basis gut an.  Aiwanger hat sich den Ruf eines volksnahen Klartextpolitikers erarbeitet. Das zieht im ländlichen Bayern.  In dieser Folge sprechen wir über seinen Erfolg: Wie er die Freien Wähler zur Regierungspartei gemacht und auf sich zugeschnitten hat. Was ihn von anderen Spitzenpolitikern unterscheidet. Und wie es sein kann, dass er trotz aller Vorwürfe frenetisch bejubelt wird.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Quellen dieser Folge:  Aiwanger auf dem Gillamoos: Bejubelt wie ein Schlagerstar  Video: Operation Weiter-so  Video: Festhalten am Ein-Mann-Stammtisch  Video: Aiwanger im »Wiessbierstadl«  Ex-CSU-Chef Erwin Huber im DLF zur Causa Aiwanger BPB: Freie Wähler  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.09.2023 16:37 / 35min

Warum das Selbstbestimmungsgesetz alle herausfordert

Trans Frauen sind Frauen. Ein einfacher Satz, der in eine komplexe und emotionale Debatte führt. Wer bestimmt, was eine Frau ausmacht? Sind es körperliche Merkmale, oder ist die individuelle Identität entscheidend? Sind trans Frauen gleichgestellt, dürfen sie Schutzräume betreten?  Solche Fragen tauchen rund um das Selbstbestimmungsgesetz auf, das die Bundesregierung plant. Sie will es trans Menschen erleichtern, ihren Geschlechtseintrag und ihren Namen anzupassen. Das bisherige Verfahren empfinden viele, die es durchlaufen, als demütigend, übergriffig und zu teuer. Dazu kommen verfassungswidrige Passagen des alten »Transsexuellengesetzes«. Weniger Bürokratie, mehr Freiheit für eine kleine Minderheit – warum die Aufregung?  Die Debatte spaltet das Land in mehrere Lager: während die queere Community auf eine mühsam erkämpfte Erleichterung hofft, machen reaktionäre Kräfte Stimmung mit abwegigen Schreckensszenarien. Menschen, die das Gesetz eigentlich kaum tangiert, sind verunsichert. Denn in Geschlechterfragen ist jede und jeder irgendwie betroffen.  In dieser Folge erzählt die Aktivistin Kaey Kiel aus ihrem Leben als trans Frau – und erklärt, was sie an der Feministin Alice Schwarzer stört. Außerdem berichtet SPIEGEL-Redakteur und cis Mann Tobias Becker von seiner Recherche: Wer hat Angst vor trans?  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Quellen dieser Folge: Lisa Paus (B'90/Grüne) und Marco Buschmann (FDP) über das Selbstbestimmungsrecht am 23.08.23 Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf denGeschlechtseintrag LSVD: Glossar der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt Dragqueen Kaey im SPIEGEL-Interview Kaey Kiel auf TikTok +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

30.08.2023 22:01 / 45min

Trans Frauen sind Frauen. Ein einfacher Satz, der in eine komplexe und emotionale Debatte führt. Wer bestimmt, was eine Frau ausmacht? Sind es körperliche Merkmale, oder ist die individuelle Identität entscheidend? Sind trans Frauen gleichgestellt, dürfen sie Schutzräume betreten?  Solche Fragen tauchen rund um das Selbstbestimmungsgesetz auf, das die Bundesregierung plant. Sie will es trans Menschen erleichtern, ihren Geschlechtseintrag und ihren Namen anzupassen. Das bisherige Verfahren empfinden viele, die es durchlaufen, als demütigend, übergriffig und zu teuer. Dazu kommen verfassungswidrige Passagen des alten »Transsexuellengesetzes«. Weniger Bürokratie, mehr Freiheit für eine kleine Minderheit – warum die Aufregung?  Die Debatte spaltet das Land in mehrere Lager: während die queere Community auf eine mühsam erkämpfte Erleichterung hofft, machen reaktionäre Kräfte Stimmung mit abwegigen Schreckensszenarien. Menschen, die das Gesetz eigentlich kaum tangiert, sind verunsichert. Denn in Geschlechterfragen ist jede und jeder irgendwie betroffen.  In dieser Folge erzählt die Aktivistin Kaey Kiel aus ihrem Leben als trans Frau – und erklärt, was sie an der Feministin Alice Schwarzer stört. Außerdem berichtet SPIEGEL-Redakteur und cis Mann Tobias Becker von seiner Recherche: Wer hat Angst vor trans?  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Quellen dieser Folge: Lisa Paus (B'90/Grüne) und Marco Buschmann (FDP) über das Selbstbestimmungsrecht am 23.08.23 Entwurf eines Gesetzes über die Selbstbestimmung in Bezug auf denGeschlechtseintrag LSVD: Glossar der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt Dragqueen Kaey im SPIEGEL-Interview Kaey Kiel auf TikTok +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

30.08.2023 22:01 / 45min

Die unheimliche Macht der Schufa

Kaum ein Vermieter will auf die Schufa-Auskunft verzichten. Auch für Handyverträge oder Kredite braucht es eine saubere Bonität. Ein Unternehmen beherrscht diesen Markt: die Schufa. Sie hebt oder senkt den Daumen über die Kreditwürdigkeit von 68 Millionen Menschen – ist das gut?  Wenn alles glatt läuft, kann eine Schufa-Auskunft beiden Seiten helfen: dem Verbraucher, weil er mit einem hohen Score seine Bonität nachweist. Und dem Anbieter, weil er das Risiko eines Zahlungsausfalls abschätzen kann.  Aber es läuft nicht immer glatt. So wie bei Franziska Müller, die mit ihrem »Allerweltsnamen«, wie sie selbst sagt, von der Schufa verwechselt wurde. Mitten in der Wohnungssuche stellte die Auskunftei ihr einen katastrophalen Score aus. Die Daten gehörten zwar zu einer Franziska Müller, aber die Frau hatte einen anderen zweiten Vornamen.  Oder wie bei Yasemin, die tatsächlich in die Schuldenfalle geriet. Dispo überzogen, Konto von der Bank gekündigt, Ratenzahlungen an eine Inkassofirma: es dauerte Jahre, um da wieder rauszukommen. Doch ihr Schufa-Score suchte Yasemin noch heim, als ihre Finanzen längst in Ordnung waren.  Wir haben die Schufa mit diesen Fällen konfrontiert – und zu weiteren Kritikpunkten befragt. Etwa zur Häufigkeit von Irrtümern und fehlerhaften Daten. Die Antworten gibt es im Podcast.  Außerdem: warum sich Widerstand gegen die Schufa regt. Zwei Organisationen haben mehr als 325.000 Unterschriften gesammelt. Finanzwende und Campact werfen der Schufa mangelnde Transparenz vor. Denn wie genau der mächtige Score entsteht, wissen nur wenige.   Die Kritiker warnen, dass die Schufa immer mehr Daten über die Deutschen angelt. Im Zentrum steht die neue Bonify-App, die zum Start mit einer Sicherheitslücke für Aufsehen sorgte.   Ist es an der Zeit, dass Politik und Justiz eingreifen? Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version wurde die Schufa als börsennotiertes Unternehmen bezeichnet. Die Schufa ist zwar eine Aktiengesellschaft, ihre Anteile werden jedoch nicht an der Börse gehandelt. Wir haben die Passage korrigiert. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Quellen dieser Folge: Schufa-Video: »Was ist Bonitäts-Scoring und wie funktioniert dieses?« Schufa-Podcast mit Tanja Birkholz   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

