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Tennis-Boom in Bayern: Vereine verzeichnen Rekord-Mitgliederzahlen – Zverev-Sieg könnte Nachfrage weiter ankurbeln

Tennis begeistert immer mehr Menschen in Bayern: Die Vereine verzeichnen seit Jahren steigende Mitgliederzahlen. Der Sieg von Alexander Zverev bei den French Open könnte den Trend weiter verstärken. Alle Zahlen, Hintergründe und wie Vereine darauf reagieren, lest ihr hier.

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French Open Tennis Emma Da Silva/AP/dpa

Immer mehr Menschen in Bayern wollen Tennis spielen. Die Nachfrage in den Vereinen ist aktuell besonders hoch – und das nicht erst seit dem Sieg der deutschen Tennis-Nummer Eins Alexander Zverev bei den French Open.

Mitgliederzahlen steigen seit Jahren

Der Bayerische Tennis-Verband meldet seit sechs Jahren ein stetiges Wachstum bei den Mitgliedern. Im Moment sind rund 352.000 Mitglieder in den etwa 1.950 Vereinen im Freistaat registriert. Bayern ist damit deutschlandweit Spitzenreiter.

Zverev-Sieg könnte für zusätzliche Nachfrage sorgen

Der Erfolg von Alexander Zverev könnte die positive Entwicklung weiter verstärken. Laut BTV-Vizepräsidentin Sabine Mayer hoffen die Vereine auf noch mehr Nachfrage in den kommenden Monaten. Die Mitgliederzahlen werden einmal jährlich im März erhoben – wie sich der aktuelle Sieg auswirkt, bleibt abzuwarten.

Ehrenamtliche als Schlüssel zum Erfolg

Damit die Vereine den Boom bewältigen können, braucht es weiterhin viele Ehrenamtliche, die sich im Tennis engagieren. Der Verband betont, dass das Ehrenamt eine zentrale Rolle spielt, um das Angebot aufrechtzuerhalten und auszubauen.

Die größten Zuwächse und Vereinsgründungen gab es in den 70er und 80er-Jahren. Die Erfolge von Boris Becker und Steffi Graf ab 1985 sorgten für zusätzliche Impulse. Aktuell verzeichnet der Verband vom Jahr 2025 auf 2026 einen Anstieg um rund 12.000 Mitglieder – deutlich über dem Bundestrend.

Bayern bleibt Tennis-Spitzenreiter

Mit fast 2.000 Vereinen und über 350.000 Mitgliedern ist Bayern das Tennis-Bundesland Nummer Eins. Der Verband blickt optimistisch in die Zukunft und hofft, dass der aktuelle Boom anhält.