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Tatverdächtiger in psychiatrischem Krankenhaus

Nach dem tödlichen Messerangriff auf eine Frau am Rosenheimer Bahnhof ist nun klar, wie es mit dem Tatverdächtigen weitergeht. Und es gibt eine Antwort auf die Frage, ob er und das Opfer sich kannten.

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Bahnhof Rosenheim Peter Kneffel/dpa

Rosenheim (dpa) - Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine Frau am Rosenheimer Bahnhof ist der Tatverdächtige in ein psychiatrisches Krankenhaus gekommen. Bei dem 27-Jährigen hätten sich konkrete Anhaltspunkte für psychische Auffälligkeiten ergeben, teilte Oberstaatsanwalt Gunther Scharbert mit. Der zuständige Ermittlungsrichter habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Unterbringungsbefehl erlassen - der Tatvorwurf laute auf Mord.

Opfer stirbt im Krankenhaus

In der Nacht zum Sonntag war die 31 Jahre alte Britin nach dem Angriff noch ins Krankenhaus gebracht worden, dort starb sie aber an ihren schweren Verletzungen. Nach derzeitigem Stand gebe es keine Hinweise darauf, dass Opfer und Tatverdächtiger sich kannten, erklärte Scharbert weiter. Er betonte aber auch, dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen: Die Sachlage könne sich noch ändern.

Das Opfer hielt sich wohl aus purem Zufall in Rosenheim auf - sie war nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf der Durchreise ins benachbarte Ausland.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die die Tat und das Vorgeschehen am Bahnhof beobachtet haben. Der 27-jährige deutsche Tatverdächtige ist nach Polizeiangaben ohne festen Wohnsitz. Er konnte gleich nach der Tat noch am Bahnhof vorläufig festgenommen werden.

© dpa-infocom, dpa:260831-930-608521/1