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Tödliche Oberpfalz

Tödliche Oberpfalz

Der lange Weg zum Gedenken: Der Fall Klaus-Peter Beer (3/3)

Zwei Amberger Neonazis töteten Klaus-Peter Beer in der Nacht auf den 7. September 1995 – weil dessen Homosexualität nicht in deren ideologisches Weltbild passte. Doch offiziell wird der 49-Jährige von den Behörden in der Statistik erst ein Vierteljahrhundert später als Opfer rechter Gewalt aufgeführt. Durch eine Neubewertung, die durch das Polizeipräsidium Oberpfalz im Dezember 2020 veranlasst wurde, ist der Fall mittlerweile als „politisch motivierte Kriminalität“ aufgeführt. Dass der Weg des Erinnerns und auch der Einordnung der Tat in Amberg lange Zeit beschwerlich gewesen sei, schildert der Autor und Gewerkschafter Stefan Dietl im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Der Sulzbach-Rosenberger ist außerdem Sprecher des „Bündnisses gegen das Vergessen“, das sich dem Gedenken an Klaus-Peter Beer widmet. Acht Jahre nach der Tat, im Jahr 2003, habe die erste Demonstration in Amberg stattgefunden. „Für uns war das unglaublich, dass da jemand ums Leben kam, ohne dass irgendjemand das thematisiert oder dass es da irgendeine Art des Erinnerns gibt.“ In Folge drei der Miniserie zum Fall Klaus-Peter Beer geht das Podcastteam von „Crime Daheim“ der Frage nach, warum der Weg des Gedenkens lange und steinig war und wie sich das Leben als queere Person in der Oberpfalz in den verschiedenen Jahrzehnten unterscheidet. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

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Der lange Weg zum Gedenken: Der Fall Klaus-Peter Beer (3/3)

Zwei Amberger Neonazis töteten Klaus-Peter Beer in der Nacht auf den 7. September 1995 – weil dessen Homosexualität nicht in deren ideologisches Weltbild passte. Doch offiziell wird der 49-Jährige von den Behörden in der Statistik erst ein Vierteljahrhundert später als Opfer rechter Gewalt aufgeführt. Durch eine Neubewertung, die durch das Polizeipräsidium Oberpfalz im Dezember 2020 veranlasst wurde, ist der Fall mittlerweile als „politisch motivierte Kriminalität“ aufgeführt. Dass der Weg des Erinnerns und auch der Einordnung der Tat in Amberg lange Zeit beschwerlich gewesen sei, schildert der Autor und Gewerkschafter Stefan Dietl im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Der Sulzbach-Rosenberger ist außerdem Sprecher des „Bündnisses gegen das Vergessen“, das sich dem Gedenken an Klaus-Peter Beer widmet. Acht Jahre nach der Tat, im Jahr 2003, habe die erste Demonstration in Amberg stattgefunden. „Für uns war das unglaublich, dass da jemand ums Leben kam, ohne dass irgendjemand das thematisiert oder dass es da irgendeine Art des Erinnerns gibt.“ In Folge drei der Miniserie zum Fall Klaus-Peter Beer geht das Podcastteam von „Crime Daheim“ der Frage nach, warum der Weg des Gedenkens lange und steinig war und wie sich das Leben als queere Person in der Oberpfalz in den verschiedenen Jahrzehnten unterscheidet. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

16.10.2026 07:00 / 1h 3min

Zwei Amberger Neonazis töteten Klaus-Peter Beer in der Nacht auf den 7. September 1995 – weil dessen Homosexualität nicht in deren ideologisches Weltbild passte. Doch offiziell wird der 49-Jährige von den Behörden in der Statistik erst ein Vierteljahrhundert später als Opfer rechter Gewalt aufgeführt. Durch eine Neubewertung, die durch das Polizeipräsidium Oberpfalz im Dezember 2020 veranlasst wurde, ist der Fall mittlerweile als „politisch motivierte Kriminalität“ aufgeführt. Dass der Weg des Erinnerns und auch der Einordnung der Tat in Amberg lange Zeit beschwerlich gewesen sei, schildert der Autor und Gewerkschafter Stefan Dietl im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Der Sulzbach-Rosenberger ist außerdem Sprecher des „Bündnisses gegen das Vergessen“, das sich dem Gedenken an Klaus-Peter Beer widmet. Acht Jahre nach der Tat, im Jahr 2003, habe die erste Demonstration in Amberg stattgefunden. „Für uns war das unglaublich, dass da jemand ums Leben kam, ohne dass irgendjemand das thematisiert oder dass es da irgendeine Art des Erinnerns gibt.“ In Folge drei der Miniserie zum Fall Klaus-Peter Beer geht das Podcastteam von „Crime Daheim“ der Frage nach, warum der Weg des Gedenkens lange und steinig war und wie sich das Leben als queere Person in der Oberpfalz in den verschiedenen Jahrzehnten unterscheidet. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

