Die ANTENNE BAYERN Bayernreporter
Geständnis nach über 40 Jahren: Mordfall Maria Köhler vor Gericht
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Ein Geständnis nach über 40 Jahren – das passiert nicht oft vor Gericht. In Aschaffenburg hat der Angeklagte im Mordfall Maria Köhler gleich zu Prozessbeginn jetzt gestanden. Der heute 67-Jährige ließ durch seine Verteidigerin vorlesen, wie leid es ihm tue. Er habe die junge Schwesternschülerin im Streit getötet. Die Trennung habe ihn sehr veretzt. Weder vorher noch nachher sei er gewalttätig gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm hingegen Heimtücke vor – und Rache, weil das Opfer ihn nicht heiraten wollte. Dann hätte er nämlich eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland bekommen. Der Mann war über Jahre untergetaucht – bis die Cold-Case-Ermittler den Fall vor eineinhalb Jahren neu aufgerollt und ihn in der Türkei aufgespürt haben.
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Fristlos gekündigt - Bamberger Busfahrer lässt Fahgast ans Steuer
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Bamberger Stadtwerke haben dem Busfahrer, der am 1. Mai einen Fahrgast den Bus hat steuern lassen, fristlos gekündigt. Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey kann und will dieses Fehlverhalten nicht tolerieren. Er sei erschüttert. Der Fahrer habe auch das Image seiner Kolleginnen und Kollegen sowie der Stadtwerke beschädigt. Der Busfahrer war am Maifeiertag während einer Tour in unmittelbarer Nähe des Omnibusbahnhofs (ZOB) aufgestanden und hatte einen Fahrgast ans Steuer gelassen – aus bislang ungeklärten Gründen. In der Folge wurden mindestens zwei Fahrgäste bei einer Vollbremsung leicht verletzt. Die Polizei ermittelt. Auch die Stadtwerke prüfen weitere rechtliche Schritte gegen den Busfahrer und den Fahrgast.
07.05.2026 16:45 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Die Bamberger Stadtwerke haben dem Busfahrer, der am 1. Mai einen Fahrgast den Bus hat steuern lassen, fristlos gekündigt. Stadtwerke-Geschäftsführer Michael Fiedeldey kann und will dieses Fehlverhalten nicht tolerieren. Er sei erschüttert. Der Fahrer habe auch das Image seiner Kolleginnen und Kollegen sowie der Stadtwerke beschädigt. Der Busfahrer war am Maifeiertag während einer Tour in unmittelbarer Nähe des Omnibusbahnhofs (ZOB) aufgestanden und hatte einen Fahrgast ans Steuer gelassen – aus bislang ungeklärten Gründen. In der Folge wurden mindestens zwei Fahrgäste bei einer Vollbremsung leicht verletzt. Die Polizei ermittelt. Auch die Stadtwerke prüfen weitere rechtliche Schritte gegen den Busfahrer und den Fahrgast.
07.05.2026 16:45 / 1min
Saugroboter überführt Seriendieb
Tanja Hugger, Oberpfalz: Ein Saugroboter hat in Dingolfing einen mutmaßlichen Seriendieb überführt. Der 33 Jahre alte Mann hatte den Saugroboter in einem Baumarkt gestohlen und wollte ihn dann über ein Online-Portal zu Geld machen. Nur – das Gerät war registriert. Ein Baumarktmitarbeiter hat sich daraufhin als Käufer ausgegeben. Bei der Übergabe des Saugroboters war allerdings auch die Polizei dabei. Auf dem Grundstück des 33jährigen mutmaßlichen Ladendiebs hat die Polizei noch mehr hochwertige Elektrogeräte gefunden. Dabei handelt es sich vermutlich auch um Diebesgut.
07.05.2026 16:05 / 1min
Tanja Hugger, Oberpfalz: Ein Saugroboter hat in Dingolfing einen mutmaßlichen Seriendieb überführt. Der 33 Jahre alte Mann hatte den Saugroboter in einem Baumarkt gestohlen und wollte ihn dann über ein Online-Portal zu Geld machen. Nur – das Gerät war registriert. Ein Baumarktmitarbeiter hat sich daraufhin als Käufer ausgegeben. Bei der Übergabe des Saugroboters war allerdings auch die Polizei dabei. Auf dem Grundstück des 33jährigen mutmaßlichen Ladendiebs hat die Polizei noch mehr hochwertige Elektrogeräte gefunden. Dabei handelt es sich vermutlich auch um Diebesgut.
07.05.2026 16:05 / 1min
Parkautomaten-Skandal Kempten: fünfeinhalb Jahre Haft für Ehepaar
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im Kemptener Parkautomaten-Skandal ist gerade das Urteil gefallen. Ein früherer Bauhofmitarbeiter der Stadt und seine Frau sind jeweils zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Paar hat über zehn Jahre fast zwei Millionen Euro aus Parkscheinautomaten gestohlen – beide haben die Taten vor dem Kemptener Landgericht gestanden. Der 40-Jährige erklärte, dass von dem Geld nichts mehr übrig sei: Es sei unter anderem in Pferde, Autos und teure Kleidung geflossen.
07.05.2026 11:57
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Im Kemptener Parkautomaten-Skandal ist gerade das Urteil gefallen. Ein früherer Bauhofmitarbeiter der Stadt und seine Frau sind jeweils zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Paar hat über zehn Jahre fast zwei Millionen Euro aus Parkscheinautomaten gestohlen – beide haben die Taten vor dem Kemptener Landgericht gestanden. Der 40-Jährige erklärte, dass von dem Geld nichts mehr übrig sei: Es sei unter anderem in Pferde, Autos und teure Kleidung geflossen.
