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Außenbandriss: Giulia Gwinn fällt länger aus

Giulia Gwinn zeigte sich zuletzt beim FC Bayern wieder in starker Form. Doch jetzt muss die 71-fache Nationalspielerin erneut einen herben Rückschlag hinnehmen.

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Giulia Gwinn Sven Hoppe/dpa

München (dpa) - DFB-Kapitänin Giulia Gwinn hat sich einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Diese Diagnose teilte der FC Bayern München zwei Tage, nachdem die 27-jährige Abwehrspielerin im Bundesliga-Spiel bei Eintracht Frankfurt umgeknickt war, mit. Der Doublegewinner und Champions-League-Teilnehmer muss «in den kommenden Wochen» auf Gwinn verzichten, hieß es. 

Ihre Absage für die Heim-Länderspiele gegen Australien am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) in Karlsruhe und gegen Japan am 13. Oktober (17.45 Uhr/ARD) in Bremen hatte der Deutsche Fußball-Bund schon am Sonntag bekanntgegeben. 

Rückschlag nach Comeback

Gwinn, Deutschlands «Fußballerin des Jahres», hatte erst vor wenigen Wochen nach etwas mehr als drei Monaten Pause wegen einer Schulteroperation ihr Comeback beim FC Bayern gegeben. Die Außenverteidigerin musste in ihrer Karriere immer wieder verletzungsbedingte Rückschläge hinnehmen: 2020 und 2022 zog sie sich jeweils einen Kreuzbandriss zu und verpasste dadurch die WM 2023 in Australien. 

Bei der EM im vergangenen Jahr in der Schweiz erlitt sie im Auftaktspiel der deutschen Frauen eine Innenbandverletzung im Knie und musste die restlichen Turnierspiele zuschauen. Die deutsche Auswahl trifft sich am Montag in Heidelberg. Wück muss bereits auf die beiden verletzten Defensivspezialistinnen Kathrin Hendrich (1. FC Köln) und Rebecca Knaak (Manchester City) verzichten.

© dpa-infocom, dpa:261005-930-791738/1