16.10.2026 07:00 / 1h 3min

Die Täter und die extreme Rechte: Der Fall Klaus-Peter Beer (2/3)

Klaus-Peter Beer begegnet Richard L. und Dieter M. in der Nacht auf den 7. September 1995 zufällig in einer Kneipe in Amberg. Als die beiden stadtbekannten Neonazis mitbekommen, dass Beer homosexuell ist, schlagen sie ihn im Stadtgraben brutal zusammen und treten immer wieder mit ihren Springerstiefeln auf seinen Kopf ein. Anschließend werfen sie den bewusstlosen Mann in die Vils, wo er ertrinkt. Klaus-Peter Beer wurde 49 Jahre alt. Er stirbt, weil seine Homosexualität nicht in das Weltbild der beiden Täter passte. Während die Polizei öffentlich noch nach einem der bekannten Täter fahndet, lässt sich die extreme Rechte in Amberg davon offenbar nicht beeindrucken, wie Polizei- und Presseberichten der Zeit zu entnehmen ist. Nur wenige Wochen nach der Tat ziehen Neonazis im Oktober durch die Stadt, grölen rechtsextreme Parolen, zeigen Hitlergrüße und bedrohen Passanten mit Waffen. Bei der Festnahme durch die Polizei eskalieren die Neonazis die Situation erneut, dabei sollen sich auch Schüsse aus einer Gaspistole gelöst haben. In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie, die bereits am 18. September erschienen ist, beschäftigt sich das Gerichtsteam mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls. In der zweiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in den 90er-Jahren bis heute beleuchtet und welche Rolle die Täter darin innehatten. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

02.10.2026 07:00 / 1h 28min

Klaus-Peter Beer begegnet Richard L. und Dieter M. in der Nacht auf den 7. September 1995 zufällig in einer Kneipe in Amberg. Als die beiden stadtbekannten Neonazis mitbekommen, dass Beer homosexuell ist, schlagen sie ihn im Stadtgraben brutal zusammen und treten immer wieder mit ihren Springerstiefeln auf seinen Kopf ein. Anschließend werfen sie den bewusstlosen Mann in die Vils, wo er ertrinkt. Klaus-Peter Beer wurde 49 Jahre alt. Er stirbt, weil seine Homosexualität nicht in das Weltbild der beiden Täter passte. Während die Polizei öffentlich noch nach einem der bekannten Täter fahndet, lässt sich die extreme Rechte in Amberg davon offenbar nicht beeindrucken, wie Polizei- und Presseberichten der Zeit zu entnehmen ist. Nur wenige Wochen nach der Tat ziehen Neonazis im Oktober durch die Stadt, grölen rechtsextreme Parolen, zeigen Hitlergrüße und bedrohen Passanten mit Waffen. Bei der Festnahme durch die Polizei eskalieren die Neonazis die Situation erneut, dabei sollen sich auch Schüsse aus einer Gaspistole gelöst haben. In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie, die bereits am 18. September erschienen ist, beschäftigt sich das Gerichtsteam mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls. In der zweiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in den 90er-Jahren bis heute beleuchtet und welche Rolle die Täter darin innehatten. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

02.10.2026 07:00 / 1h 28min

"Der Geist des Terrors lag über der Tat": Der Fall Klaus-Peter Beer (1/3)

Der Zufall beendet das Leben von Klaus-Peter Beer – und zwei Männer, die ihn im September 1995 töten, weil er aufgrund seiner Homosexualität nicht in deren Weltbild passte, wie es im späteren Urteil heißen wird. Der Zufall aber ist es, der diese drei Personen am 6. September 1995 in einer Amberger Musikkneipe zusammenführt. Bis dahin kennen sie sich nicht, sind sich noch nie zuvor begegnet. Klaus-Peter Beer ist gerade auf Heimatbesuch. Der gebürtige Amberger lebt schon seit seinem 26. Lebensjahr nicht mehr hier. Die bedrückende Enge der Kleinstadt treibt ihn früh weit weg, in die weltoffenere Metropole Frankfurt am Main. Doch wegen seiner Familie kehrt Klaus-Peter Beer immer wieder zurück, so auch im September 1995. Am 11. September wird eine zunächst unbekannte männliche Leiche aus der Vils geborgen. Schnell wird klar, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen ist. Von seiner Identifizierung als der 49-jährige Klaus-Peter Beer bis hin zu dem zweiten Urteil gegen die beiden Täter vergehen zweieinhalb Jahre – und damit endet der Fall noch lange nicht. In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie beschäftigt sich das Gerichtsteam mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls. In zwei weiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in den 90er-Jahren bis heute beleuchtet, welche Rolle die Täter darin innehatten und wieso der Weg zum Gedenken an Klaus-Peter Beer gerade in seiner Heimatstadt ein langer und steiniger war. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