07.05.2026 11:57
Geständnis nach über 40 Jahren: Mordfall Maria Köhler vor Gericht
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Ein Geständnis nach über 40 Jahren – das passiert nicht oft vor Gericht. In Aschaffenburg hat der Angeklagte im Mordfall Maria Köhler gleich zu Prozessbeginn jetzt gestanden. Der heute 67-Jährige ließ durch seine Verteidigerin vorlesen, wie leid es ihm tue. Er habe die junge Schwesternschülerin im Streit getötet. Die Trennung habe ihn sehr veretzt. Weder vorher noch nachher sei er gewalttätig gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm hingegen Heimtücke vor – und Rache, weil das Opfer ihn nicht heiraten wollte. Dann hätte er nämlich eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland bekommen. Der Mann war über Jahre untergetaucht – bis die Cold-Case-Ermittler den Fall vor eineinhalb Jahren neu aufgerollt und ihn in der Türkei aufgespürt haben.
07.05.2026 11:15 / 1min
Birgit Behringer, Unter-/Ober-/Mittelfranken: Ein Geständnis nach über 40 Jahren – das passiert nicht oft vor Gericht. In Aschaffenburg hat der Angeklagte im Mordfall Maria Köhler gleich zu Prozessbeginn jetzt gestanden. Der heute 67-Jährige ließ durch seine Verteidigerin vorlesen, wie leid es ihm tue. Er habe die junge Schwesternschülerin im Streit getötet. Die Trennung habe ihn sehr veretzt. Weder vorher noch nachher sei er gewalttätig gewesen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm hingegen Heimtücke vor – und Rache, weil das Opfer ihn nicht heiraten wollte. Dann hätte er nämlich eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland bekommen. Der Mann war über Jahre untergetaucht – bis die Cold-Case-Ermittler den Fall vor eineinhalb Jahren neu aufgerollt und ihn in der Türkei aufgespürt haben.
07.05.2026 11:15 / 1min
Toter Jugendlicher in Memmingen: Ermittler nennen neue Details
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Nach dem Gewaltverbrechen an einem 14-Jährigen in Memmingen gibt es neue Details. Kripo und Staatsanwaltschaft gehen inzwischen davon aus, dass sich der Jugendliche und der 37-jährige Tatverdächtige kannten. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis starb der 14-Jährige durch Gewalteinwirkung am Hals, Stichverletzungen hatte er nicht. Er war am Montag in einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Memminger Bahnhofs gefunden worden. Der tatverdächtige Mann war danach bei einem Festnahmeversuch von der Polizei angeschossen worden und später im Krankenhaus gestorben. Seine Meldeadresse, eine Unterkunft für Geflüchtete in Senden, wurde durchsucht – dort suchten die Ermittler nach Beweismitteln. Die Ermittlungen zum Tathergang und zu den Hintergründen der Tat dauern an. Die Regierung von Schwaben hat inzwischen erklärt, warum der abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben werden konnte: Wegen ungeklärter Identität war er in Deutschland geduldet. Der staatenlose Palästinenser soll aus dem von Israel besetzten Westjordanland stammen.
07.05.2026 06:52 / 5h 54min
Markus Pöpperl, Schwaben/Allgäu: Nach dem Gewaltverbrechen an einem 14-Jährigen in Memmingen gibt es neue Details. Kripo und Staatsanwaltschaft gehen inzwischen davon aus, dass sich der Jugendliche und der 37-jährige Tatverdächtige kannten. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis starb der 14-Jährige durch Gewalteinwirkung am Hals, Stichverletzungen hatte er nicht. Er war am Montag in einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Memminger Bahnhofs gefunden worden. Der tatverdächtige Mann war danach bei einem Festnahmeversuch von der Polizei angeschossen worden und später im Krankenhaus gestorben. Seine Meldeadresse, eine Unterkunft für Geflüchtete in Senden, wurde durchsucht – dort suchten die Ermittler nach Beweismitteln. Die Ermittlungen zum Tathergang und zu den Hintergründen der Tat dauern an. Die Regierung von Schwaben hat inzwischen erklärt, warum der abgelehnte Asylbewerber nicht abgeschoben werden konnte: Wegen ungeklärter Identität war er in Deutschland geduldet. Der staatenlose Palästinenser soll aus dem von Israel besetzten Westjordanland stammen.
07.05.2026 06:52 / 5h 54min
"Nicht so schön anzuhören": Deshalb will Söder die Wehrpflicht in Deutschland
Stefan Mack, Landespolitik: Bayerns Ministerpräsident Söder drängt auf eine Wehrpflicht in Deutschland. Er sagte am Rande einer Kabinettssitzung, eine Freiwilligenarmee werde die notwendige Sollstärke zu erreichen. Deutschland dürfe nicht naiv sein, so Söder, sondern müsse sich gegen Bedrohungen wappnen und die eigenen Aktivitäten erhöhen. In München findet am Freitag eine Demo von Schülern statt, die gegen eine Wehrpflicht protestieren.
06.05.2026 19:00 / 1min
Stefan Mack, Landespolitik: Bayerns Ministerpräsident Söder drängt auf eine Wehrpflicht in Deutschland. Er sagte am Rande einer Kabinettssitzung, eine Freiwilligenarmee werde die notwendige Sollstärke zu erreichen. Deutschland dürfe nicht naiv sein, so Söder, sondern müsse sich gegen Bedrohungen wappnen und die eigenen Aktivitäten erhöhen. In München findet am Freitag eine Demo von Schülern statt, die gegen eine Wehrpflicht protestieren.
06.05.2026 19:00 / 1min