23.08.2023 22:01 / 37min

Kaum ein Vermieter will auf die Schufa-Auskunft verzichten. Auch für Handyverträge oder Kredite braucht es eine saubere Bonität. Ein Unternehmen beherrscht diesen Markt: die Schufa. Sie hebt oder senkt den Daumen über die Kreditwürdigkeit von 68 Millionen Menschen – ist das gut?  Wenn alles glatt läuft, kann eine Schufa-Auskunft beiden Seiten helfen: dem Verbraucher, weil er mit einem hohen Score seine Bonität nachweist. Und dem Anbieter, weil er das Risiko eines Zahlungsausfalls abschätzen kann.  Aber es läuft nicht immer glatt. So wie bei Franziska Müller, die mit ihrem »Allerweltsnamen«, wie sie selbst sagt, von der Schufa verwechselt wurde. Mitten in der Wohnungssuche stellte die Auskunftei ihr einen katastrophalen Score aus. Die Daten gehörten zwar zu einer Franziska Müller, aber die Frau hatte einen anderen zweiten Vornamen.  Oder wie bei Yasemin, die tatsächlich in die Schuldenfalle geriet. Dispo überzogen, Konto von der Bank gekündigt, Ratenzahlungen an eine Inkassofirma: es dauerte Jahre, um da wieder rauszukommen. Doch ihr Schufa-Score suchte Yasemin noch heim, als ihre Finanzen längst in Ordnung waren.  Wir haben die Schufa mit diesen Fällen konfrontiert – und zu weiteren Kritikpunkten befragt. Etwa zur Häufigkeit von Irrtümern und fehlerhaften Daten. Die Antworten gibt es im Podcast.  Außerdem: warum sich Widerstand gegen die Schufa regt. Zwei Organisationen haben mehr als 325.000 Unterschriften gesammelt. Finanzwende und Campact werfen der Schufa mangelnde Transparenz vor. Denn wie genau der mächtige Score entsteht, wissen nur wenige.   Die Kritiker warnen, dass die Schufa immer mehr Daten über die Deutschen angelt. Im Zentrum steht die neue Bonify-App, die zum Start mit einer Sicherheitslücke für Aufsehen sorgte.   Ist es an der Zeit, dass Politik und Justiz eingreifen? Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version wurde die Schufa als börsennotiertes Unternehmen bezeichnet. Die Schufa ist zwar eine Aktiengesellschaft, ihre Anteile werden jedoch nicht an der Börse gehandelt. Wir haben die Passage korrigiert. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren. Quellen dieser Folge: Schufa-Video: »Was ist Bonitäts-Scoring und wie funktioniert dieses?« Schufa-Podcast mit Tanja Birkholz   +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

23.08.2023 22:01 / 37min

Ein Geschenk für Antidemokraten

Lukas Jakob kämpft in Sachsen gegen die Politikverdrossenheit von Schülerinnen und Schülern an. Doch jetzt droht er seinen Job zu verlieren. Das Programm »Respekt Coaches« soll zum Jahresende wegfallen, weil die Bundesregierung sparen will. Ist es das wert?  »Da werden wichtige Projekte gegeneinander ausgespielt, weil das Finanzministerium die Schuldenbremse einhalten will«, klagt Jakob. »All die Expertise, all das Vertrauen, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, soll einfach so weggeworfen werden.«  Dabei hatte die Ampel vollmundig ein »Demokratiefördergesetz« versprochen. Das hängt jedoch im Bundestag fest, die FDP blockiert. Und statt die Mittel der Bundeszentrale für politische Bildung wie geplant zu erhöhen, sollen nun 20 Millionen Euro gestrichen werden.  »Ein sehr trauriges Signal«, sagt Birthe Tahmaz. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung bei »ZiviZ«, einer Einrichtung des Stifterverbandes zur Vermessung der Zivilgesellschaft. Tahmaz befürchtet, dass wichtige Gelder wegbrechen, die eigentlich dringend für den gesellschaftlichen Dialog gebraucht werden. Statt die Demokratie zu stärken, werden Hürden aufgebaut. Ein Geschenk für Antidemokraten, die auf verdrehte Tatsachen und vermeintlich einfache Lösungen setzen. Doch auch die Verantwortlichen für politische Bildung müssen sich hinterfragen. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Weiterführende Links:   »ZiviZ«: Gefährdet politische Arbeit den Status der Gemeinnützigkeit?  »ZiviZ«: Länderbericht Sachsen  Die Ampel und die AfD: Die Suche nach dem Gegengift  ARD-Sommerinterview mit SPD-Chefin Saskia Esken  Wissenschaftliche Begleitung des Modellprogramms »Respekt Coaches/AntiMobbing-Profis«    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

