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Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter

Wird 2026 das Schicksalsjahr für die FDP, Frau Büttner?

Stefan Mack, Landespolitik: Nicole Büttner, Generalsekretärin der FDP, gibt sich trotz schwieriger Umfragewerte kämpferisch. Im Interview mit Antenne Bayern spricht sie über Eigenverantwortung, liberale Konzepte und die Herausforderungen für Bayern und Deutschland im Jahr 2026. Alle Details zu ihren Zielen und Visionen lest ihr hier. Nicole Büttner ist seit Mai 2025 Generalsekretärin der gebeutelten FDP – und gibt sich trotz ernüchternder Umfrageergebnisse zuversichtlich, auch für die anstehende Kommunalwahl in Bayern. „Bayern steckt ja auch zum Teil im Sumpf der Ideenlosigkeit und Bürokratie“, sagt sie. Ihr Ziel: „Die Gemeinden müssen endlich die Mittel erhalten, die es für eine leistungsstarke Verwaltung braucht.“ Eigenverantwortung im Blickpunkt Büttner, die als Unternehmerin im Bereich Künstliche Intelligenz bekannt wurde, setzt auf Eigenverantwortung. Sie glaubt fest daran, dass die Menschen in Deutschland „ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen“ und fordert: „Mehr Vertrauen in die Leute, ganz viele wollen sich was aufbauen, da darf der Staat sie nicht hemmen.“ "Wir haben Fehler gemacht" Büttner gibt sich auch selbstkritisch: „Wir haben Fehler gemacht, das haben wir verstanden und werben umso eindringlicher um liberale Konzepte, denn jetzt braucht das Land diese Ideen.“ Sie habe sich vor ihrem Parteiamt als Wählerin und Bürgerin auch mehr erhofft. Büttner will die FDP jetzt wieder auf Kurs bringen: „Wir nehmen diese Aufgabe demütig an und kämpfen uns wieder aufs Spielfeld zurück.“ 2026 als Schicksalsjahr? Die neue FDP-Generalsekretärin ist sich der Herausforderungen bewusst: „Das Jahr 2026 ist sehr wichtig für uns. Es gibt so viele Sachen im Land, die in Schieflage sind, die wir wieder in Ordnung bringen wollen – sei es in der Bildung für Kinder oder beim Wirtschaftswachstum.“ Sie betont: „Da geht’s gar nicht nur um die FDP, sondern um den Erfolg des Landes.“ Für die Landtagswahl in Baden-Württemberg hat sie sogar eine Wette laufen: „Ich rasiere mir eine Glatze, wenn wir den Einzug in den Landtag verpassen.“

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Friedensnobelpreisträgerin erfährt in Nürnberg von ihrer Auszeichnung

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Nachricht kam mitten während einer Konferenz: Die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay erhält den Friedensnobelpreis 2026 in Nürnberg. Pillay nimmt derzeit am „Nuremberg Forum“ der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien teil. Dort erfuhr die 85-Jährige am Freitagvormittag (09.10.2026) von ihrer Auszeichnung. Das Norwegische Nobelkomitee würdigt ihren Einsatz für Frieden und Völkerrecht. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden. Oberbürgermeister Marcus König nutzte die Gelegenheit und gratulierte Pillay persönlich. Er dankte ihr für ihren Einsatz bei der Aufarbeitung schwerster Menschenrechtsverbrechen. Mit Nürnberg ist die frühere UN-Hochkommissarin für Menschenrechte seit Jahren verbunden: Von 2017 bis 2025 war sie Präsidentin des Kuratoriums der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Dem Gremium gehört sie weiterhin an.

09.10.2026 16:25 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Nachricht kam mitten während einer Konferenz: Die südafrikanische Juristin Navanethem „Navi“ Pillay erhält den Friedensnobelpreis 2026 in Nürnberg. Pillay nimmt derzeit am „Nuremberg Forum“ der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien teil. Dort erfuhr die 85-Jährige am Freitagvormittag (09.10.2026) von ihrer Auszeichnung. Das Norwegische Nobelkomitee würdigt ihren Einsatz für Frieden und Völkerrecht. Sie habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden. Oberbürgermeister Marcus König nutzte die Gelegenheit und gratulierte Pillay persönlich. Er dankte ihr für ihren Einsatz bei der Aufarbeitung schwerster Menschenrechtsverbrechen. Mit Nürnberg ist die frühere UN-Hochkommissarin für Menschenrechte seit Jahren verbunden: Von 2017 bis 2025 war sie Präsidentin des Kuratoriums der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. Dem Gremium gehört sie weiterhin an.

