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Gäubodenvolksfest Straubing 2026: Keine zentrale Liedverbotsliste – Musikauswahl liegt bei Festwirten und Bands

Das Gäubodenvolksfest in Straubing verzichtet 2026 auf eine zentrale Liedverbotsliste. Die Musikauswahl in den Festzelten liegt bei den jeweiligen Festwirten und Bands. Welche Songs gespielt werden dürfen und wie die Veranstalter mit kontroversen Liedern umgehen, erfahrt ihr hier.

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Tische werden in einem Festzelt auf dem Gelände des Gäubodenvolksfestes zurechtgerückt. Die Vorbereitungen für das Fest, das vom 8. bis 18. August dauert, laufen auf Hochtouren. Bayern Foto: Armin Weigel/dpa

Das Gäubodenvolksfest in Straubing setzt 2026 auf musikalische Vielfalt und vertraut den Festwirten sowie den engagierten Bands bei der Auswahl der Lieder. Eine zentrale Liedverbotsliste gibt es nicht.

Musikauswahl liegt bei Festwirten und Bands

Die Musikauswahl in den Festzelten wird von den jeweiligen Festwirten und den engagierten Kapellen beziehungsweise Bands getroffen. Laut der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH gibt es keine von Stadt oder Veranstalter vorgegebene Liste verbotener Lieder. Alles, was rechtlich erlaubt ist – also nicht auf dem Index steht –, kann grundsätzlich gespielt werden. Die gesetzlichen Bestimmungen müssen dabei eingehalten werden. Festwirte können im Einzelfall eigene Vorgaben für ihre Betriebe machen.

Keine zentrale Verbotsliste am Gäubodenvolksfest

„Eine zentrale von uns als Veranstalter vorgegebene Verbotsliste oder ,No-Go-Liste‘ für bestimmte Lieder existiert am Gäubodenvolksfest nicht“, heißt es in einer Stellungnahme. Die Wahrnehmung von Musik und Liedtexten ist individuell sehr unterschiedlich. Gerade in der besonderen Atmosphäre eines Volksfestes kann die persönliche Toleranzschwelle der Besucher unterschiedlich ausgeprägt sein. Festwirt Thomas Reisinger betont, dass die Liedauswahl in seinem Zelt den Bands und Künstlern überlassen wird. Diese handeln verantwortungsvoll und achten darauf, niemanden durch ihre Auswahl zu diskreditieren oder zu beleidigen. Auch Festwirt Josef Krönner vertraut den Musikern und hat grundsätzlich nichts gegen Songs wie „Layla“ oder „Skandal im Sperrbezirk“.

Vielfältiges Musikprogramm für friedliches Miteinander

Die Veranstalter setzen auf ein abwechslungsreiches Musikprogramm – von Blasmusik bis zu Partyschlagern –, um ein friedliches und respektvolles Miteinander zu fördern.

Das Gäubodenvolksfest findet vom 7. bis 17. August 2026 statt. Mit rund 1,3 Millionen erwarteten Gästen gilt es als zweitgrößtes Volksfest in Bayern.

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