16.08.2023 22:01 / 40min

Lukas Jakob kämpft in Sachsen gegen die Politikverdrossenheit von Schülerinnen und Schülern an. Doch jetzt droht er seinen Job zu verlieren. Das Programm »Respekt Coaches« soll zum Jahresende wegfallen, weil die Bundesregierung sparen will. Ist es das wert?  »Da werden wichtige Projekte gegeneinander ausgespielt, weil das Finanzministerium die Schuldenbremse einhalten will«, klagt Jakob. »All die Expertise, all das Vertrauen, was wir in den letzten Jahren aufgebaut haben, soll einfach so weggeworfen werden.«  Dabei hatte die Ampel vollmundig ein »Demokratiefördergesetz« versprochen. Das hängt jedoch im Bundestag fest, die FDP blockiert. Und statt die Mittel der Bundeszentrale für politische Bildung wie geplant zu erhöhen, sollen nun 20 Millionen Euro gestrichen werden.  »Ein sehr trauriges Signal«, sagt Birthe Tahmaz. Sie ist Mitglied der Geschäftsleitung bei »ZiviZ«, einer Einrichtung des Stifterverbandes zur Vermessung der Zivilgesellschaft. Tahmaz befürchtet, dass wichtige Gelder wegbrechen, die eigentlich dringend für den gesellschaftlichen Dialog gebraucht werden. Statt die Demokratie zu stärken, werden Hürden aufgebaut. Ein Geschenk für Antidemokraten, die auf verdrehte Tatsachen und vermeintlich einfache Lösungen setzen. Doch auch die Verantwortlichen für politische Bildung müssen sich hinterfragen. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Weiterführende Links:   »ZiviZ«: Gefährdet politische Arbeit den Status der Gemeinnützigkeit?  »ZiviZ«: Länderbericht Sachsen  Die Ampel und die AfD: Die Suche nach dem Gegengift  ARD-Sommerinterview mit SPD-Chefin Saskia Esken  Wissenschaftliche Begleitung des Modellprogramms »Respekt Coaches/AntiMobbing-Profis«    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

16.08.2023 22:01 / 40min

Man wird ja wohl noch rechtsextreme Reden halten dürfen

Führende AfD-Leute werben offen für rechtsradikales Gedankengut und machen keinen Hehl aus ihren extremistischen Netzwerken. Das hat die Europawahlversammlung in Magdeburg gezeigt.  Der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron bediente das antisemitische Verschwörungsnarrativ finsterer »Globalisten« und sprach von einem »Angriff auf alles, was uns lieb ist«.  Die Kandidatin Irmhild Boßdorf forderte »millionenfache Remigration« und illegale Pushbacks an den Außengrenzen der EU.  »Keine Einwanderung, sondern Volk«, propagierte Spitzenkandidat Maximilian Krah.   Die schamlosen Auftritte in Magdeburg ergeben das Bild einer AfD, in der Björn Höcke und Gleichgesinnte den Ton angeben. In der sich ein neues Netzwerk bildet, das die Partei lenken will. »Ich war noch nie bei einem AfD-Parteitag, wo so offen rechtsextreme Reden geschwungen wurden«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller in dieser Folge.  Den hohen Umfragewerten schadet das radikale Auftreten bisher nicht. Gleichzeitig liefert die Partei dem Verfassungsschutz weiteres Material, die gesamte AfD gilt dort bereits als rechtsextremer Verdachtsfall. Präsident Thomas Haldenwang meldet sich auffällig oft zu Wort und wird zum Feindbild der AfD. »Offenkundig sehen er und seine Behörde tatsächlich eine Bedrohung für die Demokratie«, sagt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Quellen dieser Folge:   SPIEGEL-Bericht: Zoff zwischen AfD und Verfassungsschutzchef SPIEGEL-Recherche: Moskaus Mann im Bundestag  SPIEGEL-Report über Radikalisierung und Popularitätsgewinn der AfD: Extrem verharmlost  SPIEGEL-Bericht zum AfD-Programm zur Europawahl: Rechts draußen  Stimmenfang: Nehmen wir Terrorgefahr von rechts ernst genug?    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

09.08.2023 22:01 / 41min

Führende AfD-Leute werben offen für rechtsradikales Gedankengut und machen keinen Hehl aus ihren extremistischen Netzwerken. Das hat die Europawahlversammlung in Magdeburg gezeigt.  Der Bundestagsabgeordnete Petr Bystron bediente das antisemitische Verschwörungsnarrativ finsterer »Globalisten« und sprach von einem »Angriff auf alles, was uns lieb ist«.  Die Kandidatin Irmhild Boßdorf forderte »millionenfache Remigration« und illegale Pushbacks an den Außengrenzen der EU.  »Keine Einwanderung, sondern Volk«, propagierte Spitzenkandidat Maximilian Krah.   Die schamlosen Auftritte in Magdeburg ergeben das Bild einer AfD, in der Björn Höcke und Gleichgesinnte den Ton angeben. In der sich ein neues Netzwerk bildet, das die Partei lenken will. »Ich war noch nie bei einem AfD-Parteitag, wo so offen rechtsextreme Reden geschwungen wurden«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller in dieser Folge.  Den hohen Umfragewerten schadet das radikale Auftreten bisher nicht. Gleichzeitig liefert die Partei dem Verfassungsschutz weiteres Material, die gesamte AfD gilt dort bereits als rechtsextremer Verdachtsfall. Präsident Thomas Haldenwang meldet sich auffällig oft zu Wort und wird zum Feindbild der AfD. »Offenkundig sehen er und seine Behörde tatsächlich eine Bedrohung für die Demokratie«, sagt SPIEGEL-Redakteur Wolf Wiedmann-Schmidt. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.    Quellen dieser Folge:   SPIEGEL-Bericht: Zoff zwischen AfD und Verfassungsschutzchef SPIEGEL-Recherche: Moskaus Mann im Bundestag  SPIEGEL-Report über Radikalisierung und Popularitätsgewinn der AfD: Extrem verharmlost  SPIEGEL-Bericht zum AfD-Programm zur Europawahl: Rechts draußen  Stimmenfang: Nehmen wir Terrorgefahr von rechts ernst genug?    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

