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Auf den Punkt

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Regierungskrise in Italien: Conte, Renzi - und Berlusconi

Italiens Ministerpräsident Conte ist zurückgetreten. Wie es jetzt weitergeht in Rom - und wem eine wichtige Rolle zufallen könnte. Mitten in der Corona-Pandemie hat Italiens Regierungschef Giuseppe Conte seinen Rücktritt bekannt gegeben. Doch der Staatspräsident soll ihn gleich wieder mit der Regierungsbildung beauftragen. Conte ist also zurückgetreten, um weiter zu regieren. Nur mit wem? Bis auf die Partei Italia Viva von Ex-Regierungschef Matteo Renzi halten alle aus der regierenden Koalition an dem parteilosen Jura-Professor Conte fest, sagt Italien-Korrespondent Oliver Meiler. Conte suche jetzt nach mindestens 16 Abgeordneten, die zumindest europafreundlich sein müssten. Und da kommt der 84 Jahre alte Silvio Berlusconi plötzlich wieder ins Spiel. Möglicherweise sogar bereits in einem Jahr als Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten. Allerdings halte er es für wahrscheinlicher, dass Renzis Partei ins Regierungslager zurückkehren wird, meint Meiler. Weitere Nachrichten: Diskussion um Schuldenbremse, AfD in Sachsen-Anhalt unter Beobachtung, Gewalt in den Niederlanden.

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