09.10.2026 16:25 / 1min

Drogen-Hotspot am Nürnberger Hauptbahnhof: Was hat sich getan?

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Mehr Polizei, Videokameras und weniger Verstecke in Gebüschen: Stadt und Polizei gehen seit Monaten verstärkt gegen die Drogenszene im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs vor. Nach Angaben von Mittelfrankens Polizeipräsident Gernot Rochholz hat sich die Zahl der Körperverletzungen dort mehr als halbiert. Auch die Zahl der Raubdelikte sei um die Hälfte zurückgegangen. Eine eigene Ermittlungskommission befasst sich mit schweren Vorwürfen gegen mehrere junge Männer. Sie sollen minderjährige Mädchen mit Drogen versorgt und sexuell missbraucht haben. 21 Tatverdächtige sitzen in Haft oder wurden sogar schon aus Deutschland abgeschoben. Nach Angaben der Stadt sind inzwischen auch 22 Betroffene bekannt, die Hilfsangebote durch das Jugendamt bekommen.

09.10.2026 14:15 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Mehr Polizei, Videokameras und weniger Verstecke in Gebüschen: Stadt und Polizei gehen seit Monaten verstärkt gegen die Drogenszene im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs vor. Nach Angaben von Mittelfrankens Polizeipräsident Gernot Rochholz hat sich die Zahl der Körperverletzungen dort mehr als halbiert. Auch die Zahl der Raubdelikte sei um die Hälfte zurückgegangen. Eine eigene Ermittlungskommission befasst sich mit schweren Vorwürfen gegen mehrere junge Männer. Sie sollen minderjährige Mädchen mit Drogen versorgt und sexuell missbraucht haben. 21 Tatverdächtige sitzen in Haft oder wurden sogar schon aus Deutschland abgeschoben. Nach Angaben der Stadt sind inzwischen auch 22 Betroffene bekannt, die Hilfsangebote durch das Jugendamt bekommen.

09.10.2026 14:15 / 1min

Führerschein-Reform: Fahrschulen zweifeln an versprochenen Einsparungen

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Führerschein soll im besten Fall bis zu 1000 Euro billiger werden – das sagt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Möglich machen soll das die Führerschein-Reform. Im Freistaat sehen das nicht alle Fahrschulen so. Für den Augsburger Fahrschulbetreiber Robert Oberfrank zum Beispiel geht die Rechnung des Verkehrsministers nicht auf. Als Beispiel nennt er die geplante Reduzierung der Sonderfahrten von 12 auf 3 – in der Praxis werde das bei vielen Fahrschülern nicht reichen, sodass zusätzliche Stunden nötig und die Kosten am Ende wieder höher würden. Außerdem erwartet er, dass Fahrschulen als Folge der Reform die Preise für Sonderfahrten und auch normale Fahrstunden anheben. Am Ende sieht er kein echtes Einsparpotenzial.

09.10.2026 14:08 / 5h 54min

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Der Führerschein soll im besten Fall bis zu 1000 Euro billiger werden – das sagt Bundesverkehrsminister Steffen Bilger. Möglich machen soll das die Führerschein-Reform. Im Freistaat sehen das nicht alle Fahrschulen so. Für den Augsburger Fahrschulbetreiber Robert Oberfrank zum Beispiel geht die Rechnung des Verkehrsministers nicht auf. Als Beispiel nennt er die geplante Reduzierung der Sonderfahrten von 12 auf 3 – in der Praxis werde das bei vielen Fahrschülern nicht reichen, sodass zusätzliche Stunden nötig und die Kosten am Ende wieder höher würden. Außerdem erwartet er, dass Fahrschulen als Folge der Reform die Preise für Sonderfahrten und auch normale Fahrstunden anheben. Am Ende sieht er kein echtes Einsparpotenzial.

09.10.2026 14:08 / 5h 54min

Der Herbst macht Arbeit: Wohin mit dem Laub?