09.08.2023 22:01 / 41min

Politik aus den Fünfzigern für die Hausfrau von heute

Wer heiratet, kann Steuern sparen – dieses Prinzip gilt seit 1958. Mit dem Ehegattensplitting behob die konservative Regierung damals eine Ungerechtigkeit, erhob aber auch ein klassisches Familienbild zum Ideal. Warum gibt es das bis heute?   Zuletzt hat SPD-Chef Lars Klingbeil den Steuerkniff für Ehepaare infrage gestellt, ist aber schnell an Finanzminister Christian Lindner (FDP) abgeprallt. Dabei wirkt die Regelung zunehmend aus der Zeit gefallen.  Am stärksten profitieren Ehepaare, in denen eine Person mit hohem Einkommen Alleinverdiener ist – in Heterobeziehungen meistens der Mann. Gleichzeitig leben deutlich weniger Menschen dieses Modell als noch vor 65 Jahren. Warum sich das Ehegattensplitting trotzdem nicht einfach abschaffen lässt, welche Alternativen es gibt und warum sich vor allem Frauen Gedanken über die Konsequenzen machen müssen – das besprechen wir in dieser Folge. Mit SPIEGEL-Redakteur Florian Diekmann, der die heutigen Auswirkungen des Ehegattensplittings recherchiert hat. Und mit Anna Clauß, Leiterin Meinung und Debatte beim SPIEGEL – sie würde das Ehegattensplitting gern beibehalten und anderswo für mehr Gleichstellung ansetzen.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Sendung:  Dr. Oetker Werbefilm von 1954  Bundestagssitzung vom 13. März 1958  Gleichstellungsbericht: Die Debatte um die Einführung des Ehegattensplittings   Statistisches Bundesamt: Ergebnisse des Mikrozensus 2018 (S. 29)  Statistisches Bundesamt: Mehr Väter erhalten Elterngeld  Statistisches Bundesamt: Familie, Lebensformen und Kinder  Bundesfinanzministerium: Christian Lindner antwortet zum Ehegattensplitting  Arbeitsminister Hubertus Heil bei RTL zum Ehegattensplitting  ZDF: Wie Frauen in die Rentenfalle rutschen  RND: Aus für Ehegattensplitting nicht vom Tisch  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

02.08.2023 21:17 / 37min

Wer heiratet, kann Steuern sparen – dieses Prinzip gilt seit 1958. Mit dem Ehegattensplitting behob die konservative Regierung damals eine Ungerechtigkeit, erhob aber auch ein klassisches Familienbild zum Ideal. Warum gibt es das bis heute?   Zuletzt hat SPD-Chef Lars Klingbeil den Steuerkniff für Ehepaare infrage gestellt, ist aber schnell an Finanzminister Christian Lindner (FDP) abgeprallt. Dabei wirkt die Regelung zunehmend aus der Zeit gefallen.  Am stärksten profitieren Ehepaare, in denen eine Person mit hohem Einkommen Alleinverdiener ist – in Heterobeziehungen meistens der Mann. Gleichzeitig leben deutlich weniger Menschen dieses Modell als noch vor 65 Jahren. Warum sich das Ehegattensplitting trotzdem nicht einfach abschaffen lässt, welche Alternativen es gibt und warum sich vor allem Frauen Gedanken über die Konsequenzen machen müssen – das besprechen wir in dieser Folge. Mit SPIEGEL-Redakteur Florian Diekmann, der die heutigen Auswirkungen des Ehegattensplittings recherchiert hat. Und mit Anna Clauß, Leiterin Meinung und Debatte beim SPIEGEL – sie würde das Ehegattensplitting gern beibehalten und anderswo für mehr Gleichstellung ansetzen.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Sendung:  Dr. Oetker Werbefilm von 1954  Bundestagssitzung vom 13. März 1958  Gleichstellungsbericht: Die Debatte um die Einführung des Ehegattensplittings   Statistisches Bundesamt: Ergebnisse des Mikrozensus 2018 (S. 29)  Statistisches Bundesamt: Mehr Väter erhalten Elterngeld  Statistisches Bundesamt: Familie, Lebensformen und Kinder  Bundesfinanzministerium: Christian Lindner antwortet zum Ehegattensplitting  Arbeitsminister Hubertus Heil bei RTL zum Ehegattensplitting  ZDF: Wie Frauen in die Rentenfalle rutschen  RND: Aus für Ehegattensplitting nicht vom Tisch  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

02.08.2023 21:17 / 37min

Verschiebt Friedrich Merz die Brandmauer zur AfD?

Friedrich Merz weckt Zweifel an der Abgrenzung zur AfD. Der CDU-Chef irritiert mit Signalen, dass seine Partei womöglich auf kommunaler Ebene gemeinsame Sache mit Rechtsextremen machen könne. Dann will er es nicht so gemeint haben.  Warum stolpert Merz schon wieder über vermeintliche Klartext-Aussagen? Steht die Brandmauer zur AfD und wenn ja, wo? Lässt sich die Partei in den Kommunen überhaupt ausgrenzen?  »Wenn Merz das so durchziehen wollte, wäre das schon eine programmatische Kehrtwende bei der CDU«, sagt Sebastian Fischer, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros. Der scharfe Widerspruch aus den eigenen Reihen spricht dafür, dass sich der CDU-Chef verkalkuliert hat.  Im thüringischen Sonneberg, wo seit kurzem der erste AfD-Landrat amtiert, sind manche Kommunalpolitiker längst weiter. »Ob sie die Bibel vorschlagen oder das SPD-Wahlprogramm, denen stimmen wir nicht zu«, sagt der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Langethal-Heerlein. Und erklärt, wie die demokratischen Parteien trotzdem Handlungsfähigkeit zeigen können.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Folge:   ZDF-Sommerinterview mit Friedrich Merz Merz relativiert Aussagen zu Kooperation mit AfD  Kolumne von Nikolaus Blome: Ein Herz für Merz  Verhältnis der CDU zur AfD: Operation Wardochnix läuft  CDU und AfD: »Mit Rechtsextremisten spricht und verhandelt man nicht«  Zukunft der Christdemokratie: Die Selbstzerstörung der CDU  CDU-Politiker Hans zweifelt an Merz’ Eignung als Kanzler  Kretschmer wirbt für »pragmatischen Umgang« mit der AfD  Merz stemmt sich gegen »Personaldebatten«  CDU-Fraktionschefin in Pforzheim über die AfD: »Keinerlei Schnittmengen, keinerlei Kooperationen«  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

26.07.2023 22:01 / 30min

Friedrich Merz weckt Zweifel an der Abgrenzung zur AfD. Der CDU-Chef irritiert mit Signalen, dass seine Partei womöglich auf kommunaler Ebene gemeinsame Sache mit Rechtsextremen machen könne. Dann will er es nicht so gemeint haben.  Warum stolpert Merz schon wieder über vermeintliche Klartext-Aussagen? Steht die Brandmauer zur AfD und wenn ja, wo? Lässt sich die Partei in den Kommunen überhaupt ausgrenzen?  »Wenn Merz das so durchziehen wollte, wäre das schon eine programmatische Kehrtwende bei der CDU«, sagt Sebastian Fischer, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros. Der scharfe Widerspruch aus den eigenen Reihen spricht dafür, dass sich der CDU-Chef verkalkuliert hat.  Im thüringischen Sonneberg, wo seit kurzem der erste AfD-Landrat amtiert, sind manche Kommunalpolitiker längst weiter. »Ob sie die Bibel vorschlagen oder das SPD-Wahlprogramm, denen stimmen wir nicht zu«, sagt der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Langethal-Heerlein. Und erklärt, wie die demokratischen Parteien trotzdem Handlungsfähigkeit zeigen können.  Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Folge:   ZDF-Sommerinterview mit Friedrich Merz Merz relativiert Aussagen zu Kooperation mit AfD  Kolumne von Nikolaus Blome: Ein Herz für Merz  Verhältnis der CDU zur AfD: Operation Wardochnix läuft  CDU und AfD: »Mit Rechtsextremisten spricht und verhandelt man nicht«  Zukunft der Christdemokratie: Die Selbstzerstörung der CDU  CDU-Politiker Hans zweifelt an Merz’ Eignung als Kanzler  Kretschmer wirbt für »pragmatischen Umgang« mit der AfD  Merz stemmt sich gegen »Personaldebatten«  CDU-Fraktionschefin in Pforzheim über die AfD: »Keinerlei Schnittmengen, keinerlei Kooperationen«  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