18.09.2026 07:00 / 57min

Der Zufall beendet das Leben von Klaus-Peter Beer – und zwei Männer, die ihn im September 1995 töten, weil er aufgrund seiner Homosexualität nicht in deren Weltbild passte, wie es im späteren Urteil heißen wird. Der Zufall aber ist es, der diese drei Personen am 6. September 1995 in einer Amberger Musikkneipe zusammenführt. Bis dahin kennen sie sich nicht, sind sich noch nie zuvor begegnet. Klaus-Peter Beer ist gerade auf Heimatbesuch. Der gebürtige Amberger lebt schon seit seinem 26. Lebensjahr nicht mehr hier. Die bedrückende Enge der Kleinstadt treibt ihn früh weit weg, in die weltoffenere Metropole Frankfurt am Main. Doch wegen seiner Familie kehrt Klaus-Peter Beer immer wieder zurück, so auch im September 1995. Am 11. September wird eine zunächst unbekannte männliche Leiche aus der Vils geborgen. Schnell wird klar, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen ist. Von seiner Identifizierung als der 49-jährige Klaus-Peter Beer bis hin zu dem zweiten Urteil gegen die beiden Täter vergehen zweieinhalb Jahre – und damit endet der Fall noch lange nicht. In der ersten Folge der neuen Crime-Daheim-Miniserie beschäftigt sich das Gerichtsteam mit dem Leben, dem Tod und der juristischen Aufarbeitung des Falls. In zwei weiteren Folgen wird die extreme Rechte in der Oberpfalz in den 90er-Jahren bis heute beleuchtet, welche Rolle die Täter darin innehatten und wieso der Weg zum Gedenken an Klaus-Peter Beer gerade in seiner Heimatstadt ein langer und steiniger war. Inhaltswarnung: Tötungsdelikt, Homophobie, Rechte Gewalt Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

18.09.2026 07:00 / 57min

Klagewelle gegen Rundfunkbeitrag: Was ein "Sozialunternehmer" damit zu tun hat

Rund 220 Euro sind es derzeit, die als Rundfunkbeitrag pro Jahr fällig sind. Im Internet lockt ein Angebot Menschen, die mit den Gebühren unzufrieden sind. Es wirkt einfach: aufhören zu zahlen und beim Verwaltungsgericht klagen. Einige sind sich ihrer Sache sicher und folgen der Anleitung für rund 55 Euro. Doch dann kommt die Enttäuschung. „Ich habe meine Lektion auf die harte Tour gelernt“, schreibt ein Nutzer auf der Bewertungsplattform Trustpilot. Zurück bleiben Ärger, Zeitaufwand und Kosten – teilweise von über 1000 Euro. Zunächst scheint das Angebot Käufer zu finden. Verdeutlicht wird das auch durch eine Klagewelle am Verwaltungsgericht in Regensburg in den Jahren 2024 und 2025 – die überwiegend auf eine standardisierte Klageschrift zurückzuführen ist, die im Internet verkauft wird. Doch keine der Klagen war bisher erfolgreich. In der neuen Folge „Short Crimes“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit der Klagewelle an den Verwaltungsgerichten, was dahintersteckt und wie die Erfolgsaussichten sind. Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

