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Weihnachtsrezepte 2026

Weihnachtsgans, Bratwürste, Truthahn oder etwas Vegetarisches? Hier haben wir alle weihnachtlichen Rezept-Tipps aus der ANTENNE BAYERN-Redaktion für euch! Und damit beim Backen nichts schiefgeht, findet ihr weiter unten die 5 größten Plätzchen-Fehler und wie ihr sie vermeidet.

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Die 5 größten Fehler beim Plätzchenbacken

Zu bröselig, zu klebrig, zu hart? Damit eure Plätzchen gelingen, haben wir die häufigsten Backfehler gesammelt. Die Tipps stammen von Hauswirtschafterin Silvia Schlögel, den Innungsbäckern und Backbuchautorin Kathrin Runge.

1. Der Teig kommt nicht richtig in den Kühlschrank

Teige mit viel Butter, etwa für Vanillekipferl oder Spritzgebäck, brauchen Kälte. Sonst zerlaufen die Plätzchen im Ofen und der Teig klebt beim Ausrollen. Stellt ihn mindestens 30 Minuten kalt. Formt ihn dafür lieber flach als zur Kugel, denn so wird er schneller und gleichmäßig kalt. Holt immer nur so viel Teig aus dem Kühlschrank, wie ihr gerade braucht. Ist er direkt nach dem Kühlen zu hart zum Ausrollen, lasst ihn kurz anwärmen. Wird er beim Arbeiten zu weich, kommt er einfach noch einmal in den Kühlschrank.

2. Der Teig wird zu lange bearbeitet und falsch ausgerollt

Mürbeteig mag es zügig. Knetet die Zutaten nur, bis sie sich verbinden, und rollt den Teig nicht immer wieder neu aus. Sonst wird die Butter weich und der Teig klebrig oder bröselig. Beim Ausrollen gilt: wenig Mehl. Zu viel macht den Teig trocken, zu wenig lässt ihn kleben. Am einfachsten rollt ihr ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus. Ein Trick von Kathrin Runge: ein aufgeschnittener Gefrierbeutel. Teigreste drückt ihr besser aufeinander, als sie neu zu kneten.

3. Zutaten nach Gefühl abmessen und das Rezept nur überfliegen

Beim Backen zählt Genauigkeit. Wer nach Augenmaß arbeitet, bekommt schnell einen Teig, der zu bröselig, zu klebrig oder zu fest ist. Wiegt deshalb alles ab, auch die Flüssigkeiten. Und lest das Rezept vorher ganz durch: Braucht der Teig Zeit zum Kühlen? Liegt alles bereit? Auf wie viel Grad muss der Ofen?

4. Vanillinzucker statt Vanillezucker

Vanillinzucker enthält nur den einzelnen Aromastoff Vanillin, und der stammt meist nicht aus der Vanilleschote. Echter Vanillezucker bekommt seinen Geschmack dagegen von der Schote. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich. Wer mag, macht Vanille-, Orangen- oder Zitronenzucker auch selbst. Das passt zum Beispiel zu unserem weltbesten Vanillekipferl-Rezept.

5. Die Plätzchen landen in der falschen Dose

Plätzchen mögen es kühl, trocken und luftdicht. Viele Blechdosen schließen aber nicht richtig, dann werden die Kekse trocken und hart. Besser ist eine luftdicht verschließbare Dose, zum Beispiel aus Kunststoff. Eine Ausnahme sind Lebkuchen und Zimtsterne: Sie sollten vor dem Einpacken erst einen Tag offen stehen.

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