26.07.2023 22:01 / 30min

Milliarden für Intel: Riskanter Poker um die Chips

Intel plant riesige Chipfabriken in Magdeburg. Der deutsche Staat subventioniert großzügig: Fast zehn Milliarden Euro hat die Bundesregierung dem US-Konzern zugesagt.   Deutschland soll zum Halbleiter-Hotspot werden – Chips für unsere smarten Geräte, made in Magdeburg.  Endlich unabhängig. Endlich mithalten im Rennen mit Taiwan, der Volksrepublik China und den USA.  Der Zuschuss wirft Fragen auf: Wollte die Regierung nicht gerade anfangen zu sparen? Wie wurden aus knapp sieben Milliarden Euro letztlich fast zehn – für ein einzelnes Unternehmen? Gewinnt am Ende nur Intel – oder profitieren auch die Region und der Standort Deutschland?  In Magdeburg ist die Euphorie jedenfalls groß. Der Wirtschaftsforscher Oliver Holtemöller (Uni Halle) erklärt im Podcast, ob sie auch gerechtfertigt ist. SPIEGEL-Autor Michael Sauga beschreibt, wie Intel die Sorge der Regierungen vor Abhängigkeiten geschickt nutzt.  Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Podcasts konnte der Eindruck entstehen, die USA hätten 370 Milliarden Dollar für die Chipproduktion bereitgestellt. Dies bezog sich jedoch auf den sogenannten »Inflation Reduction Act« und nicht den »CHIPS and Science Act«, der ein Gesamtvolumen von 280 Milliarden Dollar hat. Wir haben die Passage entsprechend ergänzt.    Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Sendung:  Ministerpräsident Haseloff & Wirtschaftsminister Schulze zur Investition Intels in Sachsen-Anhalt  Videos und Visualisierungen zur Intel Ansiedlung in Magdeburg  Rede von Olaf Scholz beim Sachverständigenrat Wirtschaft  Rede des Bundeskanzlers Olaf Scholz beim Tag der Industrie  Intel in Magdeburg: Universität beginnt neuen Studiengang  Milliarden für Intel könnten den Haushalt entlasten  Ampelkoalition will CO₂-Preis offenbar stark anheben  2010: Nokia soll Subventionen zurückzahlen  Deshalb ist Taiwan so wichtig für die Weltwirtschaft  Fast zehn Milliarden Euro Staatsgeld für eine Chipfabrik – ist das sinnvoll?  Finanzminister Lindner über Intel-Subventionen: »Wir sind nicht erpressbar«  Bund hat höhere Intel-Subventionen an Klauseln gebunden  Rückenwind aus Europa für Intel-Ansiedlung in Magdeburg  Sachsen-Anhalt erwägt eigenen Windpark für Intel-Chipfabrik  Nach Intel-Zuschlag: Haseloff fordert besseren ICE-Anschluss Magdeburgs  Der Zoff über Intels Megafabrik in Sachsen-Anhalt    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.07.2023 22:01 / 34min

Intel plant riesige Chipfabriken in Magdeburg. Der deutsche Staat subventioniert großzügig: Fast zehn Milliarden Euro hat die Bundesregierung dem US-Konzern zugesagt.   Deutschland soll zum Halbleiter-Hotspot werden – Chips für unsere smarten Geräte, made in Magdeburg.  Endlich unabhängig. Endlich mithalten im Rennen mit Taiwan, der Volksrepublik China und den USA.  Der Zuschuss wirft Fragen auf: Wollte die Regierung nicht gerade anfangen zu sparen? Wie wurden aus knapp sieben Milliarden Euro letztlich fast zehn – für ein einzelnes Unternehmen? Gewinnt am Ende nur Intel – oder profitieren auch die Region und der Standort Deutschland?  In Magdeburg ist die Euphorie jedenfalls groß. Der Wirtschaftsforscher Oliver Holtemöller (Uni Halle) erklärt im Podcast, ob sie auch gerechtfertigt ist. SPIEGEL-Autor Michael Sauga beschreibt, wie Intel die Sorge der Regierungen vor Abhängigkeiten geschickt nutzt.  Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Podcasts konnte der Eindruck entstehen, die USA hätten 370 Milliarden Dollar für die Chipproduktion bereitgestellt. Dies bezog sich jedoch auf den sogenannten »Inflation Reduction Act« und nicht den »CHIPS and Science Act«, der ein Gesamtvolumen von 280 Milliarden Dollar hat. Wir haben die Passage entsprechend ergänzt.    Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,– in den ersten 4 Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren.   Quellen dieser Sendung:  Ministerpräsident Haseloff & Wirtschaftsminister Schulze zur Investition Intels in Sachsen-Anhalt  Videos und Visualisierungen zur Intel Ansiedlung in Magdeburg  Rede von Olaf Scholz beim Sachverständigenrat Wirtschaft  Rede des Bundeskanzlers Olaf Scholz beim Tag der Industrie  Intel in Magdeburg: Universität beginnt neuen Studiengang  Milliarden für Intel könnten den Haushalt entlasten  Ampelkoalition will CO₂-Preis offenbar stark anheben  2010: Nokia soll Subventionen zurückzahlen  Deshalb ist Taiwan so wichtig für die Weltwirtschaft  Fast zehn Milliarden Euro Staatsgeld für eine Chipfabrik – ist das sinnvoll?  Finanzminister Lindner über Intel-Subventionen: »Wir sind nicht erpressbar«  Bund hat höhere Intel-Subventionen an Klauseln gebunden  Rückenwind aus Europa für Intel-Ansiedlung in Magdeburg  Sachsen-Anhalt erwägt eigenen Windpark für Intel-Chipfabrik  Nach Intel-Zuschlag: Haseloff fordert besseren ICE-Anschluss Magdeburgs  Der Zoff über Intels Megafabrik in Sachsen-Anhalt    +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

