Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter
Zu laute Rathausuhren: Lindau zieht den Stecker
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Auf der Lindauer Insel stehen am Alten Rathaus die Uhren still – Grund ist die Lautstärke. Nach einer Anwohnerbeschwerde hat eine Immissionsmessung des Lindauer Landratsamts ergeben, dass der Uhrschlag zwischen 22 und 6 Uhr deutlich über den zulässigen Nachtwerten liegt. Die Stadt musste deshalb die Stromversorgung der Uhren und des Schlagwerks komplett kappen. Jetzt wird an einer technischen Lösung gearbeitet: In Zukunft sollen die Zifferblätter wieder laufen, der Uhrschlag am Alten Rathaus aber nur noch tagsüber zu hören sein.
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Neue Steuer? Bayerische Staatsregierung hat eine klare Antwort darauf:
Stefan Mack, Landespolitik: Die Bundesregierung debattiert eine neue KI-Steuer. Bayern lehnt das ab. Die Steuer könnte auf Umsätze erhoben werden, die durch Künstliche Intelligenz erwirtschaftet wurden. Bayerns Finanzminister Füracker spricht von einem falschen Signal: „In einem Bereich, in dem deutsche und europäische Unternehmen im Vergleich zu anderen, etwa den Global Playern in den USA, wirklich noch großen Aufholbedarf haben, sollten wir die aktuelle Entwicklung nicht durch neue Steuern auch noch ausbremsen. Mit einem Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und unsere Standortattraktivität wird und darf es hier auch keinen Alleingang von Deutschland geben.“ Die Menschen und Firmen in Deutschland bräuchten Entlastung statt neuer Steuern, so Füracker.
30.10.2026 15:00 / 1min
Stefan Mack, Landespolitik: Die Bundesregierung debattiert eine neue KI-Steuer. Bayern lehnt das ab. Die Steuer könnte auf Umsätze erhoben werden, die durch Künstliche Intelligenz erwirtschaftet wurden. Bayerns Finanzminister Füracker spricht von einem falschen Signal: „In einem Bereich, in dem deutsche und europäische Unternehmen im Vergleich zu anderen, etwa den Global Playern in den USA, wirklich noch großen Aufholbedarf haben, sollten wir die aktuelle Entwicklung nicht durch neue Steuern auch noch ausbremsen. Mit einem Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und unsere Standortattraktivität wird und darf es hier auch keinen Alleingang von Deutschland geben.“ Die Menschen und Firmen in Deutschland bräuchten Entlastung statt neuer Steuern, so Füracker.
30.10.2026 15:00 / 1min
Schnellstrecke Nürnberg-Ingolstadt: Wochenlange Sperrung
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bis Mitte Dezember ist die ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt dicht. Fahrgäste brauchen deutlich mehr Zeit und müssen teils Umwege in Kauf nehmen. Wer in den nächsten Wochen mit dem ICE zwischen München und Nürnberg unterwegs ist, braucht mehr Geduld. Die Schnelltrasse Nürnberg-Ingolstadt ist bis 12. Dezember gesperrt. Die ICE-Züge fahren stattdessen über Augsburg und Donauwörth. Die Fahrt dauert dadurch etwa 45 Minuten länger. Im Regionalverkehr müssen Fahrgäste auf Ersatzbusse umsteigen. Die Bahn nennt die Sperrung nicht schön, aber nötig. Auf der Strecke fahren täglich bis zu 170 Züge, teils mit 300 Stundenkilometern. Seit der Eröffnung vor fast 20 Jahren sind Gleise und Weichen so abgenutzt, dass sie ersetzt werden müssen. Die Bahn investiert dafür rund 70 Millionen Euro.
30.10.2026 13:40 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Bis Mitte Dezember ist die ICE-Strecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt dicht. Fahrgäste brauchen deutlich mehr Zeit und müssen teils Umwege in Kauf nehmen. Wer in den nächsten Wochen mit dem ICE zwischen München und Nürnberg unterwegs ist, braucht mehr Geduld. Die Schnelltrasse Nürnberg-Ingolstadt ist bis 12. Dezember gesperrt. Die ICE-Züge fahren stattdessen über Augsburg und Donauwörth. Die Fahrt dauert dadurch etwa 45 Minuten länger. Im Regionalverkehr müssen Fahrgäste auf Ersatzbusse umsteigen. Die Bahn nennt die Sperrung nicht schön, aber nötig. Auf der Strecke fahren täglich bis zu 170 Züge, teils mit 300 Stundenkilometern. Seit der Eröffnung vor fast 20 Jahren sind Gleise und Weichen so abgenutzt, dass sie ersetzt werden müssen. Die Bahn investiert dafür rund 70 Millionen Euro.
30.10.2026 13:40 / 1min
Zu laute Rathausuhren: Lindau zieht den Stecker
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Auf der Lindauer Insel stehen am Alten Rathaus die Uhren still – Grund ist die Lautstärke. Nach einer Anwohnerbeschwerde hat eine Immissionsmessung des Lindauer Landratsamts ergeben, dass der Uhrschlag zwischen 22 und 6 Uhr deutlich über den zulässigen Nachtwerten liegt. Die Stadt musste deshalb die Stromversorgung der Uhren und des Schlagwerks komplett kappen. Jetzt wird an einer technischen Lösung gearbeitet: In Zukunft sollen die Zifferblätter wieder laufen, der Uhrschlag am Alten Rathaus aber nur noch tagsüber zu hören sein.