07.08.2026 07:00 / 35min

Rund 220 Euro sind es derzeit, die als Rundfunkbeitrag pro Jahr fällig sind. Im Internet lockt ein Angebot Menschen, die mit den Gebühren unzufrieden sind. Es wirkt einfach: aufhören zu zahlen und beim Verwaltungsgericht klagen. Einige sind sich ihrer Sache sicher und folgen der Anleitung für rund 55 Euro. Doch dann kommt die Enttäuschung. „Ich habe meine Lektion auf die harte Tour gelernt“, schreibt ein Nutzer auf der Bewertungsplattform Trustpilot. Zurück bleiben Ärger, Zeitaufwand und Kosten – teilweise von über 1000 Euro. Zunächst scheint das Angebot Käufer zu finden. Verdeutlicht wird das auch durch eine Klagewelle am Verwaltungsgericht in Regensburg in den Jahren 2024 und 2025 – die überwiegend auf eine standardisierte Klageschrift zurückzuführen ist, die im Internet verkauft wird. Doch keine der Klagen war bisher erfolgreich. In der neuen Folge „Short Crimes“ beschäftigt sich das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien mit der Klagewelle an den Verwaltungsgerichten, was dahintersteckt und wie die Erfolgsaussichten sind. Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

07.08.2026 07:00 / 35min

Ein Polizistenmord und drei Verschwörerinnen?

Der Marktplatz liegt still unter dem dunklen Augusthimmel. Es ist eine laue Sommernacht im Jahr 1918. Die Häuser reihen sich schwarz und verschlossen aneinander. Kein Wagen rollt mehr über das Pflaster, kein Gespräch hängt in der Luft. Nur aus den Fenstern des Wirtshauses fällt noch Licht auf die Straße. Da löst sich aus der Dunkelheit eine Gestalt. Sie bleibt einen Augenblick mitten auf dem Marktplatz stehen, reglos, den Blick auf ein erleuchtetes Fenster im ersten Stock eines Hauses gerichtet. Dahinter ist ein Mann zu sehen. Ein Polizist. Er trägt noch seine Uniform. Der Lauf eines Gewehrs hebt sich. Ein Schuss zerreißt die Stille. Glas splittert. Im Haus hinter dem Fenster bricht der Polizist zusammen. Für einen Moment ist wieder alles still, als würde der ganze Ort den Atem anhalten. Dann verschwindet der Schütze in der Nacht. Zurück bleibt nur der grelle Lichtschein im Fenster – und die Frage: Wer hatte schon gewusst, dass dieser Schuss fallen würde? Mit diesem historischen Mordfall, der 1920 vor dem Landgericht Amberg verhandelt wurde, beschäftigt sich die aktuelle Folge des Podcasts „Crime Daheim“. Im Jahr 1918 wird im Landkreis Kelheim ein Polizist durch ein Fenster seiner Wohnung erschossen. Schnell ist klar, wer den Mann getötet hat. Doch die Ermittlungen ergeben auch, dass der Täter womöglich nicht allein gehandelt hat. Wer wusste von dem Plan, den Nachtwachtmeister zu töten, und wer hat als Erstes den Gedanken an einen Mord aufgebracht? Inhaltswarnung: Mord, Tötungsdelikt mit Schusswaffe Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast. Quelle: Staatsarchiv Amberg, Landgericht Amberg, Schwurgerichtsakten 2935

17.07.2026 07:00 / 51min

Der Marktplatz liegt still unter dem dunklen Augusthimmel. Es ist eine laue Sommernacht im Jahr 1918. Die Häuser reihen sich schwarz und verschlossen aneinander. Kein Wagen rollt mehr über das Pflaster, kein Gespräch hängt in der Luft. Nur aus den Fenstern des Wirtshauses fällt noch Licht auf die Straße. Da löst sich aus der Dunkelheit eine Gestalt. Sie bleibt einen Augenblick mitten auf dem Marktplatz stehen, reglos, den Blick auf ein erleuchtetes Fenster im ersten Stock eines Hauses gerichtet. Dahinter ist ein Mann zu sehen. Ein Polizist. Er trägt noch seine Uniform. Der Lauf eines Gewehrs hebt sich. Ein Schuss zerreißt die Stille. Glas splittert. Im Haus hinter dem Fenster bricht der Polizist zusammen. Für einen Moment ist wieder alles still, als würde der ganze Ort den Atem anhalten. Dann verschwindet der Schütze in der Nacht. Zurück bleibt nur der grelle Lichtschein im Fenster – und die Frage: Wer hatte schon gewusst, dass dieser Schuss fallen würde? Mit diesem historischen Mordfall, der 1920 vor dem Landgericht Amberg verhandelt wurde, beschäftigt sich die aktuelle Folge des Podcasts „Crime Daheim“. Im Jahr 1918 wird im Landkreis Kelheim ein Polizist durch ein Fenster seiner Wohnung erschossen. Schnell ist klar, wer den Mann getötet hat. Doch die Ermittlungen ergeben auch, dass der Täter womöglich nicht allein gehandelt hat. Wer wusste von dem Plan, den Nachtwachtmeister zu töten, und wer hat als Erstes den Gedanken an einen Mord aufgebracht? Inhaltswarnung: Mord, Tötungsdelikt mit Schusswaffe Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast. Quelle: Staatsarchiv Amberg, Landgericht Amberg, Schwurgerichtsakten 2935