19.07.2023 22:01 / 34min

Kinderarmut: Die Regierung zeigt ihr wahres Gesicht

Fast 446 Milliarden Euro will Christian Lindner kommendes Jahr ausgeben. Für die Kindergrundsicherung gerade mal zwei Milliarden. Wir müssen sparen, sagt der Finanzminister.  Die Regierung habe schon viel für arme Familien getan. Traurige Realität: Jedes fünfte Kind ist armutsgefährdet – und das im reichen Deutschland. Spart die Ampelkoalition die Zukunft kaputt?   Familienministerin Lisa Paus forderte 12 Milliarden Euro, ließ sich von Lindner aber offenbar leicht herunterhandeln. Haben die Grünen schon aufgegeben?  Armut mindert die Chancen von Kindern auf ein gutes Leben. Warum traut sich die Regierung nicht an die Verteilungsfrage?  SPIEGEL-Redakteurin Milena Hassenkamp hat Paus lange begleitet und weiß, warum die Ministerin ihre Pläne öffentlich kaum ausbreitet. Viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte warten auf Hilfe – darüber berichtet Reporterin Melina Hemmer von SPIEGEL TV.    Quellen dieser Sendung:  SPIEGEL TV: Lässt Deutschland seine Kinder im Stich?  Familienministerin Paus im SPIEGEL-Interview: »Das sind handfeste Verteilungskonflikte«  Was steht uns zu? Infotool des Familienministeriums  Die berühmten Worte von Helen Lovejoy  Bertelsmann-Stiftung: Neue Zahlen zur Kinder- und Jugendarmut  »ifo- Chancenmonitor«: Wie (un-)gerecht sind die Bildungschancen von Kindern aus verschiedenen Familien in Deutschland verteilt?  Kinderreport 2023  Pressekonferenz zum Kinderreport  Kindergrundsicherung: Lindner sieht nur wenig finanziellen Spielraum  Nach monatelangem Streit: Regierung verabschiedet Entwurf für Bundeshaushalt  Streit übers Elterngeld: Kartoffelschlacht zwischen Lindner und Paus  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.07.2023 22:01 / 36min

Fast 446 Milliarden Euro will Christian Lindner kommendes Jahr ausgeben. Für die Kindergrundsicherung gerade mal zwei Milliarden. Wir müssen sparen, sagt der Finanzminister.  Die Regierung habe schon viel für arme Familien getan. Traurige Realität: Jedes fünfte Kind ist armutsgefährdet – und das im reichen Deutschland. Spart die Ampelkoalition die Zukunft kaputt?   Familienministerin Lisa Paus forderte 12 Milliarden Euro, ließ sich von Lindner aber offenbar leicht herunterhandeln. Haben die Grünen schon aufgegeben?  Armut mindert die Chancen von Kindern auf ein gutes Leben. Warum traut sich die Regierung nicht an die Verteilungsfrage?  SPIEGEL-Redakteurin Milena Hassenkamp hat Paus lange begleitet und weiß, warum die Ministerin ihre Pläne öffentlich kaum ausbreitet. Viele Kinder, Eltern und Lehrkräfte warten auf Hilfe – darüber berichtet Reporterin Melina Hemmer von SPIEGEL TV.    Quellen dieser Sendung:  SPIEGEL TV: Lässt Deutschland seine Kinder im Stich?  Familienministerin Paus im SPIEGEL-Interview: »Das sind handfeste Verteilungskonflikte«  Was steht uns zu? Infotool des Familienministeriums  Die berühmten Worte von Helen Lovejoy  Bertelsmann-Stiftung: Neue Zahlen zur Kinder- und Jugendarmut  »ifo- Chancenmonitor«: Wie (un-)gerecht sind die Bildungschancen von Kindern aus verschiedenen Familien in Deutschland verteilt?  Kinderreport 2023  Pressekonferenz zum Kinderreport  Kindergrundsicherung: Lindner sieht nur wenig finanziellen Spielraum  Nach monatelangem Streit: Regierung verabschiedet Entwurf für Bundeshaushalt  Streit übers Elterngeld: Kartoffelschlacht zwischen Lindner und Paus  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

12.07.2023 22:01 / 36min

Heiz-Hypothek für Koalition und Klima

Heizungsstreit? Den hielt der Kanzler wohl für abgehakt. Der Bundestag sollte noch fix die Wärmewende beschließen, und dann ab in die Sommerpause.  Damit hat sich nicht nur Olaf Scholz verkalkuliert. Die Ampel darf das umstrittene Gesetz nicht mehr in dieser Woche beraten, sagt das Bundesverfassungsgericht. Stattdessen soll die Abstimmung wohl erst im September stattfinden. Eine Blamage für die Koalition, die in der Klimapolitik ohnehin tief zerstritten ist. Und ein kleiner Triumph der Opposition, die das Gesetz erbittert bekämpft. Kanzler Scholz verspricht, Klimaziele und soziale Sicherheit in Einklang zu bringen. Doch das Heizungsdebakel fällt auch auf ihn zurück.  Was sind die Folgen für die Ampel und die weitere Klimapolitik? Das analysieren wir in dieser Folge. Mit Melanie Amann, Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion und Regina Steffens, Host des Klimabericht-Podcasts. Quellen dieser Sendung:  Ampel verzichtet auf Sondersitzung zum Heizungsgesetz  Heizungsgesetz-Kritiker Heilmann: Nervensäge, Solospieler – und heute ein Star  Tagesschau in 100 Sekunden (Ausgabe vom 06.07.2023 | 12:00 Uhr)  Merz wertet Heizungs-Entscheidung als schwere Niederlage der Regierung  Tweet von FDP-Politiker Frank Schäffler  Wo steht die Ampelkoalition beim Klimaschutz?  Klimaschutzziele der Ampel: »Wir sabotieren die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt in Deutschland« Wirtschaftsweise Grimm: Heizungsgesetz verfehlt Klimaziele +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.07.2023 14:13 / 33min