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bunte Blätter sehen schön aus - auf nassen Gehwegen können sie aber rutschig werden. Deshalb hat der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) in den kommenden Wochen viel zu tun: Wie jedes Jahr muss er mehr als 500 Tonnen Laub von Straßen und Plätzen entfernen. Im Einsatz sind rund 45 Kehrmaschinen. Zuerst kümmert sich Sör um die wichtigsten Verkehrswege für Autos, Fahrräder und Fußgänger. Auf weniger stark genutzten Straßen kann das Laub zunächst liegen bleiben. Wer Laub im eigenen Garten zusammenkehrt, kann es auf Beeten verteilen oder als Unterschlupf für Kleintiere in einer geschützten Ecke liegen lassen. Überschüssiges Laub gehört laut Stadt in die Biotonne oder zu einer städtischen Gartenabfallsammelstelle - nicht in Rinnsteine oder Regeneinläufe.

09.10.2026 13:40 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bunte Blätter sehen schön aus - auf nassen Gehwegen können sie aber rutschig werden. Deshalb hat der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) in den kommenden Wochen viel zu tun: Wie jedes Jahr muss er mehr als 500 Tonnen Laub von Straßen und Plätzen entfernen. Im Einsatz sind rund 45 Kehrmaschinen. Zuerst kümmert sich Sör um die wichtigsten Verkehrswege für Autos, Fahrräder und Fußgänger. Auf weniger stark genutzten Straßen kann das Laub zunächst liegen bleiben. Wer Laub im eigenen Garten zusammenkehrt, kann es auf Beeten verteilen oder als Unterschlupf für Kleintiere in einer geschützten Ecke liegen lassen. Überschüssiges Laub gehört laut Stadt in die Biotonne oder zu einer städtischen Gartenabfallsammelstelle - nicht in Rinnsteine oder Regeneinläufe.

09.10.2026 13:40 / 1min

Trotz Kürzungen bei Ryanair: Memmingen bekommt mehr Flüge

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Europas größter Billigflieger Ryanair streicht sein Angebot in Deutschland zusammen. Im kommenden Winter fallen rund 700.000 Sitzplätze weg – als Gründe nennt die Airline hohe staatliche Gebühren. In Memmingen sieht’s anders aus. Hier baut Ryanair sein Angebot sogar aus und zwar um 12 Prozent. Auch der Bodensee-Airport in Friedrichshafen profitiert – er wird neu in den Winterflugplan der irischen Fluglinie aufgenommen.

08.10.2026 16:05

Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Europas größter Billigflieger Ryanair streicht sein Angebot in Deutschland zusammen. Im kommenden Winter fallen rund 700.000 Sitzplätze weg – als Gründe nennt die Airline hohe staatliche Gebühren. In Memmingen sieht’s anders aus. Hier baut Ryanair sein Angebot sogar aus und zwar um 12 Prozent. Auch der Bodensee-Airport in Friedrichshafen profitiert – er wird neu in den Winterflugplan der irischen Fluglinie aufgenommen.

08.10.2026 16:05

Planungen für Sams-Museum in Hallstadt gehen weiter

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Hallstadt bei Bamberg soll ein Museum für den Schriftsteller Paul Maar entstehen, den Erfinder der Kinderbuchfigur Sams. Gegner des Projekts hatten mehr als 800 Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt. Sie fürchten hohe Kosten. Der Stadtrat hat das Bürgerbegehren nun aber abgelehnt: Die Formulierung und damit das Ziel des Begehrens sei unklar. Die Stadt setzt die Planungen fort. Maar hat Hallstadt bereits mehr als 5.000 Stücke aus seinem Leben und Schaffen überlassen. Ihm liegt das Museum am Herzen, weil seine familiären Wurzeln in Hallstadt liegen.

08.10.2026 11:40 / 1min

Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: In Hallstadt bei Bamberg soll ein Museum für den Schriftsteller Paul Maar entstehen, den Erfinder der Kinderbuchfigur Sams. Gegner des Projekts hatten mehr als 800 Unterschriften für einen Bürgerentscheid gesammelt. Sie fürchten hohe Kosten. Der Stadtrat hat das Bürgerbegehren nun aber abgelehnt: Die Formulierung und damit das Ziel des Begehrens sei unklar. Die Stadt setzt die Planungen fort. Maar hat Hallstadt bereits mehr als 5.000 Stücke aus seinem Leben und Schaffen überlassen. Ihm liegt das Museum am Herzen, weil seine familiären Wurzeln in Hallstadt liegen.

08.10.2026 11:40 / 1min