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Stauprognose für Bayern und Nachbarländer: Erstes August-Wochenende gilt als staureichster Zeitraum der Ferien – Sperrungen und Baustellen sorgen für zusätzliche Behinderungen

Das erste August-Wochenende ist laut ADAC traditionell das staureichste der Ferienzeit. Besonders auf den Autobahnen in Bayern und den Nachbarländern drohen lange Wartezeiten. Wo ihr mit Staus rechnen müsst, welche Strecken gesperrt sind und welche Alternativen es gibt – alle Infos findet ihr im Artikel.

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Stau auf einer Autobahn Jonas Walzberg/dpa

Das erste August-Wochenende bringt traditionell besonders viel Verkehr auf die Autobahnen in Bayern und den angrenzenden Ländern. Viele Urlauber und Transitreisende starten in die Ferien oder sind auf dem Heimweg, was zu langen Staus führen kann.

Stärkster Reiseverkehr am Freitag und Samstag

Der ADAC rechnet mit dem stärksten Verkehrsaufkommen am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag. Besonders betroffen sind die Hauptreiserouten in Bayern und Richtung Süden.

Staus auch in Österreich erwartet

Auch in Österreich ist auf den wichtigsten Reiserouten mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Besonders betroffen sind:

  • Westautobahn (A1)
  • Tauernautobahn (A10)
  • Inntalautobahn (A12)
  • Brennerautobahn (A13)

Auf der Brennerautobahn sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Verzögerungen.

Brennerautobahn in der Luftaufnahme Sven Hoppe/dpa

Sperrungen am Fernpass und Hahntennjoch

Am Samstag wird der Fernpass in Tirol zwischen 9:45 und 12 Uhr wegen einer Demonstration gesperrt. Auch die Straße über das Hahntennjoch ist in dieser Zeit nicht befahrbar. Betroffen sind tausende Urlauber auf dem Weg nach Tirol und Italien. Der erste August-Samstag gilt ohnehin als einer der staureichsten Tage des Jahres.

Empfohlene Ausweichrouten

Als Alternativen empfiehlt der ADAC:

  • Über die A96 und die Rheintalautobahn Richtung Arlberg
  • Über München und das Inntaldreieck zur Inntalautobahn

Die Polizei im Allgäu rät, entweder möglichst früh oder deutlich nach 12 Uhr über den Fernpass zu fahren. Es wird mit Rückstaus vor dem Grenztunnel gerechnet.

Baustellen sorgen für zusätzliche Staugefahr

Auch auf der A9 Nürnberg Richtung München gibt es Baustellen:

  • Zwischen Offenbau und Greding West (ca. 6,1 km)
  • Zwischen Denkendorf und Ingolstadt-Süd (ca. 11,9 km, Verkehr wird über die Gegenfahrbahn geleitet)

Der ADAC warnt vor einer erhöhten Staugefahr an diesen Stellen.

Baustellenschild vor einem Autobahnschild Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Fazit: Gute Planung hilft Stau zu vermeiden

Wer flexibel ist, sollte die Hauptreisezeiten meiden und Alternativrouten nutzen. Eine frühzeitige Abfahrt oder das Ausweichen auf weniger belastete Strecken kann helfen, lange Wartezeiten zu umgehen.