Heizungsstreit? Den hielt der Kanzler wohl für abgehakt. Der Bundestag sollte noch fix die Wärmewende beschließen, und dann ab in die Sommerpause.  Damit hat sich nicht nur Olaf Scholz verkalkuliert. Die Ampel darf das umstrittene Gesetz nicht mehr in dieser Woche beraten, sagt das Bundesverfassungsgericht. Stattdessen soll die Abstimmung wohl erst im September stattfinden. Eine Blamage für die Koalition, die in der Klimapolitik ohnehin tief zerstritten ist. Und ein kleiner Triumph der Opposition, die das Gesetz erbittert bekämpft. Kanzler Scholz verspricht, Klimaziele und soziale Sicherheit in Einklang zu bringen. Doch das Heizungsdebakel fällt auch auf ihn zurück.  Was sind die Folgen für die Ampel und die weitere Klimapolitik? Das analysieren wir in dieser Folge. Mit Melanie Amann, Mitglied der SPIEGEL-Chefredaktion und Regina Steffens, Host des Klimabericht-Podcasts. Quellen dieser Sendung:  Ampel verzichtet auf Sondersitzung zum Heizungsgesetz  Heizungsgesetz-Kritiker Heilmann: Nervensäge, Solospieler – und heute ein Star  Tagesschau in 100 Sekunden (Ausgabe vom 06.07.2023 | 12:00 Uhr)  Merz wertet Heizungs-Entscheidung als schwere Niederlage der Regierung  Tweet von FDP-Politiker Frank Schäffler  Wo steht die Ampelkoalition beim Klimaschutz?  Klimaschutzziele der Ampel: »Wir sabotieren die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt in Deutschland« Wirtschaftsweise Grimm: Heizungsgesetz verfehlt Klimaziele +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

06.07.2023 14:13 / 33min

Habecks Plan für Rügen – vom Urlaubsziel zur Tankerbucht?

»Die Gäste verstehen nicht, dass diese Postkartenidylle geopfert werden soll - für fossile Energie«, sagt Kai Gardeja. Auf der Insel Rügen soll ein Terminal für Flüssiggas entstehen, Gardeja ist Wortführer der Proteste. Als Tourismusdirektor der Binzer Bucht befürchtet er Schäden für die heimische Wirtschaft und die Natur.  Für die Bundesregierung kommt der Widerstand zur Unzeit: Wirtschaftsminister Robert Habeck will den Standort Mukran auf Rügen noch vor der Sommerpause des Bundestags ins LNG-Beschleunigungsgesetz aufnehmen lassen. Das Kalkül: Je schneller das Terminal fertig ist, desto sicherer ist Deutschlands Gasversorgung im kommenden Winter.   Doch es gibt Zweifel an Habecks Plan: Braucht es wirklich noch mehr LNG-Kapazitäten, wenn die Gasspeicher schon jetzt zu 80 Prozent voll sind? Noch dazu auf einer Urlaubsinsel?  Stimmenfang-Host Marius Mestermann hat auf Rügen recherchiert, wie sich die LNG-Strategie der Bundesregierung schon jetzt auswirkt.  Warum der Wirtschaftsforscher Christian von Hirschhausen das geplante Terminal für unnötig hält und selbst nach Rügen gereist ist. Und wie die Verantwortlichen in der Stadt Sassnitz darum ringen, ob sie das Großprojekt in ihrem Hafen wollen – und damit womöglich auch Mittel für die eigenen klammen Kassen. Bürgermeister Leon Kräusche sagt im Interview: »Es geht um die Frage der Versorgungssicherheit. Das hat nichts mit Freude zu tun. Das hat einfach mit Verantwortung zu tun.«  Ob das Terminal kommt oder nicht: Die Bundesregierung irritiert mit ihrer Strategie. SPIEGEL-Redakteur Stefan Schultz nennt die Entscheidung für Rügen »wahnsinnig schlecht kommuniziert«.  Quellen dieser Sendung: Proteste gegen LNG-Terminal:Scholz verteidigt Bedarf Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Polnische Ermittler bestätigen Halt der »Andromeda« in Polen LNG-Terminal auf Rügen: Bündnis fordert Antworten Bundesnetzagentur: Lagebericht Gasversorgung vom 22. Juni 2023 LNG: Wie viel Flüssigerdgas kommt derzeit in Deutschland an? Bundesregierung zur geplanten LNG-Kapazität Gesetzentwurf zum Ausbau der LNG-Gas-Infrastruktur beraten Nach Widerstand aus Gemeinden: LNG-Terminal vor Rügen soll kleiner werden als geplant New Climate Institute: Deutsche LNG-Ausbaupläne führen zu Überkapazität und gefährden Klimaschutzziele DIW-Kurzstudie: Kein weiterer Ausbau von LNG-Terminals nötig EWI Köln: Nachfragerückgang und LNG entspannen globale Gasmärkte bis 2030 »Nordkurier«: Das sind Habecks Pläne für Mukran +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

28.06.2023 22:01 / 40min

»Die Gäste verstehen nicht, dass diese Postkartenidylle geopfert werden soll - für fossile Energie«, sagt Kai Gardeja. Auf der Insel Rügen soll ein Terminal für Flüssiggas entstehen, Gardeja ist Wortführer der Proteste. Als Tourismusdirektor der Binzer Bucht befürchtet er Schäden für die heimische Wirtschaft und die Natur.  Für die Bundesregierung kommt der Widerstand zur Unzeit: Wirtschaftsminister Robert Habeck will den Standort Mukran auf Rügen noch vor der Sommerpause des Bundestags ins LNG-Beschleunigungsgesetz aufnehmen lassen. Das Kalkül: Je schneller das Terminal fertig ist, desto sicherer ist Deutschlands Gasversorgung im kommenden Winter.   Doch es gibt Zweifel an Habecks Plan: Braucht es wirklich noch mehr LNG-Kapazitäten, wenn die Gasspeicher schon jetzt zu 80 Prozent voll sind? Noch dazu auf einer Urlaubsinsel?  Stimmenfang-Host Marius Mestermann hat auf Rügen recherchiert, wie sich die LNG-Strategie der Bundesregierung schon jetzt auswirkt.  Warum der Wirtschaftsforscher Christian von Hirschhausen das geplante Terminal für unnötig hält und selbst nach Rügen gereist ist. Und wie die Verantwortlichen in der Stadt Sassnitz darum ringen, ob sie das Großprojekt in ihrem Hafen wollen – und damit womöglich auch Mittel für die eigenen klammen Kassen. Bürgermeister Leon Kräusche sagt im Interview: »Es geht um die Frage der Versorgungssicherheit. Das hat nichts mit Freude zu tun. Das hat einfach mit Verantwortung zu tun.«  Ob das Terminal kommt oder nicht: Die Bundesregierung irritiert mit ihrer Strategie. SPIEGEL-Redakteur Stefan Schultz nennt die Entscheidung für Rügen »wahnsinnig schlecht kommuniziert«.  Quellen dieser Sendung: Proteste gegen LNG-Terminal:Scholz verteidigt Bedarf Anschlag auf Nord-Stream-Pipelines: Polnische Ermittler bestätigen Halt der »Andromeda« in Polen LNG-Terminal auf Rügen: Bündnis fordert Antworten Bundesnetzagentur: Lagebericht Gasversorgung vom 22. Juni 2023 LNG: Wie viel Flüssigerdgas kommt derzeit in Deutschland an? Bundesregierung zur geplanten LNG-Kapazität Gesetzentwurf zum Ausbau der LNG-Gas-Infrastruktur beraten Nach Widerstand aus Gemeinden: LNG-Terminal vor Rügen soll kleiner werden als geplant New Climate Institute: Deutsche LNG-Ausbaupläne führen zu Überkapazität und gefährden Klimaschutzziele DIW-Kurzstudie: Kein weiterer Ausbau von LNG-Terminals nötig EWI Köln: Nachfragerückgang und LNG entspannen globale Gasmärkte bis 2030 »Nordkurier«: Das sind Habecks Pläne für Mukran +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