17.07.2026 07:00 / 51min

Vom Slip in die Staatskasse: Ein schlüpfriger Fall von Geldwäsche

„Guten Tag, Polizei, einmal den Führerschein und die Fahrzeugpapiere bitte.“ Häufig beginnen Verkehrskontrollen mit diesem Satz. Tagtäglich kontrollieren Polizei und Zoll auf den Autobahnen, unter anderem auch, um gegen Drogenschmuggel und Geldwäsche vorzugehen. So auch bei einer Kontrolle im Raum Schwandorf. Dort entdeckte eine Polizistin in der Unterwäsche einer Frau knapp 10.000 Euro. Das Geld durfte die Beifahrerin am Ende nicht behalten – obwohl ihr keine Straftat nachgewiesen werden konnte. Die Frau konnte eine legale Herkunft des Geldes während eines Einziehungsverfahrens vor Gericht im Jahr 2023 nicht plausibel und nachvollziehbar darlegen. Einen weitaus höheren Betrag fanden Beamte der Grenzpolizei Waidhaus im Juni 2026 im Kofferraum eines Autos. Ein 33-Jähriger transportiere in einem schwarzen Mercedes 850.000 Euro von Tschechien in den Landkreis Neustadt/WN. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Weiden wegen des Verdachts auf Geldwäsche – auch in diesem Fall kam es zur „selbstständigen Einziehung“ des Geldes durch die Ermittlungsbehörden. Das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien beschäftigt sich in der neuen Folge von „Short Crimes“ rund um das Thema Einziehungsverfahren. Im Mittelpunkt steht der skurrile Fall aus dem Raum Schwandorf und weitere Bargeldfunde in Bayern. Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

26.06.2026 07:00 / 34min

„Guten Tag, Polizei, einmal den Führerschein und die Fahrzeugpapiere bitte.“ Häufig beginnen Verkehrskontrollen mit diesem Satz. Tagtäglich kontrollieren Polizei und Zoll auf den Autobahnen, unter anderem auch, um gegen Drogenschmuggel und Geldwäsche vorzugehen. So auch bei einer Kontrolle im Raum Schwandorf. Dort entdeckte eine Polizistin in der Unterwäsche einer Frau knapp 10.000 Euro. Das Geld durfte die Beifahrerin am Ende nicht behalten – obwohl ihr keine Straftat nachgewiesen werden konnte. Die Frau konnte eine legale Herkunft des Geldes während eines Einziehungsverfahrens vor Gericht im Jahr 2023 nicht plausibel und nachvollziehbar darlegen. Einen weitaus höheren Betrag fanden Beamte der Grenzpolizei Waidhaus im Juni 2026 im Kofferraum eines Autos. Ein 33-Jähriger transportiere in einem schwarzen Mercedes 850.000 Euro von Tschechien in den Landkreis Neustadt/WN. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Weiden wegen des Verdachts auf Geldwäsche – auch in diesem Fall kam es zur „selbstständigen Einziehung“ des Geldes durch die Ermittlungsbehörden. Das Gerichtsteam von Oberpfalz-Medien beschäftigt sich in der neuen Folge von „Short Crimes“ rund um das Thema Einziehungsverfahren. Im Mittelpunkt steht der skurrile Fall aus dem Raum Schwandorf und weitere Bargeldfunde in Bayern. Zum Format: Im Gegensatz zu den regulären Folgen im Podcast „Crime Daheim“ geht es in den Short-Crimes nicht vorrangig um Mord und Totschlag. Hier sprechen die Redakteure über skurrile und spannende Episoden aus dem Gerichtsalltag. Es geht um alltägliche Delikte, kleine Vergehen, manchmal auch humorvolle Episoden oder einfach darum, etwas über die Justiz zu lernen. Kontakt: Für Feedback oder Fallhinweise schreiben Sie uns eine E-Mail an crimedaheim@oberpfalzmedien.de. Folgen Sie uns für alle weiteren Updates auf Instagram unter crimedaheim_podcast. Alle Artikel zur den Folgen finden Sie unter: https://www.onetz.de/themen/crime-daheim-podcast.

26.06.2026 07:00 / 34min