30.10.2026 12:10
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Auf der Lindauer Insel stehen am Alten Rathaus die Uhren still – Grund ist die Lautstärke. Nach einer Anwohnerbeschwerde hat eine Immissionsmessung des Lindauer Landratsamts ergeben, dass der Uhrschlag zwischen 22 und 6 Uhr deutlich über den zulässigen Nachtwerten liegt. Die Stadt musste deshalb die Stromversorgung der Uhren und des Schlagwerks komplett kappen. Jetzt wird an einer technischen Lösung gearbeitet: In Zukunft sollen die Zifferblätter wieder laufen, der Uhrschlag am Alten Rathaus aber nur noch tagsüber zu hören sein.
30.10.2026 12:10
Bayern ist Top-Standort für Unternehmen
Stefan Mack, Landespolitik: Die bayerischen Unternehmen fühlen sich wohl im Freistaat. Das zeigt jetzt eine Umfrage der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. 91,5 Prozent sagen, dass sie sich wieder hier ansiedeln würden. Das ist etwas mehr als vor einem Jahr und der höchste Wert seit 2022. Die besten Noten bekommt Oberbayern, dahinter folgt Schwaben.
30.10.2026 12:00 / 1min
Stefan Mack, Landespolitik: Die bayerischen Unternehmen fühlen sich wohl im Freistaat. Das zeigt jetzt eine Umfrage der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. 91,5 Prozent sagen, dass sie sich wieder hier ansiedeln würden. Das ist etwas mehr als vor einem Jahr und der höchste Wert seit 2022. Die besten Noten bekommt Oberbayern, dahinter folgt Schwaben.
30.10.2026 12:00 / 1min
Gen-Z-Protest in Augsburg: So viele Teilnehmer werden erwartet
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Am Samstag geht die „Gen Z“ in mehreren bayerischen Städten auf die Straße – wie viele junge Leute tatsächlich kommen, ist aber schwer abzuschätzen. In Augsburg gibt es auf der Protest-Homepage bislang nur eine zweistellige Zahl an Klick-Zusagen, der Veranstalter hat dort rund 100 Teilnehmende angemeldet; die Demo beginnt um 16 Uhr am Moritzplatz. In München liegen die Online-Zusagen bei über 7000, die Organisatoren haben ihre Erwartung gegenüber der Stadt von zunächst 200 auf 500 bis 1000 Menschen erhöht. In Nürnberg verzeichnet die Homepage sogar mehr als 5000 Zusagen, offiziell angemeldet sind bei der stationären Versammlung aber erst 40 Teilnehmende. Mit einer Eskalation der Gewalt in Bayern rechnet Innenminister Joachim Herrmann nach derzeitigem Stand nicht: Die angekündigten Schülerproteste ließen derzeit keine Ausschreitungen wie in Frankreich erwarten, sagte der CSU-Politiker.
29.10.2026 16:04
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Am Samstag geht die „Gen Z“ in mehreren bayerischen Städten auf die Straße – wie viele junge Leute tatsächlich kommen, ist aber schwer abzuschätzen. In Augsburg gibt es auf der Protest-Homepage bislang nur eine zweistellige Zahl an Klick-Zusagen, der Veranstalter hat dort rund 100 Teilnehmende angemeldet; die Demo beginnt um 16 Uhr am Moritzplatz. In München liegen die Online-Zusagen bei über 7000, die Organisatoren haben ihre Erwartung gegenüber der Stadt von zunächst 200 auf 500 bis 1000 Menschen erhöht. In Nürnberg verzeichnet die Homepage sogar mehr als 5000 Zusagen, offiziell angemeldet sind bei der stationären Versammlung aber erst 40 Teilnehmende. Mit einer Eskalation der Gewalt in Bayern rechnet Innenminister Joachim Herrmann nach derzeitigem Stand nicht: Die angekündigten Schülerproteste ließen derzeit keine Ausschreitungen wie in Frankreich erwarten, sagte der CSU-Politiker.
29.10.2026 16:04
Diese digitalen Verwaltungsleistungen gibt's bald überall in Bayern
Stefan Mack, Landespolitik: Bis Jahresende sollen in Bayern fünf Verwaltungsleistungen überall digital verfügbar sein - In jeder der mehr als 2000 Städte und Gemeinden. Digitalminister Mehring hat jetzt eine Zwischenbilanz gezogen: Er geht davon aus, dass das Ziel noch deutlich vor dem Jahreswechsel erreicht wird. Zu den versprochenen Leistungen zählen zum Beispiel die Wohnsitz-Ummeldung, der Führerscheinantrag, die Baugenehmigung und waffenrechtliche Erlaubnisse.
29.10.2026 13:45
Stefan Mack, Landespolitik: Bis Jahresende sollen in Bayern fünf Verwaltungsleistungen überall digital verfügbar sein - In jeder der mehr als 2000 Städte und Gemeinden. Digitalminister Mehring hat jetzt eine Zwischenbilanz gezogen: Er geht davon aus, dass das Ziel noch deutlich vor dem Jahreswechsel erreicht wird. Zu den versprochenen Leistungen zählen zum Beispiel die Wohnsitz-Ummeldung, der Führerscheinantrag, die Baugenehmigung und waffenrechtliche Erlaubnisse.
29.10.2026 13:45