28.06.2023 22:01 / 40min

Höckes AfD greift nach der Macht – mit Erfolg?

Im thüringischen Sonneberg könnte die AfD erstmals einen Landrat stellen. Ein Bündnis um die CDU will das am kommenden Sonntag noch verhindern. Der Abwehrkampf gegen eine rechtsextreme Machtübernahme spitzt sich zu.  Gerade erst haben die Wählerinnen und Wähler im Brandenburger Landkreis Oder-Spree knapp den Sieg des AfD-Bewerbers vereitelt. Eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall geführt wird, normalisiert sich zusehends.  Wie kann das sein? Ein rein ostdeutsches Phänomen ist der Trend nicht: In Nordrhein-Westfalen schaffte es die AfD vor einem Jahr nur knapp in den Landtag, jetzt steht sie in einer Umfrage bei 15 Prozent. In Thüringen oder Sachsen aber liegt sie regelmäßig über 20 Prozent.   Ist das eine Momentaufnahme wie 2018, als die AfD schon einmal ähnliche Umfragewerte erreichte? Oder kommt die AfD der Macht jetzt wirklich nahe? Welche Strategie verfolgt sie, und welche Rolle spielen dabei kommunale Ämter?  »Für die AfD ist es sehr wichtig, über das Lokale groß zu werden«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Intern gelte es seit Monaten als Mittel der Wahl, jetzt verstärkt auf die Übernahme von Rathäusern und Landratsämtern zu setzen.  »Die AfD hat sich seit 2018 wirklich normalisiert«, sagt Müller. Was nicht heißt, dass ihre Positionen gemäßigter geworden sind, sondern dass mehr Menschen ihre Radikalität hinnehmen. »Der Empörungseffekt ist bei vielen weg.« Gleichzeitig macht die Partei vielen falsche Hoffnungen: kein Bürgermeister oder Landrat könne umsetzen, was im AfD-Programm steht – etwa beim Lieblingsthema Migration.    Quellen dieser Sendung:   SPIEGEL-Spitzengespräch: Wie wollen Sie die AfD stoppen?  SPIEGEL TV: Björn Höcke, die AfD und das Umfragehoch  AfD-Landratskandidat in Thüringen: Polizei ermittelt gegen Robert Sesselmann  In diesen Städten und Landkreisen kratzt die AfD an der Macht  AfD-Nachwuchsorganisation: So rechtsextrem ist die »Junge Alternative«  Björn Höcke: Der wahre Chef der AfD  Warum stoppt keiner die AfD?  Wie Union und FDP der AfD helfen  AfD-Erfolge im Osten: Warum ich mitunter an meiner Heimat verzweifle  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.

21.06.2023 22:01 / 39min

Im thüringischen Sonneberg könnte die AfD erstmals einen Landrat stellen. Ein Bündnis um die CDU will das am kommenden Sonntag noch verhindern. Der Abwehrkampf gegen eine rechtsextreme Machtübernahme spitzt sich zu.  Gerade erst haben die Wählerinnen und Wähler im Brandenburger Landkreis Oder-Spree knapp den Sieg des AfD-Bewerbers vereitelt. Eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall geführt wird, normalisiert sich zusehends.  Wie kann das sein? Ein rein ostdeutsches Phänomen ist der Trend nicht: In Nordrhein-Westfalen schaffte es die AfD vor einem Jahr nur knapp in den Landtag, jetzt steht sie in einer Umfrage bei 15 Prozent. In Thüringen oder Sachsen aber liegt sie regelmäßig über 20 Prozent.   Ist das eine Momentaufnahme wie 2018, als die AfD schon einmal ähnliche Umfragewerte erreichte? Oder kommt die AfD der Macht jetzt wirklich nahe? Welche Strategie verfolgt sie, und welche Rolle spielen dabei kommunale Ämter?  »Für die AfD ist es sehr wichtig, über das Lokale groß zu werden«, sagt SPIEGEL-Redakteurin Ann-Katrin Müller. Intern gelte es seit Monaten als Mittel der Wahl, jetzt verstärkt auf die Übernahme von Rathäusern und Landratsämtern zu setzen.  »Die AfD hat sich seit 2018 wirklich normalisiert«, sagt Müller. Was nicht heißt, dass ihre Positionen gemäßigter geworden sind, sondern dass mehr Menschen ihre Radikalität hinnehmen. »Der Empörungseffekt ist bei vielen weg.« Gleichzeitig macht die Partei vielen falsche Hoffnungen: kein Bürgermeister oder Landrat könne umsetzen, was im AfD-Programm steht – etwa beim Lieblingsthema Migration.    Quellen dieser Sendung:   SPIEGEL-Spitzengespräch: Wie wollen Sie die AfD stoppen?  SPIEGEL TV: Björn Höcke, die AfD und das Umfragehoch  AfD-Landratskandidat in Thüringen: Polizei ermittelt gegen Robert Sesselmann  In diesen Städten und Landkreisen kratzt die AfD an der Macht  AfD-Nachwuchsorganisation: So rechtsextrem ist die »Junge Alternative«  Björn Höcke: Der wahre Chef der AfD  Warum stoppt keiner die AfD?  Wie Union und FDP der AfD helfen  AfD-Erfolge im Osten: Warum ich mitunter an meiner Heimat verzweifle  +++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/stimmenfang +++ Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Webseite verantwortlich.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.